<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Corporate Learning &#8211; | Stefanie Meise</title>
	<atom:link href="https://smart-fuehren.de/category/corporate-learning/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://smart-fuehren.de</link>
	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
	<lastBuildDate>Sun, 11 Jun 2023 13:59:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/cropped-Bild-456-1-32x32.png</url>
	<title>Corporate Learning &#8211; | Stefanie Meise</title>
	<link>https://smart-fuehren.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Was gute Online-Verantaltungen brauchen!</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/was-gute-online-verantaltungen-brauchen/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/was-gute-online-verantaltungen-brauchen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 11:24:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agiles Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kurs]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Meeting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smart-fuehren.de/?p=3688</guid>

					<description><![CDATA[Das Erfolgsgeheimnis gut funktionierender Online-Treffen Bei Webinaren, Online-Meetings oder auch bei Home-Schooling geht es darum, Menschen zum Mitmachen und Mitdenken zu motivieren. Die aktuellen Diskussionen rund um digitale Zusammenarbeit zeigen jedoch: So einfach ist es nicht! Warum tun sich erfahrene und erfolgreiche Konferenzleiter, Lehrer, Führungskräfte oder auch Projektleiter so schwer,<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/was-gute-online-verantaltungen-brauchen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #1e8f8f;"><b>Das Erfolgsgeheimnis gut funktionierender Online-Treffen</b></span><span></span></h2>
<p><span>Bei Webinaren, Online-Meetings oder auch bei Home-Schooling geht es darum, Menschen zum Mitmachen und Mitdenken zu motivieren. Die aktuellen Diskussionen rund um digitale Zusammenarbeit zeigen jedoch: So einfach ist es nicht!</span></p>
<p><span><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/headphones-5720014_1920.jpg" alt="" class="wp-image-3692 alignleft" width="267" height="178" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//headphones-5720014_1920.jpg 1920w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//headphones-5720014_1920-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//headphones-5720014_1920-768x512.jpg 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//headphones-5720014_1920-1024x683.jpg 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//headphones-5720014_1920-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" />Warum tun sich erfahrene und erfolgreiche Konferenzleiter, Lehrer, Führungskräfte oder auch Projektleiter so schwer, ihre Themen genauso begeisternd und mitreißend in Online-Formaten zu transportieren?</span></p>
<p><span>Ist es Unerfahrenheit, Unsicherheit oder auch Bequemlichkeit? </span></p>
<p><span>Klar ist, dass Online-Meetings anders funktionieren als Präsenzveranstaltungen. Wir Menschen interagieren in einem gemeinsamen Raum vor Ort viel intuitiver und direkter miteinander. Und in diesem bekannten Rahmen fühlen sich viele Menschen vertraut und routiniert. Zwar ist in einem virtuellen Raum ein gekonntes Miteinander ebenfalls möglich, doch die Teilnehmenden benötigen ergänzende und auch neue Skills. </span></p>
<p><span>Interessanterweise nutzen viele Meetingleiter in Präsenzveranstaltungen gezielte Präsentationsmethoden und bedienen sich auch aus anderen Disziplinen, um ihr Publikum bestmöglich zu unterhalten oder durch ein Thema zu führen. Warum werden diese Kniffe und Tools so wenig in Online-Szenarien überführt und weitergedacht? </span></p>
<p><span>Oder positiv formuliert: Wie kann ich als Moderator, Online-Trainer, Lehrer eine Veranstaltung durchführen, die Menschen begeistert und in der Menschen etwas mitnehmen?</span></p>
<p><span>Gute, gelungene Veranstaltungen sind kein Zufall. Dahinter steckt viel Struktur, Methodik und eine gute Portion Psychologie.</span></p>
<p><span>Ein paar dieser Erfolgsfaktoren möchte ich dir nun vorstellen.</span></p>
<h2><b><span style="color: #1e8f8f;">5 Erfolgsfaktoren für Online-Kurse</span></b><b></b></h2>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Die Moderation</b></li>
</ul>
<p><span><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/pexels-andrea-piacquadio-3760371.jpg" alt="" class="wp-image-3581 alignleft" width="250" height="167" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-andrea-piacquadio-3760371.jpg 7280w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-andrea-piacquadio-3760371-300x201.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-andrea-piacquadio-3760371-768x514.jpg 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-andrea-piacquadio-3760371-1024x686.jpg 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//pexels-andrea-piacquadio-3760371-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Die formale Fachlichkeit, das Wissen und Können einer Veranstaltungsleitung ist in unseren Breitengraden immer noch sehr relevant. Und das gilt auch für Online-Veranstaltungen, Online-Meetings, Webinare, Home-Schooling und Videokonferenzen. Wenn du dein Thema wirklich kennst, es sogar beherrschst und mit Erfahrungen abrunden kannst, ist das ein großer Pluspunkt. Du kannst aus der Praxis berichten, Geschichten erzählen, Probleme analysieren oder auch Lösungsbilder kreieren. Darüber hinaus kommt es u.a. auch auf Empathie und Kommunikationsstärke an. Menschen mitnehmen und auch im virtuellen Raum das Gespür füreinander zu zeigen, ist wichtig.</span></p>
<p><b></b></p>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Die Veranstaltungsstruktur (Didaktik &amp; Methodik)</b></li>
</ul>
<p><span>Eine geplante Online-Veranstaltung folgt einem “durchdachten Drehbuch”. Der Moderator, Online-Trainer oder die Führungskraft überlegt sich im Vorfeld, welche Themen, wann angesprochen werden sollen, wieviel Zeit für die Veranstaltung angesetzt ist, wie viele Teilnehmer dabei sein werden, wie die Zielsetzung definiert ist, wie interaktiv die Veranstaltung sein soll, ob eine Meinung eingeholt werden sollte, wie sehr ein Austausch der Teilnehmenden untereinander förderlich ist usw. Es sind also im Vorfeld eine Menge Fragen zu klären.</span></p>
<p><span><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/plan-3716541_1920.jpg" alt="" class="wp-image-3693 alignleft" width="326" height="217" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//plan-3716541_1920.jpg 1920w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//plan-3716541_1920-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//plan-3716541_1920-768x512.jpg 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//plan-3716541_1920-1024x683.jpg 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//plan-3716541_1920-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 326px) 100vw, 326px" />Diese Vorplanung ist sehr hilfreich und in Teilen auch eine Grundvoraussetzung, um die passende Methodenwahl für die verschiedenen Phasen einer Online-Veranstaltung zu definieren und zu klären. Ergänzend ist zu überlegen, welche technischen Tools unterstützende das Konferenztool wie Zoom-Meetings oder MS Teams bereits integriert hat.</span></p>
<p><span>Wenn diese Vorüberlegungen getroffen wurden, kann es mit der Detailplanung losgehen. Für den </span><span>Einstieg </span><span>können folgende Überlegungen relevant sein:</span></p>
<p><span>Möchte ich eine provokative Frage, eine irritierende Zahl oder ein Wort oder ein Zitat zu Beginn einwerfen? Oder eine Frage direkt ans Publikum stellen: Wie sehen Sie das? Geht es Ihnen auch so…?  Was will ich mit dieser direkten Ansprache erreichen? Will ich Gemeinsamkeiten aufspüren, neugierig machen und Erwartungen wecken?</span></p>
<p><span>Die verschiedenen Veranstaltungstypen folgen bekannten Phasen. Für ein Webinar bin ich auf meinem <a href="https://smart-fuehren.de/webinare-startphase-fehler/">Blogpost</a> bereits darauf eingegangen. Für ein Schulungswebinar könnte die nachfolgende Grobstruktur dienen, die inhaltlich, methodisch sowie zeitlich noch konkretisiert werden sollte.</span></p>
<p><span>Beispiel: typische Struktur eines Weiterbildungswebinars</span></p>
<ul>
<li aria-level="1"><span>Einleitung</span></li>
<li aria-level="1"><span>Inhaltsangabe (typgerecht) &#8211; Was? Wie? Wozu?</span></li>
<li aria-level="1"><span>Lernziel, Nutzen?</span></li>
<li aria-level="1"><span>Inhalt A: Einstieg, Inhalt, Vertiefung, Beispiel/Interaktion/Geschichte- Fragerunden</span></li>
<li aria-level="1"><span>Inhalt B: Einstieg, Inhalt, Vertiefung, Beispiel/Interaktion/Geschichte- Fragerunden</span></li>
<li aria-level="1"><span>Zusammenfassung</span></li>
<li aria-level="1"><span>Ausblick</span></li>
<li aria-level="1"><span>Fragerunde</span></li>
</ul>
<p><b></b></p>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Die Kommunikation im virtuellen Raum </b></li>
</ul>
<p><span>Kennst du das? Manchmal erlebt man eine Veranstaltung, die einem nachträglich noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert, die voller Inspiration war und einen selber so richtig mitgerissen hat. </span></p>
<p><span>Das persönliche Erleben hat sehr viel mit dem Kommunikationsvermögen des Präsentierenden zu tun. Wie stark lässt sich das Publikum mitreißen? Wird der richtige Ton getroffen? Kommt der Humor an? Oder werden auch mal versteckte Fragen offen auf den Tisch ausgebreitet und Tacheles gesprochen? </span></p>
<p><span>Vieles davon hängt von der Kompetenz des Vortragenden und den gegebenen Rahmenbedingungen ab. Daher ist es ganz grundsätzlich auch online, im virtuellen Raum wichtig, auf die Menschen zuzugehen und Interaktion zu initiieren und einzufordern!</span></p>
<p><span>In Online-Räumen kann auf bewährte Techniken und Methoden der Interaktion zurückgegriffen werden. Beispiele:</span></p>
<ul>
<li aria-level="1"><span>Bitte um Handzeichen bei Fragen: „Wer hat bereits einmal Erfahrung mit XY gemacht?“ </span></li>
<li aria-level="1"><span>Skalierungsfrage: Auf einer Skala von 0 bis 10 (0=gar nicht &#8211; 10=viel): Wieviel Vorerfahrung hast du im Gebiet A? Oder: Wie wichtig ist dir der Austausch mit Kollegen aus anderen Fachabteilungen?</span></li>
<li aria-level="1"><span>Im Online-Meeting können technisch vorbereitete Umfragen eingesetzt werden oder auch als Antwort (für “ja” eine 1 und für “nein” eine 2) im Chat abgefragt werden.</span></li>
</ul>
<p><span><strong>Praxistipp</strong>: Spreche immer wieder das Publikum direkt an. Persönliche Ansprache schafft Nähe. Binde das Publikum aktiv in Themenfelder ein. Gerade im virtuellen Raum lässt die Konzentrationsfähigkeit schneller nach und wir lassen uns dann von Nebensächlichkeiten ablenken.</span></p>
<p><b></b></p>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Die Dramaturgie (Bilder, Farben, Wörter)</b></li>
</ul>
<p><span>Einen wesentlichen Beitrag leisten passende Bilder in Powerpoint-Slides, die Farbauswahl der Folien und die Sprache, die Art und Weise, wie die Moderation, Unterhaltung oder auch die Wissensvermittlung transportiert werden. Ist die Sprache einfach gehalten? Oder ist sie eher formell oder bildhaft?</span></p>
<p><span><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/smiley-2979107_1920.jpg" alt="" class=" wp-image-3694 alignleft" width="258" height="145" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//smiley-2979107_1920.jpg 1920w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//smiley-2979107_1920-300x169.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//smiley-2979107_1920-768x432.jpg 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//smiley-2979107_1920-1024x575.jpg 1024w" sizes="(max-width: 258px) 100vw, 258px" />Mit den Elementen “Bilder- Farben-Sprache” kann wunderbar eine Dramaturgie, ein Spannungsbogen in einem Online-Meeting erzeugt werden. </span></p>
<p><span>Ein dramaturgischer Aufbau einer Online-Veranstaltung sollte das Grundprinzip von Spannung und Entspannung unbedingt beherzigen. Und genau das ist es, was eine gute Story, eine gute Präsentation, einen Vortrag, ein Webinar oder ein Online-Seminar ausmacht. Also einen gekonnten Einsatz von Spannung aufbauen, Neugierde erzeugen, Menschen mit auf eine Reise nehmen und auch die Lösung anbieten. Darum geht es.</span></p>
<p><span>Um so einen Spannungsbogen in Online-Meetings aufzubauen braucht es sogenannte Spannungs- und Entspannungsfaktoren:</span></p>
<p><span>Spannungsfaktoren sind: Bilder, Farben, Stories, Fragen, Moderation, Pausen, Beispiele. </span></p>
<p><span>Entspannungsfaktoren sind: Bilder &amp; Farben, Humor, Lösungen, Antworten, Beispiele. </span></p>
<p><span>In meinem <a href="https://smart-fuehren.de/wissen-mit-neurolearning/">Blogartikel</a>, wie Wissen besser im Gedächtnis kleben bleibt, bin ich auf verschiedene bereits genannte Faktoren noch detaillierter eingegangen.<br />
</span></p>
<p><b></b></p>
<ul>
<li aria-level="1"><b>Präsentations-Tipps</b></li>
</ul>
<p><span>Die oben angesprochenen Zutaten können noch weiter konkretisiert werden. Ergänzende Infos findest du auch in dem <a href="https://smart-fuehren.de/tipps-fuer-online-meetings">Blogbeitrag</a>: Tipps für Online-Meeting&#8220;<br />
</span></p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><b>Weniger ist mehr</b></span></p>
<p><span>Transportiere das wesentliche Ergebnis oder auch die Kernfrage kurz und knapp.  Dieses Präsentationselement gilt für die Gestaltung deiner Powerpoint-Folie, aber auch für deinen Erklärungstext. Es ist gar nicht so einfach, komplexe Zusammenhänge mit einfachen Worten zu erklären. Doch dann verstehen es andere am besten.</span></p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><b>Setze Akzente durch Bilder</b></span></p>
<p><span>Wir Menschen denken überwiegend in Bildern. Daher hilft eine bildhafte Sprache dabei, z.B. einen Online-Vortrag besser zu verstehen. Gleichzeitig ist es für Teilnehmende einfacher, das gesprochene Wort zu begreifen, wenn ein dazu passendes Bild projiziert wird. Dadurch wird die Botschaft geankert.</span></p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><b>Baue Interaktionen ein</b></span></p>
<p><span>Menschen behalten Informationen einfacher, wenn sie nicht durch eine Einbahnstraße zu ihnen kommt, sondern wenn sie am Dialog teilnehmen können. Deshalb sind Interaktionen auch in Webinaren, Online-Konferenzen und Online-Seminaren so sehr wichtig.</span></p>
<p><span>Grundsätzlich gilt es auch in Online-Veranstaltungen eine Wirkung zu erzeugen. Das kannst du forcieren, indem du dich fokussierst auf:</span></p>
<ul>
<li aria-level="1"><span>eine positive Haltung</span></li>
<li aria-level="1"><span>Lockerheit &amp; Humor</span></li>
<li aria-level="1"><span>Sprache &amp; Sprechart</span></li>
<li aria-level="1"><span>Fokus Kompetenz</span></li>
<li aria-level="1"><span>Fokus Sympathie</span></li>
</ul>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/5-tipps-wie-du-mit-deiner-online-praesentation-begeisterst/"><b></b></a></p>
<p><span>Weitere Tipps findest du auch im <a href="https://smart-fuehren.de/5-tipps-wie-du-mit-deiner-online-praesentation-begeisterst/">Blogartikel</a> “5 Tipps, wie du mit deiner Online-Präsentation begeisterst. ”</span></p>
<p><b>Fazit</b></p>
<p><span>Natürlich warten wir alle darauf, dass Begegnungen wieder in gewohnter Form vor Ort stattfinden können. Doch digitale Veranstaltungsformate werden uns auch in Zukunft begleiten. Je besser wir diese digitalen Formate verstehen, uns auf sie einstellen, um so mehr nutzen wir die Chance, online eine menschliche Verbindung zu erzeugen und Menschen in neue, spannende Themenfelder mitzunehmen. Online-Kommunikation ist keine Einbahnstraßenkommunikation, sondern ein interaktiver Austausch zwischen Menschen auf Augenhöhe. Es lohnt sich!</span></p>
<pre>Hinweis: <span class="ILfuVd" lang="de"><span class="hgKElc">Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.</span></span></pre>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smart-fuehren.de/was-gute-online-verantaltungen-brauchen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Checkliste-E-Learning: Make or Buy-Entscheidungen leichter fällen</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/checkliste-e-learning-make-or-buy-entscheidungen-leichter-faellen/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/checkliste-e-learning-make-or-buy-entscheidungen-leichter-faellen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2019 18:17:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Lernen Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch und Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smart-fuehren.de/?p=3436</guid>

					<description><![CDATA[Entscheidungsgrundlagen für ein E-Learning &#8211; Was braucht es? Provokative These: Kein Mensch mag E-Learning,. Doch digitle Lernprodukte isind derzeit  erste Wahl vieler Unternehmen, wenn es um die Umsetzung der eigenen digitalen Lernstrategie geht. Sich für eine Lernplattform oder ein E-Learning zu entscheiden, will wohl überlegt sein. Was gilt es bei<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/checkliste-e-learning-make-or-buy-entscheidungen-leichter-faellen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Entscheidungsgrundlagen für ein E-Learning &#8211; Was braucht es?</strong></span></h2>
<p>Provokative These: Kein Mensch mag E-Learning,. Doch digitle Lernprodukte isind derzeit  erste Wahl vieler Unternehmen, wenn es um die Umsetzung der eigenen digitalen Lernstrategie geht. Sich für eine Lernplattform oder ein E-Learning zu entscheiden, will wohl überlegt sein. Was gilt es bei der Investition in ein E-Learning-Programm zu beachten? Wie digital ist das Unternehmen jetzt schon aufgestellt? Bekommt jeder die Möglichkeit, sich digital weiter zu bilden? Oder erhalten nur bestimmte Mitarbeitergruppen diese Option, und warum? Und welche Themen sollen auch weiterhin klassisch vermittelt werden? Was soll bleiben und was soll sich verändern und wie steht es um die eigene Lernkultur?</p>
<p>Zu Beginn gibt es viele Unsicherheiten und einen hohen Klärungsbedarf. Und diese Phase ist wirklich wichtig! Viele Fragen ermöglichen einen offenen Blick für Bedürfnisse, Sorgen und Bedarfe. Daher sollte diese Phase auch ihre berechtigte Zeit bekommen. Ihre Antworten dienen häufig der Abwägung einer Make-or-Buy-Entscheidung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Make-or-Buy – Entscheidungen</strong></span></h2>
<p>In der Sondierungs- und Klärungsphase gibt es viele Fragezeichen. Die ersten vagen Grundgedanken sehen häufig so aus:</p>
<ul>
<li>Wollen wir E-Learning-Inhalte selber erstellen oder von externen Anbietern einkaufen?</li>
<li>Was kostet uns die aktuelle interne Weiterbildung in der jetzigen Form?</li>
<li>Welche fix- und variablen Kosten fallen beim E-Learning an und sind zukünftig miteinzuplanen (Kosten für Support, Aktualisierung, IT-Infrastruktur, Personal etc.)</li>
<li>Welche digitalen Lernformen (fertiger Content, Videos etc.) sollen im E-Learning eingebunden bzw. grundsätzlich berücksichtigt werden?</li>
<li>Wie hoch ist der Anpassungsgrad den betrieblichen Erfordernissen bei Aktualisierungen</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/checklist-911840__340-232x300.png" alt="" class="size-medium wp-image-3438 alignleft" width="232" height="300" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//checklist-911840__340-232x300.png 232w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//checklist-911840__340.png 263w" sizes="(max-width: 232px) 100vw, 232px" />Der erste Impuls bei Personalentwicklern ist: „Ein E-Learning können wir selber aufsetzen. Wir brauchen nur die technischen Voraussetzungen, wie ein gutes Autorentool und die Plattform und dann schaffen wir das. Schließlich sind wir was Methodik und Didaktik angeht, Profis!“</p>
<p>Doch das ist nur eine Sichtweise. In der Praxis wird schnell klar, dass für eine so weitreichende Entscheidung noch ein paar Aspekte mehr mit einbezogen werden sollten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Checkliste E-Learning</strong>: </span></h2>
<h4><span style="color: #1e8f8f;"><span style="color: #000000;">Welche Kriterien sind für eine fundierte Entscheidung notwendig?</span></span></h4>
<h4><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Planungsphase 1 &#8211; intern</strong></span></h4>
<h4></h4>
<p><strong>Grundsätzliche Fragen vorab:</strong></p>
<ul>
<li>Planst du ein neues LMS anzuschaffen oder gibt es vielleicht bereits ein LMS, das optimiert werden soll? Beschreibe ganz allgemein, was aktuell schon gut läuft und was die Nutzer und dich in der Anwendung stört.</li>
<li>Wie nutzt deine Zielgruppe derzeit das digitale Angebot? (Skala 1-10)</li>
<li>Welche Lernangebote sollen derzeit und in Zukunft stärker genutzt werden? (allgem. oder fachspezifischer Bereich)</li>
<li>Welche Zielgruppe nutzt das Lernangebot, welche noch nicht und wer soll es in Zukunft nutzen?</li>
<li>Welcher Inhalt und Qualifikationsziele eignen sich in unserem Unternehmen für ein E-Learning-Format?</li>
<li>Wie würdest du das derzeitige Nutzerverhalten auf den Lernplattformen (E-Learning/LMS &amp; Co.) beschreiben? Kannst du Kennzahlen erkennen, definieren?</li>
<li>Welche technischen und organisatorischen Anforderungen müssen ganz grundsätzlich für ein E-Learning-Projekt intern erfüllt werden? Ist das E-Learning über eine Mobile-App verfügbar und wo wird der Content, das Programm gehostet?</li>
<li>Gibt es für ein E-Learning-Projekt ausreichend interne Kompetenzen, auch aus Administrations- und Support-Sicht?</li>
<li>Die Content-Manager: Wer stellt die Lernangebote bereit, entwickelt sie weiter und wer könnte die Plattform betriebsintern organisieren und weiter entwickeln?</li>
<li>Sonstiges: Da fallen dir bestimmt spontan noch ein paar Punkte ein…. (dann unbedingt ergänzen)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Planungsphase 2 &#8211; extern</strong></span></h3>
<p><strong>Fragen an E-Learning-Entwickler bzw. Vermarkter von Lernplattformen:</strong></p>
<ul>
<li>Welche Bedingungen erfüllt das System in Bezug auf Technik, Qualität und Funktionalität?</li>
<li>Mit welchem Budgetumfang kann der Anbieter die gewünschten Leistungen erfüllen und welche weiteren Investitionskosten bzw. laufende Kosten würden anfallen?</li>
<li>Wie starr sind die Formatvorlagen (Templates) innerhalb des Systems? Können Lernpfade individualisiert werden oder hohe Standardisierung?</li>
<li>Welche Rolle spielt Copywriting &amp; individueller Content für den Erfolg beim Nutzer?</li>
<li>Kosten von fertigen Standardinhalten versus maßgeschneiderten Inhalten?</li>
<li>In welchen Zeiträumen können sich die Investitionen rechnen?</li>
<li>Wieviel Zeit braucht eine qualitativ gute Abwicklung eines Lernprojekts?</li>
<li>Wie moderat sind die Supportleistungen seitens des Anbieters?</li>
<li>Welche technischen Schnittstellen stehen grundsätzlich zur Verfügung?</li>
<li>Erfragt der Anbieter die in Phase 1 formulierten Fragen bei?</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Ausrufezeichen-279x300.png" alt="" class=" wp-image-3445 alignleft" width="154" height="166" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Ausrufezeichen-279x300.png 279w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Ausrufezeichen.png 316w" sizes="(max-width: 154px) 100vw, 154px" />Achtung</strong>: Die Vorbereitungsfragen soll der Entwickler für E-Learnings bzw. Vermarkter dir unbedingt stellen. Wie sonst will er verlässlich beurteilen, ob sein Angebot zu deiner Ausgangssituation passt?  Zudem sind diese Aspekte auch immer Bestandteil eines Lastenhefts, dazu jedoch später mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Planungsphase 3 &#8211; Umsetzung</strong></span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie geht es weiter?</strong></p>
<p>Es kommt darauf an, ob dein Unternehmen plant, digitale Weiterbildung selber aufzusetzen und zu gestalten oder lieber Lernlösungen kaufen will.</p>
<p>In jedem Fall empfehle ich ein <strong>Lastenheft</strong> zu erstellen, um die genaue Ist- und Sollsituation möglichst klar zu beschreiben und gleichzeitig die Aufwendungen zu quantifizieren. Entweder dein Unternehmen entwickelt selber eine Lösung. Dann solltest du mit deinen Kollegen gemeinsam das Lastenheft als Entscheidungsgrundlage für Stakeholder zusammenstellen.</p>
<p>Oder ihr plant nun doch zu kaufen. Dann ist es die Verpflichtung des Anbieters, auf Basis der aufgenommenen Rahmendbedingungen und Anforderungen das Lastenheft zu erstellen und ein Angebot zu unterbreiten. Es dient dann als Basis für die Leistungserbringung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sonstige Punkte, die beachtet werden sollten:</strong></p>
<ul>
<li>Klärung der Rolle der Personalentwicklung im E-Learning versus Schnittstellen zu anderen Abteilungen.</li>
<li>Unabhängig davon spielen die Qualitätssicherungsaspekte (Feedback der Teilnehmer) sowie die formalen und rechtlichen Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle.</li>
<li>Wenn die wesentlichen Bedingungen klar sind, sollte in jedem Fall zunächst mit einer Pilotphase gestartet werden. Mithilfe dieser Erfahrungen lassen sich vor allem die Administrationsanforderungen und das Roll-Out realer nachvollziehen und helfen gleichzeitig, die Prozesse im Workflow noch zu optimieren.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smart-fuehren.de/checkliste-e-learning-make-or-buy-entscheidungen-leichter-faellen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netflix-Methode: Was die Bildungsbranche vom Streamingdienst lernen kann&#8230;</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/netflix-methode-fuer-die-weiterbildung/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/netflix-methode-fuer-die-weiterbildung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 05:49:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Lernen Weiterbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smart-fuehren.de/?p=3421</guid>

					<description><![CDATA[Netflix-Methode vs. Digitale Lern-Plattform: Warum fertige Bildungskonzepte so unbeliebt sind&#8230; Im Austausch unter Trainerkollegen und mit digitalen Lernanbietern führe ich immer wieder dieselbe wirre Diskussion: Einerseits wissen wir, dass die Wirksamkeit des Lernens hoch individuell ist und gleichzeitig werden insbesondre in großen Unternehmen viele normierte Bedingungen für die Personalentwicklungsmaßnahmen vorgegeben.<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/netflix-methode-fuer-die-weiterbildung/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Netflix-Methode vs. Digitale Lern-Plattform: Warum fertige Bildungskonzepte so unbeliebt sind&#8230;<br />
</strong></h2>
<p>Im Austausch unter Trainerkollegen und mit digitalen Lernanbietern führe ich immer wieder dieselbe wirre Diskussion: Einerseits wissen wir, dass die Wirksamkeit des Lernens hoch individuell ist und gleichzeitig werden insbesondre in großen Unternehmen viele normierte Bedingungen für die Personalentwicklungsmaßnahmen vorgegeben. Es entstehen immer mehr komplexe und sehr ausgetüftelte Lernmanagementsysteme (LMS) und digitale Plattformen. Das alles in guter Absicht.</p>
<p>Doch viele Mitarbeiter honorieren diese Bemühungen und Entwicklungen leider kaum.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Das Lernen auf Rezept: Das Push-Lernen</strong></span></h3>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/video-3410270__340_Netflix_mobile-300x200.jpg" alt="" class="size-medium wp-image-3422 alignleft" width="300" height="200" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//video-3410270__340_Netflix_mobile-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//video-3410270__340_Netflix_mobile-360x240.jpg 360w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//video-3410270__340_Netflix_mobile.jpg 509w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Üblicherweise sind betriebliche Lernangebote nach den Bedarfen von Unternehmen und Mitarbeitern ausgelegt. Die Angebotsform, ob Präsenztraining oder E-Learning, wird in den meisten Fällen jedoch eher vom Unternehmen bestimmt. Beides Vorgehen beinhaltet, dass ein Lernpfad in der Regel ohne die Mitarbeiter entwickelt wird. Meist geschieht das mit Experten aus der Personalentwicklungsabteilung, E-Learninganbietern und Trainern. Es entsteht ein geplantes und strukturiertes Schulungsangebot, welches zum Beispiel durch einen Leitfaden, ein definiertes digitales Lern-Programm auf einer Plattform oder durch den Trainer anschließend umgesetzt wird.</p>
<p>Trifft der Inhalt und die Vorgehensweise den Lerner genau in dem Moment des Lernbedarfs (Moment of Need) oder hat das Lernangebot eher etwas von einem verordneten Lernen? Und wann könnte der Lernbedarf gegeben sein?</p>
<p>Diese Fragen haben selten einen festen Platz im analogen oder digitalen Lernkonzept. Denn der Diskussionsbedarf oder auch die Richtung kann zeitlich und inhaltlich sehr schwanken und sogar den Trainingsplan „auf den Kopf“ stellen. Und dann?</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Lernen mit der Netflix-Methode:  Das Pull-Prinzip</strong></span></h3>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/netflix-4187478__340_Netflix-254x300.png" alt="" class="size-medium wp-image-3423 alignleft" width="254" height="300" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//netflix-4187478__340_Netflix-254x300.png 254w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//netflix-4187478__340_Netflix.png 288w" sizes="(max-width: 254px) 100vw, 254px" />Ein großes Lernangebot wird auf einer digitalen Lern-Plattform oder in einem Lernmanagementsystem zur Verfügung gestellt. Die Grundidee dahinter: Jeder Mitarbeiter, der den Zugang hat, kann sich die Lernthemen heraussuchen, die er gerade benötigt und seinem situativen Lernbedürfnis entsprechen. Das kann auch mobil geschehen und damit entsprechend arbeitsplatznah. Einige pfiffige und marketingaffine Lernexperten nennen das auch das Netflix-Prinzip bzw. die Netflix-Methode.</p>
<h5><strong><u>Was ist mit der Netflix-Methode gemeint?</u></strong></h5>
<p>Neben Amazon-Prime ist Netflix ein Streaming-Dienst für Serien, Dokumentationen und Spielfilme. Und der Steaming-Dienstleiter ist derzeit Marktführer. Seine Grundidee: Zuschauern ganz einfach und individuell Film-Vorschläge anbieten, die dem eigenen Geschmack entsprechen. Damit das gelingt, können sie bereits zu Beginn auf Kundenvorlieben zurück greifen, die Kunden selber angegeben haben und entwickeln im Laufe der Zeit die Präferenzen weiter. Es braucht hier keine umfangreiche Programmierung, das Angebot spiegelt ausschließlich den Geschmack des Kunden wider. Darüber hinaus können Zuschauer nachvollziehen, warum eine Serie oder eine Dokumentation angeboten wird. Dadurch fühlen sie sich wahr-und ernstgenommen und sind entscheidungsfähiger.</p>
<h5><u>Das Marmeladen-Paradoxon</u></h5>
<p>Psychologisch betrachtet, steckt dahinter das <a href="https://www.konversionskraft.de/analysen/grosse-auswahl-geringe-conversion-paradox-of-choice-in-der-praxis.html">„Paradox of Choice“</a> – oder auch als das Marmeladen-Experiment bekannt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein großes Marmeladenangebot Kunden zwar sehr gut anspricht. Doch die Entscheidungsfreudigkeit wird hierdurch wenig positiv beeinflusst. Im Gegenteil: Eine sehr große Auswahl führt dazu, dass wir verunsichert werden und eher dazu tendieren, uns nicht zu entscheiden. Die Wissenschaftler haben in diesem Experiment auch festgestellt, dass Menschen mehr Marmelade kaufen, wenn die Auswahl vorgegeben bzw. begrenzt wird.</p>
<h5><strong>Und dieses Wissen macht sich Netflix zu Eigen:</strong></h5>
<p>Netflix reduziert die Komplexität seines Angebots und bietet jedem Zuschauer ein kleines, möglichst perfekt zugeschnittenes Angebot an. Mithilfe von Algorithmen werden dann Zuordnungen vorgenommen. Themenfeldern und Titeln werden dann Tags zugeordnet, also eine Verschlagwortung, die den Inhalt beschreibt. Beispiel: Marketing allgemein – Online-Marketing- Contentmanagement – Videoproduktion-Storytelling.</p>
<p>Es gibt bereits die ersten Plattformen, die dem Lerner ein individuelles Angebot bieten können und es ist zu erwarten, dass noch mehr Plattformen dazu stoßen. Selbst die Bundesregierung hat mit ihrer Digitalen Strategie ein sogenanntes <a href="https://www.academy.fraunhofer.de/de/newsroom/blog/2018/11/foresight-szenarien.html">Bildungs-Netflix</a> ins Gespräch gebracht. Mehr Infos zum digitalen Lernen nach dem Netflix-Prinzip können in diesem <a href="https://www.humanresourcesmanager.de/news/digitales-lernen-netflix-prinzip.html">Artikel</a> nachgelesen werden.</p>
<p>Darüber hinaus werden stärker informelle Rahmen initiiert, wie das kollegiale Lernen oder Working-Out-Loud Sessions (WOL).</p>
<p>Der Wunsch dahinter: Die Eigenmotivation ist höher und die konkrete Problemstellung und die Suche nach einem passenden Lösungsweg ist auch schon Lernen und das Gelernte wird anschließend schneller in die Praxis umgesetzt.</p>
<h5><strong>Vorteile des Netflix-Prinzips auf digitalen Lern-Plattformen<br />
</strong></h5>
<ul>
<li>Lernen on demand: Situatives und punktuelles Lernen</li>
<li>Individualität: Interessengestütztes Lernen</li>
<li>Nachhaltigkeit: Ansatz Anknüpfungspunkte / Überschneidungen</li>
<li>Intrinsische Motivation: Bedürfnis, eigenem Lernverhalten nachzugehen</li>
<li>Zeitliche Unabhängigkeit: Lernen wo und wann ich will</li>
</ul>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Digitale Lern-Plattformen: Zum Teufel mit E-Learnings und Standard-Seminaren?</strong></span><strong><span style="color: #1e8f8f;"></span></strong></h3>
<p>Nein. Viele Menschen sind eben noch nicht in der Lage, selbstorganisiert und zielgenau nach Lösungen zu suchen und Ideen in das eigene Themenfeld zu transferieren. Aber die Menschen, die es können, sollten in den standardisierten Lernkonzepten Möglichkeiten erhalten, einen kürzeren Weg bis ans Ziel zu gehen, Etappen zu überspringen oder in dem einen oder anderen Bereich tiefer in das Wissensgebiet einzutauchen, ohne, dass der mahnende Finger erscheint.</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Fazit</strong></span></h3>
<p>Meine Befürchtung: Je enger wir Bildungsexperten den Lernweg vorgeben und je weniger wir ergänzende oder auch zusätzliche individuelle Angebote schaffen, umso weniger wird das Lernprodukt angenommen.</p>
<p>Und gleichzeitig wächst die jüngere Generation mit den modernen digitalen Mitteln auf. Sie werden bereits sehr früh indirekt daran gewöhnt, sich ihre Interessengebiete zusammen zu stellen oder sie bekommen diese bereits vorgefiltert nur angezeigt. Ob das gut ist oder eher nicht, darüber lässt sich streiten. Doch es beeinflusst die Gewohnheiten und schlussendlich auch die Lerngewohnheiten.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smart-fuehren.de/netflix-methode-fuer-die-weiterbildung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quer gedacht: Was wäre, wenn das Wörtchen „lernen“ nicht wäre? &#8230;</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/quer-gedacht-was-waere-wenn-das-woertchen-lernen-nicht-waere/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/quer-gedacht-was-waere-wenn-das-woertchen-lernen-nicht-waere/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 08:36:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agiles Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Lernen Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smart-fuehren.de/?p=3381</guid>

					<description><![CDATA[Was wäre, wenn Begriffe, die das Wörtchen  „Lernen“ beinhalten, verschwinden und sich stattdessen positiv klingende Begriffe für dieses Thema durchsetzen würden?   Personalentwickler stecken in der Klemme! Geschätzt wollen 8 von 10 Mitarbeitern sich nur ungern eigeninitiativ weiterbilden. Sie verstehen zwar die Notwendigkeit, finden jedoch dieses ganze Thema „Weiterbildung“ irgendwie<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/quer-gedacht-was-waere-wenn-das-woertchen-lernen-nicht-waere/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Was wäre, wenn Begriffe, die das Wörtchen  „Lernen“ beinhalten, verschwinden und sich stattdessen positiv klingende Begriffe für dieses Thema durchsetzen würden?</strong></span></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Personalentwickler stecken in der Klemme! Geschätzt wollen 8 von 10 Mitarbeitern sich nur ungern eigeninitiativ weiterbilden. Sie verstehen zwar die Notwendigkeit, finden jedoch dieses ganze Thema „Weiterbildung“ irgendwie aufgezwungen.</p>
<p>Vielleicht kennst Du das auch: Der Hochglanzkatalog für das Weiterbildungsprogramm im kommenden Jahr ist im Druck und wird bereits online ins System eingepflegt. Es ist alles angerichtet. Doch die Mitarbeiter zeigen kaum Interesse, sich weiter zu bilden. Passt das Angebot etwa nicht? Das kann gar nicht sein! Schließlich hast du so viel Herzblut in die Evaluation, Analyse und Bedarfsermittlung gesteckt und bist sogar im Budget geblieben. Doch die ernüchternde Resonanz ist gleich Null. Das ist frustrierend.</p>
<p>Die ganze Fachwelt spricht von der <strong>Notwendigkeit des lebenslangen Lernens (LLL)</strong>. Selbst die Bundesregierung hat sich mit der <a href="https://www.bmbf.de/de/nationale-weiterbildungsstrategie-8853.html">Nationalen Weiterbildungsstrategie (</a>NWS) zum Ziel gesetzt, das Thema berufliche Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen stärker als bisher zu fördern. Dieses Erfordernis ist unbestritten. Laut einer Studie ändert sich die Halbwertzeit des Wissens sogar in den ersten 3 Jahren um 50% Prozent. Sich nicht weiterzubilden, darf daher keine Option sein. Doch warum „kapieren“ Mitarbeiter das nicht und was kannst du jetzt tun?</p>
<p>Das hat sicherlich viele, auch tiefer liegende Gründe. Ich möchte jedoch einmal einen ganz anderen Blick auf den Umgang mit dem Thema „Lernen“ werfen. Weniger tiefenpsychologisch analysieren oder die Systemtheorie für Antworten bemühen. Ich suche eher einen praktischen Blickwinkel.</p>
<p><a href="https://harald-schirmer.de/"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Harald-Schirmer_Stefanie-Meise_Bildung-300x276.png" alt="" class="size-medium wp-image-3388 alignleft" width="300" height="276" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Harald-Schirmer_Stefanie-Meise_Bildung-300x276.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Harald-Schirmer_Stefanie-Meise_Bildung.png 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Harald Schirmer</a> hat vor ein paar Wochen einen Post auf Twitter abgesetzt und in seiner Community die Frage aufgeworfen, warum so viele Konzernmitarbeiter nicht mehr lernen wollen, obwohl die Rahmenbedingungen dafür wirklich gut sind.  Das war eine sehr lebendige und inspirierende Diskussion. Dabei ist mir aufgefallen, wie oft das Wort „Lernen“ wieder einmal in einem „schweren“ Kontext gesetzt wird.</p>
<p>Im Fachjargon nennen wir Lern- und Kommunikationsprofis das auch <strong>Framing</strong>.</p>
<p>Das „Lernen“ wird von den Experten immer noch negativ beeinflusst. Meist unbewusst negativ beschrieben, obwohl wir uns genau das Gegenteil wünschen. Vielleicht merkst du das auch: Viele Redner und Fachartikel beginnen, wie schwer die Schulzeit war und malen ein dunkles Bild. Nicht jeder hat eine gute Erinnerung daran und die eigenen Lernerfolge hingen manchmal stark vom Lehrer ab. Und das setzte sich in der Ausbildung oder im Studium fort. Eine lange, schwere Zeit des Lernens, die so viele Menschen mitgemacht haben. Lernen gleich Staub, Schweiß, Tränen. (Achtung: Ironie).</p>
<p>Wir suhlen uns kollektiv in einem negativen Szenario, um dann einen großen motivierenden Blick nach vorne zu werfen. Ist das nicht paradox? Lebenslanges Lernen wird für viele Unternehmen überlebenswichtig werden. <strong>Vielleicht sollten wir mit dem Begriff „Lernen“ einfach komplett anders umgehen?</strong></p>
<p>Als mir das klarer wurde, habe ich mich gefragt, was wir hypothetisch stattdessen tun könnten.</p>
<ul>
<li>
<blockquote><p>Was wäre, wenn wir den Begriff „Lernen“ in der betrieblichen Weiterbildung konsequent wenig nutzen.</p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote><p>Wir könnten das Wort „Lernen“ aus den betrieblichen Weiterbildungskatalogen verbannen.</p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote><p>Wie oft wird das Wort Lernen in Ausschreibungen verwendet (Lerninhalte, Lernort, Lernerfolg ….) und wie können wir diese stattdessen umschreiben?</p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote><p>Und diesen Katalog nicht mehr Schulungskatalog nennen?</p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote><p>Der Trainer redet nicht mehr vom Unterricht, Schulung oder Vorlesung.</p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote><p>Einer Lernplattform (LMS) oder E-Learning-Plattform könnte ein anderer Kunstname gegeben werden. Facebook und Instagram sind ja auch nur „Social-Plattformen“ mit dem Ziel, dass Menschen sich vernetzen und austauschen. Der Weiterbildungs-Zweck bleibt bestehen, doch der Lernort bekommt ein anderes Labeling und kann somit positiv geframed werden.</p></blockquote>
</li>
</ul>
<p>Zumindest sind diese Ansätze in der internen betrieblichen Weiterbildung möglich. Weiterbildungsdienstleister, die ihre Bildungsangebote vermarkten müssen, werden sich daran aus Vermarktungsgründen kaum halten. Viele Begriffe haben mittlerweile eine Suchmaschinenrelevanz und sind für den digitalen Vertrieb enorm wichtig. Doch die externen Anbieter könnten sich trotzdem an die internen Spielregeln ihrer Kunden halten, sofern diese Spielregeln vereinbart werden.</p>
<p>Durch das neue, <strong>positive Framing werden die Weiterbildungsangebote</strong> weiterentwickelt und positiver bei den Mitarbeitern geankert. Sicher, das ist nur ein kleiner Schritt.</p>
<p>Doch: Sprache, Wörter, Aussagen sind mächtig und wirken über die Zeit.</p>
<p>Wie sonst schaffen es Unternehmen, die vielen Anglizismen zu implementieren, bestimmte Abteilungen und Aufgaben umzubenennen? Eine Besprechung wird zum Meeting. Ein Telefonat oder Online-Meeting wird zum Live-Call. Ein Bericht wird zum Reporting …</p>
<p>Und jetzt stell dir einfach vor, du könntest mit ein paar kleinen übergreifenden Begriffsänderungen schon einige positive Anker im Unternehmen setzen! Ich beziehe mich gerade nur auf das gesprochene und geschriebene Wort. Das Copywriting, das Texten in Ausschreibungen, Kataloge, E-Mails, Apps, Lernsystemen, Feedbackbögen usw.</p>
<p><strong>Das Copywriting und die Contententwicklung bieten nachhaltige Optimierungsmöglichkeiten und Kommunikationsmethoden</strong>, die bereits in anderen Disziplinen nachweislich erfolgreich Menschen begeistert und motiviert haben. Diese Methoden sind genau richtig, wenn Du eine positive Lernkultur schaffen möchtest und darüber hinaus lebendiges und aktivierendes Lernen stärken möchtest.</p>
<p>Viele dieser Anwendungsmethoden sind wissenschaftlich fundiert und haben sich in anderen Disziplinen bereits bewährt.</p>
<p>Wenn dich das näher interessiert und du dich hierzu austauschen möchtest, nimm gerne Kontakt zu mir auf.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smart-fuehren.de/quer-gedacht-was-waere-wenn-das-woertchen-lernen-nicht-waere/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>E-Learning-Kurse: 5 Tipps, wie du überflüssigen Texte vermeidest</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/e-learning-kurse-5-tipps-wie-du-ueberfluessigen-texte-vermeidest/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/e-learning-kurse-5-tipps-wie-du-ueberfluessigen-texte-vermeidest/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2019 16:08:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch und Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smart-fuehren.de/?p=3229</guid>

					<description><![CDATA[So kommst du überflüssigen Texten in E-Learning-Kursen auf die Schliche Gute E-Learning-Texte sind das Salz in der Suppe. Doch schnell ist die Suppe auch ordentlich versalzen und keiner will sie mehr haben. Etwas Ähnliches erleben wir gerade bei der digitalen Weiterbildung. Viel Geld und Herzblut werden in E-Learning-Projekte investiert, doch<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/e-learning-kurse-5-tipps-wie-du-ueberfluessigen-texte-vermeidest/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #1e8f8f;"><strong>So kommst du überflüssigen Texten in E-Learning-Kursen auf die Schliche</strong></span></h2>
<p>Gute E-Learning-Texte sind das Salz in der Suppe. Doch schnell ist die Suppe auch ordentlich versalzen und keiner will sie mehr haben. Etwas Ähnliches erleben wir gerade bei der digitalen Weiterbildung. Viel Geld und Herzblut werden in E-Learning-Projekte investiert, doch die Ergebnisse schmecken vielen Mitarbeitern noch nicht wirklich.</p>
<p>Im Schnitt nutzen weniger als 20% der Mitarbeiter vorhandene E-Learnings im Unternehmen. Und das nicht nur, weil sie schon alles wissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Problem: E-Learnings sind langweilig!</strong></span></h3>
<p>E-Learnings wirken immer noch unattraktiv auf Mitarbeiter. Auch das hat die Studie herausgefunden und ist ein echtes Problem!</p>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/problem-2113701__480-300x200.jpg" alt="" class="size-medium wp-image-3347 alignleft" width="300" height="200" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//problem-2113701__480-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//problem-2113701__480-360x240.jpg 360w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//problem-2113701__480.jpg 720w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein Grund dafür ist, dass die Zielgruppe in E-Learnings schlecht angesprochen wird. Es werden immer noch zu häufig allgemeingültige und langweilige Texte produziert, die an den Kernzielgruppen komplett vorbei gehen. Dabei wissen wir alle: Das geschriebene Wort spielt für einen E-Learning-Kurs eine große Rolle. Einerseits hat die Schriftsprache die Aufgabe, die Lerninhalte zu vermitteln und andererseits können Worte eine grundsätzlich positive Lernatmosphäre im digitalen Kurs schaffen. Daher ist es wichtig, dass der digitalen Kommunikation eine wichtigere Rolle von Lerndesignern, Personalentwicklern und E-Learning-Produzenten zugesprochen wird!</p>
<p>Von der Bedarfsanalyse der Lerninhalte, der <a href="https://smart-fuehren.de/digitales-lernen-mit-personas/">Zielgruppendefinition</a>, über die Storyboard-Entwicklung bis hin zur eigentlichen Kursentwicklung ist das geschriebene Wort ein wichtiger Bestandteil in der Informationsvermittlung.</p>
<p>In diesem Artikel geht es jetzt darum, wie wir mit Worten sparsamer umgehen können, damit der Lerner mit unserem Text nicht zu sehr verwirrt und entnervt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Die Lösung: Besseres Copywriting und Contenterstellung</strong></span></h3>
<p>Mit guten Texten. Denn Worte wirken.</p>
<p>Ein E-Learning-Text hat im Kern drei zentrale Aufgaben:</p>
<ol>
<li>Informieren</li>
<li>Durch die einzelnen Kapitel führen</li>
<li>Motivieren</li>
</ol>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/solution-2113700__340-300x200.jpg" alt="" class="size-medium wp-image-3348 alignleft" width="300" height="200" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//solution-2113700__340-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//solution-2113700__340-360x240.jpg 360w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//solution-2113700__340.jpg 510w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie der E-Learning-Inhalt im Text vermittelt wird, entscheidet mit darüber, wie schnell wir als Kursteilnehmer Inhalte begreifen. Die Textform entscheidet auch darüber, ob wir demotiviert werden und uns den Inhalten verschließen und nichts lernen.</p>
<p>Für gute E-Learning-Texte gibt es einen Schlüssel.</p>
<p>Zum einen greift hier die <strong>3E-Formel: einfach, eindeutig und entspannt kommunizieren</strong></p>
<p>Zum anderen geht es vor allem um klare und leicht verständliche Textformulierungen.</p>
<p><strong>E-Learning-Texte einfach und verständlich zu formulieren, darum geht es jetzt in den folgenden 5 Tipps:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vermeide Wiederholungen</strong></span></h3>
<p>Eigentlich sollte dieser Punkt klar sein. Doch manchmal macht es gerade in einer Zusammenfassung am Ende eines Kurs-Kapitels, einer Lektion Sinn, das Wesentliche nochmals auf den Punkt zu bringen. Wenn du das tust, dann achte bitte darauf, dass sich das Wording, die Sätze nicht 1:1 wiederholen. Fasse die Kernaussagen in anderen Worten zusammen, natürlich mit den wichtigsten Keywords. Zum Thema „Wiederholung“ gibt es noch eine praktische Anmerkung: Manche Sätze wirken besser, wenn sie direkt formuliert werden. Ein Beispiel: „Es handelt sich um eine allmorgentliche Routine, die an jedem Morgen immer wiederholt wird, wenn der Wecker um 6:00 klingelt“. Viel klarer und inhaltlich verständlicher ist folgender Satz: „Es passiert jeden Morgen, wenn der Wecker um 6:00 Uhr klingelt.“</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Verkürzte Sätze</strong></span></h3>
<p>Wo im Text können Sätze kürzer und genauer formuliert werden? Das ist eine sehr zentrale Frage, die du immer wieder stellen solltest. Gerade Relativsätze sind in Texten jeder Art häufig zu finden und lassen sich wunderbar kürzen. Das Beispiel: „Das Iphone, das 2008 auf den Markt kam, markiert den Beginn einer neuen Epoche.“ könnte zusammengefasst werden zu: „Das 2008 erfundene Iphone markiert den Beginn einer neuen digitalen Epoche. Und so reduzieren sich (auf die Schnelle) ein paar überflüssige Worte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vermeide Füllwörter</strong></span></h3>
<p>Füllwörter sind sehr beliebt und werden überall genutzt. „Aufgrund der Tatsache, dass …“, „im Grunde“ oder „im Falle, dass …“ sind Füllwörter, die keinen Inhalt transportieren und im Text viel Platz wegnehmen. Diese Füllwörter wirken in der mündlichen Sprache eher gebildeter und klingen etwas „gehobener“. Inhaltlich sind sie eine Luftblase und haben für den Empfänger keinen Mehrwert. Die gestelzt aufgesetzte Formulierung „In der Tat ist festzustellen, dass E-Learning-Kurse heute beliebter sind denn je.“ lässt sich deutlich verbessern, indem der Satz keine Füllwörter enthält: „E-Learning-Kurse sind heute beliebter denn je.“</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vermeide Weichmacher</strong></span></h3>
<p>Weichmacher werden ähnlich häufig genutzt wie Füllwörter und schwächen eher einen Text. Weichmacher sind z. B. „könnte und sollte“, „sehr“ oder „wirklich“. Wenn deine Botschaft klar und präzise herüber kommen soll, dann entferne die Füllwörter aus deinem Text! Gerade dem kleinen Wort „dass“ wird viel Aufmerksamkeit beschenkt und es kann oft weggelassen werden. Beispiel:  „Die Kursteilnehmer beschlossen, dass sie zum nächsten Kapitel übergehen wollen.“ Einfacher: „Die Kursteilnehmer beschlossen, zum nächsten Kapitel überzugehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong><span style="color: #1e8f8f;">Satzteile in Wörtern zusammenfassen</span><br />
</strong></h3>
<p>Oft lassen sich Formulierungen oder mehrere Wörter zusammenfassen. Ein Beispiel: „Tobias versäumte es, seiner Verantwortung nachzukommen, und ließ entgegen den Anweisungen sein Online-Kurs unbearbeitet“. Besser: „Tobis lies entgegen den Anweisungen seinen Online-Kurs unbearbeitet.“ Der Ausdruck „unverantwortlicher Weise“ lässt sich sogar noch zusätzlich streichen, ohne wichtige Inhalte wegzulassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Fazit</strong></span></h3>
<p>Wenn du das nächste Mal einen E-Learning-Text schreibst, fokussiere dich auf deine Zielgruppe. Für wen ist der Text genau gedacht? Und dann berücksichtige bei der Textformulierung die 5 Tipps! So erreichen die Infos deine Zielgruppe viel leichter und motivieren zum Lernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smart-fuehren.de/e-learning-kurse-5-tipps-wie-du-ueberfluessigen-texte-vermeidest/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>7 Tipps, wie wir uns Wissen leichter merken können</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/wissen-mit-neurolearning/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/wissen-mit-neurolearning/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 07:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smart-fuehren.de/?p=3011</guid>

					<description><![CDATA[So können wir uns Wissen besser merken! Kennst du das auch? Du findest einen Spruch unglaublich cool und willst ihn dir merken oder jemand hat eine pfiffige Idee erzählt, die du auch mal ausprobieren möchtest. Doch bis du zu Hause bist, hast du sie wieder vergessen. Schade. Wir wollen uns<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/wissen-mit-neurolearning/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><span style="color: #1e8f8f;">So können wir uns Wissen besser merken!</span></strong></h2>
<p>Kennst du das auch? Du findest einen Spruch unglaublich cool und willst ihn dir merken oder jemand hat eine pfiffige Idee erzählt, die du auch mal ausprobieren möchtest. Doch bis du zu Hause bist, hast du sie wieder vergessen. Schade. Wir wollen uns Dinge unbedingt merken und irgendwie klappt es nicht.  Oder wenn wir Präsentationen halten, wollen wir, dass wir unsere Botschaften so übermitteln, dass sie in den Köpfen der Menschen hängen bleiben und sie sich noch später an die wesentlichen Punkte erinnern. Aber wir haben keine Ahnung, wie uns das am besten gelingen könnte.</p>
<p>Warum können wir uns so wenig an Wissen erinnern, obwohl wir kurz vorher so richtig Feuer und Flamme waren? Und was kannst du tun, damit deine Online-Präsentationen und deine Beiträge in Meetings und bei Vorträgen besser in Erinnerung bleiben? Diesen Antworten kommen wir gleich auf die Spur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Warum vergessen wir kurzfristig so viel Wissen?</strong></span></h5>
<p>Manchmal fühlt es sich so an, also ob unser Gehirn ein löchriger Schweizer Käse ist. Wir vergessen viel, obwohl wir nicht krank sind. Das nervt und verunsichert. Doch dahinter steckt ein cleverer und gesunder Mechanismus unseres Gehirns. Denn das Gedächtnis vergisst teilweise aus Absicht. <strong>Das Gedächtnis sortiert einfach Unwesentliches aus</strong> und fokussiert sich auf das Wichtige und Wesentliche. Mehr dazu findest du auch imBlockartikel: <a href="https://smart-fuehren.de/neuro-learning-besser-lernen/">&#8222;Wie clever arbeitet unser Gehirn?&#8220;</a></p>
<p>Und wenn in kurzer Zeit sehr viele neue spontane Eindrücke auf unser Gehirn „einprasseln“, dann sortiert es radikal das Unwesentliche aus. Wenn unser Gedächtnis also das Unwichtige entsorgen kann, ist es in der Lage, sich auf das <strong>Wesentliche zu konzentrieren, Probleme zu lösen und zu reflektieren.</strong></p>
<p>Durch diesen Mechanismus, vor allem durch das Vergessen, schaffen wir Raum für Wesentliches und Bedingungen für Neues.</p>
<p>Denn: Unsere Umwelt verändert sich permanent und das immer schneller. In dieser Dynamik muss sich das Gehirn anpassen.</p>
<p>Aktuell predigen viele Experten, wie wichtig es ist, Neues zu lernen und sich fortlaufend weiter zu entwickeln. Nur wenn der Kopf schon voll ist und qualmt, kann sich das Gehirn nur helfen, indem es entrümpelt. Quasi aktiv verlernt und vergisst.</p>
<p>Du kannst das bei dir selber vielleicht auch gut wahrnehmen: Das, was ich gerade sehe, höre, wahrnehme, wird kurz im Gedächtnis gespeichert, aber auch nur solange, bis der nächste noch stärkere Sinneseindruck ins Gedächtnis eindringt.  <strong>Löschen und Vergessen ist daher ein cleverer Prozess unseres Gehirns.</strong></p>
<p>Doch was können wir nun tun, damit wirklich Wichtiges auch im Gedächtnis hängen bleibt und sogar ins Langzeitgedächtnis kommt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Wie bleibt das Wissen länger im Gedächtnis?</strong></span></h5>
<p>Ok. Das Gehirn schmeißt immer wieder Erlebtes und „Müll“ aus dem Gedächtnis. Es löscht gnadenlos Unwichtiges. Doch wie schaffen wir es dann, uns bewusst Interessantes und Neues zu merken? <strong>Die Lösungen stecken in den 7 Tipps.</strong></p>
<p>Diese 7 einfachen Tipps basieren auf <strong>neurobiologischen und lernpsychologischen Erkenntnissen aus der Wissenschaft</strong> und helfen uns, Wissen einfacher zu merken. Und los geht es!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Mit diesen 7 Tipps  bleibt &#8222;Wichtiges&#8220; besser im Gedächtnis kleben:<br />
</strong></span></h5>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Anker setzen</strong></span></li>
</ol>
<p>Egal ob in Webinaren, bei Vorträgen oder Online-Präsentationen: Frag dich immer, welches Vorwissen es zu deinem Thema gibt. Das gibt dir einen Hinweis, wie du einen gemeinsamen Anker setzen kannst. Du kannst dann bildlich eine Brücke schlagen, auf die alle drüber gehen und zu deinem Thema über- oder einleiten. Also quasi eine Art Eselsbrücke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li><strong> </strong><strong><span style="color: #1e8f8f;">Visualisieren</span> </strong></li>
</ol>
<p>Unser Gehirn übersetzt die gehörten Informationen in Bildern. So können wir uns die Infos besser vorstellen und analysieren, ob die Informationen für uns Relevanz haben. Unter anderem aus der Neurolinguistik kennen wir das Beispiel mit dem rosa Elefanten. Da heißt es: “Denken Sie bitte jetzt nicht an den rosa Elefanten“. Und weil wir in Bildern denken, sehen die meisten Menschen einen rosa Elefanten, obwohl wir es nicht tun sollten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Merkwürdig</strong></span></li>
</ol>
<p>Bleiben wir einmal bei diesem Beispiel mit dem rosa Elefanten. Hast du schon mal einen rosa Elefanten gesehen oder eine echte lila Kuh? Vielleicht im Fernsehen, aber in der Natur sehen diese Tiere anders aus. Doch weil diese Tierbeschreibung so unwirklich und auch komisch anmutet, weil es so merkwürdig ist, können wir uns solche kuriose Beispiele besonders merken. Sie sind es im übertragenden Sinne wert, sich zu merken und unser Gehirn ist hierfür besonders empfänglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Pausen</strong></span></li>
</ol>
<p>Mach mal Pause und hol tief Luft! Du kennst das vielleicht auch: permanentes Dauerrauschen, ständiger Input oder auch zu viel und zu komplexe Informationen auf einmal.  Je länger Infos in <strong><a href="http://youtu.be/5wAKRC6cNBo"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/IMG_2205-300x169.png" alt="" class="size-medium wp-image-2967 alignleft" width="300" height="169" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_2205-300x169.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_2205-768x433.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_2205-1024x577.png 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_2205.png 1136w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong>Hülle und Fülle ins Hirn fluten, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass das Hirn die Schleusen dicht macht und kein Wissen mehr aufnimmt, weil es mit der Bearbeitung nicht mehr nachkommt. Wir schalten dann ab. Wir haben sprichwörtlich ein Overload. Es ist wichtig, dass unser Gehirn eine kleine Verschnaufpause erhält, um den Schwall an Informationen sorgfältig zu prüfen und zu verarbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Laut reden</strong></span></li>
</ol>
<p>Schauspieler üben ihren neuen Text laut und wiederholen ihn immer wieder, bis sie ihn können. Sie reproduzieren ihren auswendig gelernten Text und hören dabei ihre eigenen Worte. So erleben sie, wie sich das Gelernte festigt und ob es stimmig ist. Wenn wir uns selber das Gelernte oder einen Sachverhalt erklären oder wiedergeben können, haben wir die Informationen auch verstanden. Das Gehirn versteht durch die Wiederholungen und die ganze Art und Weise des Lernens, dass die Informationen wichtig sind und ins Langzeitgedächtnis abgespeichert werden müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="6">
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Handschriftliche Notizen</strong></span></li>
</ol>
<p>Es gibt verschiedene Methoden, wie wir unsere Gedanken sehr einfach sortieren können. Dafür sind mittlerweile viele tolle digitale Apps und Tools erfunden worden. Interessanter Weise greifen immer noch sehr viele Menschen- gleich welcher Generation – auf die traditionelle „Denker-Art“ zurück und machen sich handschriftliche Notizen. Mit Block und Stift versuchen sie ihre Gedanken aufs Papier zu bringen. Ich nenne es auch „Das Denken auf Papier“. Gedanken sortieren hilft dem Gehirn, sich auf ein Sachverhalt zu fokussieren und zu konzentrieren.  Nicht umsonst ist es wieder sehr modern geworden, ein Journal zu schreiben (Verlinkung Blogartikel). Was du selber notierst, ist für das Gehirn leichter zu verarbeiten. Die Klugscheißer unter uns würden jetzt sagen: “Wer schreibt, der bleibt“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="7">
<li><strong> </strong><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Entspannung</strong></span></li>
</ol>
<p>Haben wir zu viel Stress, weigert sich das Gehirn offen gegenüber Veränderungen und Neuem zu sein. Das ist evolutionär tief in uns angelegt. Wir reagieren auf Stress entweder mit Angriff oder Flucht.  Wenn du dir unter Stress also mal eben schnell etwas merken möchtest, sind das schwierige Bedingungen. Viel einfacher ist es, diese Stressmomente aktiv zu unterbrechen. Du gönnst deinem Gehirn eine kurze Pause. Viele Menschen erzählen gerne davon, dass sie beim Duschen oder Joggen die besten Ideen haben. Das hat auch mit dem entspannten Zustand zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Fazit</strong></span></h5>
<p>Bei der schnelllebigen  Zeit wird es immer wichtiger, Neues zu lernen und Altes aus unserem Gedächtnis zu streichen. Die Halbwertzeit von Wissen verkürzt sich dramatisch. Umso wichtiger wird es, Menschen clevere Unterstützungen zu bieten, wie sie unsere wichtigen Infos in Webkonferenzen oder Online-Präsentationen besser merken können. Was bringt es, Menschen den tollsten Input zu bekommen und dieser ist schlecht dargeboten oder schlecht aufbereitet? Es bringt ihnen gar nichts! Es ist unsere Verantwortung in Zukunft viel abwechslungsreicher, klarer und bildhafter zu kommunizieren.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smart-fuehren.de/wissen-mit-neurolearning/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Persona in der Mitarbeiterentwicklung: Warum du ein erweitertes Verständnis von Zielgruppe benötigst!</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/digitales-lernen-mit-personas/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/digitales-lernen-mit-personas/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 12:46:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Lernen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smart-fuehren.de/?p=3063</guid>

					<description><![CDATA[Kennst du deine Persona? Wie du mit dieser professionellen Methode deine Zielgruppe viel systematischer und umfassender verstehst! Ohne fundierte Zielgruppenanalyse kein erfolgreiches E-Learning! Hast du schon mal etwas von der Entwicklung einer Persona gehört? Oder erstellst du eine Zielgruppenanalyse noch nach traditioneller Art und Weise? Sicherlich hast du als Personalentwickler,<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/digitales-lernen-mit-personas/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Kennst du deine Persona? Wie du mit dieser professionellen Methode deine Zielgruppe viel systematischer und umfassender verstehst!</strong></span></h2>
<h2></h2>
<h5><span style="color: #333333;"><strong>Ohne fundierte Zielgruppenanalyse kein erfolgreiches E-Learning!</strong></span></h5>
<p>Hast du schon mal etwas von der Entwicklung einer Persona gehört? Oder erstellst du eine Zielgruppenanalyse noch nach traditioneller Art und Weise? Sicherlich hast du als Personalentwickler, Learning-Professional und E-Learning-Designer viel Erfahrung in der Analyse und Konzeption von neuen Lernformaten. Und ja, mit deiner Zielgruppe und den vielen Abteilungen bist du im ständigen Austausch. Also wer, wenn nicht du, weißt wie welche Mitarbeiter Schulungsbedarf haben, wo Potenzial schlummert und welche Skills sie in Zukunft noch ergänzend lernen sollten?</p>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Zielgruppe_Stefanie-Meise-300x200.jpg" alt="" class="size-medium wp-image-3068 alignleft" width="300" height="200" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Zielgruppe_Stefanie-Meise-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Zielgruppe_Stefanie-Meise-360x240.jpg 360w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Zielgruppe_Stefanie-Meise.jpg 510w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Doch die Methoden fundierter und abteilungsübergreifender Zielgruppenanalyse ändern sich und werden insbesondere im digitalen Umfeld entscheidend!</p>
<p>Wie wird dein E-Learning attraktiver? Wie schaffst du es, dass das E-Learning mehr Menschen begeistert und mehr Anwender bis zum Schluss Lust haben auf einer digitalen Plattform zu lernen? Diese Fragen kannst du nicht mehr nur alleine lösen, sondern brauchst eine clevere Strategie, die Technik, ein attraktives zielgruppenspezifisches Design, gute Texte und eine empathische Gesamtkommunikation.</p>
<p>Wie kannst du also erfolgreich eine Zielgruppenanalyse im umfassenderen Stil angehen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Was ist eine Persona?</strong></span></h3>
<p>Die Personalentwicklung kennt die Bedeutung um das Wissen von Zielgruppen für ein traditionelles Lernangebot. Doch dieses Wissen um Zielgruppen muss in Zukunft noch viel umfassender – breiter und auch tiefer – gedacht werden.</p>
<p>Hier lohnt sich ein Blick in Richtung Online-Marketing. Und einiges können wir uns für das digitale Lernen, das situative, individuelle, bedarfsorientierte Lernern abkupfern!</p>
<p>Denn das Online-Marketing gibt uns wichtige Hinweise, wie wir moderne Schulungsangebote attraktiv gestalten und kommunizieren können.</p>
<p><strong><em>Die Lösung muss um die Bedürfnisse der Kunden gestrickt werden und sollte wenn möglich einfach sein und dem Kunden wirklich Mehrwert bieten. </em></strong></p>
<p>Hört sich kompliziert an?</p>
<p>Ist aber ganz einfach! Wenn wir interessiert daran sind, mehr über Menschen zu erfahren, wie sie ticken und was sie in Zukunft für Skills brauchen.</p>
<p>Das Online Marketing arbeitet schon lange mit einer anderen Art der Zielgruppenermittlung und das sehr erfolgreich. Bei den Profis haben sich zwei Methoden der Zielgruppendefinition durchgesetzt: Der Avatar und die Entwicklung einer Persona. Wir konzentrieren uns auf die Persona, da sie in der Contententwicklung für digitales Lernen am meisten verwendet wird.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Zielgruppenanalyse: Wie kannst du eine Persona entwickeln?</strong></span></h3>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Persona_Frau_Laptop-300x194.png" alt="" class="size-medium wp-image-3064 alignleft" width="300" height="194" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Persona_Frau_Laptop-300x194.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Persona_Frau_Laptop.png 526w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Eine Persona ist eine frei erfundene Person. Sie beruht in erster Linie auf eigener Recherche, internen und externen Befragungen und echten Daten. Nämlich im Idealfall die echten Daten deiner Interessenten und Kunden. Zum Beispiel das Alter, das Bundesland, der Beruf etc.</p>
<p>Die objektiven Eckdaten geben bereits eine gute Basis, um sich eine fiktive Person (Persona) lebendig vorzustellen. Spannend wird es, wenn wir uns vorstellen, wie sie so lebt und wie sie sich persönlich verhält. Deshalb weiten wir bei der Entwicklung einer Persona den Blickwinkel: Welche Probleme hat der Mensch? Wonach sehnt er sich? Welche Wünsche, Bedürfnisse und Ziele hat er und wofür steht diese Person bzw. was findet sie gar nicht gut?</p>
<p>Das Bild, welches wir uns von der Persona machen, ist viel genauer und tiefgründiger als eine traditionelle Zielgruppenanalyse für eine kleine Schulungsreihe. Wir tauchen hier in die persönliche Welt des Mitarbeiters/Lerners ein.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Persona – Zielgruppe besser analysieren und verstehen</strong></span></h3>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Persona_Netzwerk_Stefanie-Meise-300x187.jpg" alt="" class="size-medium wp-image-3065 alignleft" width="300" height="187" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Persona_Netzwerk_Stefanie-Meise-300x187.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Persona_Netzwerk_Stefanie-Meise.jpg 545w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wenn du eine Persona selber entwickeln möchtest, dann ist es hilfreich die nachfolgenden sechs Bestandteile zu berücksichtigen. Das hat sich einfach bewährt.</p>
<ol>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Background</strong><strong>-Check</strong> </span>– Gibt deiner Persona einen Namen. Wie würdest du sie nennen? Wie alt ist sie und wie sieht sie aus? Eher konservativ oder modern, jung geblieben oder kränkelnd? Wie wohnt sie? Zur Miete, in einem kleinen Häuschen, in der Stadt oder eher außerhalb? Lebt sie dort alleine, ist verheiratet und hat Familie? Was macht sie beruflich? Diese grundlegenden Fragen helfen dir, dich leichter in die Persona einzufühlen und zu verstehen, welche Bedürfnisse, Ziele, Ängste und Wünsche sie hat.</li>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Warum</strong> </span>– Was ist der Grund, warum dein Mitarbeiter lernt? Treibt ihn etwas an? Warum hat sich dein Mitarbeiter entschieden, sich auf die Suche nach einer Weiterbildung, einer Lösung zu machen? Oder soll er sich weiterbilden? Und wie würdest du ihn jetzt motivieren? Was hätte er von der Weiterbildung?</li>
<li><strong><span style="color: #1e8f8f;">Vorteile</span></strong> – Welche Vorteile erwartet dein Mitarbeiter/Lerner für sich persönlich und für seine berufliche Tätigkeit. Welche Pluspunkte sind <em>ihm</em> wichtig? Mit welchen Vorteilen, Lösungsansätzen kommt er für sich irgendwie weiter?</li>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Einwände</strong> </span>– Was hält deinen Mitarbeiter/Lerner davon ab, an der Weiterbildung teilzunehmen? Was können andere externe Angebote mehr leisten? Gibt es irgendwelche Vorurteile? Vielleicht ist eine Präsenzveranstaltung lästig oder E-Learning für diese Person noch schwierig, weil sie nicht IT-affin ist?</li>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Learner Journey</strong> </span>– Wie sieht Lernreise deines Mitarbeiters/Lerners aus? Wie vergleicht er Optionen? Welche Kollegen, Referenzbeispiele zieht er zu Rat? Welche Medien nutzt er bevorzugt? Im Online-Marketing wird genau die Customer-Journey angesehen: Wo sucht der Mensch nach einer Reise, bei Facebook oder auf der Website des Veranstalters oder auf der Website eines lokalen Reisebüros? Was ist für ihn wichtig? Preis, Dauer, Umgebung, Kundenbewertungen, Gütesiegel etc. Bevor der Kunde einen direkten Kontakt aufnimmt, gab es vielleicht schon Mailkontakte, Webseitenbesuche usw. Das alles gehört mit zur durchdachten Kommunikationsstrategie im Kundenprozess (Lernprozess).</li>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Eigenschaften</strong></span> – Welche speziellen Features der Lösung sind dem Mitarbeiter/Lerner wichtig? Zum Beispiel mobilfähig oder interaktives Live-Treffen. Welche Lernangebote bieten diese bzw. alternative Lösungen?</li>
</ol>
<p>Wenn du jetzt alle Informationen zusammen getragen hast, dann suchst du dir im nächsten Schritt ein Foto von einem Menschen aus, das all diese Antworten verkörpert und gibt dem Bild noch einen passenden Vornamen. (Ein Beispiel findest du <a href="https://www.netspirits.de/wp-content/uploads/Persona-Template-deutsch_netspirits.pdf">hier</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong><span style="color: #1e8f8f;">Wofür ist eine Persona noch wichtig?</span></strong></h3>
<p>Die Informationen, die du aus dem Profil einer fundierten Persona analysieren kannst, sind wirklich Gold wert. Mit diesen Informationen kannst du deine Dienstleistung, dein Produkt viel genauer auf die Zielgruppe abstimmen. Und diese Erkenntnisse fließen bereits in die Gesamtstrategie, in die Produktentwicklung, in die Kommunikation, in das Design mit ein.</p>
<p>Im Grunde kannst du dich entlang der Wertschöpfungskette immer wieder hinterfragen.</p>
<ul>
<li><strong>Design</strong> – Entspricht das ausgesuchte Design der Persona? Ist es für diese Persona attraktiv genug?</li>
<li><strong>Kommunikation</strong> – Ist die Kommunikation, die Kampagne wirklich auf die Persona ausgerichtet, so dass eine gute Interaktion möglich ist?</li>
<li><strong>Copywriting</strong> – Sprechen die Ausschreibungs- und Katalogtexte die Persona wirklich in ihrem Bedürfnis an? Oder sind sie eher allgemein gehalten?</li>
<li><strong>Produkt</strong> – Gefällt der Persona das E-Learning, das Blended-Learning-Konzept oder auch das Präsenzseminar? Sind die Bedürfnisse und Wünsche hier wirklich der Persona zugeschnitten oder dem Unternehmen?</li>
<li><strong>Strategie</strong> – In welche Richtung entwickelt sich die Persona? Wo sieht sie sich in 2-3 Jahren?</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Fazit:</strong></span></h3>
<p>Eine Persona bietet wirklich tiefe Einblicke in eine Zielgruppe. Sie erleichtert eine passgenaue Produktentwicklung und eine messerscharfe Kommunikation. Das spüren die Menschen. Deshalb wird im Online-Marketing wirklich sehr viel Sorgfalt auf die Zielgruppenanalyse gelegt. Denn alle anderen Prozessbeteiligten bekommen durch die Ergebnisse wichtigen Input. Und dadurch können sie ein sehr kundenorientiertes Produkt entwickeln. Und genau das lässt sich in vielen Teilen auf die digitale und analoge Weiterbildung übertragen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smart-fuehren.de/digitales-lernen-mit-personas/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Inspirationsquellen: Wie du neue Ideen auf die Spur kommst</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/inspirationsquellen-wie-du-neue-ideen-auf-die-spur-kommst/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/inspirationsquellen-wie-du-neue-ideen-auf-die-spur-kommst/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 07:40:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agiles Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smart-fuehren.de/?p=2194</guid>

					<description><![CDATA[Wie du Inspirationsquellen finden kannst. Kennst du die Sätze aus deinem Business auch?  „Wir brauchen neue Ideen!“ „Wir müssen kreativer werden und anders denken!“.  Derzeit ist richtig viel Dampf im Kessel. Unternehmen und Mitarbeiter müssen auf Hochdruck Innovationen vorantreiben. Die Frage ist nur: „Wie?!“ Um im Markt zu bestehen, ist<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/inspirationsquellen-wie-du-neue-ideen-auf-die-spur-kommst/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Wie du Inspirationsquellen finden kannst.</strong></span></h5>
<p>Kennst du die Sätze aus deinem Business auch?  „Wir brauchen neue Ideen!“ „Wir müssen kreativer werden und anders denken!“.  Derzeit ist richtig viel Dampf im Kessel. Unternehmen und Mitarbeiter müssen auf Hochdruck Innovationen vorantreiben. Die Frage ist nur: „Wie?!“</p>
<p>Um im Markt zu bestehen, ist es wichtig Schritt zu halten und am besten der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.  Neue Ideen zu entwickeln und anders zu denken wird zur Notwendigkeit. In Zukunft werden diese Fähigkeiten gezielt von Mitarbeitern und von Teams verlangt werden. Doch wie können Innovationen quasi auf Knopfdruck generiert werden? Was muss geschehen, damit sich Innovationskraft entfalten kann?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Was wir brauchen</strong></span></h5>
<p>Im Job braucht es in Zukunft viel mehr Problemlöser, weniger „Sachbearbeiter“.  Es braucht kreative Köpfe, die wissen, wann und wozu sie welchen Hebel in Bewegung setzen müssen, welches Wissen sie brauchen und wo sie es herbekommen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/streichholz-300x200.jpeg" alt="" class="size-medium wp-image-2208 alignleft" width="300" height="200" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//streichholz-300x200.jpeg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//streichholz-360x240.jpeg 360w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//streichholz.jpeg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es braucht Menschen, die sich weiterentwickeln wollen und Lust verspüren, sich Wissen anzueignen und einfach Ideen ausprobieren. Das müssen wir fördern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Ideen:  Wenn der Funke überspringt</strong></span></h5>
<p>Wie wäre es, wenn wir ein Umfeld schaffen, wo der Funke einer Idee überspringen kann und anderen als Inspiration dient?</p>
<p>Kinder kommen mit einer natürlichen Lust am eigenen Entdecken, Lernen und gemeinsamen Ausprobieren auf die Welt. Sie nehmen andere Kinder ganz natürlich mit auf ihre Entdeckungsreise und teilen das Erlebte.  Uns Erwachsenen ist diese natürliche Neugierde auf Neues im Laufe der Zeit abhandengekommen.</p>
<p>Stell dir jedoch vor, dieses „Entdeckertum“, diese Lust wieder mehr aus uns Erwachsenen heraus zu kitzeln… Dann schaffen wir mehr innere Lust, wieder auf Entdeckungsreise zu gehen und entfachen ein kleines Feuer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Wie entstehen neue Ideen?</strong></span></h5>
<p>Durch die innere Motivation, sich die Welt zu erschließen und eigenständig zu denken und gemeinsam etwas zu gestalten, kitzeln wir das Potenzial des Gehirns. Wir schaffen Situationen, die unsere Potenzialentfaltung fördern. Dadurch entstehen neue Ideen und Kreativität.</p>
<p>Gute Fragen spielen dabei eine sehr wichtige Rolle. Sie wirken wie die Motorkraft, um über den Tellerrand zu schauen und auf neue Ideen zu kommen.</p>
<p>Die beste Art, Ideen zu entwickeln, ist gute Fragen zu stellen!</p>
<p>Achtung – Gute Fragen haben positive Nebenwirkung!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://youtu.be/_gZVPd42sqQ"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Screenshot_2019-03-07-Editor-für-Video-Metadaten-–-YouTube-Studio.png" alt="" class="wp-image-2214 alignleft" width="294" height="167" /></a>Wer gute Fragen stellt, wird häufiger vom Ergebnis überrascht. Menschen, die gute, offene Fragen stellen, hören ihrem Gesprächspartner zu und können schneller ihre Meinung anpassen, weil sie sich weiterentwickeln. Neues Wissen erweitert das eigene Repertoire an Ideenansätzen, Meinungen und Erkenntnissen.</p>
<p><a href="https://youtu.be/_gZVPd42sqQ"></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong><span style="color: #1e8f8f;">Innovationsmethoden</span> </strong></h5>
<p>Das Tempo in der digitalen Arbeitswelt hat drastisch zugenommen.  Die Halbwertzeit von Wissen nimmt vergleichsweise parallel dazu ab. Und so verwundert es kaum, dass Unternehmen mit dem gezielten Einsatz von Innovationsmethoden in Workshops und Meetings ihre Mitarbeiter fördern wollen.</p>
<p>Es gibt eine Vielzahl von Innovationsmethoden, die kreative Prozesse anstoßen können. Je nach Kontext sind bestimmte Methoden besonders angesagt, weil sie zum Beispiel Kundenprozesse miteinschließen, wie zum Beispiel beim Design-Thinking oder beim Business Model Canvas. Andere Methoden zielen stärker auf Brainstorming zu einem Thema ab.</p>
<p>Doch welche Quellen kann ich anzapfen, um mich stetig in unterschiedlicher Art und Weise und zu unterschiedlichen Themen zu inspirieren?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Inspirationsquellen, wo finde ich sie?</strong></span></h5>
<p>Wenn du wirklich inspiriert werden möchtest, entdeckst du Inspirationen an vielen verschiedenen Stellen. Der Chef oder die Reinigungskraft, die bunten stylischen Graffitis an einer Häuserwand oder der Blick in die Abendsonne und die Fahrt mit der S-Bahn &#8211;  all das kann sehr inspirierend wirken.</p>
<p>Zum Beispiel ist die Rückbesinnung zur  Natur als Inspirationsquelle derzeit ein absoluter Trend.  Menschen verordnen sich temporär digitalen „Detox“. Also eine Zeit, ohne Smartphone, Social Media &amp; Co., um einfach wieder abzuschalten und wieder „runter zu kommen“. Dabei  fühlen sie sich insbesondere von der Einfachheit der vielfältigen Natur inspiriert. Trotzdem bleiben die digitalen Inspirationsquellen wichtig. Die Digitalisierung mit all ihren Möglichkeiten ist fester Bestandteil unseres Lebens geworden.</p>
<p>Deshalb habe ich eine Auflistung  meiner persönlichen Inspirationsquellen zusammen getragen. Du kannst diese Auflistung gerne für dich ergänzen. Wichtig ist jedoch, dass du dir sprichwörtlich einen „Knoten ins Taschentuch“ bindest und immer mal wieder ganz bewusst diese Quellen als Inspirationsmöglichkeiten für dich nutzt:</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Analoge Inspirationsquellen</strong></span></p>
<ol>
<li><strong> </strong>Barcamps / Meetups – bestimmte Themen, andere Menschen und Standpunkte kennen lernen</li>
<li>Großveranstaltungen / Seminare – Menschen mit gleichen oder ungleichen Themen &#8211; Vernetzung</li>
<li>Treffen (<a href="https://www.artnight.com/">Malen</a>, Besichtigungen etc.)</li>
<li>Sport &#8211; z.B. Joggen, Fahrrad fahren</li>
<li>Städte – Bauten, Flair, Stil der Menschen, Lebenslust, Kreativität</li>
<li>Natur &#8211; Einsamkeit</li>
<li>Handwerk – Was hat A mit B zu tun?</li>
<li>Bücher – Verschiede Themen</li>
<li>Kunst</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Digitale Inspirationsquellen</strong></span></p>
<ol>
<li><strong> </strong>Working out Loud</li>
<li>Podcast (verschiedene Rubriken und Interpreten)</li>
<li>Youtube (verschiedene Rubriken und Interpreten)</li>
<li>Social Media: Zitate und Sprüche</li>
<li>Social Media – verschiedene Communities</li>
<li>Social Media – Gruppen / Themen (LinkedIn, Xing, Twitter &amp; Co.)</li>
<li>Online-Kurse &amp; MOOCs zu unterschiedlichen Themen</li>
<li>Blogs – Was haben andere für eine Meinung, für Erkenntnisse und Fragen?</li>
<li><a href="https://crowdsourcingszene.de/plattformen/">Crowdsourcing</a> Plattform</li>
</ol>
<p>Du hast sicher noch ein paar weitere Inspirationsquellen, ergänze gerne diese Liste!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Mach es doch mal anders</strong></span></h5>
<p>Mach die Dinge doch einfach mal anders. Gewohnheiten und Vorlieben haben unser Leben fest im Griff.  Gewohnheiten schaffen Routine, sie geben uns Sicherheit. Und sie lässt uns bequem werden. Wir schalten auf Autopilot. Gerade morgens kurz nach dem Aufstehen erledigen wir sehr viele Dinge automatisch, ohne groß nachzudenken.</p>
<p>Nimmst du auch immer den gleichen Weg, wenn du mit dem Auto zur Arbeit fährst?  Oder kannst du diese Strecke auch mal mit dem Rad fahren? Wenn du alleine diese eine Gewohnheit unterbrichst, den Weg einmal andersrum fährst oder mit dem Fahrrad radelst, dann nimmst du auf einmal eine ganz andere Perspektive ein. Du nimmst die Umwelt mit anderen Augen wahr.</p>
<p>Probiere es mal aus!</p>
<p>Herzliche Grüße, Stefanie</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smart-fuehren.de/inspirationsquellen-wie-du-neue-ideen-auf-die-spur-kommst/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5 Praxistipps für virtuelle Treffen</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/5-praxistipps-fuer-virtuelle-treffen/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/5-praxistipps-fuer-virtuelle-treffen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 19:04:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Remote Working]]></category>
		<category><![CDATA[vernetztes Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Führung]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Meetings]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Treffen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://smart-fuehren.de/?p=1528</guid>

					<description><![CDATA[Die Durchführung virtueller Meetings unterscheidet sich in einigen Punkten von Präsenztreffen. Bei Online-Meetings ist zwar die technische Umsetzbarkeit ein wichtiges Kriterium, aber es müssen vor allem die nachfolgenden 5 Punkte beachtet werden, die erfolgsentscheidend für Online-Treffen sind! Schaffe ein fokussiertes Umfeld. Wer kennt das nicht? Du sitzt in einer Online-Konferenz,<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/5-praxistipps-fuer-virtuelle-treffen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Durchführung virtueller Meetings unterscheidet sich in einigen Punkten von Präsenztreffen. Bei Online-Meetings ist zwar die technische Umsetzbarkeit ein wichtiges Kriterium, aber es müssen vor allem die nachfolgenden 5 Punkte beachtet werden, die erfolgsentscheidend für Online-Treffen sind!</p>
<h6></h6>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Schaffe ein fokussiertes Umfeld.</strong></span></h6>
<p>Wer kennt das nicht? Du sitzt in einer Online-Konferenz, in einem Präsentations-Webinar oder in einer Telko und du schielst immer wieder auf dein Smartphone. Oder Du bearbeitest sogar aktiv E-Mails und erledigen ein paar „wichtige“ Aufgaben, während ein Online-Meeting läuft. In Präsenzveranstaltungen würden Du dir das wahrscheinlich nicht erlauben.</p>
<p>Warum aber bei Online-Meetings?</p>
<p>Was läuft da schief?</p>
<p>Die Ablenkungsgefahr bei Online-Meetings ist deutlich größer als bei Präsenzveranstaltungen. Gleichzeitig auch die Hemmschwelle der Akteure, sich ablenken zu lassen. Die Akteure stehen nicht unter direkter Beobachtung und was sie gerade tun oder lassen ist schwer zu kontrollieren. So kommen Teilnehmer von Online-Meetings schnell in die Versuchung, parallel noch andere Geschäftskorrespondenzen zu erledigen.</p>
<p>Daher: Wenn Du das Online-Meeting leitest, fordere aktiv auf, den Ton von eingehenden Mails auszustellen sowie das Handy außer Reichweite zu legen und den Klingelton auszuschalten. Im Idealfall hängen die Teilnehmenden ein Schild an ihre Bürotür, dass sie gerade im Online-Meeting sind. Gestalte darüber hinaus das Online-Meeting aktivierend und spreche Teilnehmer immer wieder aktiv an. So gewährleistest Du, dass sie sich weniger ablenken lassen.</p>
<p>Wenn Sie Teilnehmer eines virtuellen Meetings sind, dann ist es hilfreich, sich ebenfalls eine ungestörte Umgebung zu schaffen und sich auf das Thema zu fokussieren. Am einfachsten ist es, wenn Du auch die o.g. Tipps umsetzt.</p>
<h4><strong> </strong></h4>
<h4><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1531" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Virtuelle-Treffen-300x225.png" alt="" width="335" height="251" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Virtuelle-Treffen-300x225.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Virtuelle-Treffen-768x576.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Virtuelle-Treffen-1024x768.png 1024w" sizes="(max-width: 335px) 100vw, 335px" /></h4>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Setze Anker und visualisiere.</strong></span></h6>
<p>In einer mittlerweile sehr umstrittenen Studie von Mehrabian und Ferris „<em>Inference of Attitude from Nonverbal Communication in Two Channels</em>“ konstatiert Mehrabian, dass bei Präsentationen vor Gruppen:</p>
<ul>
<li>55 Prozent der Wirkung durch Ihre Körpersprache bestimmt wird, d.h. Körperhaltung, Gestik und Augenkontakt.</li>
<li>38 Prozent des Effekts erzielen Sie durch Ihre Stimmlage und nur</li>
<li>7 Prozent durch den Inhalt Ihres Vortrags</li>
</ul>
<p>Unbestritten ist allerdings, dass die Art und Weise der Präsentation in einer Präsenzveranstaltung das Ass im Ärmel sein kann und bestimmt, was sie kontextbezogen wahrnehmen.</p>
<p>Präsenzveranstaltungen haben den Vorteil, dass verschiedene Sinneskanäle in einer Situation angesprochen werden können und dadurch das Gehirn aktiv stimuliert wird.</p>
<p>Insbesondere Gedanken, Modelle oder sonstige Infos und Erkenntnisse lassen sich prima auf Flipcharts visualisieren oder in Textform festhalten. Neuerdings sind Sketchnotes eine sehr beliebte Methode zur Visualisierung.</p>
<p>Für erfolgreiche Online-Meetings ist es hilfreich andere Lösungen zu schaffen, um den Denkprozess bei den Teilnehmern zu aktivieren und die Aufmerksamkeitsspanne hoch zu halten.</p>
<p>Häufig ist es nur unsere Stimme und der sachliche Inhalt, mit denen wir Menschen in virtuellen Umgebungen direkt ansprechen können.</p>
<p>Wie kann uns das am besten gelingen?</p>
<p>Mit Hilfe von bildhafter Sprache können wir die Bilder im Kopf des Zuhörers stimulieren und es so dem Zuhörer, z.B. bei der Telko vereinfachen mitzudenken. Ein weiterer Pluspunkt ist, die Powerpoints bei Web-Konferenzen viel stärker mit Bildern anzureichern, die die Botschaften unterstützen. Sie setzen damit visuelle Anker und die Konferenzteilnehmer können leichter folgen und behalten deutlich mehr in und nach einem Online-Meeting.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Virtuelle Kommunikation findet zwischen Menschen statt.</strong></span></h6>
<p>Das ist eine alte Weisheit und auch in Zeiten der Digitalisierung wird das so bleiben. Egal ob Skype, Webinar-Plattformen oder Telefon: Sie sind alle lediglich Kommunikationsträger.</p>
<p>Die Menschen kommunizieren. Sie sprechen oder schreiben. Aber dennoch sind die Rahmenbedingungen leicht anders – sie sind virtuell. Es ist so, als ob die virtuelle Kommunikation anders ist. Menschen in Online-Meetings verhalten sich anders, weil sie z.B. nicht immer den direkten Blickkontakt haben, sie sind unverbindlicher und fühlen sich weniger aufgefordert oder angesprochen als in Präsenzveranstaltungen.</p>
<p>Achte also darauf, klarer zu kommunizieren. Sag´ klar, was du willst, welche Erwartungen du hast. Drücke aber auch Deine Wertschätzung und positive Wahrnehmungen direkt aus.</p>
<p>Sei´ auch im virtuellen Raum Mensch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Menschen im virtuellen Umfeld wahrnehmen.</strong></span></h6>
<p>Wie oben schon angedeutet, stehen bei virtuellen Veranstaltungen weniger Sinnesquellen zur Verfügung. Dein Gespür, Deine Wahrnehmung wird deshalb zu einem wichtigen Erfolgsfaktor.</p>
<p>Bei Telefonkonferenzen versuchen wir aus Stimmlage, Modulation und Sprechgeschwindigkeit herauszuhören, wie die „Stimmung“ gerade so ist. Sogar Pausen und Atmung werden stärker wahrgenommen und interpretiert. Ähnlich verhält es sich bei Web-Meetings.</p>
<p>Es ist wichtig, die Wahrnehmung zu trainieren und die „Zwischentöne“ wahrzunehmen. Aber Achtung: Das ist deine Wahrnehmung. Das ist aber nicht Tatsache. Um herauszufinden, ob der Mensch wirklich so fühlt, ob er es meint oder Ähnliches, sollten Du konkret nachfragen. Dabei helfen das klassische Nachfragen und Paraphrasieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Schaffe Verbindlichkeit und Glaubwürdigkeit.</strong></span></h6>
<p>Mal ehrlich: Ist der Inhalt, den Du in Präsenzveranstaltungen transportierst, grundsätzlich wichtiger, als in Online-Veranstaltungen?</p>
<p>Wenn nein: Wie kommt es dann, dass virtuelle Meetings häufiger verschoben oder kurzfristig abgesagt werden als Präsenzveranstaltungen?</p>
<p>Wenn Du dazu neigst, Online-Veranstaltungen zu verschieben, weil sie einfacher zu organisieren sind, dann steckt ein Denkfehler dahinter.</p>
<p>Du suggerierst Deinen Mitarbeitern, dass das, was Du in Online-Konferenzen erzählst, keine echte Wichtigkeit hat. Durch den virtuellen Rahmen ist die gemeinsame Zeit eh schon eng bemessen. Und wenn Du Online-Meetings immer wieder verschiebst, ist Deine eine Zusammenkunft mit Deinem Team nicht wichtig. Warum sollen sie sich dann noch auf ein Meeting vorbereiten und sich in Online-Veranstaltungen konzentrieren?</p>
<p>Schaffen Sie Verbindlichkeit und Glaubwürdigkeit!</p>
<p>Wenn Du ein Online-Meeting ansetzt, bleibt es bei dem Termin. Bitte Deine Mitarbeite darum, sich vorzubereiten und bereite dich auch professionell vor.</p>
<p>Das hat etwas mit gegenseitiger Wertschätzung zu tun!</p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p>Herzliche Grüße, Stefanie</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smart-fuehren.de/5-praxistipps-fuer-virtuelle-treffen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Modernes Lernen: 10 digitale Lerntrends</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/modernes-lernen-10-digitale-lerntrends/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/modernes-lernen-10-digitale-lerntrends/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 14:55:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agiles Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[MOOC]]></category>
		<category><![CDATA[Virtual Reality]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://smart-fuehren.de/?p=1095</guid>

					<description><![CDATA[Blended Learning Unangefochten steht Blended Learning auf Platz 1, wenn es um die beliebteste Lernform in der betrieblichen Weiterbildung geht. Blended Learning schafft es, die verschiedenen Anforderungen aus ortsunabhängigem und zeitlich flexiblem Lernen mit Präsentveranstaltungen geschickt zu kombinieren. Dabei spielt insbesondere die Kombination der Lernmedien für die unterschiedlichsten Lernziele und<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/modernes-lernen-10-digitale-lerntrends/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>
<h5><span style="color: #1e8f8f;">Blended Learning</span></h5>
</li>
</ol>
<p><span style="color: black;">Unangefochten steht Blended Learning auf Platz 1, wenn es um die beliebteste Lernform in der betrieblichen Weiterbildung geht.</span><br />
Blended Learning schafft es, die verschiedenen Anforderungen aus ortsunabhängigem und zeitlich flexiblem Lernen mit Präsentveranstaltungen geschickt zu kombinieren. Dabei spielt insbesondere die Kombination der Lernmedien für die unterschiedlichsten Lernziele und Zielgruppen eine wichtige Rolle. Blended Learning wird auch in den nächsten Jahren eine sehr starke Rolle in der betrieblichen und auch in der privaten Weiterbildung spielen. Siehe hierzu auch die 10. <a href="http://www.mmb-institut.de/mmb-monitor/trendmonitor/mmb-Trendmonitor_2016_I.pdf" target="_blank" rel="noopener">Trendstudie </a>&#8222;mmb Learning Delphi&#8220;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Mobile-Working.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1047" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Mobile-Working-300x200.jpg" alt="Mobile-Working" width="350" height="233" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Mobile-Working-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Mobile-Working.jpg 566w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;">     2.  Social Learning</span></h5>
<p>Social Learning nimmt in unserem Alltag eine immer stärkere Rolle ein, ohne dass wir uns dessen direkt bewusst sind. Tagtäglich stöbern wir bei Fragen in irgendwelchen Foren, fragen Xing oder Facebook-Communities in persönlichen und beruflichen Fragen um Rat. Oder wir konsultieren zu einer Problemstellung Youtube. Wir nutzen also Social Media ganz aktiv, wenn uns Antworten fehlen und wir nicht weiterkommen. Genau das macht Social Learning aus: Informelle, selbstorganisierte und vernetzte Suche nach Antworten auf Fragen; Aktives Lernen, Wissen generieren in einem sozialen Umfeld. Nutzung dieser Methode wird vor dem Hintergrund komplexer Fragestellungen noch zunehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #006f9e;">     <span style="color: #1e8f8f;">3. Corporate Learning / Workplace Learning</span></span></h5>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">Die Zunahme von komplexen Problemen stellt Unternehmen immer stärker vor der Situation, dass das vorhandene Wissen nicht ausreicht bzw. gar nicht definiert werden kann, welches Wissen genau gebraucht wird. Die Zunahme an Agilität erfordert neue Formen der Zusammenarbeit und des betrieblichen Lernens. Das Lernen am Arbeitsplatz ist ein situatives und problembezogenes Lernen. Auf der einen Seite wendet sich der Lerner mit Problemen direkt an seine Kollegen. Gemeinsam führen sie dann eine Lösung herbei. Andererseits kann der Lerner neben seinen Kollegen Unterstützung von Coaches, Wikis, Corporate Blogs o.ä. einholen. Darüber hinaus etablieren moderne Unternehmen aktive Lernzeiten. Sie wissen, dass das Lernen, Vernetzung und Problemlösung heute echte Wettbewerbsfaktoren sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #006f9e;">    4<span style="color: #1e8f8f;">. Mobile Learning</span></span></h5>
<p>Zeitliche und räumliche Flexibilität sind die meist genannten Vorteile des mobilen Lernens. Mitarbeiter sind immer weniger in Büros und arbeiten viel stärker von unterwegs oder aus dem Home-Office heraus. Die Anzahl von mobilen und flexiblen Arbeitsplätzen wird in Deutschland noch ansteigen. Eine Kernanforderung des Mobile Learning ist, Lerninhalte und Features für mobile Endgeräte kompatibel zu gestalten. Denn Smartphone und Tablets etablieren sich immer konsequenter als Arbeitsmittel im Business.</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Cooperative.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-992" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Cooperative-300x200.jpeg" alt="Cooperative" width="350" height="233" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Cooperative-300x200.jpeg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Cooperative.jpeg 525w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;">    5. Micro Learning</span></h5>
<p>Kleine, inhaltsbezogene „Lern-Snacks“, die live via Kurzwebinar oder contentbasiert abrufbar sind, werden immer beliebter. Das moderne Business ist gekennzeichnet durch häufige Unterbrechungen und Themenwechsel. Dabei rückt das Bedürfnis in den Mittelpunkt, den Lernumfang möglichst kurz und knapp zu halten, reduziert auf die wichtigsten Informationen &amp; News. Das hat den Vorteil, dass kurze Lerneinheiten „on the job“ konsumiert werden können und diese im besten Falle auf mobile Endgeräten zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #006f9e;">  <span style="color: #1e8f8f;"> 6. MOOCs</span></span></h5>
<p>Massively Open Online Courses. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden sie einfach  MOOCs genannt. MOOCs sind internetbasierte Kurse. Das besondere an MOOC-Konzepten ist, dass sie häufig eine theoretisch unbegrenzte Anzahl an Teilnehmern ermöglichen. Die Gestaltung dieser Kurse erfolgt stark contentbasiert mit Videos, Audios und Skripten. Die Lehrende und Lernende tauschen sich inhaltlich in den Foren, via Chat oder im Live-Webinar aus. Darüber hinaus können sie auch untereinander Lerngemeinschaften bilden. MOOCs liegen auch deshalb im Trend, weil Wissen meist auf ganz hohem, häufig universitärem Niveau für eine breite Masse zugänglich gemacht wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/VirtuellReality.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1098" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/VirtuellReality-300x200.jpeg" alt="VirtuellReality" width="350" height="233" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//VirtuellReality-300x200.jpeg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//VirtuellReality.jpeg 525w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #006f9e;"> <span style="color: #1e8f8f;">   7. Virtual Reality </span></span></h5>
<p>Virtual und Augmented Reality wird das Lernen und das Lernerlebnis auf ein „neues Level“ heben. Dabei sprechen wir über eine Realität, die nur virtuell existiert. Und trotzdem kann man sich in der virtuellen Welt ganz normal bewegen, Erfahrungen sammeln und in die virtuellen Situationen eintauchen. Die Fortschritte, die in jüngster Zeit erzielt wurden, sind beeindruckend und vielversprechend. Beide Möglichkeiten finden immer stärkere Anwendung, sowohl im privaten Umfeld als auch in der Wirtschaft – und auch in der Lernumgebung wird fleißig experimentiert.<br />
Die Ergebnisse lassen das enorme Potential bereits erahnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #006f9e;">    8. Game Based Learning</span></h5>
<p>Durch die Forschung ist längst nachgewiesen, dass der größte Lernerfolg durch Freude am  Ausprobieren und Spielen erzielt werden kann. Diese Antriebskraft wird durch Game Based Learning in den beruflichen Kontext übertragen. Die Entwickler von Game Based Learning möchten insbesondere die Lernmotivation der Nutzer durch das Spielen anregen. Durch das Kitzeln des Spieltriebs sollen die Produktivität der Lernenden sowie die Motivation, kniffelige und komplexe Aufgaben zu lösen, gefördert werden. Kreatives Denken, Hinterfragen und Teamarbeit stehen bei Game Based Learning im Fokus. Hierbei geht es um die Fähigkeiten, die Lösung komplexer Problemstellungen zu erreichen bzw. dazu beizutragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;">    9.  Lernen</span></h5>
<p>Lebenslanges Lernen bekommt eine völlig neue Bedeutung und Intensität. Lernen wird zum anerkannten, festen Bestandteil entlang der gesamten Bildungskarriere und während der gesamten Lebensspanne. Wissen hat sich zum exklusiven Wettbewerbsfaktor entwickelt. Allerdings wird die Halbwertzeit des Wissens immer kürzer. Daher wird Lebenslanges Lernen immer bedeutsamer und setzt auf die Selbstkompetenz der einzelnen Menschen. Lebenslanges Lernen bietet die Möglichkeiten zur individuellen und beruflichen Weiterentwicklung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;">    10. Flipped Classroom</span></h5>
<p>Eine Lernmethode, die insbesondere in Hochschulen, Fernuniversitäten usw. verstärkt eingesetzt wird. Ziel des Flipped Classrooms ist eine effizientere und praxisbezogenere Nutzung der Unterrichtszeit. Inhalte werden vorab online zur Verfügung gestellt und direkt vermittelt. In der Präsenzzeit werden die Inhalte direkt angewendet, reflektiert und auf die Praxis transferiert. Die klassische Unterrichtsmethode wird also einfach „auf den Kopf“ gestellt, damit Teilnehmer in der  Präsenzzeit effizienter lernen und das Wissen aktiv einsetzen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://smart-fuehren.de/modernes-lernen-10-digitale-lerntrends/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
