Unsicherheit. Unzufrieden im Job. Bewährtes wird in Frage gestellt.  Und gleichzeitig macht sich das Gefühl breit, da müsste doch noch mehr gehen, da geht noch etwas.

Kennst du das auch?

Du kannst es jeden Tag lesen: Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt und wenn erst die  Roboter kommen, nehmen sie uns den Job weg. Und was ist mit der Künstlichen Intelligenz? Die künstliche Intelligenz wird in noch kaum ausreichend zu beschreibendem Ausmaß in unser Leben eindringen. Egal ob im Job oder Privatleben.

Und diese Vorstellung hinterlässt ein Grummeln in der Magengegend.

Was wird passieren und was passiert dann mit mir?

Solche Fragen werden selten laut gestellt. Die spielen sich im Hinterstübchen ab.

Viele Menschen kommen auch gar nicht darauf. Denn für sie passt ihr Leben so, wie es ist.

Es gibt selten einen konkreten Aufhänger, dass man sich jetzt mal ernsthaft mit der eigenen beruflichen Zukunft auseinander setzen sollte. Der Wandel passiert irgendwie schleichend. Mal ist man mehr, mal weniger betroffen oder eine Situation macht uns betroffen. Dann kommt das Grübeln. Aber solange es nur „die anderen“ betrifft,  läuft das Leben weiter.

Bis es aus dem Ruder läuft.

Denn die Veränderungen passieren lautlos doch immer schneller.

 

Veränderungen passieren – immer

Ein Beispiel:

Vor 10 Jahren haben nur 6,3 Millionen ein Smartphone in Deutschland besessen.

Heute haben über 26 Millionen Menschen ein Konto auf Facebook. Und über 57 Millionen Deutsche besitzen ein Smartphone.

Diese technologischen Veränderungen sind passiert und werden von uns begeistert gefeiert. Sie sind Teil unseres Lebens geworden.

Doch aktuell spüren viele Menschen, dass sich etwas – und was machen wir? Wir schauen nervös in den Rückspiegel.

Die wenigsten Menschen sind in ihrem Denken und Handeln zukunftsorientiert und fragen sich:“ Wie wird mein Leben in 2, 3 oder 5 Jahren aussehen? Welche persönlichen und beruflichen Skills braucht es in Zukunft? Muss ich etwas Neues lernen?“

Gute Fragen zu stellen ist enorm wichtig.

Was hilft es dir, Fragen zu stellen, ohne Antworten in der Praxis auszuprobieren?

Das ist so, als ob du eine Made im Speck bist und dich fett in deiner Komfortzone ausruhst, aber keine Bereitschaft zeigst, Neues zu erleben.

Viele Menschen arbeiten in Unternehmensorganisationen, in denen Zukunft weder gedacht noch gelebt wird. Wie sollen Menschen dann ein Gespür davon bekommen, wohin die Reise geht?

An dieser Stelle habe ich meist ein trauriges Gesicht.

Denn ich möchte wirklich, dass jeder Mensch sich seiner Verantwortung bewusst wird, das Ruder und den Kompass für sein eigenes Berufs- und Privatleben selber in die Hand zu nehmen.

Du musst wissen, wo deine Reise in der Zukunft hingeht!

Kein anderer.

Nur du!

 

 

Was ändert sich: Zukunft der Arbeit

In den nächsten Jahren wird es zwei Bereiche geben, die herausstechen werden:

Der Mensch (Orientierung, Lebenssinn, Gesundheit, Gesellschaft, Gemeinschaft..)

Die Technologie (Digitalisierung, Biotechnologie, Blockchain, künstliche Intelligenz)

Und diese „2 Faktoren“ bestimmen das gesellschaftliche Miteinander in einer ganz neuen Art und Weise.

 

Die Technologie

Der technologische Fortschritt wird uns extrem auf Trapp halten. Durch die Komplexität der Veränderungsvielfalt und- tiefe ist es herausfordernd nachzuvollziehen, wozu eine Technologie gut ist und was sie bringen wird.

Dennoch ist es möglich, die Eckpfeiler von neuen gravierenden Technologien besser zu verstehen. Und das gelingt mit Fragen. Zum Beispiel ist Blockchain in aller Munde, doch die wenigsten können erklären, was das genau ist. Ein paar Grundfragen helfen, ein eigenes Verständnis, eine Wissensbasis zu erzielen und eine eigene Meinung, ein eigenes Bild zu bilden.

Mach dir ein eigenes Bild und stelle gute Fragen:

  • Was ist Blockchain?
  • Wo kann sie eingesetzt werden?
  • Was bewirkt Blockchain?
  • Wer hat Nutzen davon?
  • Welche Einsatzbereiche wird es dafür geben können?
  • Welche Vor- und Nachteile bringt die Technologie?

 

Das sind einfache Fragen. Wenn du Antworten findest, bist du weiter als viele andere Menschen. Und diese Antworten sind wie Leitplanken. Du kannst Nachrichten und Meinungsmache viel souveräner einschätzen und dir ein eigenes Bild machen und damit weiterdenken.

 

Der Mensch

Der technologische Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Veränderungen, Innovationen passieren so schnell, wie niemals zuvor. Noch nie standen uns so viele Informationen, so viel Wissen und Möglichkeiten zur Verfügung.

Doch diese Situation betrifft jeden von uns – ganz persönlich.

Derzeit lässt sich ein Phänomen sehr deutlich beobachten: Je mehr Unsicherheit, umso mehr Fakenews, Populismus und Antiparolen.

Unsicherheit und Veränderungen sind der Nährboden von Ungemach.

Wir alle haben heute die Möglichkeiten, die Zukunft der Arbeit und die Gesellschaft mitzugestalten. Das ist ein Geschenk.

Jedoch sollten wir uns auch für Zukunft interessieren und dafür sorgen, dass wir achtsamer mit uns und mit anderen umgehen können. Wir sollten dafür sorgen, Zukunft zu denken, menschlich zu handeln und lernen, mit der Vielfalt geschickt umzugehen.

Das klingt sehr gewöhnlich. Doch wir Menschen verändern das eigene Verhalten nicht über Nacht. Veränderung braucht einige Zeit und das Erlebte stetige Wiederholung, bis sie bei uns in Fleisch und Blut übergeht.

Im Grunde weiß das jeder….

Doch wir Menschen lernen und akzeptieren Veränderungen am meisten, wenn Angst geschürt wird.

Wie wäre es, wenn du dich dahin bringst, mehr Offenheit in Bezug auf Zukunftsthemen zu entwickeln und einfach mitzugestalten?!

 

Wie erkenne ich, dass ein Geschäftsprozess digitalisiert werden kann?

Zitat: Immer dann, wenn ein Kunde während eines Kundenprozesses Brechreiz bekommt, dann ist es ein sicheres Indiz dafür, dass dieser Teil disruptiert werden kann.

Dieses Zitat stammt aus dem Podcast #90 von „On the way to New Work“ mit Benedikt Herles – Autor von Zukunftsblind .Und ich habe viel darüber nachgedacht. Es stimmt.

Und wenn du das Zitat weiter denkst, dann gilt es auch für alle Prozesse, die im Hintergrund ablaufen, in der Buchhaltung, im Personalwesen usw. Immer da, wo Mitarbeiter extrem unzufrieden sind, weil immer mehr Zeit für die Eingaben von Daten, für die Auswertung und Dokumentation draufgeht und Mitarbeiter „Brechreiz“ bekommen, kann dieser Prozess automatisiert werden.

 

Mensch und Technologie: Was kann ich tun?

In einem Interview wurde Frank Thelen gefragt, wie sich die Menschen auf Veränderungen einstellen können, was sie tun können.

Seine kurze, aber klare Antwort: „Du musst bereit sein, dich immer neu zu erfinden“.

Möglicherweise werden viele Menschen nicht mehr 10, 15 Jahre im selben Job beschäftigt sein.

Deshalb – Frag dich:

  • Wie wird sich mein Job weiterentwickeln?
  • Welche Technologie kommt als Nächstes?
  • Was braucht es für Fähigkeiten, um die Technologie zu bedienen und wie sieht dann das neue Jobprofil aus?
  • Passt der Job dann noch zu mir?

 

Ich wünsche dir eine rieisge Portion Neugierde und Antrieb die Veränderungen als Mitgestalter zu begleiten!

Herzliche Grüße, deine Stefanie


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