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	<title>Neues entdecken &amp; ausprobieren &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
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	<title>Neues entdecken &amp; ausprobieren &#8211; | Stefanie Meise</title>
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		<title>FUTURE OF WORK</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 07:11:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Future Skills]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie; Leadership; Veränderungsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Impulse &#38; Trends zur Zukunft der Arbeit Future of Work: Welche Faktoren ermöglichen einen echten Wettbewerbsvorteil, schaffen eine produktive Arbeitsumgebung, in der auch die Menschen sich wertgeschätzt fühlen? Wie sollen wir uns eigentlich aufstellen, um eine gute Zukunft mitzugestalten und Teil davon zu sein? In diesem Blogpost beschreibe ich ein<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/future-of-work/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h5 class="wp-block-heading">Impulse &amp; Trends zur Zukunft der Arbeit</h5>



<p>Future of Work: Welche Faktoren ermöglichen einen echten Wettbewerbsvorteil, schaffen eine produktive Arbeitsumgebung, in der auch die Menschen sich wertgeschätzt fühlen? Wie sollen wir uns eigentlich aufstellen, um eine gute Zukunft mitzugestalten und Teil davon zu sein? In diesem Blogpost beschreibe ich ein paar mögliche Thesen, wie sich die Arbeitswelt weiterentwickeln könnte und was das auch mit jedem Einzelnen zu tun hat, wenn wir Zukunft mitgestalten wollen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://lh7-us.googleusercontent.com/ofhFW89G1kLLnemk52AGj8yofG0vtI01ULqK0yZvZbJSW6tx10nsOG3pBpLKove1nRtYilvIAxA9z-YxEH4qBDNfTHJt06omS7985LnWd6DedqaNohvuRMyVFaawtOO5Y8c75hqE1L-Z6P0wsD9mF0Q" alt="" width="189" height="205"/><figcaption>Bild: bmps.co.uk</figcaption></figure>
</div>


<p>Ein alter Trend ist wieder in Mode: Menschen pflanzen  Blumen in Glasflaschen. Dabei wird gerne auf David Latimer verwiesen, der 1960 einen winzigen Garten in eine große Glasflasche pflanzte und die Flasche dann versiegelte. David öffnete nur 1972 diese Flasche einmal, um etwas Wasser hinzuzufügen und versiegelte die Flasche dann auf ewig. So entstand ein geschlossenes Ökosystem, das fast 60 Jahre wuchs. Und das funktionierte nur, weil ein perfekt abgestimmtes, ausbalanciertes Ökosystem entstanden war.</p>



<p>Aktuell haben wir in unserer Arbeitswelt das Gefühl, dass nichts mehr zusammenpasst. Das System ist aus dem Gleichgewicht &#8211; und für uns ist das spürbar. Unser Umfeld wird zunehmend unsicher und komplex. Es ist kein einfaches System, in dem wir spontan und beliebig ein Thema an- und ausschalten können. Häufig beeinflusst eine Entscheidung auch einen ganz anderen Bereich, z.B. in der Arbeit, in der Wirtschaft und im Gesellschaftsleben &#8211; zum Positiven oder Negativen.</p>



<p>Future of Work: Wie schaffen wir es dann trotzdem, eher mutig und offen auf die neuen Zukunftsthemen der Arbeit zuzugehen? Vielleicht auch aktiv zu werden?</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong># IM GRUND GUT &#8211; Eine Haltungsfrage, auch in der Arbeitswelt</strong></p>



<p>In vielen Unternehmen echte Realität: Es herrscht schlechte Stimmung, Mißgunst und Nervosität. Ein deutliches Wechselspiel aus Reiz und Reaktion ist überall zu beobachten. Gut und böse, richtig oder falsch, schwarz oder weiß. Auf das Gefühl von Unsicherheit im Job folgt Wut, Angst, Resignation und Unverständnis, weil sich vieles um uns herum derzeit verändert. Dabei reden doch alle von Augenhöhe, Partizipation und psychologischer Sicherheit.</p>



<p>Der niederländische Autor und Historiker Rutger Bregmann ist in seinem Buch “Im Grunde gut” der Frage nachgegangen, ob wir Menschen eher von Grund auf gut oder mit negativen Anteilen auf die Welt gekommen sind. Wenn man, wie er, dieser Frage auf den Grund geht, kann es nur die Antwort geben: Ja. Die Menschen sind im Grunde gut. Wir lassen uns aber immer wieder vom Weg abbringen. Doch wenn es darauf ankommt, ist unsere Stärke das Miteinander.</p>



<p>Wenn wir uns hierauf wieder stärker besinnen und das Kollegiale, das Menschliche nicht nur einfordern, sondern einen Weg entwickeln, dies auch nach außen zu tragen, kann das viel Gutes bewegen.</p>



<p>Maja Göpel beschreibt dies in ihrem Buch “Wir können auch anders” folgendermaßen: Eine Große Transformation zu einer besseren Welt für alle ist das größte Abenteuer der Menschheit. Sie wird aus lauter kleinen Schritten bestehen &#8211; aber ohne eine klare Orientierung und die unermüdliche Begeisterung für das Mögliche wird sie nicht gelingen.”</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>#</strong> <strong>VON DER NATUR LERNEN &#8211; Wenn der Bauplan nicht mehr funktioniert</strong></p>



<p>Die Natur hat ein unerbittliches Prinzip: Nur die Starken überleben in der Natur, unabhängig vom Lebewesen. Das betrifft die Tier- und Pflanzenwelt genauso. Und auch wir Menschen merken, dass sich das Umfeld um uns herum sehr deutlich verändert. Die Natur ist aber auch anpassungsfähig. Tiere und Pflanzen wurden deshalb mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet, die ihnen helfen, auf Unbeständigkeiten zu reagieren.</p>



<p>Im letzten Sommer war folgendes Phänomen zu beobachten: Viele Balkonpflanzen rollten ihre Blätter ein. Das hatte den Anschein, als ob die Pflanze verdursten würde und daher sich die Blätter verformten. Das Einrollen der Blätter hat aber eine andere clevere Funktion: Die Pflanze reduziert die Angriffsfläche für die Sonnenstrahlen. Sie wendet sich möglichst von der Sonne ab und zeigt so wenig wie möglich Fläche, auf die die Sonnenstrahlen treffen können. Das ist ein Schutzmechanismus. Wenn sich die Außentemperaturen wieder normalisieren, öffnet sich die Blattspirale und die Pflanze hat wieder das normale Erscheinungsbild.</p>



<p>Was aber, wenn wir jetzt nur noch im Sommer hochsommerliche Hitzeperioden haben werden? Manche langjährigen Pflanzen entwickeln über die Zeit eine Robustheit. Andere wiederum werden diese Phasen nicht schaffen.</p>



<p>Ja, wir reagieren alle sehr individuell auf Veränderungen, und für manche Menschen sind diese und bleiben diese Themen eine Herausforderung. Kreatives Handeln ist gefragt.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong># KREATIVITÄT WAGEN UND GRÖßER DENKEN</strong></p>



<p>Es braucht einfach mehr Orte der Inspiration, die Kreativität fördern und ihrer dienlich sind.</p>



<p>Dazu habe ich bereits einen ausführlichen Blogartikel verfasst:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-stefanie-meise wp-block-embed-stefanie-meise"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="QHWuW2Rh7w"><a href="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/">Warum fahren wir eigentlich ins Büro?</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Warum fahren wir eigentlich ins Büro?&#8220; &#8212; | Stefanie Meise " src="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/embed/#?secret=gGzWbzkvb9#?secret=QHWuW2Rh7w" data-secret="QHWuW2Rh7w" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p>Uns so wundert es nicht, dass große Unternehmen derzeit in offen gestaltete Büros investieren und versuchen, das Büro einen “Fancy-Anstrich” zu verleihen: Sie heißen jetzt Spaces, Hubs &amp; Co. Dahinter steckt leider auch eine erschreckende Tatsache: Die Innovationskraft der deutschen Unternehmen sinkt. Zu diesem Ergebnis kommt die <a href="https://pub.bertelsmann-stiftung.de/innovative-milieus#toc-section">Studie</a> „Die Innovationsfähigkeit der deutschen Unternehmen in Zeiten des Umbruchs” der Bertelsmann-Stiftung aus 2023.</p>



<p>Es ist einfach so, dass echte Kreativität und Innovation nur im echten Miteinander passiert. Darauf kommt es an. Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch. So werden zunehmend Innenausstatter, Architekten oder Büromöbelhersteller beauftragt, Büros zu entwickeln, die einerseits den unternehmerischen Zweck dienen, aber auch den Bedürfnissen der Beschäftigten nach Verbundenheit, Zugehörigkeit und Potentialentfaltung entsprechen. Bei diesen Unternehmen finden wir Gemälde, Fotos, Skulpturen und echte Bücher. Sie transportieren Poesie und Geschichte und geben der Sinnlichkeit eine Ausdrucksform. Sie bilden einen notwendigen Gegenpol einer linearen, standardisierten Arbeitswelt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Oder wie Martin Buber es treffend ausdrückte: “Innovation wächst im Raum des Zwischenmenschlichen. Er öffnet sich, wo Menschen aufhören einander als Objekte wahrzunehmen und stattdessen in anderen ein DU erkennen.”</p></blockquote>



<p class="has-medium-font-size"><strong># MITEINANDER ARBEITEN &#8211; Mehr über Meta-Kognition verstehen</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Bilder_Leistungen-4-1024x682.png" alt="" class="wp-image-4736" width="282" height="188" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4-1024x682.png 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4-300x200.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4-768x512.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4-1536x1024.png 1536w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4-360x240.png 360w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4.png 1772w" sizes="(max-width: 282px) 100vw, 282px" /></figure>
</div>


<p>2015 berichtete das Wissenschaftsmagazin “Spektrum” über <a href="https://www.spektrum.de/magazin/metakognition-bedeutung-und-neurobiologische-grundlagen/1337715">Metakognition</a>: Dort wird sie beschrieben als “die Fähigkeit, über das eigene Denken nachzudenken&#8220;. Sie ist eine Gabe, die uns zu besonderen Leistungen befähigt. Forscher erkennen heute immer besser, wie das Gehirn diese Form der Einsicht ermöglicht und wie wertvoll sie ist. Fast 10 Jahre später hat sie das Zeug, zur Schlüsselkompetenz zu werden. Raphael Gielgen, der Trendscout von Vitra GmbH, beschreibt diesen Trend als “Die Ökonomie der fähigkeitsbasierten Kompetenz”. Im Podcast “<a href="https://newworkchat.podigee.io/198-raphael_gielgen">New Work Chat” </a>(Folge#197) von Gabriel Rath geht Raphael auf diesen Trend näher ein und wagt einen Forecast zur Zukunft für 2024. Reinhören lohnt sich unbedingt!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a id="_msocom_1"></a></p>



<p></p>
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		<title>Warum gute Fragen wichtig sind!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2024 19:15:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agil Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
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					<description><![CDATA[Gute Fragen kreieren Welten. So vieles ist in der Arbeitswelt in Bewegung und ständig verändert sich etwas. Irgendwie möchte man ja den Anschluss nicht verpassen. Doch es wird immer schwieriger zu verstehen, wohin die Reise geht. Es ist wichtig zu erfahren und besser zu verstehen, welche Themen aktuell und in<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/warum-gute-fragen-wichtig-sind/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:25px">Gute Fragen kreieren Welten.</p>



<p>So vieles ist in der Arbeitswelt in Bewegung und ständig verändert sich etwas. Irgendwie möchte man ja den Anschluss nicht verpassen. Doch es wird immer schwieriger zu verstehen, wohin die Reise geht. Es ist wichtig zu erfahren und besser zu verstehen, welche Themen aktuell und in Zukunft anstehen. Gute Fragen helfen dabei.</p>



<p>Diese bleiben jedoch häufig aus. Woran liegt das?</p>



<p style="font-size:25px"><strong>„Wer nicht fragt, bleibt dumm!“</strong></p>



<p>Die deutsche Sesamstraße feierte im letzten Jahr den 50. Geburtstag. Und damit auch das Kinderlied „Wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt, bleibt dumm!“. Wer kennt dieses Lied nicht?&nbsp; Kinder können buchstäblich Löcher in den Bauch fragen. Sie sind neugierig und unvoreingenommen. Sie wollen einfach die Welt entdecken. Und Fragen helfen, die Welt, in die sie hineingeboren wurden, besser zu verstehen.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Gute Fragen fokussieren Aufmerksamkeit</strong></p>



<p>Sie lenken unsere Gedanken in bestimmte Richtungen und öffnen Perspektiven. Zum Beispiel: &nbsp;Was wünscht sich unser Kunde wirklich von uns? Was braucht dein Kollege von dir? Oder: Warum ist der Chef heute so komisch drauf? Was kann ich dazu beitragen, dass das Kundenprojekt erfolgreich abgeschlossen oder ein Produkt entwickelt wird? Gute Fragen gehören zum Kern co-creativer Arbeit.</p>



<p></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Kandel"><img decoding="async" width="220" height="275" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Eric_Kandel_01.jpg" alt="" class="wp-image-4555"/></a></figure>
</div>


<p></p>



<p>Eric Kandel ist Nobelpreisträger. Er konnte unter anderem nachweisen, wie wir lernen. Und Eric Kandel wird in Interviews immer wieder gefragt, wie ein Nobelpreisträger so denkt. Dann merkt er an, wie es in vielen Familien so läuft: Kinder kommen aus der Schule und werden gefragt, wie es war. Die Antwort fällt meist knapp aus: „Nix besonderes.“ oder „War ok“. Ende des Dialoges. Wenn Eric Kandel aus der Schule kam, wurde er immer gefragt: „Und Eric, welche gute Frage hast du heute gestellt?“. Und die teilte er dann mit seinen Eltern.</p>



<p>Gute Fragen laden ein zum Dialog, zum Austausch von Einsichten und Erkenntnissen ein und öffnen den Blick für andere Perspektiven. Und deshalb sind sie so wichtig für co-creative Arbeit.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Mit Fragen Potenziale entdecken</strong></p>



<p>Wertschätzende Fragen lenken die Aufmerksamkeit, zum Beispiel auf ein bestimmtes Thema oder, wie bei Eric Kandel, auf die Neugier und den Wissensdurst. Damit bereiten gute Fragen auch das Feld, die eigenen Potentiale zu erkunden und zu entdecken. So finden wir leichter Zugang zu unseren Stärken und verborgenen Talenten und Bedürfnissen.</p>



<p>Gute Fragen lassen auch Gutes vermuten. Sie öffnen Räume für einen wertschätzenden Dialog und einen offenen Möglichkeitsraum.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Gute Fragen wirken</strong></p>



<p>Fragen, egal mit welchem Hintergrund und mit welcher Intention, haben immer eine Wirkung. Sie sind nie unbeeinflusst. Mit guten Fragen können wir etwas in Bewegung setzen und können Einfluss nehmen. Deshalb ist es wichtig, Worte und Fragen bewusst und sensibel zu wählen.</p>



<p>Gute Fragen können beispielweise folgende Eigenschaften beinhalten:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Gute Fragen lenken die Aufmerksamkeit auf das Positive.</li><li>Gute Fragen nehmen die Themen ins Zentrum, wovon wir uns mehr wünschen.</li><li>Gute Fragen passen sich dem Kontext an.</li><li>Gute Fragen werden in Worte formuliert, die für andere inspirierend wirken.</li></ul>



<p style="font-size:25px"><strong>Varianten guter Fragen</strong></p>



<p>Machen wir es mal etwas konkreter. Was können gute Fragen bewirken?</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Gute Fragen wecken Erinnerungen</strong></p>



<p>Was hat dich zu deiner Idee, deinem Job oder deinem neuen Projekt hingezogen? Was war der Schlüssel, um mitzumachen? Das gemeinsame Erinnern im Team weckt positive Emotionen hervor und bietet eine gute Ausgangsbasis für die nächsten Themen. Die positiv aufgeladene Stimmung schafft Lust und Vorfreude, die nächsten Aufgaben im Team anzupacken. Sie setzt gemeinschaftliche Energie frei.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Gute Fragen lenken die Aufmerksamkeit auf das Beste</strong></p>



<p>Die Frage richtet den Fokus direkt auf die Situationen, die uns bisher besonders gut gelungen sind. Wo und wann habe ich mich selbst als wirksam erlebt? Wann konnte ich mein Potential so richtig entfalten und war voll in meinem Element? Welche Rahmenbedingungen waren gegeben, dass ich und vielleicht auch mein Team dieses Erfolgserlebnis erleben konnten?&nbsp;</p>



<p>Mit diesen Fragen, die das Positive aus der Vergangenheit nochmals hervorrufen, kann ich auch eine Verbindung zu den Aufgaben herstellen, die ich in der Zukunft erreichen möchte. Ich adressiere damit zum Beispiel Mut, Leistungsbereitschaft und Zuversicht für die kommenden Aufgaben.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Gute Fragen unterstützen mein Potential</strong></p>



<p>Eine einfache und doch sehr wirkungsvolle Frage lautet: „Was brauche ich?“&nbsp; Diese eher spannungsbasierte Frage in einem Meeting anzusprechen, hilft allen, ein Thema offen besprechbar zu machen. Die Frage fokussiert ein Anliegen, das mir wichtig ist, um gut weiterarbeiten zu können oder um mich persönlich besser zu fühlen.&nbsp; Mehr Infos zum spannungsbasiertem Arbeiten findest du auch im gleichnamigen Blogpost:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-stefanie-meise wp-block-embed-stefanie-meise"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="r8Ni9QUmNm"><a href="https://smart-fuehren.de/spannungsbasiertes-arbeiten/">Spannungsbasiertes Arbeiten: Spannungen helfen, wirksamer in Teams zu arbeiten</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Spannungsbasiertes Arbeiten: Spannungen helfen, wirksamer in Teams zu arbeiten&#8220; &#8212; | Stefanie Meise " src="https://smart-fuehren.de/spannungsbasiertes-arbeiten/embed/#?secret=52ScKSrQYh#?secret=r8Ni9QUmNm" data-secret="r8Ni9QUmNm" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Gute Fragen erweitern den Blickwinkel, die Perspektive</strong></p>



<p>Die Fragen, die in die Zukunft gerichtet sind, erweitern die Perspektive und öffnen den Erfahrungs- und Erkenntnisraum. Gemeint sind damit Fragen wie: Stell dir die bestmögliche Zukunft für dich oder die Gesellschaft vor: Was würdest du ändern? Woran würdest du „schrauben“ wollen? Oder woran würdest du erkennen, dass du auf dem richtigen Weg bist?</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Gute Fragen öffnen Handlungsoptionen</strong></p>



<p>Sie lenken die Aufmerksamkeit auf das Machbare. Damit unterstützt diese Frage das Gefühl der Selbstwirksamkeit.&nbsp; Ich halte sprichwörtlich Optionen in meinen Händen, die ich in die Tat umsetzen kann und bin dem Negativen nicht hilflos ausgeliefert. &nbsp;Im Gegenteil: Sie fokussiert den Weg nach vorne.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Durch gute Fragen Vertrauen schaffen</strong></p>



<p>Weder eine Führungskraft noch ein Teammitglied hat auf jede Frage eine passende oder gute Antwort. Das ist auch nicht nötig. Wenn wir offen miteinander umgehen und auch mal zugeben, etwas nicht zu wissen, ermöglicht das einen&nbsp;Dialog auf Augenhöhe. Offene und vorurteilsfrei Fragen sind ein Kraftstoff für starke Beziehungen und eine gute Zusammenarbeit. Der Organisationspsychologe, Edgar H. Schein, nennt diese Art der Kommunikation „Humble Inquiry“.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Mich selbst hinterfragen</strong></p>



<p>Und auch ich stelle mir immer wieder bewusst “Gute Fragen”. Am Ende eines Tages frage ich mich: Was ich heute gelernt? Was brauche ich noch? Wofür ich dankbar bin und woran ich noch arbeiten möchte. Gute Fragen öffnen auch meinen Blick, zeigen mir immer wieder neue Perspektiven und Potentiale auf. Sie machen mich neugierig und halten mich einfach lebendig.</p>
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		<title>Innovationen entwickeln mit starken Ideen</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/innovationen-entwickeln-mit-starken-ideen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 09:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie bleiben wir am Puls der Zeit?! Ansprüche von Kunden, Beschäftigten oder ganz allgemein von Märkten verändern sich immer schneller. Für Entwickler*innen bleibt&#160; kaum Zeit, darauf gut zu reagieren. Und sie haben häufig mit Bedingungen zu kämpfen, die Innovationen verhindern. Betriebliches Silodenken und die spürbare Ressourcenknappheit verhindern Kreativität und Innovationsfähigkeit.<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/innovationen-entwickeln-mit-starken-ideen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:26px"><strong>Wie bleiben wir am Puls der Zeit?!</strong></p>



<p>Ansprüche von Kunden, Beschäftigten oder ganz allgemein von Märkten verändern sich immer schneller. Für Entwickler*innen bleibt&nbsp; kaum Zeit, darauf gut zu reagieren. Und sie haben häufig mit Bedingungen zu kämpfen, die Innovationen verhindern. Betriebliches Silodenken und die spürbare Ressourcenknappheit verhindern Kreativität und Innovationsfähigkeit. Wie können wir trotzdem Innovationen entwickeln und Neues gestalten und so zukunftsfähig bleiben?</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Warum sind Innovationen so wichtig?</strong></p>



<p>Wenn man der Presse Glauben schenken mag, sieht es um die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland düster aus. Auffällig ist, dass derzeit immer mehr Unternehmen ihre Beschäftigten aus dem Home-Office ins Büro zurückholen, mit der Begründung, so die Innovationskraft zu stärken. &nbsp;Sie sehen ihre Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Was sind Innovationen?</strong></p>



<p>Doch was ist Innovation? Welches Umfeld bzw. welche Bedingungen sind förderlich, damit Ideen entstehen und verwirklicht werden können?</p>



<p>Es gibt tatsächlich sehr viele Definitionsansätze, die den Begriff Innovation beschreiben. Eine recht anerkannte Definition stammt aus der Feder von Joseph Schumpeter (1883-1950), eines weltweit anerkannten Ökonomen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>“Eine Innovation ist die erfolgreiche Durchsetzung einer technischen oder organisatorischen Neuerung, nicht allein ihre Erfindung.”</em></p>
</blockquote>



<p>Schumpeter reduziert Innovation also nicht nur auf die Entwicklung einer Idee, sondern fügte gleich noch einen Maßstab hinzu, nämlich den der Erfolgswirksamkeit. Es gibt unterschiedliche Arten und Dimensionen von Innovation. Weitere Infos dazu findest du auch weiter unten.<em> </em></p>



<p style="font-size:25px"><strong>Innovationsprozess gestalten</strong></p>



<p>Wie Innovationen entwickelt werden, ist in Unternehmen sehr unterschiedlich beobachtbar. Manchmal entstehen sie einfach als Nebenprodukt im Rahmen eines ganz anderen Versuchs, durch Kreativitätsimpulse und Methoden oder es wird ein Innovationsprozess implementiert, möglichst mit der Intention erfolgreich und nachhaltig zugleich zu werden;)</p>



<p>Gezielte Innovationsprozesse folgen fast immer einer Roadmap, einem gezielten Ablaufplan: Ideengenerierung und Bewertung, Prototyping, (iterative) Umsetzung und Anpassung.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Innovationsräume und Methoden</strong></p>



<p>Ideen brauchen Räume, um sich zu entfalten. Was ist damit genau gemeint? Diesem spannenden Thema stellen sich immer mehr Unternehmen. Gerade im Zuge von einer Umgestaltung von Büro- und Meetingräumen rückt das Thema ins Scheinwerferlicht. Größere Unternehmen gestalten sogar die eigenen Schulungsräume um oder entwerfen sie neu. Sie machen aus einem funktionalen Raum einen Gestaltungs- oder Werkraum.</p>



<p>Solche Räume schaffen es, aufgrund ihrer Konzeption und aus ihrer Bestimmung heraus, einen Prozess des Entdeckens, einen sichtbaren und greifbaren Ablauf zu schaffen. Für Menschen ist dieser erlebbare Prozess wichtig. Es ist einfacher, eine Idee aus dem Kopf auf das Papier und dann auch in die Tat umzusetzen, als die Entwicklung nur theoretisch durchzuspielen oder mit Hilfe eines Software-Programms zu analysieren. Durch die Sichtbarkeit resultiert ein ganz großer Vorteil: Wenn wir die Dinge sehen, können wir sie verstehen und sie immer wieder etwas nachbessern.&nbsp; Wie das genauer funktionieren kann und was dazu benötigt wird, schauen wir uns jetzt im Desgin-Thinking Prozess an.</p>



<p>Einige Inspirationsquellen, um neue Ideen zu generieren, findest du auch hier: </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-innospring wp-block-embed-innospring"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="xg65QLGMbk"><a href="https://innospring.de/design-thinking-mehr-ideen-besseres-lernen/">Design Thinking: Mehr Ideen, besseres Lernen</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Design Thinking: Mehr Ideen, besseres Lernen&#8220; &#8211; innospring." src="https://innospring.de/design-thinking-mehr-ideen-besseres-lernen/embed/#?secret=T1lfQDdgpr#?secret=xg65QLGMbk" data-secret="xg65QLGMbk" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p style="font-size:25px"><strong>Was ist Design – Thinking?</strong></p>



<p>Design-Thinking ist ein professioneller Ansatz, Ideen zu entwickeln und wurde maßgeblich durch das Hasso Plattner Institut (HPI) aus Potsdam etabliert. Die Ideenentwicklung erfolgt auf kreativer Weise und nicht linear. Im Design Thinking Ansatz liegt eine offene und entdeckungsfreudige Haltung inne. Darin ist die Annahme eingebettet, dass große Innovationen an der Schnittstelle von Mensch, Technologie und Wirtschaft entstehen. An dieser Schnittstelle können zum Beispiel Kundenwünsche, die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit im Unternehmenskontext in Einklang gebracht werden. Damit also Innovationen ermöglicht werden können, hilft es, den Fokus auf diese drei Faktoren zu richten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-1024x682.png" alt="" class="wp-image-4521" style="width:780px;height:519px" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-1024x682.png 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-300x200.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-768x512.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-1536x1024.png 1536w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-360x240.png 360w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1.png 1772w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der Vorteil des Desgin-Thinking ist es, unterschiedliche Perspektiven, Meinungen und Erfahrungen in den Problemlösungsprozess einzubinden und so Antworten auf ganz unterschiedliche Fragestellungen zu ermöglichen, wie z.B. die Entwicklung einer neuen Geschäfts- oder Produktidee. Auch bei einer beruflichen Neu-oder Umorientierung eignet sich der Design-Thinking-Ansatz.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Desing-Thinking &#8211; in der Praxis</strong></p>



<p>Design-Thinking ist ein mehrschrittiger kreativer Prozess. Je nachdem, welche Quelle man bemüht, findet man eine Einteilung in fünf oder sechs Prozessschritten. Nachfolgend betrachten wir 5 Phasen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Design-Thinking Phase 1 – Verstehen und beobachten</strong></p>



<p>Die Beobachtungsphase ist eine der wichtigsten und meist unterschätzen Phasen, weil hier die Zutaten für den Nährboden einer Innovation gefunden werden. Durch Interviews einer Zielgruppe und das bewusste Einnehmen der Rolle der Teilnehmenden entstehen ganz neue Blickwinkel. Beobachten hilft, den Kontext der Vorstellungs- und Lebenswelten besser zu verstehen. Zum besseren Verständnis werden zusätzlich Zahlen, Daten, Fakten aus dem Erfahrungsschatz oder von Experten hinzugezogen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Design- Thinking Phase 2 – Sichtweisen definieren</strong></p>



<p>In dieser Phase werden die Ergebnisse der Beobachtung und Recherchen aus Phase eins zusammengeführt. Jetzt wird langsam festgelegt, in welcher Richtung und für welche Zielgruppen eine Lösung entwickelt werden sollte. Was ist die vielversprechendste Lösung? Um fundierte Antworten zu erhalten, können verschiedene relevante Nutzergruppen und fiktive Einzelpersonen (=Personas) gebildet werden. Sie spiegeln die emotionale und erlebbare Lebensrealität wider und das daraus ableitbare Bedürfnis ist Grundlage für die weitere Ideenentwicklung.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-stefanie-meise wp-block-embed-stefanie-meise"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Xz44ET9v7E"><a href="https://smart-fuehren.de/digitales-lernen-mit-personas/">Persona in der Mitarbeiterentwicklung: Warum du ein erweitertes Verständnis von Zielgruppe benötigst!</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Persona in der Mitarbeiterentwicklung: Warum du ein erweitertes Verständnis von Zielgruppe benötigst!&#8220; &#8211; | Stefanie Meise" src="https://smart-fuehren.de/digitales-lernen-mit-personas/embed/#?secret=H8N8XwYFqt#?secret=Xz44ET9v7E" data-secret="Xz44ET9v7E" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Design- Thinking Phase 3 – Ideen entwickeln</strong></p>



<p>In Phase drei werden mithilfe verschiedener Kreativmethoden viele Ideen entwickelt. Beliebte Methoden sind dabei: Brainstorming, <a href="https://www.zukunftsdesign.net/bodystorming/">Bodystorming</a>, Design. </p>



<p>Diese Methoden werden gerne miteinander kombiniert und immer wieder neu in Frage gestellt: Erfüllt diese Idee auch den definierten menschenzentrierten Standpunkt? Zahlt diese Idee auf das identifizierte Bedürfnis ein?</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Design- Thinking Phase 4 – Prototyping</strong></p>



<p>Jetzt geht es um die konkrete Ausarbeitung der stärksten Ideen. Mithilfe unterschiedlicher Materialien werden erste Prototypen für eine definierte Nutzergruppe gebaut. Das bedeutet, es entsteht ein physisches Ergebnis. Mit unterschiedlichen schnell verfügbaren und preiswerten Materialen können so unterschiedliche Prototypen entwickelt werden, die so haptisch auch erlebbar sind. Das hilft ein gemeinsames Verständnis von der Zielsetzung und Funktionalität einer Idee zu erreichen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Design-Thinking Phase 5 – Testen</strong></p>



<p>Iteration ist ein wichtiges Element in der Testphase. Jeder Prototyp wird in einem iterativen Zyklus mit der potentiellen Nutzer- und Kundengruppe sowie sonstigen Expert*innen getestet. So können unterschiedliche Aspekte der Prototypen, wie z.B. die intuitive Bedienbarkeit, schnell überprüft und das Feedback eingeholt werden. Iterativ bedeutet, dass ein Entwicklungsprozess nicht wie in traditionellen Prozessen durchlaufen wird, sondern es auch zum Abbruch kommen kann, wenn das Zwischenergebnis andere Erkenntnisse zulässt. Dieses Testen ist bei physischen und digitalen Prototypen möglich.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>FAZIT</strong></p>



<p>Gerade, weil die Märkte immer dynamischer werden, ist es vorteilhaft, Unternehmensprozesse ebenfalls schnell und nutzerzentriert anzupassen. Design-Thinking bietet durch das iterative Vorgehen einen Ansatzpunkt, auf Veränderungen wettbewerbsorientiert mit neuen Lösungen zu antworten.</p>
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		<title>Proberäume: Wie Möglichkeitsräume entstehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2023 10:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Was habe ich gelernt?]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Potentiale entdecken und entfalten durch Räume, die Menschen zusammen zu Gestaltern werden lassen. Der Proberaum Dieser Beitrag ist ein ganz persönlicher. Und ich möchte dich auf eine Gedankenreise einladen. Seit Monaten bewegt mich das Thema „Räume“. Häufig verbinden Menschen mit diesem Wort einen physischen Raum. Zum Beispiel einen Büroraum, eine<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/proberaeume-wie-moeglichkeitsraeume-entstehen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:25px">Potentiale entdecken und entfalten durch Räume, die Menschen zusammen zu Gestaltern werden lassen.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Der Proberaum</strong></p>



<p>Dieser Beitrag ist ein ganz persönlicher. Und ich möchte dich auf eine Gedankenreise einladen. Seit Monaten bewegt mich das Thema „Räume“. Häufig verbinden Menschen mit diesem Wort einen physischen Raum. Zum Beispiel einen Büroraum, eine Galerie, ein Spielzimmer, einen Warteraum. Manche verknüpfen mit diesem Begriff auch einen bestimmten Ort oder einen emotionalen Zustand.</p>



<p>Dabei bezieht der Raumbegriff auch Facetten ein: Begegnungs- und Kommunikationsorte, einen Platz des Experimentierens und Ausprobierens, einen Kraftraum, einen Raum der Stille &#8211; oder auch der lauten Töne. Räume dienen auch als Metapher für Gestaltungsmöglichkeiten und bieten Zwischenräume, in denen viele unterschiedlichen Tonalitäten und Schwingungen der menschlichen Verbundenheit einen bestimmten Rhythmus finden können. Und sicher gibt es noch einige Nebenräume…</p>



<p>Aber was fasziniert mich an Räumen?</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Die Kirche als Proberaum</strong></p>



<p>Seit vielen Jahren nehme ich eine längere Wegstrecke in Kauf, um meinen Friseur aufzusuchen. Auch weil er ein toller Mensch ist und es immer warmherzig zugeht. Ich mag es, wenn der Samstagstermin&nbsp; möglichst vor 12:00 Uhr stattfinden kann. Dann versammeln sich in der gegenüberliegenden Kirche Hobby-Musikanten, die seit fast 20 Jahren die Kirche als musikalischen Proberaum nutzen dürfen. Der Deal ist: Das Orchester erhält den Proberaum kostenfrei und dafür spielen sie drei bis vier Mal im Jahr zu besonderen kirchlichen Anlässen. Alle sind happy.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Die Jungs im Proberaum</strong></p>



<p>Was mich daran fasziniert: Hier spielen wöchentlich Musiker, die einfach Lust haben, zusammen zu musizieren. Aus Freude an der Musik. Das ist kein professionell organisiertes Orchester. Das sind Menschen, die einfach Freude haben, ihrer Leidenschaft gemeinsam nachzugehen. Mal spielen sie Jazz-Stücke, mal Rock`n Roll oder auch klassische Interpretationen. Sie haben sich gefunden, erfüllen den Raum mit unterschiedlichen Klängen und geben ihm so eine besondere Note. Und wenn die Musikprobe vorbei ist, gehen sie entspannt und glücklich wieder ihren Weg.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Das versammelte Potential im Raum</strong></p>



<p>Und solche Räume faszinieren mich einfach. Da darf der Solist ins Rampenlicht und wird begleitet. Wenn es soweit ist, tritt er selbstredend in den Hintergrund und lässt den Bläsern den Raum erfüllen. Und dann gibt es immer auch die Individualisten, die vermeintlich gerne mal aus dem Takt fallen – auch sie bekommen einen Raum, ihre Stärken einzubringen. Manchmal spürt man Verstimmtheit, die Streicher haben vielleicht ihre Instrumente noch nicht gestimmt. &nbsp;</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Der Ton und die Musik: Sounds of Leadership</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/digitaler-sound.png" alt="" class="wp-image-4493" width="233" height="233" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound.png 512w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound-300x300.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 233px) 100vw, 233px" /></figure>
</div>


<p>Ja, es gibt auch jemanden, der den Taktstock schwingt, aber das muss nicht immer dieselbe Person sein. Sie agieren selbstorganisiert. Manchmal gibt ein anderer den Takt vor, übernimmt temporär die Führung und übergibt den Taktstock bei dem nächsten Stück, bei dem andere Talente gefragt sind.</p>



<p>Sie können sich an den Kompositionen halten und wunderschöne Stücke spielen. Oder ein Stück wird neu arrangiert und interpretiert und ist auf diese Weise anders – aber auch wunderschön. Das alles passiert in einem Raum, der das Mögliche zulässt. Und Menschen, die sich in diesem Raum einfach gut fühlen und Freude an ihrem Tun haben.</p>



<p>Auch solche Momente gilt es im beruflichen Kontext zu fördern und zu unterstützen.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Den Raum ermöglichen</strong></p>



<p>In Projekten oder in Workshops lässt es sich immer wieder beobachten: Wenn Menschen eine gemeinsame Aufgabe erhalten, die es zu lösen gilt, dann sind das ganz besondere Momente. Die Gruppe begegnet sich einerseits vorsichtig und gleichzeitig wissen sie, dass eine Aufgabe zu bewältigen ist. Automatisch finden sich Menschen, die den Takt einmal antesten, bevor sie ihn vorgeben. Einmal ausprobieren, wie die Stimmung, die Resonanz auf ihr Handeln ist. Sie lenken, moderieren und vereinen. Andere wiederum bringen sich ein, lassen sich mitziehen oder sind ganz stille Beobachter, die in einem kleinen Moment eine Idee oder eine Frage einbringen, die so viel Kraft hat, um auf die Lösungsrichtung zu kommen. Und wenn diese Menschen trotz ihrer unterschiedlichen Rollen spüren, dass ihre Fährte vielversprechend ist, Begeisterung aufkommt, dann kann eine starke Energie entstehen. Ein ganz besonderer Moment der Verbundenheit und Tiefe in einem Team wird spürbar.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Möglichkeitsräume entstehen.</strong></p>



<p>Derzeit beschäftigen mich beruflich drei Raumumgebungen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Da gibt es die unterschiedlichsten <strong>Arbeitsräume</strong>, wie das bekannte Büro, das Co-Working Space oder auch die virtuellen Räume. Wir verbringen täglich unglaublich viel Zeit in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen. Dazu habe ich bereits vor nicht allzu langer Zeit einen Blogpost geschrieben, den du hier nachlesen kannst:</li></ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-stefanie-meise wp-block-embed-stefanie-meise"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="vk37hg5yBd"><a href="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/">Warum fahren wir eigentlich ins Büro?</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Warum fahren wir eigentlich ins Büro?&#8220; &#8212; | Stefanie Meise " src="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/embed/#?secret=2NsHNNT33P#?secret=vk37hg5yBd" data-secret="vk37hg5yBd" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>Kreativ- und Gestaltungsräume</strong>, die in Unternehmen immer stärker in den Fokus rücken, wie z.B. Werkräume oder Innovations-Hubs. &nbsp;<ul><li>Die Idee zu fördern und z.B. mit einem selbst modellierten Prototyp real werden zu lassen, ist eine Möglichkeit, einer Kreativität Ausdruck zu verleihen. Die Visualisierung hilft anderen Menschen, eine Vorstellung zu entwickeln, wie ein Produkt oder eine Lösung ganz grundsätzlich aussehen könnte. Das erzeugt ein gemeinsames Bild einer Idee, worüber sich alle gemeinsam austauschen und ihre Gedanken teilen können.</li></ul></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Der Lernraum, der idealerweise ein <strong>Wachstums- und Entwicklungsraum</strong> für unterschiedliche Menschen sein sollte, in dem Kollaboration und Co-Creation erlebbar wird.<ul><li>Oft erleben wir es noch, das Lernen im Klassenraum aufgrund der strickten Vorgaben durch Lehrpläne stark kuratiert wird. Lernen in einer komplexen und dynamischen Welt braucht aber auch Freiräume, um Lösungswege aufzuspüren, mal in Sackgassen zu landen und doch wieder neue Ideen zu entwickeln. Für diese freieren Lernräume können Ansätze aus dem Design-Thinking oder aus dem agilen Arbeiten wie Scrum für bestimmte Lerneinheiten neue Perspektiven ermöglichen.</li></ul></li></ul>



<p>Für mich ganz persönlich werden Räume, in welchen gemeinsames Arbeiten, Lernen und Wachsen ermöglicht werden, immer wichtiger. Und dieses Miteinander kann auch in Räumen stattfinden, die dafür im ersten Augenblick vielleicht untypisch wirken. Das macht neugierig.</p>



<p>Ich habe einfach Lust, die Kraft in diesen Räumen zu stärken und wirken zu lassen, ein Teil davon zu sein und gleichzeitig dazu beizutragen, dass die Menschen ihr volles Potential entdecken und ausschöpfen können.</p>
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		<title>Was gute Online-Verantaltungen brauchen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 11:24:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agiles Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kurs]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Meeting]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Erfolgsgeheimnis gut funktionierender Online-Treffen Bei Webinaren, Online-Meetings oder auch bei Home-Schooling geht es darum, Menschen zum Mitmachen und Mitdenken zu motivieren. Die aktuellen Diskussionen rund um digitale Zusammenarbeit zeigen jedoch: So einfach ist es nicht! Warum tun sich erfahrene und erfolgreiche Konferenzleiter, Lehrer, Führungskräfte oder auch Projektleiter so schwer,<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/was-gute-online-verantaltungen-brauchen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #1e8f8f;"><b>Das Erfolgsgeheimnis gut funktionierender Online-Treffen</b></span><span></span></h2>
<p><span>Bei Webinaren, Online-Meetings oder auch bei Home-Schooling geht es darum, Menschen zum Mitmachen und Mitdenken zu motivieren. Die aktuellen Diskussionen rund um digitale Zusammenarbeit zeigen jedoch: So einfach ist es nicht!</span></p>
<p><span><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/headphones-5720014_1920.jpg" alt="" class="wp-image-3692 alignleft" width="267" height="178" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//headphones-5720014_1920.jpg 1920w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//headphones-5720014_1920-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//headphones-5720014_1920-768x512.jpg 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//headphones-5720014_1920-1024x683.jpg 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//headphones-5720014_1920-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" />Warum tun sich erfahrene und erfolgreiche Konferenzleiter, Lehrer, Führungskräfte oder auch Projektleiter so schwer, ihre Themen genauso begeisternd und mitreißend in Online-Formaten zu transportieren?</span></p>
<p><span>Ist es Unerfahrenheit, Unsicherheit oder auch Bequemlichkeit? </span></p>
<p><span>Klar ist, dass Online-Meetings anders funktionieren als Präsenzveranstaltungen. Wir Menschen interagieren in einem gemeinsamen Raum vor Ort viel intuitiver und direkter miteinander. Und in diesem bekannten Rahmen fühlen sich viele Menschen vertraut und routiniert. Zwar ist in einem virtuellen Raum ein gekonntes Miteinander ebenfalls möglich, doch die Teilnehmenden benötigen ergänzende und auch neue Skills. </span></p>
<p><span>Interessanterweise nutzen viele Meetingleiter in Präsenzveranstaltungen gezielte Präsentationsmethoden und bedienen sich auch aus anderen Disziplinen, um ihr Publikum bestmöglich zu unterhalten oder durch ein Thema zu führen. Warum werden diese Kniffe und Tools so wenig in Online-Szenarien überführt und weitergedacht? </span></p>
<p><span>Oder positiv formuliert: Wie kann ich als Moderator, Online-Trainer, Lehrer eine Veranstaltung durchführen, die Menschen begeistert und in der Menschen etwas mitnehmen?</span></p>
<p><span>Gute, gelungene Veranstaltungen sind kein Zufall. Dahinter steckt viel Struktur, Methodik und eine gute Portion Psychologie.</span></p>
<p><span>Ein paar dieser Erfolgsfaktoren möchte ich dir nun vorstellen.</span></p>
<h2><b><span style="color: #1e8f8f;">5 Erfolgsfaktoren für Online-Kurse</span></b><b></b></h2>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Die Moderation</b></li>
</ul>
<p><span><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/pexels-andrea-piacquadio-3760371.jpg" alt="" class="wp-image-3581 alignleft" width="250" height="167" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-andrea-piacquadio-3760371.jpg 7280w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-andrea-piacquadio-3760371-300x201.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-andrea-piacquadio-3760371-768x514.jpg 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-andrea-piacquadio-3760371-1024x686.jpg 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-andrea-piacquadio-3760371-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Die formale Fachlichkeit, das Wissen und Können einer Veranstaltungsleitung ist in unseren Breitengraden immer noch sehr relevant. Und das gilt auch für Online-Veranstaltungen, Online-Meetings, Webinare, Home-Schooling und Videokonferenzen. Wenn du dein Thema wirklich kennst, es sogar beherrschst und mit Erfahrungen abrunden kannst, ist das ein großer Pluspunkt. Du kannst aus der Praxis berichten, Geschichten erzählen, Probleme analysieren oder auch Lösungsbilder kreieren. Darüber hinaus kommt es u.a. auch auf Empathie und Kommunikationsstärke an. Menschen mitnehmen und auch im virtuellen Raum das Gespür füreinander zu zeigen, ist wichtig.</span></p>
<p><b></b></p>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Die Veranstaltungsstruktur (Didaktik &amp; Methodik)</b></li>
</ul>
<p><span>Eine geplante Online-Veranstaltung folgt einem “durchdachten Drehbuch”. Der Moderator, Online-Trainer oder die Führungskraft überlegt sich im Vorfeld, welche Themen, wann angesprochen werden sollen, wieviel Zeit für die Veranstaltung angesetzt ist, wie viele Teilnehmer dabei sein werden, wie die Zielsetzung definiert ist, wie interaktiv die Veranstaltung sein soll, ob eine Meinung eingeholt werden sollte, wie sehr ein Austausch der Teilnehmenden untereinander förderlich ist usw. Es sind also im Vorfeld eine Menge Fragen zu klären.</span></p>
<p><span><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/plan-3716541_1920.jpg" alt="" class="wp-image-3693 alignleft" width="326" height="217" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//plan-3716541_1920.jpg 1920w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//plan-3716541_1920-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//plan-3716541_1920-768x512.jpg 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//plan-3716541_1920-1024x683.jpg 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//plan-3716541_1920-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 326px) 100vw, 326px" />Diese Vorplanung ist sehr hilfreich und in Teilen auch eine Grundvoraussetzung, um die passende Methodenwahl für die verschiedenen Phasen einer Online-Veranstaltung zu definieren und zu klären. Ergänzend ist zu überlegen, welche technischen Tools unterstützende das Konferenztool wie Zoom-Meetings oder MS Teams bereits integriert hat.</span></p>
<p><span>Wenn diese Vorüberlegungen getroffen wurden, kann es mit der Detailplanung losgehen. Für den </span><span>Einstieg </span><span>können folgende Überlegungen relevant sein:</span></p>
<p><span>Möchte ich eine provokative Frage, eine irritierende Zahl oder ein Wort oder ein Zitat zu Beginn einwerfen? Oder eine Frage direkt ans Publikum stellen: Wie sehen Sie das? Geht es Ihnen auch so…?  Was will ich mit dieser direkten Ansprache erreichen? Will ich Gemeinsamkeiten aufspüren, neugierig machen und Erwartungen wecken?</span></p>
<p><span>Die verschiedenen Veranstaltungstypen folgen bekannten Phasen. Für ein Webinar bin ich auf meinem <a href="https://smart-fuehren.de/webinare-startphase-fehler/">Blogpost</a> bereits darauf eingegangen. Für ein Schulungswebinar könnte die nachfolgende Grobstruktur dienen, die inhaltlich, methodisch sowie zeitlich noch konkretisiert werden sollte.</span></p>
<p><span>Beispiel: typische Struktur eines Weiterbildungswebinars</span></p>
<ul>
<li aria-level="1"><span>Einleitung</span></li>
<li aria-level="1"><span>Inhaltsangabe (typgerecht) &#8211; Was? Wie? Wozu?</span></li>
<li aria-level="1"><span>Lernziel, Nutzen?</span></li>
<li aria-level="1"><span>Inhalt A: Einstieg, Inhalt, Vertiefung, Beispiel/Interaktion/Geschichte- Fragerunden</span></li>
<li aria-level="1"><span>Inhalt B: Einstieg, Inhalt, Vertiefung, Beispiel/Interaktion/Geschichte- Fragerunden</span></li>
<li aria-level="1"><span>Zusammenfassung</span></li>
<li aria-level="1"><span>Ausblick</span></li>
<li aria-level="1"><span>Fragerunde</span></li>
</ul>
<p><b></b></p>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Die Kommunikation im virtuellen Raum </b></li>
</ul>
<p><span>Kennst du das? Manchmal erlebt man eine Veranstaltung, die einem nachträglich noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert, die voller Inspiration war und einen selber so richtig mitgerissen hat. </span></p>
<p><span>Das persönliche Erleben hat sehr viel mit dem Kommunikationsvermögen des Präsentierenden zu tun. Wie stark lässt sich das Publikum mitreißen? Wird der richtige Ton getroffen? Kommt der Humor an? Oder werden auch mal versteckte Fragen offen auf den Tisch ausgebreitet und Tacheles gesprochen? </span></p>
<p><span>Vieles davon hängt von der Kompetenz des Vortragenden und den gegebenen Rahmenbedingungen ab. Daher ist es ganz grundsätzlich auch online, im virtuellen Raum wichtig, auf die Menschen zuzugehen und Interaktion zu initiieren und einzufordern!</span></p>
<p><span>In Online-Räumen kann auf bewährte Techniken und Methoden der Interaktion zurückgegriffen werden. Beispiele:</span></p>
<ul>
<li aria-level="1"><span>Bitte um Handzeichen bei Fragen: „Wer hat bereits einmal Erfahrung mit XY gemacht?“ </span></li>
<li aria-level="1"><span>Skalierungsfrage: Auf einer Skala von 0 bis 10 (0=gar nicht &#8211; 10=viel): Wieviel Vorerfahrung hast du im Gebiet A? Oder: Wie wichtig ist dir der Austausch mit Kollegen aus anderen Fachabteilungen?</span></li>
<li aria-level="1"><span>Im Online-Meeting können technisch vorbereitete Umfragen eingesetzt werden oder auch als Antwort (für “ja” eine 1 und für “nein” eine 2) im Chat abgefragt werden.</span></li>
</ul>
<p><span><strong>Praxistipp</strong>: Spreche immer wieder das Publikum direkt an. Persönliche Ansprache schafft Nähe. Binde das Publikum aktiv in Themenfelder ein. Gerade im virtuellen Raum lässt die Konzentrationsfähigkeit schneller nach und wir lassen uns dann von Nebensächlichkeiten ablenken.</span></p>
<p><b></b></p>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Die Dramaturgie (Bilder, Farben, Wörter)</b></li>
</ul>
<p><span>Einen wesentlichen Beitrag leisten passende Bilder in Powerpoint-Slides, die Farbauswahl der Folien und die Sprache, die Art und Weise, wie die Moderation, Unterhaltung oder auch die Wissensvermittlung transportiert werden. Ist die Sprache einfach gehalten? Oder ist sie eher formell oder bildhaft?</span></p>
<p><span><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/smiley-2979107_1920.jpg" alt="" class=" wp-image-3694 alignleft" width="258" height="145" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//smiley-2979107_1920.jpg 1920w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//smiley-2979107_1920-300x169.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//smiley-2979107_1920-768x432.jpg 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//smiley-2979107_1920-1024x575.jpg 1024w" sizes="(max-width: 258px) 100vw, 258px" />Mit den Elementen “Bilder- Farben-Sprache” kann wunderbar eine Dramaturgie, ein Spannungsbogen in einem Online-Meeting erzeugt werden. </span></p>
<p><span>Ein dramaturgischer Aufbau einer Online-Veranstaltung sollte das Grundprinzip von Spannung und Entspannung unbedingt beherzigen. Und genau das ist es, was eine gute Story, eine gute Präsentation, einen Vortrag, ein Webinar oder ein Online-Seminar ausmacht. Also einen gekonnten Einsatz von Spannung aufbauen, Neugierde erzeugen, Menschen mit auf eine Reise nehmen und auch die Lösung anbieten. Darum geht es.</span></p>
<p><span>Um so einen Spannungsbogen in Online-Meetings aufzubauen braucht es sogenannte Spannungs- und Entspannungsfaktoren:</span></p>
<p><span>Spannungsfaktoren sind: Bilder, Farben, Stories, Fragen, Moderation, Pausen, Beispiele. </span></p>
<p><span>Entspannungsfaktoren sind: Bilder &amp; Farben, Humor, Lösungen, Antworten, Beispiele. </span></p>
<p><span>In meinem <a href="https://smart-fuehren.de/wissen-mit-neurolearning/">Blogartikel</a>, wie Wissen besser im Gedächtnis kleben bleibt, bin ich auf verschiedene bereits genannte Faktoren noch detaillierter eingegangen.<br />
</span></p>
<p><b></b></p>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Präsentations-Tipps</b></li>
</ul>
<p><span>Die oben angesprochenen Zutaten können noch weiter konkretisiert werden. Ergänzende Infos findest du auch in dem <a href="https://smart-fuehren.de/tipps-fuer-online-meetings">Blogbeitrag</a>: Tipps für Online-Meeting&#8220;<br />
</span></p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><b>Weniger ist mehr</b></span></p>
<p><span>Transportiere das wesentliche Ergebnis oder auch die Kernfrage kurz und knapp.  Dieses Präsentationselement gilt für die Gestaltung deiner Powerpoint-Folie, aber auch für deinen Erklärungstext. Es ist gar nicht so einfach, komplexe Zusammenhänge mit einfachen Worten zu erklären. Doch dann verstehen es andere am besten.</span></p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><b>Setze Akzente durch Bilder</b></span></p>
<p><span>Wir Menschen denken überwiegend in Bildern. Daher hilft eine bildhafte Sprache dabei, z.B. einen Online-Vortrag besser zu verstehen. Gleichzeitig ist es für Teilnehmende einfacher, das gesprochene Wort zu begreifen, wenn ein dazu passendes Bild projiziert wird. Dadurch wird die Botschaft geankert.</span></p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><b>Baue Interaktionen ein</b></span></p>
<p><span>Menschen behalten Informationen einfacher, wenn sie nicht durch eine Einbahnstraße zu ihnen kommt, sondern wenn sie am Dialog teilnehmen können. Deshalb sind Interaktionen auch in Webinaren, Online-Konferenzen und Online-Seminaren so sehr wichtig.</span></p>
<p><span>Grundsätzlich gilt es auch in Online-Veranstaltungen eine Wirkung zu erzeugen. Das kannst du forcieren, indem du dich fokussierst auf:</span></p>
<ul>
<li aria-level="1"><span>eine positive Haltung</span></li>
<li aria-level="1"><span>Lockerheit &amp; Humor</span></li>
<li aria-level="1"><span>Sprache &amp; Sprechart</span></li>
<li aria-level="1"><span>Fokus Kompetenz</span></li>
<li aria-level="1"><span>Fokus Sympathie</span></li>
</ul>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/5-tipps-wie-du-mit-deiner-online-praesentation-begeisterst/"><b></b></a></p>
<p><span>Weitere Tipps findest du auch im <a href="https://smart-fuehren.de/5-tipps-wie-du-mit-deiner-online-praesentation-begeisterst/">Blogartikel</a> “5 Tipps, wie du mit deiner Online-Präsentation begeisterst. ”</span></p>
<p><b>Fazit</b></p>
<p><span>Natürlich warten wir alle darauf, dass Begegnungen wieder in gewohnter Form vor Ort stattfinden können. Doch digitale Veranstaltungsformate werden uns auch in Zukunft begleiten. Je besser wir diese digitalen Formate verstehen, uns auf sie einstellen, um so mehr nutzen wir die Chance, online eine menschliche Verbindung zu erzeugen und Menschen in neue, spannende Themenfelder mitzunehmen. Online-Kommunikation ist keine Einbahnstraßenkommunikation, sondern ein interaktiver Austausch zwischen Menschen auf Augenhöhe. Es lohnt sich!</span></p>
<pre>Hinweis: <span class="ILfuVd" lang="de"><span class="hgKElc">Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.</span></span></pre>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Quer gedacht: Was wäre, wenn das Wörtchen „lernen“ nicht wäre? &#8230;</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/quer-gedacht-was-waere-wenn-das-woertchen-lernen-nicht-waere/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 08:36:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agiles Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Lernen Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
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					<description><![CDATA[Was wäre, wenn Begriffe, die das Wörtchen  „Lernen“ beinhalten, verschwinden und sich stattdessen positiv klingende Begriffe für dieses Thema durchsetzen würden?   Personalentwickler stecken in der Klemme! Geschätzt wollen 8 von 10 Mitarbeitern sich nur ungern eigeninitiativ weiterbilden. Sie verstehen zwar die Notwendigkeit, finden jedoch dieses ganze Thema „Weiterbildung“ irgendwie<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/quer-gedacht-was-waere-wenn-das-woertchen-lernen-nicht-waere/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Was wäre, wenn Begriffe, die das Wörtchen  „Lernen“ beinhalten, verschwinden und sich stattdessen positiv klingende Begriffe für dieses Thema durchsetzen würden?</strong></span></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Personalentwickler stecken in der Klemme! Geschätzt wollen 8 von 10 Mitarbeitern sich nur ungern eigeninitiativ weiterbilden. Sie verstehen zwar die Notwendigkeit, finden jedoch dieses ganze Thema „Weiterbildung“ irgendwie aufgezwungen.</p>
<p>Vielleicht kennst Du das auch: Der Hochglanzkatalog für das Weiterbildungsprogramm im kommenden Jahr ist im Druck und wird bereits online ins System eingepflegt. Es ist alles angerichtet. Doch die Mitarbeiter zeigen kaum Interesse, sich weiter zu bilden. Passt das Angebot etwa nicht? Das kann gar nicht sein! Schließlich hast du so viel Herzblut in die Evaluation, Analyse und Bedarfsermittlung gesteckt und bist sogar im Budget geblieben. Doch die ernüchternde Resonanz ist gleich Null. Das ist frustrierend.</p>
<p>Die ganze Fachwelt spricht von der <strong>Notwendigkeit des lebenslangen Lernens (LLL)</strong>. Selbst die Bundesregierung hat sich mit der <a href="https://www.bmbf.de/de/nationale-weiterbildungsstrategie-8853.html">Nationalen Weiterbildungsstrategie (</a>NWS) zum Ziel gesetzt, das Thema berufliche Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen stärker als bisher zu fördern. Dieses Erfordernis ist unbestritten. Laut einer Studie ändert sich die Halbwertzeit des Wissens sogar in den ersten 3 Jahren um 50% Prozent. Sich nicht weiterzubilden, darf daher keine Option sein. Doch warum „kapieren“ Mitarbeiter das nicht und was kannst du jetzt tun?</p>
<p>Das hat sicherlich viele, auch tiefer liegende Gründe. Ich möchte jedoch einmal einen ganz anderen Blick auf den Umgang mit dem Thema „Lernen“ werfen. Weniger tiefenpsychologisch analysieren oder die Systemtheorie für Antworten bemühen. Ich suche eher einen praktischen Blickwinkel.</p>
<p><a href="https://harald-schirmer.de/"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Harald-Schirmer_Stefanie-Meise_Bildung-300x276.png" alt="" class="size-medium wp-image-3388 alignleft" width="300" height="276" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Harald-Schirmer_Stefanie-Meise_Bildung-300x276.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Harald-Schirmer_Stefanie-Meise_Bildung.png 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Harald Schirmer</a> hat vor ein paar Wochen einen Post auf Twitter abgesetzt und in seiner Community die Frage aufgeworfen, warum so viele Konzernmitarbeiter nicht mehr lernen wollen, obwohl die Rahmenbedingungen dafür wirklich gut sind.  Das war eine sehr lebendige und inspirierende Diskussion. Dabei ist mir aufgefallen, wie oft das Wort „Lernen“ wieder einmal in einem „schweren“ Kontext gesetzt wird.</p>
<p>Im Fachjargon nennen wir Lern- und Kommunikationsprofis das auch <strong>Framing</strong>.</p>
<p>Das „Lernen“ wird von den Experten immer noch negativ beeinflusst. Meist unbewusst negativ beschrieben, obwohl wir uns genau das Gegenteil wünschen. Vielleicht merkst du das auch: Viele Redner und Fachartikel beginnen, wie schwer die Schulzeit war und malen ein dunkles Bild. Nicht jeder hat eine gute Erinnerung daran und die eigenen Lernerfolge hingen manchmal stark vom Lehrer ab. Und das setzte sich in der Ausbildung oder im Studium fort. Eine lange, schwere Zeit des Lernens, die so viele Menschen mitgemacht haben. Lernen gleich Staub, Schweiß, Tränen. (Achtung: Ironie).</p>
<p>Wir suhlen uns kollektiv in einem negativen Szenario, um dann einen großen motivierenden Blick nach vorne zu werfen. Ist das nicht paradox? Lebenslanges Lernen wird für viele Unternehmen überlebenswichtig werden. <strong>Vielleicht sollten wir mit dem Begriff „Lernen“ einfach komplett anders umgehen?</strong></p>
<p>Als mir das klarer wurde, habe ich mich gefragt, was wir hypothetisch stattdessen tun könnten.</p>
<ul>
<li>
<blockquote><p>Was wäre, wenn wir den Begriff „Lernen“ in der betrieblichen Weiterbildung konsequent wenig nutzen.</p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote><p>Wir könnten das Wort „Lernen“ aus den betrieblichen Weiterbildungskatalogen verbannen.</p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote><p>Wie oft wird das Wort Lernen in Ausschreibungen verwendet (Lerninhalte, Lernort, Lernerfolg ….) und wie können wir diese stattdessen umschreiben?</p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote><p>Und diesen Katalog nicht mehr Schulungskatalog nennen?</p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote><p>Der Trainer redet nicht mehr vom Unterricht, Schulung oder Vorlesung.</p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote><p>Einer Lernplattform (LMS) oder E-Learning-Plattform könnte ein anderer Kunstname gegeben werden. Facebook und Instagram sind ja auch nur „Social-Plattformen“ mit dem Ziel, dass Menschen sich vernetzen und austauschen. Der Weiterbildungs-Zweck bleibt bestehen, doch der Lernort bekommt ein anderes Labeling und kann somit positiv geframed werden.</p></blockquote>
</li>
</ul>
<p>Zumindest sind diese Ansätze in der internen betrieblichen Weiterbildung möglich. Weiterbildungsdienstleister, die ihre Bildungsangebote vermarkten müssen, werden sich daran aus Vermarktungsgründen kaum halten. Viele Begriffe haben mittlerweile eine Suchmaschinenrelevanz und sind für den digitalen Vertrieb enorm wichtig. Doch die externen Anbieter könnten sich trotzdem an die internen Spielregeln ihrer Kunden halten, sofern diese Spielregeln vereinbart werden.</p>
<p>Durch das neue, <strong>positive Framing werden die Weiterbildungsangebote</strong> weiterentwickelt und positiver bei den Mitarbeitern geankert. Sicher, das ist nur ein kleiner Schritt.</p>
<p>Doch: Sprache, Wörter, Aussagen sind mächtig und wirken über die Zeit.</p>
<p>Wie sonst schaffen es Unternehmen, die vielen Anglizismen zu implementieren, bestimmte Abteilungen und Aufgaben umzubenennen? Eine Besprechung wird zum Meeting. Ein Telefonat oder Online-Meeting wird zum Live-Call. Ein Bericht wird zum Reporting …</p>
<p>Und jetzt stell dir einfach vor, du könntest mit ein paar kleinen übergreifenden Begriffsänderungen schon einige positive Anker im Unternehmen setzen! Ich beziehe mich gerade nur auf das gesprochene und geschriebene Wort. Das Copywriting, das Texten in Ausschreibungen, Kataloge, E-Mails, Apps, Lernsystemen, Feedbackbögen usw.</p>
<p><strong>Das Copywriting und die Contententwicklung bieten nachhaltige Optimierungsmöglichkeiten und Kommunikationsmethoden</strong>, die bereits in anderen Disziplinen nachweislich erfolgreich Menschen begeistert und motiviert haben. Diese Methoden sind genau richtig, wenn Du eine positive Lernkultur schaffen möchtest und darüber hinaus lebendiges und aktivierendes Lernen stärken möchtest.</p>
<p>Viele dieser Anwendungsmethoden sind wissenschaftlich fundiert und haben sich in anderen Disziplinen bereits bewährt.</p>
<p>Wenn dich das näher interessiert und du dich hierzu austauschen möchtest, nimm gerne Kontakt zu mir auf.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>7 Tipps, wie wir uns Wissen leichter merken können</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/wissen-mit-neurolearning/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 07:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
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					<description><![CDATA[So können wir uns Wissen besser merken! Kennst du das auch? Du findest einen Spruch unglaublich cool und willst ihn dir merken oder jemand hat eine pfiffige Idee erzählt, die du auch mal ausprobieren möchtest. Doch bis du zu Hause bist, hast du sie wieder vergessen. Schade. Wir wollen uns<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/wissen-mit-neurolearning/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><span style="color: #1e8f8f;">So können wir uns Wissen besser merken!</span></strong></h2>
<p>Kennst du das auch? Du findest einen Spruch unglaublich cool und willst ihn dir merken oder jemand hat eine pfiffige Idee erzählt, die du auch mal ausprobieren möchtest. Doch bis du zu Hause bist, hast du sie wieder vergessen. Schade. Wir wollen uns Dinge unbedingt merken und irgendwie klappt es nicht.  Oder wenn wir Präsentationen halten, wollen wir, dass wir unsere Botschaften so übermitteln, dass sie in den Köpfen der Menschen hängen bleiben und sie sich noch später an die wesentlichen Punkte erinnern. Aber wir haben keine Ahnung, wie uns das am besten gelingen könnte.</p>
<p>Warum können wir uns so wenig an Wissen erinnern, obwohl wir kurz vorher so richtig Feuer und Flamme waren? Und was kannst du tun, damit deine Online-Präsentationen und deine Beiträge in Meetings und bei Vorträgen besser in Erinnerung bleiben? Diesen Antworten kommen wir gleich auf die Spur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Warum vergessen wir kurzfristig so viel Wissen?</strong></span></h5>
<p>Manchmal fühlt es sich so an, also ob unser Gehirn ein löchriger Schweizer Käse ist. Wir vergessen viel, obwohl wir nicht krank sind. Das nervt und verunsichert. Doch dahinter steckt ein cleverer und gesunder Mechanismus unseres Gehirns. Denn das Gedächtnis vergisst teilweise aus Absicht. <strong>Das Gedächtnis sortiert einfach Unwesentliches aus</strong> und fokussiert sich auf das Wichtige und Wesentliche. Mehr dazu findest du auch imBlockartikel: <a href="https://smart-fuehren.de/neuro-learning-besser-lernen/">&#8222;Wie clever arbeitet unser Gehirn?&#8220;</a></p>
<p>Und wenn in kurzer Zeit sehr viele neue spontane Eindrücke auf unser Gehirn „einprasseln“, dann sortiert es radikal das Unwesentliche aus. Wenn unser Gedächtnis also das Unwichtige entsorgen kann, ist es in der Lage, sich auf das <strong>Wesentliche zu konzentrieren, Probleme zu lösen und zu reflektieren.</strong></p>
<p>Durch diesen Mechanismus, vor allem durch das Vergessen, schaffen wir Raum für Wesentliches und Bedingungen für Neues.</p>
<p>Denn: Unsere Umwelt verändert sich permanent und das immer schneller. In dieser Dynamik muss sich das Gehirn anpassen.</p>
<p>Aktuell predigen viele Experten, wie wichtig es ist, Neues zu lernen und sich fortlaufend weiter zu entwickeln. Nur wenn der Kopf schon voll ist und qualmt, kann sich das Gehirn nur helfen, indem es entrümpelt. Quasi aktiv verlernt und vergisst.</p>
<p>Du kannst das bei dir selber vielleicht auch gut wahrnehmen: Das, was ich gerade sehe, höre, wahrnehme, wird kurz im Gedächtnis gespeichert, aber auch nur solange, bis der nächste noch stärkere Sinneseindruck ins Gedächtnis eindringt.  <strong>Löschen und Vergessen ist daher ein cleverer Prozess unseres Gehirns.</strong></p>
<p>Doch was können wir nun tun, damit wirklich Wichtiges auch im Gedächtnis hängen bleibt und sogar ins Langzeitgedächtnis kommt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Wie bleibt das Wissen länger im Gedächtnis?</strong></span></h5>
<p>Ok. Das Gehirn schmeißt immer wieder Erlebtes und „Müll“ aus dem Gedächtnis. Es löscht gnadenlos Unwichtiges. Doch wie schaffen wir es dann, uns bewusst Interessantes und Neues zu merken? <strong>Die Lösungen stecken in den 7 Tipps.</strong></p>
<p>Diese 7 einfachen Tipps basieren auf <strong>neurobiologischen und lernpsychologischen Erkenntnissen aus der Wissenschaft</strong> und helfen uns, Wissen einfacher zu merken. Und los geht es!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Mit diesen 7 Tipps  bleibt &#8222;Wichtiges&#8220; besser im Gedächtnis kleben:<br />
</strong></span></h5>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Anker setzen</strong></span></li>
</ol>
<p>Egal ob in Webinaren, bei Vorträgen oder Online-Präsentationen: Frag dich immer, welches Vorwissen es zu deinem Thema gibt. Das gibt dir einen Hinweis, wie du einen gemeinsamen Anker setzen kannst. Du kannst dann bildlich eine Brücke schlagen, auf die alle drüber gehen und zu deinem Thema über- oder einleiten. Also quasi eine Art Eselsbrücke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li><strong> </strong><strong><span style="color: #1e8f8f;">Visualisieren</span> </strong></li>
</ol>
<p>Unser Gehirn übersetzt die gehörten Informationen in Bildern. So können wir uns die Infos besser vorstellen und analysieren, ob die Informationen für uns Relevanz haben. Unter anderem aus der Neurolinguistik kennen wir das Beispiel mit dem rosa Elefanten. Da heißt es: “Denken Sie bitte jetzt nicht an den rosa Elefanten“. Und weil wir in Bildern denken, sehen die meisten Menschen einen rosa Elefanten, obwohl wir es nicht tun sollten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Merkwürdig</strong></span></li>
</ol>
<p>Bleiben wir einmal bei diesem Beispiel mit dem rosa Elefanten. Hast du schon mal einen rosa Elefanten gesehen oder eine echte lila Kuh? Vielleicht im Fernsehen, aber in der Natur sehen diese Tiere anders aus. Doch weil diese Tierbeschreibung so unwirklich und auch komisch anmutet, weil es so merkwürdig ist, können wir uns solche kuriose Beispiele besonders merken. Sie sind es im übertragenden Sinne wert, sich zu merken und unser Gehirn ist hierfür besonders empfänglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Pausen</strong></span></li>
</ol>
<p>Mach mal Pause und hol tief Luft! Du kennst das vielleicht auch: permanentes Dauerrauschen, ständiger Input oder auch zu viel und zu komplexe Informationen auf einmal.  Je länger Infos in <strong><a href="http://youtu.be/5wAKRC6cNBo"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/IMG_2205-300x169.png" alt="" class="size-medium wp-image-2967 alignleft" width="300" height="169" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_2205-300x169.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_2205-768x433.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_2205-1024x577.png 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_2205.png 1136w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong>Hülle und Fülle ins Hirn fluten, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass das Hirn die Schleusen dicht macht und kein Wissen mehr aufnimmt, weil es mit der Bearbeitung nicht mehr nachkommt. Wir schalten dann ab. Wir haben sprichwörtlich ein Overload. Es ist wichtig, dass unser Gehirn eine kleine Verschnaufpause erhält, um den Schwall an Informationen sorgfältig zu prüfen und zu verarbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Laut reden</strong></span></li>
</ol>
<p>Schauspieler üben ihren neuen Text laut und wiederholen ihn immer wieder, bis sie ihn können. Sie reproduzieren ihren auswendig gelernten Text und hören dabei ihre eigenen Worte. So erleben sie, wie sich das Gelernte festigt und ob es stimmig ist. Wenn wir uns selber das Gelernte oder einen Sachverhalt erklären oder wiedergeben können, haben wir die Informationen auch verstanden. Das Gehirn versteht durch die Wiederholungen und die ganze Art und Weise des Lernens, dass die Informationen wichtig sind und ins Langzeitgedächtnis abgespeichert werden müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="6">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Handschriftliche Notizen</strong></span></li>
</ol>
<p>Es gibt verschiedene Methoden, wie wir unsere Gedanken sehr einfach sortieren können. Dafür sind mittlerweile viele tolle digitale Apps und Tools erfunden worden. Interessanter Weise greifen immer noch sehr viele Menschen- gleich welcher Generation – auf die traditionelle „Denker-Art“ zurück und machen sich handschriftliche Notizen. Mit Block und Stift versuchen sie ihre Gedanken aufs Papier zu bringen. Ich nenne es auch „Das Denken auf Papier“. Gedanken sortieren hilft dem Gehirn, sich auf ein Sachverhalt zu fokussieren und zu konzentrieren.  Nicht umsonst ist es wieder sehr modern geworden, ein Journal zu schreiben (Verlinkung Blogartikel). Was du selber notierst, ist für das Gehirn leichter zu verarbeiten. Die Klugscheißer unter uns würden jetzt sagen: “Wer schreibt, der bleibt“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="7">
<li><strong> </strong><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Entspannung</strong></span></li>
</ol>
<p>Haben wir zu viel Stress, weigert sich das Gehirn offen gegenüber Veränderungen und Neuem zu sein. Das ist evolutionär tief in uns angelegt. Wir reagieren auf Stress entweder mit Angriff oder Flucht.  Wenn du dir unter Stress also mal eben schnell etwas merken möchtest, sind das schwierige Bedingungen. Viel einfacher ist es, diese Stressmomente aktiv zu unterbrechen. Du gönnst deinem Gehirn eine kurze Pause. Viele Menschen erzählen gerne davon, dass sie beim Duschen oder Joggen die besten Ideen haben. Das hat auch mit dem entspannten Zustand zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Fazit</strong></span></h5>
<p>Bei der schnelllebigen  Zeit wird es immer wichtiger, Neues zu lernen und Altes aus unserem Gedächtnis zu streichen. Die Halbwertzeit von Wissen verkürzt sich dramatisch. Umso wichtiger wird es, Menschen clevere Unterstützungen zu bieten, wie sie unsere wichtigen Infos in Webkonferenzen oder Online-Präsentationen besser merken können. Was bringt es, Menschen den tollsten Input zu bekommen und dieser ist schlecht dargeboten oder schlecht aufbereitet? Es bringt ihnen gar nichts! Es ist unsere Verantwortung in Zukunft viel abwechslungsreicher, klarer und bildhafter zu kommunizieren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Besser lernen:  Wie bleibt der Stoff im Gedächtnis kleben?</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/neuro-learning-besser-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2019 08:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agiles Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Neuro-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Neurowissenschaft; Neues lerenen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie clever arbeitet unser Gehirn? Wie können wir uns Informationen besser merken und schneller bei Bedarf abrufen? Gibt es einen Trick, wie wir unsere grauen Zellen schnell auffüllen können? Und woher weiß das Hirn, welche Infos wichtig oder weniger wichtig für uns sind? Um diese Fragen geht es hier und<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/neuro-learning-besser-lernen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><span style="color: #1e8f8f;"> Wie clever arbeitet unser Gehirn?</span><br />
</strong></h2>
<p>Wie können wir uns Informationen besser merken und schneller bei Bedarf abrufen? Gibt es einen Trick, wie wir unsere grauen Zellen schnell auffüllen können? Und woher weiß das Hirn, welche Infos wichtig oder weniger wichtig für uns sind? Um diese Fragen geht es hier und um 6 Tipps, wie unser Wissen garantiert besser im Gedächtnis kleben bleibt. Ein recht unwissenschaftlicher Blickwinkel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Wie ein Wissensnetz entsteht</strong></span><strong><span></span></strong></h3>
<p>Was wir lernen, wird im Gehirn in neuronalen Netzen gespeichert. Das sind quasi unsere Wissensnetze. Je mehr zusammenhängende Fäden wir in unserem Netz haben, umso ausgeprägter und dichter ist unser Wissen. Lose Wissensfäden entstehen gerade am Anfang, wenn wir etwas Neues lernen, auf Reisen gehen und etwas entdecken. Damit sich die einzelnen Wissensfäden verbinden, braucht es viele Wissensfäden zu demselben oder ähnlichen Themengebiet.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Woher weiß das Gehirn, dass es die Info speichern muss?</strong></span></h3>
<p>Manchmal stelle ich mir das Hirn wie ein riesen großes Auffangbecken für Informationen vor. Egal ob wichtige Informationen oder Unwichtige. Nur kann das Becken ein begrenztes Volumen und irgendwann ist es voll. Wenn dann niemand aufpasst, läuft das Gehirn sprichwörtlich über. Naja, das Gehirn wird wohl nicht überlaufen, doch wenn es voll ist, geht halt nichts mehr rein.<strong><span></span></strong></p>
<p>Woher weiß das Gehirn also, welche Information gespeichert werden soll und welche in die Müllverbrennung kann oder einfach nur gelöscht werden sollte?</p>
<p>Unser Gehirn ist ziemlich clever.</p>
<p>Es besitzt die Gabe, sich Fakten und alltägliche Ereignisse zu merken. Sogar Jahre später kann das Gehirn diese Infos noch aus den Schubladen hervorkramen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vom Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis</strong></span></h3>
<h2><strong><span><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Gehirn_1-300x225.jpg" alt="" class="size-medium wp-image-2207 alignleft" width="300" height="225" /></span></strong></h2>
<p>Eigentlich gibt es drei Gedächtnissysteme: Das sensorische Gedächtnis, das Kurzzeit- und das Langzeitgedächtnis. Da ich aber in diesem Artikel wirklich nur sehr, sehr vereinfacht erklären möchte, wie sich das Gehirn etwas merkt und uns Wissen zur Verfügung stellt, vernachlässige ich an dieser Stelle das sensorische Gedächtnis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Das Kurzzeitgedächtnis</strong></span></h4>
<p>Im ersten Schritt gibt es das Arbeits- oder auch Kurzzeitgedächtnis genannt. Es speichert Informationen ein paar Sekunden, höchstens aber wenige Minuten.</p>
<p>Informationen, die unwichtig sind, werden hier wieder rigoros gelöscht. Informationen, die wichtig sind, werden in das Langzeitgedächtnis durchgelassen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Das Langzeitgedächtnis</strong></span></h4>
<p>So können hier schöne Ereignisse des letzten Urlaubs, das gelernte Faktenwissen wie mathematische Formeln oder auch Computercodes abgelegt werden. Dieses Wissen kann ich quasi aus den Tiefen des Hirns wieder bewusst herauskramen, also deklarieren. So nennt sich dieses Gedächtnis auch deklaratives Langzeitgedächtnis.</p>
<p>Es gibt aber noch einen weiteren Teil im Langzeitgedächtnis. Den prozessualen Teil. Hier werden vor allem die Bewegungsabläufe wie Schreiben, Inline-Skaten, Fahrradfahren usw. gespeichert. Das sind vor allem Abläufe, die wir automatisch wieder geben und dabei überhaupt nicht nachdenken müssen.</p>
<p>Damit unser Gehirn nicht komplett überfordert wird, geht es arbeitsteilig vor. Das Lernen und Erinnern passieren stufenweise.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Das Kurzzeitgedächtnis: Hier geht die Post ab!</strong></span></h3>
<p>Ich nenne das Kurzzeitgedächtnis auch die „Vorhalle zum Langzeitgedächtnis“. Manchmal stelle ich mir das Gehirn wie eine riesen große Lieferhalle vor.</p>
<p>In der Vorhalle nimmt ein grimmig dreinblickender und blässlicher Mann die gelieferten Pakete an. Seine tägliche Aufgabe ist es, die eingehenden Pakete vorzusortieren. Er ist quasi der Filter zum Langzeitgedächtnis. Nur die Pakete, die zum Langzeitgedächtnis weiter geschickt werden, werden sorgsam auf ein Förderband geleg und weiter befördert. Die meisten Pakete werden jedoch aussortiert. Der grimmige Mann stuft sie einfach als „unwichtig“ ein und somit fallen sie durch ein großes, löchriges Sieb und sind dann weg, gelöscht.</p>
<p>Im Grunde ist das Kurzzeitgedächtnis wie ein Flaschenhals. Nicht alle Infos können da durch. Einige schaffen es, die  meiste jedoch nicht.</p>
<p>Welche Informationen lässt das Kurzzeitgedächtnis denn weiter? Der grimmige Mann weiß doch gar nicht, ob ein Paket wichtig ist oder was drin steckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><u>Er hat 2 Entscheidungskriterien:</u></span></p>
<ul>
<li>Nur etwa 7 Pakete werden zum Langzeitgedächtnis durchgelassen. Wir Menschen sind nicht in der Lage, mit zu vielen Themen zu jonglieren, im Schnitt sind es nur circa sieben.</li>
<li>Und das andere Kriterium ist, wenn die Beschriftung bereits sehr eindeutig ist oder einen hohen Wiedererkennungswert hat oder besonders merkwürdig ist. Dann weiß der alte Mann sofort, dass es ein wichtiges Paket ist und lässt es einfach zum Langzeitgedächtnis durch.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Wie tickt das Langzeitgedächtnis?</strong></span></h3>
<p>Das Langzeitgedächtnis ist eine unendlich große, unerschöpfliche Speicherhalle. Dort werden alle Informationen aufbewahrt, die für uns wichtig sind. Quasi eine nicht fassbare Menge von Erlebnissen und Fakten. Ich stelle mir diese Speicherhalle mit riesen großen Regalen wie bei Amazon vor. Für jedes Thema eine neue Schublade, irgendwie geordnet, trotzdem kaum mehr zu überblicken.</p>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/pexels-photo-1261180-200x300.jpeg" alt="" class="size-medium wp-image-2691 alignleft" width="200" height="300" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-photo-1261180-200x300.jpeg 200w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-photo-1261180-768x1150.jpeg 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-photo-1261180-684x1024.jpeg 684w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-photo-1261180.jpeg 1000w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Und immer, wenn das Kurzzeitgedächtnis ein Paket durchlässt, dann hat der Mitarbeiter im Langzeitgedächtnis die Aufgabe, das Paket in das richtige Regal zu legen. Und dieser Mitarbeiter ist auch clever. Die häufig gebrauchten Themen, hat er alle in seine Nähe gelagert. Dann braucht er nicht, so weite Wege zu gehen. Themen aus der Kindheit befinden sich noch weiter hinten im Langzeitlager, geraten aber niemals in Vergessenheit.</p>
<p>Nur über manche Pakete ärgert sich der Mann vom Langzeitgedächtnis doch sehr. Da landen Pakete bei ihm, die sind unklar gekennzeichnet. Die können im Grunde in zwei, drei Schubladen einsortiert werden. Das bringt ihn richtig zur Verzweiflung. Deshalb parkt er das Paket im Durchgang, und oft stolpert er darüber, bis es ihm zu bunt wird. Dann sortiert er es irgendwo ein oder löscht es wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>6 Tipps, wie wir uns Wissen besser merken können</strong></span></h3>
<p>Es gibt ein paar sehr wirkungsvolle Tipps, wie wir dem Gehirn helfen können, viel einfacher das Wissen abzulegen oder wieder hervor zu holen.  Denn auch das Gehirn hat ein paar Vorlieben und Eigenarten, die wir für uns nutzen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><strong> </strong><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Visualisieren – Denken in Bildern</strong></span></li>
</ol>
<p>Das Gehirn übersetzt Wörter oder auch Sätze in Bilder. Und je bildarmer unsere Sprache ist, also je abstrakter wir formulieren, umso schwieriger kann sich das Gehirn überhaupt etwas bildhaft vorstellen und merken. Deshalb ist es gerade bei komplexen Zusammenhängen und trockenem Wissensstoff hilfreich, dem Gehirn auch eine Analogie mitzugeben. Also ein: „Es ist wie in einer Werkstatt… oder auf einer bunten Wiese“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li><strong> </strong><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Merkwürdigkeiten</strong></span></li>
</ol>
<p>Wenn etwas merkwürdig ist und es aus dem normalen Rahmen fällt, dann kann sich das Gehirn dieses gut merken. Folgendes Sprichwort kommt daher auch nicht von ungefähr: „Fall auf, dann bleibst du besser in Erinnerung“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><strong> </strong><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Pausen</strong></span></li>
</ol>
<p>Das Gehirn braucht Pausen, auch um den riesen großen Haufen an Informationen zu bewerten, zu sortieren und den Großteil zu entsorgen. Wenn das Gehirn permanent Höchstleistung bringen muss, hat es Stress und es wird schneller müde. Daher sollten wir aufpassen, dass es nicht kollabiert und streikt. Gönne ihm häufiger mal eine kurze Pause und unterbrich deine Tätigkeit, atme mal bewusst durch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li><strong> </strong><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Gedanken aussprechen</strong></span></li>
</ol>
<p>Du kennst das vielleicht auch: Du hörst eine neue spannende Info und scheinst, diese auch sofort verstanden zu haben. Doch wenn wir jemandem diese tolle Information auch mitteilen wollen, merken wir, dass wir die wichtigen Inhalte gar nicht mehr zusammen bekommen. Nur wenn wir die Info uns selber auch erklären können, haben wir das Gelernte oder auch die neu aufgeschnappte Information verstanden. Daher hilft es sehr, die Informationen zu wiederholen und die Wiederholung laut auszusprechen. Wenn dir das gelingt, dann hat es auch dein Hirn verstanden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li><strong> </strong><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Schreiben</strong></span></li>
</ol>
<p>Kurze Notizen machen, Gedanken aufschreiben. Damit hilfst du deinem Gehirn sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Gehirn hüpft sonst immer wieder von einem Gedanken zum nächsten. Doch beim Schreiben fokussiert es sich und konzentriert sich auf die Bewegungen und die Gedanken, die du auch zum Papier bringen möchtest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="6">
<li><strong> </strong><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Entspannung durch Schlaf</strong></span></li>
</ol>
<p>Täglich produzieren wir eine Unmenge an Stress und versetzen unseren Denkmotor in negativen Schwingungen. Wissenschaftler haben schon lange festgestellt, dass das dem Gehirn schadet und es sich häufiger entspannen muss. Dabei hilft regelmäßiger und tiefer Schlaf sehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die 30 besten Leadership &#8211; Zitate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 10:27:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Chancenumsetzer]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Machen]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
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					<description><![CDATA[Leadership: Die besten 30 Zitate zur Zukunft der Arbeit,  New Work und Chancen umsetzen Leadership-Zitate für Menschen, egal ob Mitarbeiter oder Führungskräfte, die einfach Bock auf die Zukunft haben! Gerade in diesen bewegten Zeiten, wo es so viele Umbrüche gibt, schenken Zitate oft Weisheiten, von denen du viel lernen kannst,<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/die-30-besten-leadership-zitate/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><span style="color: #1e8f8f;">Leadership: Die besten 30 Zitate zur Zukunft der Arbeit,  New Work und Chancen umsetzen</span><br />
</strong></h5>
<p>Leadership-Zitate für Menschen, egal ob Mitarbeiter oder Führungskräfte, die einfach Bock auf die Zukunft haben! Gerade in diesen bewegten Zeiten, wo es so viele Umbrüche gibt, schenken Zitate oft Weisheiten, von denen du viel lernen kannst, auch für das eigene Leben. Ich lese immer wieder gerne Zitate oder höre mir bewusst Podcast-Zitate-Folgen an. Zitate helfen mir mich zu motivieren, sie inspirieren und lenken meine Gedanken auf Themen mit Tiefe. Daher möchte ich dir in diesem Beitrag meine 30 Lieblings-Zitate vorstellen.</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Wann bringen dir Zitate etwas?</strong></span></h6>
<p>Es gibt immer wieder Situationen, da helfen Zitate. Wenn ich zum Beispiel etwas umsetzen, neu machen oder etwas verändern möchte. In solchen Situationen lese ich bewusst Zitate. Zitate helfen:</p>
<ul>
<li>Wenn ich eine Präsentation oder Rede für mein Team oder Kunden vorbereite</li>
<li>Wenn ich ausgelaugt bin und neue Energie brauche</li>
<li>Nach Enttäuschungen</li>
<li>Vor wichtigen Entscheidungen</li>
<li>Wenn ich mit mir und meinem Führungsverhalten unzufrieden bin</li>
<li>Wenn ich den nächsten Schritt gehen will und dabei meine Komfortzone verlassen muss</li>
<li>Vor Kritikgesprächen</li>
</ul>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Meine 30 &#8211; TOP Zitate</strong></span></h6>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/30-Zitate_3_-240x300.png" alt="" class="size-medium wp-image-2638 alignleft" width="240" height="300" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//30-Zitate_3_-240x300.png 240w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//30-Zitate_3_-768x960.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//30-Zitate_3_.png 800w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" />Im Job steht jeder Mitarbeiter, jede Führungskraft vor großen Herausforderungen. Doch insbesondere die Führungskräfte werden derzeit „festgenagelt“. Sie sollen schnell moderner, agiler und wertschätzender führen. Und das zackig!</p>
<p>Doch auch Führungskräfte sind Menschen, die sich als Führungskräfte in ihrem Führungsverständnis, in dem Führungsstil, Wissen und Führungsverhalten transformieren müssen. Dafür braucht es auch Raum fürs Lernen, Üben und Erfahrungen sammeln. Das gilt gerade für gestandene Führungskräfte, die sich den neuen Anforderungen nochmal ganz anders öffnen müssen. Denn:</p>
<blockquote><p><strong>„Die Zukunft hat viele Namen. Für Schlaue ist sie das Unerreichbare, für Furchtsame das Unbekannte, für Mutige die Chance.“</strong> (Victor Hugo)</p></blockquote>
<p>Ich stelle dir jetzt meine 30 Lieblings-Zitate vor und erkläre ein wenig, wie ich sie verstehe und wie sie mir helfen, einen Zukunftsblick zum Thema Leadership und neue Arbeitswelt zu entwickeln. Für mich bewegt sich alles in einem Dreiklang: Eintauchen in die neue Arbeitswelt – auftauchen und verstehen, wie Alt und Neu zusammenpasst – Freischwimmen lernen, umsetzen, experimentieren und lernen, um eine tolle Führungskraft zu werden.</p>
<h6><strong><span style="color: #1e8f8f;">Eintauchen in die neue Arbeitswelt</span> </strong></h6>
<p>Was erwartet uns in Zukunft in der Arbeitswelt? Ich denke, jeder weiß, dass die Digitalisierung die Art und Weise, wie wir arbeiten, ordentlich auf den Kopf stellen wird. Das spüren wir jetzt bereits schon und das wird sich mit der Zunahme vom Einsatz der künstlichen Intelligenz nochmal drastisch verändern.</p>
<p>Früher gab es fast in jedem Dorf einen „Tante-Emma-Laden“, eine Kneipe und eine Apotheke. Schaut man sich heute in den Dörfern um, dann sind die kleinen Läden und Kneipen fast ausgestorben. Und auch die Apotheken kämpfen wirtschaftlich ums Überleben. Neue Geschäftsmodelle haben sich durchgesetzt. Die großflächigen Discounter sind die Platzhirsche.  Bei einigen dieser Supermärkte kannst du deinen Einkauf sogar online via App bestellen. Die Waren werden dir nach Hause gebracht oder sie stehen auf Wunsch abholbereit ab einer bestimmten Uhrzeit in der Filiale zur Verfügung.</p>
<p>Die Geschäftsmodelle haben sich weiter entwickelt und teils digitalisiert. Frei nach Henry Ford, dem das Thema Fortschritt immer ein Anliegen war:</p>
<blockquote><p><strong>„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“</strong></p></blockquote>
<p>Der Fortschritt zwingt uns zu neuen Ideen und zu neuen Weiterentwicklung der bestehenden Arbeitsweisen. Als Mitarbeiter und Führungskräfte können wir ins Jammertal verschwinden oder etwas daraus machen. Der Management-Papst Peter Drucker hat es wunderbar auf den Punkt gebracht:</p>
<blockquote><p><strong>„Wir können die Zukunft nicht voraussagen, aber wir können sie gestalten.“</strong></p></blockquote>
<p>Und darum geht es in Zukunft noch viel mehr. Wir werden in den nächsten Jahren viele Veränderungen erleben. Und das bedeutet auch Umwälzungen in unserem Job, auch bei den Tätigkeiten, die wir gelernt haben und am Arbeitsplatz ausüben. Es wird immer wichtiger, dass wir zum Mitgestalter, Entdecker und Entwickler werden. Denn:</p>
<blockquote><p><strong>„Wie klein unsere Welt eigentlich ist, merken wir meist dann, wenn wir große Dinge vorhaben.“</strong> (Ernst Ferstl)</p>
<p>Und wie einst Konrad Adenauer sagte: <strong>„Kritiker haben wir genug. Was unsere Zeit braucht, sind Menschen, die ermutigen.“</strong></p></blockquote>
<p>Mutig sein und Neues bewegen, Geschäftsmodelle weiter entwickeln und alte Strukturen verändern,  das ist kein Kinderspiel. Das bedeutet, dass vieles Bekannte verschwindet, sich Neues entwickelt und Unsicherheit normal werden wird. Damit müssen wir uns als Führungskräfte auseinander setzen und unser Team befähigen, damit umzugehen. Es wird bald keine Strategiepläne mehr geben, die für 5 bis 10 Jahren das große Ziel definieren. Dafür ist der Wettbewerb viel zu dynamisch geworden und die Erfordernis, schnell und iterativ zu reagieren, teils sogar überlebensnotwendig.  Der amerikanische Dramatiker Tennessee Williams brachte es auf den Punkt:</p>
<blockquote><p><span><strong>„Warum ich so viel <a href="https://smart-fuehren.de/learning-journey-wenn-einer-eine-reise-tut/">reise</a>? Weil es schwierig ist, ein bewegliches Ziel zu treffen!“ </strong></span></p></blockquote>
<p>Wir stehen vor großen Umwälzungen. Viele Jobs werden wegfallen, neue Jobs entstehen. Die Plattformökonomie wird weiterhin wachsen und datenbasiertes Wirtschaften zentral werden. Daher sollten sich Führungskräfte auch mit diesen äußeren Bedingungen beschäftigen. In dynamischen Zeiten Mitgestalter zu werden, Mitarbeiter zu befähigen, diesen Weg gemeinsam und erfolgreich zu gehen, wird eine zentrale Aufgabe einer modernen Führungskraft werden. Steve Jobs hatte dazu einen radikalen Standpunkt:</p>
<blockquote><p>„<strong>Meine Aufgabe ist nicht, es den Leuten leicht, sondern sie besser zu machen.“</strong></p></blockquote>
<p><span>Und auch der größte Kontrahent von Steve Jobs –Bill Gates &#8211; war überzeugt: </span></p>
<blockquote><p><span><strong>„</strong></span><strong>Im nächsten Jahrhundert werden Leader diejenigen sein, die andere fördern“</strong></p></blockquote>
<p>Leadership, moderne Mitarbeiterführung in dynamischen Zeiten ist eine große Herausforderung. Insbesondere für Führungskräfte, die die klassische Managementlehre praktiziert haben. Jede gestandene Führungskraft, die mit dem Herzen ein Leader ist, wird nach meiner Meinung bereit sein, sich den neuen Anforderungen zu stellen, an der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten und neues Leadership-Knowhow sich anzueignen! (Beispiele und Übersicht von agilen Praktiken &amp; Denkansätzen findest du in meinem Blogartikel <a href="https://smart-fuehren.de/welche-agilen-praktiken-kann-ich-in-einem-konservativen-unternehmensumfeld-ausprobieren/">HIER</a>). Das wird eine echte Herausforderung! Und ich bin leider auch davon überzeugt, dass Führungskräfte, die sich dieser Veränderung ganz grundsätzlich verweigern, es im zukünftigen Arbeitsleben noch schwerer haben werden.</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Altes Führungsverständnis abschütteln?</strong></span></p>
<p>Du hast jetzt eine grobe Idee erhalten, mit welchen Veränderungen wir es in Zukunft zu tun haben werden. Was bedeutet das für uns als Führungskräfte?</p>
<p>Seit 20 Jahren bin ich Führungskraft und durfte schon so manchen „Stein“ aus dem Weg räumen. Und ich persönlich muss verstehen, dass ich mir einen neuen Blick auf Zusammenarbeit, Führungsverständnis, Erfolgsfaktoren und Bedeutung von Werten ermöglichen sollte. Ich bin mir sicher, dass wir uns der Zukunft öffnen sollten, sonst geht es uns wie einst  Kaiser Wilhelm II:</p>
<blockquote><p><strong>„Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung.“</strong></p></blockquote>
<p>Deine bis hierhin gemachten Arbeitserfahrungen im Job sind Gold wert! Erfahrungswissen ist wirklich enorm wichtig. Doch es reicht als Führungskraft nicht mehr, ein Schiff zu steuern, zu delegieren, zu kontrollieren, Ziele zu erreichen und Mitarbeitergespräche zu führen. Darüber hinaus sind ganz andere <a href="https://smart-fuehren.de/welche-digitalen-kompetenzen-werden-in-zukunft-benoetigt/">Skills</a> gefragt! Und vielen bis dato erfolgreichen, loyalen Führungskräften fällt diese Veränderung schwer. Der Aphoristiker Paul Schibler beschreibt es so:</p>
<blockquote><p><strong>„Wir haben Jahrzehnte damit zugebracht, zu ordnen und verordnen, organisieren und reorganisieren, regeln und reglementieren. Was wundert es, dass wir uns jetzt eingeengt fühlen.“</strong> <em> </em></p></blockquote>
<p>Und einen Punkt möchte ich hier noch ergänzen: Viele Führungskräfte haben Angst und fühlen sich unsicher. Ihnen fehlt der <a href="https://smart-fuehren.de/warum-ein-disziplinarischer-vorgesetzter-keine-moderne-fuehrungskraft-sein-kann/">Kompass</a> für die Neue Führung.</p>
<p>Denn die Marktveränderungen haben längst viele Unternehmen erreicht. Die Belegschaft spürt es. Wir stecken mitten in der Digitalisierung. Vieles ändert sich, wird schneller, Projekte nehmen zu, Stellen fallen weg, immer mehr Arbeit wird auf wenige Köpfe verteilt oder Stellen können wegen dem Fachkräftemangel nicht mehr besetzt werden. Gleichzeitig wird versucht, viele Prozesse zu digitalisieren oder zu automatisieren, um mehr Effizienz zu erzielen. Das Tempo nimmt dabei rasant zu. Vielleicht kennst du solche Situationen?</p>
<blockquote><p><strong>„Mein Gehirn ist wie mein Internetbrowser: 16 Tabs sind offen, mindestens 3 hängen und ich hab keine Ahnung, wo die Musik herkommt“ (t3n)</strong></p></blockquote>
<p>Damit wir in der neuen Arbeitswelt nicht verheizt werden, ist es wichtig, zu verstehen, wie wir lernen können mit den Veränderungen umzugehen. Fréderic Laloux hat es so klar formuliert:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;New Work ist erstmal ein inneres Abenteuer, wo wir langsam lernen aus allem mechanischen Denken herauszukommen.&#8220;</strong></p></blockquote>
<h6><strong> </strong></h6>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>New Work als Haltung verstehen</strong></span></h6>
<p>Laloux hat es schon sehr schön ausgedrückt: Es ist ein inneres Abenteuer. Denn jede Führungskraft steht vor der Herausforderung, eine eigene positive Haltung zu den neuen Führungsanforderungen zu entwickeln. Du wirst, egal ob als Führungskraft oder Mitarbeiter, eine positive Haltung in modernen Unternehmen leben müssen, die sich mit den Werten des Unternehmens deckt und den Menschen in den Vordergrund rückt. Vielleicht ist dieser Ansatz bei konservativen Unternehmen noch nicht angekommen, doch die Menschen sehnen sich nach: Führen auf Augenhöhe, Wertschätzung, Sinn, Mitgestalten…. Und das bedeutet, dass Mitarbeiter nicht nur ausführendes, sondern mitdenkendes Organ sein wollen. Passend dazu das Zitat von Viktor Frankl:<strong> </strong></p>
<blockquote><p><strong>„Ein kreativer Mensch ist primitiver und kultivierter, destruktiver und konstruktiver, sehr viel verrückter und sehr viel vernünftiger als der Durchschnittsmensch.“</strong></p></blockquote>
<p>Und als moderner Leader gilt es, diesen Menschen Richtung und Rahmen zu geben. Das „<a href="https://smart-fuehren.de/sinn-im-job-wenn-du-andere-inspirieren-moechtest-erklaere-dein-warum/">Warum</a>?“ zu erklären wie es Simon Sinnek so treffend formuliert.</p>
<blockquote><p>„<strong>Wenn du nicht weißt, warum du tust, was du tust, wie soll es dann jemand anderes wissen?“ </strong></p></blockquote>
<p><strong> </strong></p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Diese 3 Leadership-Skills werden immer wichtiger</strong></span></h5>
<p>Dadurch, dass die Arbeitswelt immer komplexer wird, müssen wir lernen, mit der Komplexität umzugehen und uns zum Freund zu machen. Und das fällt gerade Menschen schwer, die lange Jahre immer nach bestimmten Regeln und Vorschriften gearbeitet haben. Aus meiner Sicht werden kurzfristig drei Skills an Bedeutung deutlich zunehmen: Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Lernen.</p>
<p><strong><span style="color: #1e8f8f;">Kommunikationsfähigkeit &amp; Konfliktfähigkeit</span> </strong></p>
<p>Um schneller auf Märkte reagieren zu können, werden immer häufiger selbstorganisierte Teams mit Aufgaben betraut. Sie brauchen keine direkte Führung, sondern die Führungskraft stellt die Ressourcen und Rahmenbedingungen bereit. Wie das Team das Ziel erreicht, ist ihm größtenteils selbst überlassen. Damit das gelingen kann, müssen alle Beteiligten wirklich gut und auf Augenhöhe kommunizieren können. Und wenn Probleme auftauchen, gilt es diese zu lösen.</p>
<p>Albert Einstein sagte dazu schon:</p>
<blockquote><p><strong>„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“</strong> Das Team muss reflektieren, die Handlungen hinterfragen und Konflikten in die Augen schauen. Der Schlüssel heißt hier Kommunikation: <strong>„Kommunikation ist ein wunderbares Mittel, Konflikte zu lösen. Oder zu eskalieren.“</strong> <em>(Thom Renzie) </em></p></blockquote>
<p>Die große Herausforderung ist, dass die Mitarbeiter persönlich auch „reif“ sind, diesen zwischenmenschlichen Diskurs mitzugehen:</p>
<blockquote><p><strong>„Konflikte sind nur lösbar, wenn Gefühl und Verstand in Einklang gebracht werden.“</strong><em> (</em><em>Helmut Glaßl)</em></p></blockquote>
<p><strong> </strong></p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Persönliche</strong><strong> Weiterentwicklung</strong></span></h6>
<p>Ich bin davon überzeugt, dass die persönliche Weiterentwicklung ein Schlüssel ist, damit wir mit den digitalen Veränderungen und den zukünftigen Neuerungen, die uns die künstliche Intelligenz, Virtual Reality usw. noch bringen wird, souverän umgehen können. Selbstreflektion, Selbsterkenntnis und Bereitschaft, sich weiter zu entwickeln und zu lernen, das bringt dich als Führungskraft weiter. Schon John F. Kennedy  war überzeugt:</p>
<blockquote><p><strong>„Führung und Lernen bedingen sich gegenseitig</strong>“.</p></blockquote>
<p>Als Führungskraft kannst du dir heute, bei diesen veränderten Bedingungen nicht mehr erlauben, dich nicht weiter zu entwickeln und mit Mitarbeitern so umzugehen wie vor fünf Jahren. Tust du es doch, dann empfehle ich dir, in diesem <a href="https://smart-fuehren.de/arbeit-und-orientierung/">Blogartikel</a>.</p>
<p>Wir müssen ständig neue Dinge dazu lernen, uns als Mensch hinterfragen und uns weiterentwickeln. Hinzu kommt, dass das Tempo dieses Fortschritts sehr hoch ist und wir durch Smartphones &amp; Co. irgendwie ständig „on“ sind. Vielleicht kennst du das auch? Wir fühlen uns teilweise ausgelaugt und uns fehlt die Zeit, einfach mal durchzuschnaufen. Versuche achtsam mit dir umzugehen.  Baue zwischendrin immer wieder Pausen ein, in denen du bewusst abschaltest und durchatmen kannst. Das Gehirn braucht diese Pausen, um Dinge zu verarbeiten, aber auch unsere Seele braucht Pausen, um einfach mal zu entspannen.</p>
<blockquote><p><strong>„Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer.“</strong> Ovid</p></blockquote>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Leadership – Zukunft mitgestalten</strong></span></h5>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/30-Zitate_5_Stefanie-Meise--200x300.png" alt="" class=" wp-image-2641 alignleft" width="243" height="365" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//30-Zitate_5_Stefanie-Meise--200x300.png 200w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//30-Zitate_5_Stefanie-Meise--683x1024.png 683w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//30-Zitate_5_Stefanie-Meise-.png 735w" sizes="(max-width: 243px) 100vw, 243px" />Mitarbeiter, gleich ob Angestellte oder Führungskräfte, wünschen sich den Arbeitsplatz als einen Ort, wo man gerne hingeht. Ist das der Fall, dann wird die <a href="https://smart-fuehren.de/whats-next-wenn-deine-zeit-im-job-ablaeuft/">Unternehmenskultur</a> positiv wahrgenommen. Ist das nicht der Fall, dann „stinkt“ die Kultur. Dann stimmen die Werte des Unternehmens nicht mit denen der Arbeitnehmer überein. Gerade in Unternehmen, die sich im Umbruch befinden und einen neuen Geist verschrieben haben, versuchen jetzt werteorientiert zu agieren. Dieses Handeln müssen auch die älteren Führungskräfte verinnerlichen. Es hilft dann wenig, wenn sie die neuen Werte predigen und nach den alten Führungsprinzipien handeln. Viktor Frankl hat es treffend auf den Punkt gebracht:</p>
<blockquote><p><em>„</em><strong>Werte kann man nicht lehren, sondern nur vorleben.“ </strong></p></blockquote>
<p>Und durch das Vorleben entsteht ein neuer Spirit. Gerade in Unternehmen, in dem stärker mit virtuellen Teams und selbstorganisierten Teams gearbeitet wird, bekommt die Führungskraft eine andere Rolle zugesprochen. Sie sorgt dafür, dass es dem Team gut geht und dass sie vertrauensvoll und auf Augenhöhe arbeiten können, dass Wissen zugänglich gemacht wird und eine Transparenz vorhanden ist. Das ist ein ganz anderes Führungsverständnis, als in vielen klassisch geprägten Unternehmen.</p>
<blockquote><p><strong> „Vertrauen ist für alle Unternehmungen das große Betriebskapital, ohne welches kein nützliches Werk auskommen kann. Es schafft auf allen Gebieten die Bedingungen gedeihlichen Geschehens.“</strong> <em>Albert Schweitzer</em></p></blockquote>
<p>Ich kenne das Sprichwort noch sehr gut: Wissen ist Macht! Vor 10-15 Jahren war es noch so, dass auch ich so gearbeitet habe und mein Wissen nur selektiv weitergab. Doch das ist Quatsch! Die Halbwertzeit von Wissen halbiert sich sogar in den ersten drei Jahren! Wissen hinter dem Berg zu halten, bringt dich nicht weiter. Wenn wir also die Zugänge zu Wissen verschließen, Wissen bunkern ohne es zu teilen, schaden wir uns selber.</p>
<p>Heute profitiere ich wirklich sehr vom Teilen und Mehrwert bieten. Ich teile mein Wissen und das macht Spaß, weil ich wirklich viel Input, Impulse und Empfehlungen zurückbekomme. Und für mich stimmt dieser Satz:<em> </em></p>
<blockquote><p><em>„</em><strong>Wissen ist die einzige Währung, die sich vermehrt, wenn sie geteilt wird.“ (unbekannt)</strong></p></blockquote>
<p>Oder mit anderen Worten</p>
<blockquote><p><strong> „Ich leihe Dir meine Gedanken. Du leihst mir Deine Gedanken. Ich habe Deine? Du hast meine? Das Wunderbare am Gedanken-Austausch ist, dass wir unsere Gedanken austauschen und die eigenen dennoch behalten können.“</strong><strong><em> (</em></strong>Helga Schäferling)</p></blockquote>
<p>Ich erlebe das immer noch. Für viele Führungskräfte ist es ungewohnt, zu teilen und uns auf neue Denk- und Handlungsweisen einzulassen. Aber genau darum geht es. Dinge anders zu tun, als wir es schon immer getan haben. Zumindest müssen wir uns mit dem Neuen auseinander setzen, damit wir rechtzeitig Führung neu praktizieren können. Ja, und vielleicht muss ich mich dann sogar vom Alten lösen:</p>
<blockquote><p><strong> „Ich verstehe nicht, warum die Menschen Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst vor den alten.“</strong></p></blockquote>
<p>John Cage bringt es wunderbar auf den Punkt. Wir müssen uns weiterentwickeln, um die Zukunft mitgestalten zu können – auch als Führungskraft. Tun wir es nicht, werden wir abgehängt. Ganz einfach.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Eigenverantwortung – Entfaltung  &#8211; Reflexion</strong></span></h5>
<p>Wir haben gelernt, uns anzupassen. Spätestens in der Schule, in der Ausbildung oder während des Studiums. Wir haben den Regeln befolgt und so gelernt und gehandelt, wie es vorgesehen war. Doch komplexe Herausforderungen sind mit bekannten Herangehensweisen selten zu lösen. Es braucht neue Lösungsansätze. Wir müssen wieder mehr zum Entdecker werden, uns auf Neues und Unbekanntes einlassen und Freude am Lernen entwickeln. Und deshalb formuliert der Hirnforscher Gerald Hüther zu Recht:</p>
<blockquote><p><strong>„Wir kommen in eine Welt und verwickeln uns in vorgeformten Strukturen. Das wichtigste ist: Wir müssen uns daraus wieder ent-wickeln und entfalten.“</strong></p></blockquote>
<p>Natürlich fällt es den schon etwas „reiferen“ Führungskräften nicht so leicht. Dinge, die vorher richtig waren, mal beiseite zu schieben und Querdenken zuzulassen. Aber darum geht es. Wenn wir das Ziel kennen, kann der Weg zum Ziel sehr unterschiedlich aussehen. Denn:</p>
<blockquote><p>„<strong>Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“</strong> (Laotse)</p></blockquote>
<p>Deshalb ist es als Führungskraft auch so wichtig, Menschen das Ziel nicht nur einmal mitzuteilen, sondern es immer wieder ins Zentrum zu stellen und auch zu erklären, warum wir dahin wollen. Es ist wichtig, die Mitarbeiter zum Mitdenken, Mitmachen und zum Entscheiden zu ermutigen.</p>
<blockquote><p><strong>„Geben Sie Ihren Mitarbeitern Arbeit, bei der sie ihre Fähigkeiten voll ausschöpfen müssen. Geben Sie ihnen alle notwendigen Informationen. Erläutern Sie ihnen klipp und klar, was es zu erreichen gilt. Und dann – lassen Sie sie in Ruhe.“</strong><em>  Robert Waterman (amerikanischer Unternehmensberater)</em></p></blockquote>
<p>Es geht darum, die kreativen Kräfte freizusetzen und auch Führung neu zu interpretieren. Als Führungskraft solltest du die Eigeninitiative, das Entscheiden und den Mut unterstützen. Ich weiß, das fällt manchmal sehr schwer, aber wir lernen alle davon, weil es uns weiterbringt. Denn:</p>
<blockquote><p><strong>„Lieber ein „Whoops!“, als ein „Was wäre wenn?“</strong> (Beau Taplin, Autor)</p></blockquote>
<p>Auf dieser neuen Entdeckungsreise werden wir erkennen, dass wir uns auf dem Weg zum Ziel vielleicht immer wieder selbst widersprechen werden. Was gestern noch Bestand hatte, muss morgen nicht mehr gültig sein. Und das ist in unserem Kulturkreis schwierig. Du kennst das bestimmt auch: „Vor drei Wochen hast du im Meeting noch gesagt, dass wir das so machen sollen. Und jetzt sollen wir nochmal anders machen?“ Dinge ändern sich. Häufig können wir diese Änderungen nicht vorhersagen, dann müssen wir handeln und vorherige Entscheidungen revidieren. Vielleich kennst du noch Adenauers Spruch?</p>
<blockquote><p><strong>„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Nichts hindert mich weiser zu werden.“</strong></p></blockquote>
<p>Als moderne Führungskraft geht es darum, Möglichmacher zu sein, Teams zu unterstützen, sie zu befähigen, das Ziel zu erreichen. Das ist eine neue für uns spannende Führungsrolle und es lohnt sich, in diese Rolle hineinzuwachsen:</p>
<blockquote><p><strong>„Leadership ist nicht Leute dazu zu bringen, Dinge zu tun, die sie nicht wollen, sondern Leute dazu zu befähigen, Dinge zu leisten, von denen sie niemals glaubten, sie erreichen zu können.“</strong> (Peter Drucker)</p>
<p><strong>„Ich bin zuerst und vor allem ein Katalysator. Ich bringe Menschen und Situationen zusammen.“ </strong><em>(Armand Hammer amerikanischer Industrieller)</em></p></blockquote>
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		<title>Mentale Stärke: 9 Tipps, wie du mit einem starken Mindset deine Ziele erreichst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2019 06:42:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mensch & Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[persönliches Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie du deine Ziele konsequent erreichst und dabei mehr Selbstvertrauen bekommst. Jede Veränderung, die wir uns wünschen oder die wir mitgehen müssen, kostet uns erstmal Energie. Wir werden aus unseren gewohnten Bahnen geworfen. Dann suchen wir nach Orientierung und einem Anker, woran wir uns halten können. Doch es reicht nicht,<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/mentale-staerke-9-tipps-wie-du-mit-einem-starken-mindset-deine-ziele-erreichst/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><span style="color: #1e8f8f;">Wie du deine Ziele konsequent erreichst und dabei mehr Selbstvertrauen bekommst.</span></strong></h5>
<p>Jede Veränderung, die wir uns wünschen oder die wir mitgehen müssen, kostet uns erstmal Energie. Wir werden aus unseren gewohnten Bahnen geworfen. Dann suchen wir nach Orientierung und einem Anker, woran wir uns halten können. Doch es reicht nicht, nur nach Orientierung zu  suchen, du musst dann auch in die Umsetzung kommen. Dazu brauchst du einen inneren Willen, ein starkes Mindset. Wie kannst du ein solches Mindset entwickeln?</p>
<p><strong> </strong></p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Was ist ein Mindset?</strong></span></h6>
<p>Ins Deutsche übersetzt bedeutet Mindset „Mentalität“. Das ist ein bekannter Begriff, doch Mindset klingt einfach moderner. Mindset wird verstanden als eine geistige Haltung. Diese Haltung ist für die individuelle Einstellung zu gewünschten Ergebnissen und zur Entscheidungsfähigkeit verantwortlich. Dein eigenes Minset bestimmt, wie du Ereignisse interpretierst und darauf reagierst.</p>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Mentale-Stärke-120x300.png" alt="" class="alignnone wp-image-2576" width="359" height="898" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Mentale-Stärke-120x300.png 120w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Mentale-Stärke-768x1920.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Mentale-Stärke-410x1024.png 410w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Mentale-Stärke.png 800w" sizes="(max-width: 359px) 100vw, 359px" /></p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Deine Ziele erreichen</strong></span></h6>
<p>Zu einem starken Mindset gehört auch ein klares Zielbild. Ziele sind im Leben wichtig. Egal ob familiär oder beruflich. Sie motivieren uns für eine Sache, die wir uns vornehmen, zum Beispiel einen Marathon zu laufen oder den nächsten Karriereschritt zu gehen.</p>
<p><em>Hinweis: In meinem Ebook bekommst du einen ausführliclhen 10 Schritte-Plan, wie du ein starkes Mindset entwickelst und zum Chancenumsetzer wirst. Hole dir <a href="https://smart-fuehren.de/ebook-neustart-mach-es-einfach/">hier</a> das Ebook.</em></p>
<p>Doch Ziele bringen uns nichts, wenn wir das Vorhaben nicht in die Tat umsetzen. Die Frage lautet daher: “Wie erreiche ich ganz konkret meine Ziele und wie kann ich die Zwischenschritte machbar umsetzen?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Setzte ein konkretes Ziel!</strong></span></li>
</ol>
<p>Was möchtest du konkret erreichen? Wie soll das Ergebnis genau aussehen? Eine Methode, die dir hilft, das Ziel konkret zu formulieren, ist die Smart-Methode. Mit einer ganz einfachen Formel kannst du sehr klar und nachvollziehbar deine Ziele so formulieren, dass das Ergebnis gut erreicht werden kann. Habe ein konkretes Ziel, worauf dein Mindset gerichtet ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Fokus</strong></span></li>
</ol>
<p>Bleib fokussiert! Menschen, die ihre Aufmerksamkeit auf ein Ziel lenken, erreichen dieses Ziel einfacher. Wenn du dir zu viele Ziele setzt, verlierst du den Fokus. Du musst deine Energie aufteilen und häufig verliert man dadurch die Konzentration auf die Zielerreichung. Mental stark bist du, wenn du dich fokussierst. Deshalb: Vermeide Ablenkungen, wo du nur kannst!</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Etappenziele helfen</strong></span></li>
</ol>
<p>Wenn du dir heute als untrainierter Mensch vornimmst, einen Marathon zu laufen, dann sind diese 42,195 km unendlich weit weg. Du kannst das Ziel kaum greifen. Doch kleine Teilziele, wie ein 5, 10, 15, 21 km Lauf, helfen dir, das große Ziel zu erreichen und mentale Stärke aufzubauen. Mit einem starken Mindset ist das Erreichen dieser kleineren Etappen motivierend. Bei jeder Zielerreichung spürst du, dass der Marathon immer realistischer wird und dass du das Ziel schaffen kannst. Und: du sammelst wirklich tolle Erfahrungen und stärkst dein Selbstvertrauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Raus aus der Komfortzone</strong></span></li>
</ol>
<p>Ein wahrer Spruch lautet: “Jede Weiterentwicklung passiert nur außerhalb deiner Komfortzone“.  Das gilt für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Erst wenn wir uns neuen Herausforderungen stellen, neue Erfahrungen sammeln, wachsen wir daran und kommen dem Ziel konsequent näher. Ein starkes Mindset hilft dir dabei, auch in neuen Situationen positive Erfahrungen zu machen und mental zu wachsen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Beeinflusse dein Gedanken</strong></span></li>
</ol>
<p>Die Kraft der Gedanken ist unvorstellbar! Negative Gedanken können uns unglaublich bremsen und positive Gedanken können uns wirklich nach vorne katapultieren. Es ist bewiesen, dass das Gehirn nicht zwischen Schein und Realität unterscheiden kann. Wenn du dir jeden Tag, 20 Jahre erzählst wie blöd du bist, dann glaubst du das. Wenn du dir jeden Tag erzählst, dass du dein Ziel schaffen kannst, dann wird es auch positiv laufen. Das funktioniert. Wirklich! Du musst nur dranbleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="6">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Visualisiere dein Ziel</strong></span></li>
</ol>
<p>Wie soll dein Ziel konkret aussehen? Hast du dafür ein Bild vor Auge?  Sportler lernen sehr früh, das Ziel zu visualisieren, um jeden Tag zu sehen wie es ist, das Ziel zu schaffen.  Das gilt übrigens auch schon für die Teilziele. Du kannst deine Ziele auch durch Bilder, die du in Zeitschriften oder im Internet findest, visualisieren oder deine Ziele im Journal aufschreiben und mit einem Bild verankern, indem du ein kleines Bild dazu malst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="7">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Bleibe flexibel</strong></span></li>
</ol>
<p>Was passiert, wenn du von der Zielgerade abkommst? Wenn du merkst, dass dein Plan nicht aufgeht und du deine Ziele nicht erreichen kannst? Richtig! Du passt deine Ziele an. Vielleicht hat das zur Folge, dass du deinen Weg nochmal neu ausrichten musst. Doch der Weg ist das Ziel. Dazu braucht es Flexibilität im Denken und im Handeln!</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="8">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Erschaffe dir ein positives Umfeld!</strong></span></li>
</ol>
<p>„Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du dich jeden Tag umgibst.“  Das ist ein Zitat von der Trainer -und Rednerlegende Jim Rohn. Und es ist wahr!</p>
<p>Und Experten bestätigen die enorm motivierende Wirkung eines positiven Umfeldes! Deshalb: Schaffe dir ein inspirierendes Umfeld! Umgib dich mit Menschen, die ähnliche Ziele haben wie du oder die es schon geschafft haben. So kannst du dich sehr intensiv mit den unterschiedlichsten Themen austauschen und bleibst im Fokus. Du kannst dich so optimal weiterentwickeln und wirst unterstützt.</p>
<p>Hinweis: In meinem Ebook &#8222;Neustart &#8211; Mach es einfach&#8220; gehe ich auf das Thema &#8222;Positives Umfeld&#8220; nochmal detailierter ein. Hier kannst dir das Ebook kostenfrei holen:</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/ebook-neustart-mach-es-einfach/"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/boxshot-free-300x225.png" alt="" class="alignnone size-medium wp-image-2506" width="300" height="225" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//boxshot-free-300x225.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//boxshot-free.png 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="9">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Belohne dich für deine Erfolge!</strong></span></li>
</ol>
<p>In jedem Moment, wo du wirklich ein Teil- oder Gesamtziel erreicht hast, belohne dich! Genieße wirklich diesen Moment, für welchen du dein ganzes Handeln ausgerichtet hast. Mach dir diesen einen Moment auch bewusst und verankere ihn. Ich weiß noch sehr genau, wie es sich angefühlt hat, als ich der Ziellinie bei meinem ersten Marathon ab Kilometer 37 näher kam und ich von den Menschenmassen ins Ziel geklatscht worden bin. Als ich die Ziellinie nach 42 km überquerte, war ich stolz wie Oskar und habe mich belohnt. Noch heute profitiere ich davon, weil mir dieser Moment soviel Energie gibt. Ich weiß, was ich schaffen kann, wenn ich daran glaube und mich konsequent jeden Tag für die Zielerreichung einsetze. Und du kannst das auch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Die 3 Geheimnisse von Spitzensportler &amp; Spitzenunternehmer</strong></span></h6>
<p>Spitzensportler oder Spitzenunternehmer, wie der ehemalige Basketball NBA-Spieler Dirk Nowitzki, Jeff Bezos von Amazon oder Warren Buffett sind erfolgreich, weil sie nach bestimmten Regeln leben, die es ermöglichen, ihre Ziele auch wirklich zu erreichen. Sie überlassen nichts dem Zufall. Sie haben eine wirklich mentale Stärke und ein Erfolgs-Mindset entwickelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Sie verfolgen konsequent ein Ziel</strong></span></p>
<p>Ob Bezos, Buffett oder Nowitzki. Sie sind längst erfolgreich und haben schon so unglaublich viel erreicht. Doch sie geben sich nicht zufrieden und setzen sich immer wieder neue Ziele, die sie erreichen möchten. Sie motivieren sich jeden Tag und arbeiten konsequent dafür, diese Ziele zu erreichen. Sie sind Umsetzer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Sie leben diszipliniert</strong></span></p>
<p>Umsetzer sind fokussiert und diszipliniert. Für echte Leistungsfähigkeit brauchst du beides: Körper und Geist. Von Warren Buffett ist bekannt, dass er jeden Tag eine kleine Sporteinheit macht. Auch noch in seinem Alter. Jeff Bezos trainiert seinen Körper ebenfalls täglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Sie lernen jeden Tag</strong></span></p>
<p>Selbst Dirk Nowitzki trainierte jeden Tag und hat seinen Stil weiterentwickelt. Mit 40 Jahren bist du im Profisport nicht mehr der schnellste Spieler, es sind andere spielerische Talente, die gewinnbringend für den Erfolg sind. Und daran hat er jeden Tag gearbeitet. Er hat analysiert und sich weiterentwickelt, obwohl er schon so vieles im sportlich hohen Alter erreicht hatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Entwickle Rituale und Routine</strong></span></h6>
<p>Jeder erfolgreiche Sportler, die meisten  Erfolgsunternehmer haben hart für Ihren Erfolg gearbeitet und nichts dem Zufall überlassen. Sie fokussieren sich auf ihr Ziel. Danach richten Sie ihren Trainingsplan, ihren Tagesablauf aus.</p>
<p>Die tägliche Routine hilft diesen Fokus zu unterstützen und deinem Ziel immer ein Stück näher zu kommen. Deshalb: Erschaffe dir auch einen Tagesablauf, der dich in deinem Ziel unterstützt“.</p>
<p>Diese 8 Tipps helfen dir dabei, deine neuen Gewohnheiten und Routinen aufzubauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><strong>8 Tipps, wie du Routinen für deinen Erfolg erreichst:</strong></span></p>
<ul>
<li>Stelle dir jeden Morgen dein Ziel bildlich vor.</li>
<li>Durchlebe die Situation, das geplante Ereignis so, als hättest du dein Ziel erreicht.</li>
<li>Schreibe morgens 3 Sätze in dein Zielebuch, warum du dein Ziel erreichen willst.</li>
<li>Welche 3 Aufgaben werden dich in deiner Zielumsetzung unterstützen?</li>
<li>Schaffe dir ein inspirierendes Umfeld: Umgib dich mit Menschen, die ähnliche Ziele haben wie du oder die es schon geschafft haben. So kannst du dich sehr intensiv mit den unterschiedlichsten Themen austauschen und bleibst im Fokus.</li>
<li>Sei dankbar.</li>
<li>Vermeide das Wort „Aber“.</li>
<li>Starte heute mit einem Journal und lerne, deinen nächsten Tag bereits fokussiert zu planen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Fazit</strong></span></h6>
<p>Die meisten Menschen können sich kaum vorstellen, welche großartige Wirkung positive Gedanken, ein starkes Mindset und konsequentes Handeln bewirken können. Ziele werden so viel leichter erreicht. Jede persönliche Verhaltensveränderung braucht Zeit und es muss permanent an ihr gearbeitet werden. Deswegen reicht es nicht nur ein klares Ziel zu haben. Du musst es auch wollen und dann danach handeln.</p>
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