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	<title>Zukunft der Arbeit &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
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	<title>Zukunft der Arbeit &#8211; | Stefanie Meise</title>
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		<title>FUTURE OF WORK</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 07:11:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch und Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Future Skills]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie; Leadership; Veränderungsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Impulse &#38; Trends zur Zukunft der Arbeit Future of Work: Welche Faktoren ermöglichen einen echten Wettbewerbsvorteil, schaffen eine produktive Arbeitsumgebung, in der auch die Menschen sich wertgeschätzt fühlen? Wie sollen wir uns eigentlich aufstellen, um eine gute Zukunft mitzugestalten und Teil davon zu sein? In diesem Blogpost beschreibe ich ein<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/future-of-work/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h5 class="wp-block-heading">Impulse &amp; Trends zur Zukunft der Arbeit</h5>



<p>Future of Work: Welche Faktoren ermöglichen einen echten Wettbewerbsvorteil, schaffen eine produktive Arbeitsumgebung, in der auch die Menschen sich wertgeschätzt fühlen? Wie sollen wir uns eigentlich aufstellen, um eine gute Zukunft mitzugestalten und Teil davon zu sein? In diesem Blogpost beschreibe ich ein paar mögliche Thesen, wie sich die Arbeitswelt weiterentwickeln könnte und was das auch mit jedem Einzelnen zu tun hat, wenn wir Zukunft mitgestalten wollen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://lh7-us.googleusercontent.com/ofhFW89G1kLLnemk52AGj8yofG0vtI01ULqK0yZvZbJSW6tx10nsOG3pBpLKove1nRtYilvIAxA9z-YxEH4qBDNfTHJt06omS7985LnWd6DedqaNohvuRMyVFaawtOO5Y8c75hqE1L-Z6P0wsD9mF0Q" alt="" width="189" height="205"/><figcaption>Bild: bmps.co.uk</figcaption></figure>
</div>


<p>Ein alter Trend ist wieder in Mode: Menschen pflanzen  Blumen in Glasflaschen. Dabei wird gerne auf David Latimer verwiesen, der 1960 einen winzigen Garten in eine große Glasflasche pflanzte und die Flasche dann versiegelte. David öffnete nur 1972 diese Flasche einmal, um etwas Wasser hinzuzufügen und versiegelte die Flasche dann auf ewig. So entstand ein geschlossenes Ökosystem, das fast 60 Jahre wuchs. Und das funktionierte nur, weil ein perfekt abgestimmtes, ausbalanciertes Ökosystem entstanden war.</p>



<p>Aktuell haben wir in unserer Arbeitswelt das Gefühl, dass nichts mehr zusammenpasst. Das System ist aus dem Gleichgewicht &#8211; und für uns ist das spürbar. Unser Umfeld wird zunehmend unsicher und komplex. Es ist kein einfaches System, in dem wir spontan und beliebig ein Thema an- und ausschalten können. Häufig beeinflusst eine Entscheidung auch einen ganz anderen Bereich, z.B. in der Arbeit, in der Wirtschaft und im Gesellschaftsleben &#8211; zum Positiven oder Negativen.</p>



<p>Future of Work: Wie schaffen wir es dann trotzdem, eher mutig und offen auf die neuen Zukunftsthemen der Arbeit zuzugehen? Vielleicht auch aktiv zu werden?</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong># IM GRUND GUT &#8211; Eine Haltungsfrage, auch in der Arbeitswelt</strong></p>



<p>In vielen Unternehmen echte Realität: Es herrscht schlechte Stimmung, Mißgunst und Nervosität. Ein deutliches Wechselspiel aus Reiz und Reaktion ist überall zu beobachten. Gut und böse, richtig oder falsch, schwarz oder weiß. Auf das Gefühl von Unsicherheit im Job folgt Wut, Angst, Resignation und Unverständnis, weil sich vieles um uns herum derzeit verändert. Dabei reden doch alle von Augenhöhe, Partizipation und psychologischer Sicherheit.</p>



<p>Der niederländische Autor und Historiker Rutger Bregmann ist in seinem Buch “Im Grunde gut” der Frage nachgegangen, ob wir Menschen eher von Grund auf gut oder mit negativen Anteilen auf die Welt gekommen sind. Wenn man, wie er, dieser Frage auf den Grund geht, kann es nur die Antwort geben: Ja. Die Menschen sind im Grunde gut. Wir lassen uns aber immer wieder vom Weg abbringen. Doch wenn es darauf ankommt, ist unsere Stärke das Miteinander.</p>



<p>Wenn wir uns hierauf wieder stärker besinnen und das Kollegiale, das Menschliche nicht nur einfordern, sondern einen Weg entwickeln, dies auch nach außen zu tragen, kann das viel Gutes bewegen.</p>



<p>Maja Göpel beschreibt dies in ihrem Buch “Wir können auch anders” folgendermaßen: Eine Große Transformation zu einer besseren Welt für alle ist das größte Abenteuer der Menschheit. Sie wird aus lauter kleinen Schritten bestehen &#8211; aber ohne eine klare Orientierung und die unermüdliche Begeisterung für das Mögliche wird sie nicht gelingen.”</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>#</strong> <strong>VON DER NATUR LERNEN &#8211; Wenn der Bauplan nicht mehr funktioniert</strong></p>



<p>Die Natur hat ein unerbittliches Prinzip: Nur die Starken überleben in der Natur, unabhängig vom Lebewesen. Das betrifft die Tier- und Pflanzenwelt genauso. Und auch wir Menschen merken, dass sich das Umfeld um uns herum sehr deutlich verändert. Die Natur ist aber auch anpassungsfähig. Tiere und Pflanzen wurden deshalb mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet, die ihnen helfen, auf Unbeständigkeiten zu reagieren.</p>



<p>Im letzten Sommer war folgendes Phänomen zu beobachten: Viele Balkonpflanzen rollten ihre Blätter ein. Das hatte den Anschein, als ob die Pflanze verdursten würde und daher sich die Blätter verformten. Das Einrollen der Blätter hat aber eine andere clevere Funktion: Die Pflanze reduziert die Angriffsfläche für die Sonnenstrahlen. Sie wendet sich möglichst von der Sonne ab und zeigt so wenig wie möglich Fläche, auf die die Sonnenstrahlen treffen können. Das ist ein Schutzmechanismus. Wenn sich die Außentemperaturen wieder normalisieren, öffnet sich die Blattspirale und die Pflanze hat wieder das normale Erscheinungsbild.</p>



<p>Was aber, wenn wir jetzt nur noch im Sommer hochsommerliche Hitzeperioden haben werden? Manche langjährigen Pflanzen entwickeln über die Zeit eine Robustheit. Andere wiederum werden diese Phasen nicht schaffen.</p>



<p>Ja, wir reagieren alle sehr individuell auf Veränderungen, und für manche Menschen sind diese und bleiben diese Themen eine Herausforderung. Kreatives Handeln ist gefragt.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong># KREATIVITÄT WAGEN UND GRÖßER DENKEN</strong></p>



<p>Es braucht einfach mehr Orte der Inspiration, die Kreativität fördern und ihrer dienlich sind.</p>



<p>Dazu habe ich bereits einen ausführlichen Blogartikel verfasst:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-stefanie-meise wp-block-embed-stefanie-meise"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="QHWuW2Rh7w"><a href="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/">Warum fahren wir eigentlich ins Büro?</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Warum fahren wir eigentlich ins Büro?&#8220; &#8212; | Stefanie Meise " src="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/embed/#?secret=gGzWbzkvb9#?secret=QHWuW2Rh7w" data-secret="QHWuW2Rh7w" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p>Uns so wundert es nicht, dass große Unternehmen derzeit in offen gestaltete Büros investieren und versuchen, das Büro einen “Fancy-Anstrich” zu verleihen: Sie heißen jetzt Spaces, Hubs &amp; Co. Dahinter steckt leider auch eine erschreckende Tatsache: Die Innovationskraft der deutschen Unternehmen sinkt. Zu diesem Ergebnis kommt die <a href="https://pub.bertelsmann-stiftung.de/innovative-milieus#toc-section">Studie</a> „Die Innovationsfähigkeit der deutschen Unternehmen in Zeiten des Umbruchs” der Bertelsmann-Stiftung aus 2023.</p>



<p>Es ist einfach so, dass echte Kreativität und Innovation nur im echten Miteinander passiert. Darauf kommt es an. Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch. So werden zunehmend Innenausstatter, Architekten oder Büromöbelhersteller beauftragt, Büros zu entwickeln, die einerseits den unternehmerischen Zweck dienen, aber auch den Bedürfnissen der Beschäftigten nach Verbundenheit, Zugehörigkeit und Potentialentfaltung entsprechen. Bei diesen Unternehmen finden wir Gemälde, Fotos, Skulpturen und echte Bücher. Sie transportieren Poesie und Geschichte und geben der Sinnlichkeit eine Ausdrucksform. Sie bilden einen notwendigen Gegenpol einer linearen, standardisierten Arbeitswelt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Oder wie Martin Buber es treffend ausdrückte: “Innovation wächst im Raum des Zwischenmenschlichen. Er öffnet sich, wo Menschen aufhören einander als Objekte wahrzunehmen und stattdessen in anderen ein DU erkennen.”</p></blockquote>



<p class="has-medium-font-size"><strong># MITEINANDER ARBEITEN &#8211; Mehr über Meta-Kognition verstehen</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Bilder_Leistungen-4-1024x682.png" alt="" class="wp-image-4736" width="282" height="188" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4-1024x682.png 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4-300x200.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4-768x512.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4-1536x1024.png 1536w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4-360x240.png 360w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Bilder_Leistungen-4.png 1772w" sizes="(max-width: 282px) 100vw, 282px" /></figure>
</div>


<p>2015 berichtete das Wissenschaftsmagazin “Spektrum” über <a href="https://www.spektrum.de/magazin/metakognition-bedeutung-und-neurobiologische-grundlagen/1337715">Metakognition</a>: Dort wird sie beschrieben als “die Fähigkeit, über das eigene Denken nachzudenken&#8220;. Sie ist eine Gabe, die uns zu besonderen Leistungen befähigt. Forscher erkennen heute immer besser, wie das Gehirn diese Form der Einsicht ermöglicht und wie wertvoll sie ist. Fast 10 Jahre später hat sie das Zeug, zur Schlüsselkompetenz zu werden. Raphael Gielgen, der Trendscout von Vitra GmbH, beschreibt diesen Trend als “Die Ökonomie der fähigkeitsbasierten Kompetenz”. Im Podcast “<a href="https://newworkchat.podigee.io/198-raphael_gielgen">New Work Chat” </a>(Folge#197) von Gabriel Rath geht Raphael auf diesen Trend näher ein und wagt einen Forecast zur Zukunft für 2024. Reinhören lohnt sich unbedingt!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a id="_msocom_1"></a></p>



<p></p>
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		<title>Innovationen entwickeln mit starken Ideen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 09:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie bleiben wir am Puls der Zeit?! Ansprüche von Kunden, Beschäftigten oder ganz allgemein von Märkten verändern sich immer schneller. Für Entwickler*innen bleibt&#160; kaum Zeit, darauf gut zu reagieren. Und sie haben häufig mit Bedingungen zu kämpfen, die Innovationen verhindern. Betriebliches Silodenken und die spürbare Ressourcenknappheit verhindern Kreativität und Innovationsfähigkeit.<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/innovationen-entwickeln-mit-starken-ideen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:26px"><strong>Wie bleiben wir am Puls der Zeit?!</strong></p>



<p>Ansprüche von Kunden, Beschäftigten oder ganz allgemein von Märkten verändern sich immer schneller. Für Entwickler*innen bleibt&nbsp; kaum Zeit, darauf gut zu reagieren. Und sie haben häufig mit Bedingungen zu kämpfen, die Innovationen verhindern. Betriebliches Silodenken und die spürbare Ressourcenknappheit verhindern Kreativität und Innovationsfähigkeit. Wie können wir trotzdem Innovationen entwickeln und Neues gestalten und so zukunftsfähig bleiben?</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Warum sind Innovationen so wichtig?</strong></p>



<p>Wenn man der Presse Glauben schenken mag, sieht es um die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland düster aus. Auffällig ist, dass derzeit immer mehr Unternehmen ihre Beschäftigten aus dem Home-Office ins Büro zurückholen, mit der Begründung, so die Innovationskraft zu stärken. &nbsp;Sie sehen ihre Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Was sind Innovationen?</strong></p>



<p>Doch was ist Innovation? Welches Umfeld bzw. welche Bedingungen sind förderlich, damit Ideen entstehen und verwirklicht werden können?</p>



<p>Es gibt tatsächlich sehr viele Definitionsansätze, die den Begriff Innovation beschreiben. Eine recht anerkannte Definition stammt aus der Feder von Joseph Schumpeter (1883-1950), eines weltweit anerkannten Ökonomen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>“Eine Innovation ist die erfolgreiche Durchsetzung einer technischen oder organisatorischen Neuerung, nicht allein ihre Erfindung.”</em></p>
</blockquote>



<p>Schumpeter reduziert Innovation also nicht nur auf die Entwicklung einer Idee, sondern fügte gleich noch einen Maßstab hinzu, nämlich den der Erfolgswirksamkeit. Es gibt unterschiedliche Arten und Dimensionen von Innovation. Weitere Infos dazu findest du auch weiter unten.<em> </em></p>



<p style="font-size:25px"><strong>Innovationsprozess gestalten</strong></p>



<p>Wie Innovationen entwickelt werden, ist in Unternehmen sehr unterschiedlich beobachtbar. Manchmal entstehen sie einfach als Nebenprodukt im Rahmen eines ganz anderen Versuchs, durch Kreativitätsimpulse und Methoden oder es wird ein Innovationsprozess implementiert, möglichst mit der Intention erfolgreich und nachhaltig zugleich zu werden;)</p>



<p>Gezielte Innovationsprozesse folgen fast immer einer Roadmap, einem gezielten Ablaufplan: Ideengenerierung und Bewertung, Prototyping, (iterative) Umsetzung und Anpassung.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Innovationsräume und Methoden</strong></p>



<p>Ideen brauchen Räume, um sich zu entfalten. Was ist damit genau gemeint? Diesem spannenden Thema stellen sich immer mehr Unternehmen. Gerade im Zuge von einer Umgestaltung von Büro- und Meetingräumen rückt das Thema ins Scheinwerferlicht. Größere Unternehmen gestalten sogar die eigenen Schulungsräume um oder entwerfen sie neu. Sie machen aus einem funktionalen Raum einen Gestaltungs- oder Werkraum.</p>



<p>Solche Räume schaffen es, aufgrund ihrer Konzeption und aus ihrer Bestimmung heraus, einen Prozess des Entdeckens, einen sichtbaren und greifbaren Ablauf zu schaffen. Für Menschen ist dieser erlebbare Prozess wichtig. Es ist einfacher, eine Idee aus dem Kopf auf das Papier und dann auch in die Tat umzusetzen, als die Entwicklung nur theoretisch durchzuspielen oder mit Hilfe eines Software-Programms zu analysieren. Durch die Sichtbarkeit resultiert ein ganz großer Vorteil: Wenn wir die Dinge sehen, können wir sie verstehen und sie immer wieder etwas nachbessern.&nbsp; Wie das genauer funktionieren kann und was dazu benötigt wird, schauen wir uns jetzt im Desgin-Thinking Prozess an.</p>



<p>Einige Inspirationsquellen, um neue Ideen zu generieren, findest du auch hier: </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-innospring wp-block-embed-innospring"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="xg65QLGMbk"><a href="https://innospring.de/design-thinking-mehr-ideen-besseres-lernen/">Design Thinking: Mehr Ideen, besseres Lernen</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Design Thinking: Mehr Ideen, besseres Lernen&#8220; &#8211; innospring." src="https://innospring.de/design-thinking-mehr-ideen-besseres-lernen/embed/#?secret=T1lfQDdgpr#?secret=xg65QLGMbk" data-secret="xg65QLGMbk" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p style="font-size:25px"><strong>Was ist Design – Thinking?</strong></p>



<p>Design-Thinking ist ein professioneller Ansatz, Ideen zu entwickeln und wurde maßgeblich durch das Hasso Plattner Institut (HPI) aus Potsdam etabliert. Die Ideenentwicklung erfolgt auf kreativer Weise und nicht linear. Im Design Thinking Ansatz liegt eine offene und entdeckungsfreudige Haltung inne. Darin ist die Annahme eingebettet, dass große Innovationen an der Schnittstelle von Mensch, Technologie und Wirtschaft entstehen. An dieser Schnittstelle können zum Beispiel Kundenwünsche, die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit im Unternehmenskontext in Einklang gebracht werden. Damit also Innovationen ermöglicht werden können, hilft es, den Fokus auf diese drei Faktoren zu richten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-1024x682.png" alt="" class="wp-image-4521" style="width:780px;height:519px" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-1024x682.png 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-300x200.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-768x512.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-1536x1024.png 1536w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1-360x240.png 360w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-Thinking_Grafik_S.Meise_-1.png 1772w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der Vorteil des Desgin-Thinking ist es, unterschiedliche Perspektiven, Meinungen und Erfahrungen in den Problemlösungsprozess einzubinden und so Antworten auf ganz unterschiedliche Fragestellungen zu ermöglichen, wie z.B. die Entwicklung einer neuen Geschäfts- oder Produktidee. Auch bei einer beruflichen Neu-oder Umorientierung eignet sich der Design-Thinking-Ansatz.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Desing-Thinking &#8211; in der Praxis</strong></p>



<p>Design-Thinking ist ein mehrschrittiger kreativer Prozess. Je nachdem, welche Quelle man bemüht, findet man eine Einteilung in fünf oder sechs Prozessschritten. Nachfolgend betrachten wir 5 Phasen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Design-Thinking Phase 1 – Verstehen und beobachten</strong></p>



<p>Die Beobachtungsphase ist eine der wichtigsten und meist unterschätzen Phasen, weil hier die Zutaten für den Nährboden einer Innovation gefunden werden. Durch Interviews einer Zielgruppe und das bewusste Einnehmen der Rolle der Teilnehmenden entstehen ganz neue Blickwinkel. Beobachten hilft, den Kontext der Vorstellungs- und Lebenswelten besser zu verstehen. Zum besseren Verständnis werden zusätzlich Zahlen, Daten, Fakten aus dem Erfahrungsschatz oder von Experten hinzugezogen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Design- Thinking Phase 2 – Sichtweisen definieren</strong></p>



<p>In dieser Phase werden die Ergebnisse der Beobachtung und Recherchen aus Phase eins zusammengeführt. Jetzt wird langsam festgelegt, in welcher Richtung und für welche Zielgruppen eine Lösung entwickelt werden sollte. Was ist die vielversprechendste Lösung? Um fundierte Antworten zu erhalten, können verschiedene relevante Nutzergruppen und fiktive Einzelpersonen (=Personas) gebildet werden. Sie spiegeln die emotionale und erlebbare Lebensrealität wider und das daraus ableitbare Bedürfnis ist Grundlage für die weitere Ideenentwicklung.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-stefanie-meise wp-block-embed-stefanie-meise"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Xz44ET9v7E"><a href="https://smart-fuehren.de/digitales-lernen-mit-personas/">Persona in der Mitarbeiterentwicklung: Warum du ein erweitertes Verständnis von Zielgruppe benötigst!</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Persona in der Mitarbeiterentwicklung: Warum du ein erweitertes Verständnis von Zielgruppe benötigst!&#8220; &#8211; | Stefanie Meise" src="https://smart-fuehren.de/digitales-lernen-mit-personas/embed/#?secret=H8N8XwYFqt#?secret=Xz44ET9v7E" data-secret="Xz44ET9v7E" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Design- Thinking Phase 3 – Ideen entwickeln</strong></p>



<p>In Phase drei werden mithilfe verschiedener Kreativmethoden viele Ideen entwickelt. Beliebte Methoden sind dabei: Brainstorming, <a href="https://www.zukunftsdesign.net/bodystorming/">Bodystorming</a>, Design. </p>



<p>Diese Methoden werden gerne miteinander kombiniert und immer wieder neu in Frage gestellt: Erfüllt diese Idee auch den definierten menschenzentrierten Standpunkt? Zahlt diese Idee auf das identifizierte Bedürfnis ein?</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Design- Thinking Phase 4 – Prototyping</strong></p>



<p>Jetzt geht es um die konkrete Ausarbeitung der stärksten Ideen. Mithilfe unterschiedlicher Materialien werden erste Prototypen für eine definierte Nutzergruppe gebaut. Das bedeutet, es entsteht ein physisches Ergebnis. Mit unterschiedlichen schnell verfügbaren und preiswerten Materialen können so unterschiedliche Prototypen entwickelt werden, die so haptisch auch erlebbar sind. Das hilft ein gemeinsames Verständnis von der Zielsetzung und Funktionalität einer Idee zu erreichen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Design-Thinking Phase 5 – Testen</strong></p>



<p>Iteration ist ein wichtiges Element in der Testphase. Jeder Prototyp wird in einem iterativen Zyklus mit der potentiellen Nutzer- und Kundengruppe sowie sonstigen Expert*innen getestet. So können unterschiedliche Aspekte der Prototypen, wie z.B. die intuitive Bedienbarkeit, schnell überprüft und das Feedback eingeholt werden. Iterativ bedeutet, dass ein Entwicklungsprozess nicht wie in traditionellen Prozessen durchlaufen wird, sondern es auch zum Abbruch kommen kann, wenn das Zwischenergebnis andere Erkenntnisse zulässt. Dieses Testen ist bei physischen und digitalen Prototypen möglich.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>FAZIT</strong></p>



<p>Gerade, weil die Märkte immer dynamischer werden, ist es vorteilhaft, Unternehmensprozesse ebenfalls schnell und nutzerzentriert anzupassen. Design-Thinking bietet durch das iterative Vorgehen einen Ansatzpunkt, auf Veränderungen wettbewerbsorientiert mit neuen Lösungen zu antworten.</p>
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			</item>
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		<title>Proberäume: Wie Möglichkeitsräume entstehen</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/proberaeume-wie-moeglichkeitsraeume-entstehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2023 10:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Was habe ich gelernt?]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Potentiale entdecken und entfalten durch Räume, die Menschen zusammen zu Gestaltern werden lassen. Der Proberaum Dieser Beitrag ist ein ganz persönlicher. Und ich möchte dich auf eine Gedankenreise einladen. Seit Monaten bewegt mich das Thema „Räume“. Häufig verbinden Menschen mit diesem Wort einen physischen Raum. Zum Beispiel einen Büroraum, eine<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/proberaeume-wie-moeglichkeitsraeume-entstehen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:25px">Potentiale entdecken und entfalten durch Räume, die Menschen zusammen zu Gestaltern werden lassen.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Der Proberaum</strong></p>



<p>Dieser Beitrag ist ein ganz persönlicher. Und ich möchte dich auf eine Gedankenreise einladen. Seit Monaten bewegt mich das Thema „Räume“. Häufig verbinden Menschen mit diesem Wort einen physischen Raum. Zum Beispiel einen Büroraum, eine Galerie, ein Spielzimmer, einen Warteraum. Manche verknüpfen mit diesem Begriff auch einen bestimmten Ort oder einen emotionalen Zustand.</p>



<p>Dabei bezieht der Raumbegriff auch Facetten ein: Begegnungs- und Kommunikationsorte, einen Platz des Experimentierens und Ausprobierens, einen Kraftraum, einen Raum der Stille &#8211; oder auch der lauten Töne. Räume dienen auch als Metapher für Gestaltungsmöglichkeiten und bieten Zwischenräume, in denen viele unterschiedlichen Tonalitäten und Schwingungen der menschlichen Verbundenheit einen bestimmten Rhythmus finden können. Und sicher gibt es noch einige Nebenräume…</p>



<p>Aber was fasziniert mich an Räumen?</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Die Kirche als Proberaum</strong></p>



<p>Seit vielen Jahren nehme ich eine längere Wegstrecke in Kauf, um meinen Friseur aufzusuchen. Auch weil er ein toller Mensch ist und es immer warmherzig zugeht. Ich mag es, wenn der Samstagstermin&nbsp; möglichst vor 12:00 Uhr stattfinden kann. Dann versammeln sich in der gegenüberliegenden Kirche Hobby-Musikanten, die seit fast 20 Jahren die Kirche als musikalischen Proberaum nutzen dürfen. Der Deal ist: Das Orchester erhält den Proberaum kostenfrei und dafür spielen sie drei bis vier Mal im Jahr zu besonderen kirchlichen Anlässen. Alle sind happy.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Die Jungs im Proberaum</strong></p>



<p>Was mich daran fasziniert: Hier spielen wöchentlich Musiker, die einfach Lust haben, zusammen zu musizieren. Aus Freude an der Musik. Das ist kein professionell organisiertes Orchester. Das sind Menschen, die einfach Freude haben, ihrer Leidenschaft gemeinsam nachzugehen. Mal spielen sie Jazz-Stücke, mal Rock`n Roll oder auch klassische Interpretationen. Sie haben sich gefunden, erfüllen den Raum mit unterschiedlichen Klängen und geben ihm so eine besondere Note. Und wenn die Musikprobe vorbei ist, gehen sie entspannt und glücklich wieder ihren Weg.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Das versammelte Potential im Raum</strong></p>



<p>Und solche Räume faszinieren mich einfach. Da darf der Solist ins Rampenlicht und wird begleitet. Wenn es soweit ist, tritt er selbstredend in den Hintergrund und lässt den Bläsern den Raum erfüllen. Und dann gibt es immer auch die Individualisten, die vermeintlich gerne mal aus dem Takt fallen – auch sie bekommen einen Raum, ihre Stärken einzubringen. Manchmal spürt man Verstimmtheit, die Streicher haben vielleicht ihre Instrumente noch nicht gestimmt. &nbsp;</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Der Ton und die Musik: Sounds of Leadership</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/digitaler-sound.png" alt="" class="wp-image-4493" width="233" height="233" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound.png 512w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound-300x300.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 233px) 100vw, 233px" /></figure>
</div>


<p>Ja, es gibt auch jemanden, der den Taktstock schwingt, aber das muss nicht immer dieselbe Person sein. Sie agieren selbstorganisiert. Manchmal gibt ein anderer den Takt vor, übernimmt temporär die Führung und übergibt den Taktstock bei dem nächsten Stück, bei dem andere Talente gefragt sind.</p>



<p>Sie können sich an den Kompositionen halten und wunderschöne Stücke spielen. Oder ein Stück wird neu arrangiert und interpretiert und ist auf diese Weise anders – aber auch wunderschön. Das alles passiert in einem Raum, der das Mögliche zulässt. Und Menschen, die sich in diesem Raum einfach gut fühlen und Freude an ihrem Tun haben.</p>



<p>Auch solche Momente gilt es im beruflichen Kontext zu fördern und zu unterstützen.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Den Raum ermöglichen</strong></p>



<p>In Projekten oder in Workshops lässt es sich immer wieder beobachten: Wenn Menschen eine gemeinsame Aufgabe erhalten, die es zu lösen gilt, dann sind das ganz besondere Momente. Die Gruppe begegnet sich einerseits vorsichtig und gleichzeitig wissen sie, dass eine Aufgabe zu bewältigen ist. Automatisch finden sich Menschen, die den Takt einmal antesten, bevor sie ihn vorgeben. Einmal ausprobieren, wie die Stimmung, die Resonanz auf ihr Handeln ist. Sie lenken, moderieren und vereinen. Andere wiederum bringen sich ein, lassen sich mitziehen oder sind ganz stille Beobachter, die in einem kleinen Moment eine Idee oder eine Frage einbringen, die so viel Kraft hat, um auf die Lösungsrichtung zu kommen. Und wenn diese Menschen trotz ihrer unterschiedlichen Rollen spüren, dass ihre Fährte vielversprechend ist, Begeisterung aufkommt, dann kann eine starke Energie entstehen. Ein ganz besonderer Moment der Verbundenheit und Tiefe in einem Team wird spürbar.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Möglichkeitsräume entstehen.</strong></p>



<p>Derzeit beschäftigen mich beruflich drei Raumumgebungen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Da gibt es die unterschiedlichsten <strong>Arbeitsräume</strong>, wie das bekannte Büro, das Co-Working Space oder auch die virtuellen Räume. Wir verbringen täglich unglaublich viel Zeit in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen. Dazu habe ich bereits vor nicht allzu langer Zeit einen Blogpost geschrieben, den du hier nachlesen kannst:</li></ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-stefanie-meise wp-block-embed-stefanie-meise"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="vk37hg5yBd"><a href="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/">Warum fahren wir eigentlich ins Büro?</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Warum fahren wir eigentlich ins Büro?&#8220; &#8212; | Stefanie Meise " src="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/embed/#?secret=2NsHNNT33P#?secret=vk37hg5yBd" data-secret="vk37hg5yBd" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>Kreativ- und Gestaltungsräume</strong>, die in Unternehmen immer stärker in den Fokus rücken, wie z.B. Werkräume oder Innovations-Hubs. &nbsp;<ul><li>Die Idee zu fördern und z.B. mit einem selbst modellierten Prototyp real werden zu lassen, ist eine Möglichkeit, einer Kreativität Ausdruck zu verleihen. Die Visualisierung hilft anderen Menschen, eine Vorstellung zu entwickeln, wie ein Produkt oder eine Lösung ganz grundsätzlich aussehen könnte. Das erzeugt ein gemeinsames Bild einer Idee, worüber sich alle gemeinsam austauschen und ihre Gedanken teilen können.</li></ul></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Der Lernraum, der idealerweise ein <strong>Wachstums- und Entwicklungsraum</strong> für unterschiedliche Menschen sein sollte, in dem Kollaboration und Co-Creation erlebbar wird.<ul><li>Oft erleben wir es noch, das Lernen im Klassenraum aufgrund der strickten Vorgaben durch Lehrpläne stark kuratiert wird. Lernen in einer komplexen und dynamischen Welt braucht aber auch Freiräume, um Lösungswege aufzuspüren, mal in Sackgassen zu landen und doch wieder neue Ideen zu entwickeln. Für diese freieren Lernräume können Ansätze aus dem Design-Thinking oder aus dem agilen Arbeiten wie Scrum für bestimmte Lerneinheiten neue Perspektiven ermöglichen.</li></ul></li></ul>



<p>Für mich ganz persönlich werden Räume, in welchen gemeinsames Arbeiten, Lernen und Wachsen ermöglicht werden, immer wichtiger. Und dieses Miteinander kann auch in Räumen stattfinden, die dafür im ersten Augenblick vielleicht untypisch wirken. Das macht neugierig.</p>



<p>Ich habe einfach Lust, die Kraft in diesen Räumen zu stärken und wirken zu lassen, ein Teil davon zu sein und gleichzeitig dazu beizutragen, dass die Menschen ihr volles Potential entdecken und ausschöpfen können.</p>
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		<title>Home-Office: Mehr echte Beziehungen wagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 14:36:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Home-Office]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir brauchen wieder mehr echte Begegnungen im Job. In der schwierigsten Phase der Pandemie sind&#160; viele Beschäftigte über Nacht ins kalte Wasser gestupst worden. Sie mussten von zu Hause, aus dem Home-Office, ihre Arbeit erledigen. Egal, ob das mit der familiären Situation oder den persönlichen Vorlieben zusammen passte oder nicht.<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/home-office-mehr-echte-beziehungen-wagen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong>Wir brauchen wieder mehr echte Begegnungen im Job.</strong></p>



<p>In der schwierigsten Phase der Pandemie sind&nbsp; viele Beschäftigte über Nacht ins kalte Wasser gestupst worden. Sie mussten von zu Hause, aus dem Home-Office, ihre Arbeit erledigen. Egal, ob das mit der familiären Situation oder den persönlichen Vorlieben zusammen passte oder nicht. Trotz der Distanz zum Unternehmen funktionieren viele, teils komplexe Arbeitsprozesse erstaunlich gut. Doch jetzt wird erkennbar: Echte Beziehungen fehlen, der soziale Kitt und die kollegiale Verbundenheit leiden.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Home-Office als echte Chance</strong></p>



<p>In der ersten Krisenzeit war mein <a href="https://smart-fuehren.de/home-office-report-2/">Home-Office-Ratgeber</a> sehr nachgefragt. Viele Leser*innen nahmen Kontakt zu mir auf und auch Unternehmen suchten Rat und nutzen den Ratgeber als „Erste-Hilfe-Lektüre“. &nbsp;Die Kernfrage war meist: Wie kann der Einzelne sich und die Arbeit gut von zu Hause aus organisieren? Mittlerweile ist das immer noch ein Thema. Weniger aus technischer Perspektive, sondern viel mehr aus der Perspektive Mensch. Das menschliche Bedürfnis nach Begegnungen, andere sehen und gesehen werden &nbsp;– auch im Job &#8211; rückt in den Vordergrund.</p>



<p>Wie kommt das bzw. was passiert da gerade?</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Beziehungen aufbauen &amp; stärken</strong></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"><div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/collaborative.png" alt="" class="wp-image-4201" width="379" height="379" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//collaborative.png 512w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//collaborative-300x300.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//collaborative-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 379px) 100vw, 379px" /></figure>
</div>


<p class="has-text-align-left">Echte kollegiale Begegnungen werden für Unternehmen und ihre Beschäftigen immer entscheidender. Erst jetzt wird sichtbar, was uns zwischenmenschlich fehlt, wie viele (informelle) Informationen auf dem Weg von A nach B doch verloren gehen. Und wie wenig wir vom Pulsschlag des Unternehmens mitbekommen, wenn wir uns kaum noch in den Büroräumen aufhalten.</p>
</div>
</div>



<p>Aber was braucht es, um Zusammenarbeit aller Beschäftigen wieder zu stärken und ein Wir-Gefühl zu entwickeln?&nbsp; Es braucht Beziehungsarbeit.</p>



<p>In meiner dreiteiligen Serie zum Thema <a href="https://smart-fuehren.de/mehr-leadership-im-home-office/">„Führen aus dem Home-Office“</a> gehe ich darauf ein, dass Leadership aus dem Home-Office einen angepassten Kommunikationsstil benötigt. Jetzt nach der Pandemie sind wir noch einen Schritt weiter: Führung ist mehr denn je echte Beziehungsarbeit!</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Beziehungsarbeit ist Führungsarbeit </strong></p>



<p class="has-text-align-left">Im Büro und noch mehr im Home-Office oder wenn die Kolleg*innen remote unterwegs sind:&nbsp; Kontakt- und Beziehungspflege ist eine Kernaufgabe zeitgemäßer Führung. Und eben auch den Rahmen für Entwicklung schaffen. Heute gehört das zur guten <a href="https://www.haufe.de/fokusthemen/leadership">Führungsarbeit </a> dazu, wie es z.B. die Haufe Group vorlebt. </p>



<p>Aktuell erleben wir jedoch, dass die Bindung zum Unternehmen seitens der Kolleg*innen eher abnimmt oder nach Neueinstellungen sich kaum entwickelt. Auch Führungskräfte bemerken eine Veränderung der Beziehung, die schwer beschreibbar ist, als ob irgendetwas zerbrochen ist, aber sich nicht zu erkennen gibt. Vielleicht ist es genau die richtige Zeit, sich mit den Menschen und Beziehungskommunikation nochmal viel intensiver auseinander zu setzen?</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>5 Gründe, warum echte Beziehungsarbeit wichtig ist</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/hey.png" alt="" class="wp-image-4203" width="265" height="265" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//hey.png 512w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//hey-300x300.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//hey-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 265px) 100vw, 265px" /></figure>
</div>


<p>Was war eigentlich vor der Pandemie anders? Was hat das Büro vereint, das uns heute so fehlt? Dazu zählen sicher die menschlichen Begegnungen. Die kurzen Gespräche zwischendurch, die Flurgespräche, der Schnack vor der Kaffeemaschine, die uns ohne viel Aufwand gut tun und helfen. Vielleicht kommt dir der eine oder andere nachfolgende Punkt bekannt vor:</p>



<p></p>



<p></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Hey, schön dich wieder zu sehen!</strong> – Miteinander verbunden bleiben, auch wenn man sich beruflich manchmal etwas aus den Augen verliert. Beziehungen zu spüren und Kontakte zu pflegen, ist ein ganz starker Kleber.</li><li><strong>Spontaner Ideenaustausch</strong> – Manchmal ist es einfach Zufall: Zwei Kolleg*innen treffen sich an der Kaffeemaschine und kommen ins Plaudern. Dabei stellen sie zufällig fest, dass sie an derselben Sache tüfteln und gar nicht wussten, dass&nbsp; sie damit nicht alleine sind.</li><li><strong>Einfach mal machen</strong> – Initiative ergreifen: Eine Idee, die du schon längst in dir trägst, könnte klappen. Du bekommst auf den Fluren ein Gespür davon, was möglich ist und ob dafür ausreichend Offenheit im Unternehmen oder auch nur in deinem Team vorhanden ist. Und dann heißt es, einfach mal ausprobieren, den Initialfunken überspringen lassen und schauen, was sich daraus entwickelt.</li><li><strong>Gut, dass ich dich gerade treffe</strong> – „Ich habe da ein Thema und du bist doch Expert*in darin – kannst du mal eben über die Sache drüber schauen?“ Die glücklichen Zufallsbegegnungen haben schon manchen Knoten gelöst.</li><li><strong>Mitkriegen, wie es anderen geht</strong> – Manchmal braucht es dafür fast keine Worte. Du kannst es sprichwörtlich sehen, ob es dem anderen gut oder gar schlecht geht. Aber gerade dann, wenn es einem anderen nicht gut geht, ist ein empathisch geführtes Gespräch hilfreich, zu verstehen, ob der Schuh privat oder beruflich drückt und ob dein*e Kolleg*in Unterstützung oder einfach nur ein offenes Ohr braucht.</li></ul>



<p>Ohne viele Worte ist es im Büro, auf den Fluren oder draußen auf dem Parkplatz viel leichter, Stimmungsbilder einzufangen. Du bekommst durch die informellen Begegnungen schnell einen Eindruck, woher der Wind weht und wie die Meinungslage wichtiger Stakeholder gerade so ist.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Wie funktionieren Flurgespräche bei virtuellen Teams?</strong></p>



<p>Anders. Aber auch hier kann es wunderbar funktionieren. Du benötigst hierfür jedoch einen klaren Rahmen und eine digitale Plattform (Online-Raum, Chat etc.). In meinem Blogartikel „Erfolgstipps für Remote-Work“ gehe ich auf erprobte Praktiken ein und teile meine ganz persönlichen Erfahrungen. Auch im virtuellen Raum ist Beziehungspflege, Vertrauen und Verbindlichkeit ein ganz entscheidender Faktor. Das ist der Kitt, der Menschen zusammenhält.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Wie Communities gestaltet werden können</strong></p>



<p>Immer mehr Führungskräfte und Mitarbeitende überlegen, wie sie den Kontakt untereinander ungezwungener und gleichzeitig verbindlicher gestalten und immer wieder in den Austausch kommen können.&nbsp; Das Zwischenmenschliche rückt wieder in den Vordergrund. Das gemeinsame Miteinander, das direkte Diskutieren, Fluchen und Lachen. Alles, was im normalen Büro- oder Arbeitsalltag so passiert.&nbsp; Damit das gemeinsame Erleben wirklich spürbar werden kann, organisieren viele Unternehmen mittlerweile kleinere Events im Büro oder größere Veranstaltungen von ganzen Abteilungen, die jedoch weniger den strengen Business-Charakter haben, sondern vielmehr ein modernes Großgruppenformat, welches viele Interaktionen zu vielen Kolleg*innen zulässt.</p>



<p>Nachfolgend stelle ich dir drei kleine Ideen vor, die du sowohl im Büro oder auch in einem Live-Online-Format gut umsetzen kannst:</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>3 kleine Austauschformate – virtuell oder im Büro:</strong></p>



<p><strong>Open</strong> <strong>Friday</strong>: Dieses Format wird von vielen modernen Unternehmen abteilungsübergreifend in Präsenz praktiziert. Dabei steht das voneinander Lernen im Mittelpunkt. In leicht abgewandelter Form lässt sich ein Open Friday-Format dann gut mit Break-Out-Sessions praktizieren, wenn das technisch geeignete Live-Online-Tool, wie z.B.&nbsp; Zoom genutzt werden kann.</p>



<p><strong>Retreats</strong>: Teams treffen sich tageweise, um bestimmte Themen konzentriert zu planen oder zu entwickeln. Manche Teams oder Kolleg*innen mit ähnlichen Interessen treffen sich regelmäßig, z.B. alle 14 Tage, manchmal treffen sie sich auch nur situativ, um an einer Idee zu tüfteln.&nbsp; Starre Vorgaben gibt es nicht.</p>



<p><strong>Communities:</strong> Wöchentliche Treffen von Menschen, die eine gleiche Rolle im Beruf ausüben. Zu welcher Abteilung man zugehörig ist, ist egal.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Fazit</strong></p>



<p>Es die Zeit, sich wieder verstärkt um die Verbindungen zwischen Menschen zu bemühen – auch im Job, unter Kolleg*innen und Führungskräften. Lasst du daher wieder mehr Beziehungen eingehen und mit Menschen ganz aktiv in den Austausch kommen!</p>
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		<title>Spannungsbasiertes Arbeiten: Spannungen helfen, wirksamer in Teams zu arbeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache der Arbeit - Leichte Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Was habe ich gelernt?]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
		<category><![CDATA[Home-Office]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Meeting]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Spannungen helfen können, wirksamer in Teams zu arbeiten. Spannungen &#8211; wenn Menschen zusammenkommen, dann wird es spannend. Von Begeisterung, Fröhlichkeit, Kreativität bis hin zum Missverständnis, Frust und echten Konflikten. Das kommunikative Spielfeld ist groß. Und gerade auf dem Tummelplatz der virtuellen Teamarbeit, also da, wo Menschen in Zoom-Meetings, ins<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/spannungsbasiertes-arbeiten/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:30px"><strong>Warum Spannungen helfen können, wirksamer in Teams zu arbeiten.</strong></h2>



<p>Spannungen &#8211; wenn Menschen zusammenkommen, dann wird es spannend. Von Begeisterung, Fröhlichkeit, Kreativität bis hin zum Missverständnis, Frust und echten Konflikten. Das kommunikative Spielfeld ist groß. Und gerade auf dem Tummelplatz der virtuellen Teamarbeit, also da, wo Menschen in Zoom-Meetings, ins Slack-Chats oder via WhatsApp miteinander interagieren, ist es oft umso wichtiger, Fragen, Bedenken und Wünsche möglichst früh und auf Augenhöhe zum Ausdruck zu bringen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:30px"><strong>Was sind Spannungen?</strong><strong></strong></h2>



<p><strong>Spannungen sind Signale</strong>. Sie signalisieren, dass etwas nicht stimmt und etwas angesprochen oder geklärt werden muss. Eine Spannung kann ein persönliches Gefühl sein, welches jeder nur selbst wahrnehmen kann. Oder ein Thema, welches zur Diskussion gestellt werden soll oder mit dem sich ein Teammitglied unwohl fühlt und darüber sprechen möchte. Auch ein Wunsch nach Veränderungen im Team oder in einem Projekt kann ein Spannungsthema sein. Eine offizielle Definition gibt es nicht.</p>



<p>Der Begriff hat seine Wurzel im englischen „tension“ und ist in der Holacracy zu Hause. Holacracy ist ein Konzept für agiles Organisieren, in dem die Spannungen von Mitarbeitenden und Teams ausdrücklich ihren Platz und Wert für die Weiterentwicklung haben.&nbsp; Das Wort &#8222;Spannungen&#8220; ist wie ein Code-Wort, dass wir etwas besprechbar machen wollen. <strong>Spannungen sind Ausdruck von unausgeschöpftem Potential, das für ein Team wirklich bedeutsam sein kann und einen festen Platz in Meetings gebührt</strong>. Es ist ein wirkungsvolles Signalwort, das hilft, ein Thema auf die Bühne zu heben.</p>



<p></p>



<p style="font-size:30px"><strong>Was Menschen brauchen.</strong></p>



<p></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/diskussion.png" alt="" class="wp-image-3978" width="234" height="234" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//diskussion.png 512w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//diskussion-300x300.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//diskussion-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 234px) 100vw, 234px" /></figure>
</div>


<p>Zu ein und demselben Thema schauen Menschen durch unterschiedliche Schlüssellöcher und nehmen so verschiedene Perspektiven ein. Es entstehen ungleiche Bilder. Bedürfnisse und Wünsche unterscheiden sich voneinander. Und gleichzeitig haben wir unterschiedliche Präferenzen und Erwartungen. Vielleicht wünschen wir uns mehr oder weniger Feedback? Oder wir sind mit einer Projektentwicklung nicht einverstanden und brauchen bei der Umsetzung eines Auftrags Unterstützung.&nbsp;</p>



<p><strong>Unterschiedlichkeit ist ok</strong>. Auch die Vielfalt schafft neue Blickwinkel und dennoch ist sie manchmal auch der Nährboden für Spannungen, also für neue Energie, Lernen und gemeinsame Entfaltungsmöglichkeiten.</p>



<p></p>



<p></p>



<p style="font-size:30px"><strong>Spannungen bei der Arbeit &#8211; Arbeit mit Spannung.</strong></p>



<p>Das Wort „Spannungen“ wird in vielen, vor allem eher modernen Organisationen ganz praktisch und selbstverständlich eingesetzt, um <strong>Veränderungspotential zu beschreiben</strong>.</p>



<p>Als ich das erste Mal mit dem Vorhaben, über Spannungen zu sprechen, in einem virtuellen Teammeeting konfrontiert wurde, war ich ganz sicher nicht begeistert.&nbsp; Mir ist noch sehr bewusst, dass mir anfänglich der Zugang zu diesem Wort fehlte. Und ehrlich: Ich hatte eher das Gefühl, dass etwas Unkontrollierbares in der Luft lag und berufliche Frustrationen oder persönliche Themen auf den Tisch kommen könnten.&nbsp;Naja, irgendwie war es auch so. Das darauf Einlassen ist wirklich wertvoll und eine Erfahrung wert. Gerade für die Person, die ein Thema einbringt sowie für die Teammitglieder, die z.B. durch Feedback oder einen neuen Gedankengang&nbsp;partizipieren.</p>



<p>Interessanterweise werden Spannungen in unserem Kulturkreis eher vermieden.&nbsp;Im Grunde begegnen sie uns jedoch jeden Tag in der Zusammenarbeit mit unseren Kolleg*innen und Kunden. Das Gute daran ist: Ein offener Umgang ist wie ein befreiender Türöffner und du kannst aktiv nach Lösungswegen fragen, bekommst Unterstützung und kannst so leichter die nächsten Schritte gehen. <strong>Spannungen wirken wie Treibstoff und helfen Menschen und Organisationen.</strong></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:30px"><strong>Warum fiel es mir am Anfang dann trotzdem so schwer, das Themenfeld zuzulassen und mit dem Konzept “Spannungen” zu arbeiten?</strong></h2>



<p>Zum einen habe ich den Begriff gleich negativ assoziiert. Als ich hörte, dass wir uns über unsere Spannungen im Vorfeld Gedanken machen sollten, war mir sofort klar: Es geht darum, Unzufriedenheiten ins Rampenlicht zu holen. Mir kam gar nicht in den Sinn, dass mit Spannungen auch ganz einfache Fragen, das Teilen von Informationen, das Aussprechen von Wünschen und Bedürfnissen gemeint sein kann. Es fühlte sich alles für mich schwer an und ich wollte mich nur ungern damit auseinandersetzen.</p>



<p>Und ich habe gemerkt, wie viel Überwindung mich die bewusste Auseinandersetzung und das darüber Sprechen gekostet hat.&nbsp; Denn:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Spannungen entstehen immer nur bei einer Person, also nur bei mir, nicht bei anderen.</li><li>Es braucht ein gutes Setting, gerade in virtuellen Räumen, um von Spannungsthemen zu profitieren.</li><li>Die Anzahl der Spannungen, die eine Person verspürt, ist nicht vorgegeben. Es darf auch mehr sein.</li><li>Jede Spannung hat ihre eigene Frequenz.</li></ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:30px"><strong>Die Wirkung einer einfachen Frage: Was brauchst du?</strong></h2>



<p><strong>Was brauchst du?</strong> Mit dieser Frage wenden wir uns an die Person, die eine Spannung ins Team einbringt. Diese Frage fasziniert mich. Sie ist so einfach und gleichzeitig verdichtet sie alles Gesagte auf eine Kernfrage. Wie bereits oben schon beschrieben, können die Antworten darauf für die Arbeit unglaublich wertvoll sein. Nicht nur für die eine Person, sondern&nbsp; für das gesamte Team.</p>



<p class="has-text-align-left"><img decoding="async" width="600" height="383" class="wp-image-3974" style="width: 600px;" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/4.-Felder-Matrix_Retrospektive_Feedbackloop_Stefanie_Meise.png" alt="" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//4.-Felder-Matrix_Retrospektive_Feedbackloop_Stefanie_Meise.png 990w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//4.-Felder-Matrix_Retrospektive_Feedbackloop_Stefanie_Meise-300x192.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//4.-Felder-Matrix_Retrospektive_Feedbackloop_Stefanie_Meise-768x490.png 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>



<p class="has-text-align-left">Alle 14 Tage blicke ich zurück auf das, was ich beruflich erreichen wollte und auch auf das, was ich noch erreichen will. Dazu nutze ich eine ganz einfache Matrix. Sie rückt meine To-Do&#8217;s und Perspektive in den Vordergrund &#8211; aber auch die Teamsicht. Und hier konnte ich zum ersten Mal auch den Begriff Spannungen praktisch einsetzen. Das hat mir geholfen, mir meiner Themen bewusster zu werden und sie leichter in Teammeetings einzubringen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:30px"><strong>3 Tipps, wie du mit Spannungen leichter in Online-Konferenzen umgehen kannst.</strong></h2>



<p>1)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wie kann eine Person ihre Spannung gut zum Ausdruck bringen? Ein gemeinsames Vorgehen hilft, deinem Thema einen guten Rahmen zu geben und dir ein offenes Ohr in Meetings zu verschaffen. Gibt es dafür ein gemeinsames Vorgehen? Wenn nicht, lohnt es sich auf jeden Fall beispielhafte Formulierungen zu geben. Zum Beginn braucht es Übung und für manche Menschen auch Überwindung, die treffenden Worte zu finden. Aber es lohnt sich. Einfache Formulierungen könnten z.B. sein:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>„Ich habe da ein Thema“,</li><li>„Mir ist etwas unklar“,</li><li>„Ich benötige Unterstützung oder Feedback“.</li></ul>



<p>2)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ein Tool, das sich auch in Online-Meetings gut eignet, ist der virtuelle Spannungsspeicher. Damit kann jeder zunächst für sich die Spannungen wahrnehmen und in den Speicher einsortieren. Biete an, mit einem Spannungsspeicher auch in Online-Meetings zu arbeiten. In Vorbereitung auf ein Online-Meeting können die Themen, die besprochen werden sollen,&nbsp; auch via Trello, Arsana &amp; Co. vorab dem Teilnehmerkreis zur Verfügung gestellt werden. So besteht die Transparenz über die Themen, die im Meeting zur Sprache kommen sollen. </p>



<p>3)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Achte darauf, dass du in der Formulierung deiner Spannung andere nicht verletzt. Egal ob in einem Live-Meeting oder im schriftlichen Austausch: Die persönlichen Spannungen zu formulieren, braucht Übung. Gerade, wenn viele Emotionen im Spiel sind, werden die Formulierungen manchmal zunehmend persönlich. Vor allem jedoch, sollten sie wertschätzend sein und zum Ausdruck bringen, was du selbst brauchst, damit sich das Thema für dich entspannt.</p>



<p></p>



<p>Spannungsbasiertes Arbeiten bietet wirklich die Möglichkeit, mit deinem Team besser zusammenzuarbeiten und gibt mehr Raum, die eigenen Potentiale zu entfalten &#8211; wenn wir es gemeinsam zulassen und unterstützen. Probiere es einfach mal aus!</p>



<p>Herzliche Grüße, Stefanie Meise</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Leichte Sprache: Warum einfache Sprache in der Arbeitswelt immer wichtiger wird.</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/leichte-sprache-warum-einfache-sprache-in-der-arbeitswelt-immer-wichtiger-wird/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 13:03:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sprache der Arbeit - Leichte Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Was habe ich gelernt?]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Home-Office]]></category>
		<category><![CDATA[Leichte Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Führung]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen begegnen. Mit leichter Sprache als wirkungsvolles Instrument für eine gute Zusammenarbeit. Der Grad an Komplexität in einer VUCA-Welt nimmt rasant zu. Oder anders ausgedrückt: Je unsicher unser Arbeitsleben wird, je mehr sehnen wir uns nach Orientierung und Klarheit. Ein klares Wort. Die leichte Sprache oder ein verständliches Miteinander. Eine<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/leichte-sprache-warum-einfache-sprache-in-der-arbeitswelt-immer-wichtiger-wird/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:30px"><strong>Menschen begegnen. Mit leichter Sprache als wirkungsvolles Instrument <strong><strong>für eine gute Zusammenarbeit.</strong></strong></strong></p>



<p>Der Grad an Komplexität in einer VUCA-Welt nimmt rasant zu. Oder anders ausgedrückt: Je unsicher unser Arbeitsleben wird, je mehr sehnen wir uns nach Orientierung und Klarheit. <strong>Ein klares Wort. Die leichte Sprache oder ein verständliches Miteinander</strong>. Eine Art Fundament, Wegweiser und Reisebegleiter. Etwas, das Menschen anspricht und sie mit auf die Reise durch die Wirren des Wandels nimmt.</p>



<p>Direkte Kommunikation kennen wir alle: Persönlich mit Menschen oder durch einen schriftlichen Austausch per Mail, Chat oder Post. Manchmal werden diese beiden Kommunikationsformen auch als <strong>synchrone und asynchrone Kommunikation</strong> beschrieben. Die unterschiedlichsten Kommunikationsformen nehmen an Vielfältigkeit zu, vor allem seitdem wir mit verschiedenen Tools und Plattformen via Zoom, MSTeams, MS365, Slack oder Trello unsere Zusammenarbeit über die Büros hinaus ins Home-Office und zu sonstigen mobilen Arbeitsorten organisieren.</p>



<p>Mit der <strong>Vielfalt an Kommunikationstools und der Zunahme von flexiblen Arbeitsformen</strong> verändert sich die Zusammenarbeit. Menschen arbeiten zwar immer noch miteinander. Doch von wo aus sie arbeiten, wann sie ihren Laptop hochfahren oder ob gerade „Deep-Work“ angesagt ist, d. h. eine ungestörte Arbeitsphase ansteht, in der wir nicht erreichbar sind, kann sehr individuell sein. Alles ist heute irgendwie grundsätzlich denkbar.</p>



<p><strong>Die Zunahme an Flexibilisierung der Arbeit erhöht den Anspruch an unsere Kommunikationsfähigkeit</strong>. Wie wollen wir zusammenarbeiten? Welche Regeln geben wir uns für ein gutes Miteinander? Sind wir alle geübt darin, uns in einem virtuellen Raum verständlich und auf den Punkt auszudrücken? Was brauchen die einzelnen Teammitglieder, damit sie gut arbeiten können? Wie gehen wir damit um, wenn es zwischenmenschlich knirscht und Spannungen aufkommen? Welches Rollenbild von Führung ist in diesen Formen zeitgemäß? Wie schaffen wir es gemeinsam, Wirksamkeit zu erzeugen?</p>



<p>Auf viele dieser Fragen gibt es eine ganz simple Antwort: <strong>Mit einfacher und klarer Kommunikation</strong>. <strong>Eine leichte Sprache, die jeder versteht</strong>, weil sie weniger die Themen umschifft und Probleme vernebelt. Eine Sprache, die weniger verletzt und gleichzeitig Themen auf eine sachliche Arbeitsebene hebt und den <strong>Menschen in den Mittelpunkt</strong> rückt.</p>



<p>Das alles ist gerade in der vernetzten Arbeitswelt relevant. Da, wo Collaboration und Co-Creation eine zeitgemäße Form der neuen Arbeitswelt ist, rückt die Fähigkeit, gut zu kommunizieren in den Blickpunkt. Wertschätzende Kommunikation und trotzdem das Ziel verfolgen – das geht und ist kein Widerspruch. &nbsp;Wir brauchen weniger fertige Konzepte und Tools, sondern eine größere Fähigkeit, mit dem Neuen, mit der Zunahme an Andersartigkeit bewusster und emphatischer umzugehen. Manchmal geht das nicht von jetzt auf gleich. Und manchmal ist es auch wirklich anstrengend. <strong>Wichtig ist, dass wir uns der Worte, die einfache Sprache wirkungsvoll machen, bewusst werden</strong>.</p>



<p>Frag mich mal! 😉 Es ist auch für mich eine Lernreise, auf der ich nach Antworten suche, mich dabei immer wieder reflektiere und versuche, auch die Blickwinkel meines Gegenübers zu verstehen. Kommunikation ist eben keine Einbahnstraße und es braucht manchmal einen langen Atem – und viel Übung.</p>



<p>Auf meiner Homepage widme ich mich daher der <strong>einfachen Sprache</strong>. Gerade, weil ich zu diesem Thema noch nicht alle Antworten habe, sondern auf der Suche bin. Neben meinen bereits bekannten Blogthemen wird es drei neue Rubriken geben: <strong>„Meetings“, „Leichte Sprache in der Arbeitswelt“, und: „Was habe ich gelernt“.</strong></p>



<p>Über die <strong>Rubrik „Was habe ich gelernt“</strong> freue ich mich besonders. Ich nehme euch einfach in meine persönlichen Retroperspektiven mit. Wir werfen also einen gemeinsamen Blick in den Rückspielgel und schauen, was ich gelernt und entdeckt habe, was gut oder auch weniger gut gelaufen ist und welche Erkenntnisse ich aus meinen Erfahrungen ziehe. Regelmäßig reflektiere ich zu bestimmten Themen, die mich ganz persönlich bewegen. In dieser Rubrik teile ich meine Gedankengänge und Einsichten, ohne den Anspruch zu haben, dass sie richtig sind. Es soll einfach ein kleiner „Walk the talk“ sein.</p>



<p>In der <strong>Rubrik „Einfache Sprache“</strong> geht es vor allem um die Kommunikation im Arbeitskontext. Was bewirkt Sprache in den unterschiedlichsten Wirkebenen und wie kann ich sie positiv einsetzen? Hier möchte ich eine Brücke zwischen meinen praktischen Erfahrungen und etwas theoretischem Hintergrund schaffen. Ich glaube, dass ein kleiner theoretischer Hintergrund manchmal hilft, den einen oder anderen Schritt bewusster anzugehen.</p>



<p>Und das <strong>Thema „Meeting“</strong> ist ja schon ein jahrelanger Begleiter von mir. Hier steht vor allem ein Refresh auf meiner Agenda, über das ich schreiben werde.</p>



<p>Bleibt neugierig, schaut einfach gerne bei mir auf meinem Blog vorbei!</p>



<p>Darüber freue ich mich!</p>



<p>Liebe Grüße, Steffi Meise</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>8 Thesen zur Zukunft der Arbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2019 04:09:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[3D- Neue Erlebniswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Virtual Reality]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Mach mit! Es wird höchste Eisenbahn, wenn du die Zukunft der Arbeit mitgestalten möchtest. Wenn du dich beruflich weiterentwickeln oder gar verändern möchtest, egal ob du in ein anderes Tätigkeitsfeld umsatteln oder den nächsten Job für deine Karriere suchst: Setz dich mit der Zukunft deiner Branche, den Berufen und zukunftsrelevanten<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/8-thesen-zur-zukunft-der-arbeit/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Mach mit!</strong> <strong>Es wird höchste Eisenbahn, wenn du die Zukunft der Arbeit mitgestalten möchtest.</strong></span></h5>
<p>Wenn du dich beruflich weiterentwickeln oder gar verändern möchtest, egal ob du in ein anderes Tätigkeitsfeld umsatteln oder den nächsten Job für deine Karriere suchst: Setz dich mit der Zukunft deiner Branche, den Berufen und zukunftsrelevanten Tätigkeiten auseinander.  Die aktive Auseinandersetzung mit den Zukunftsthemen ist für Berufstätige, Jobumsteiger, Learning-Professionals und auch Führungskräfte absolut notwendig. Vor allem, wenn du nicht unter die Räder kommen möchtest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/VR-Sience-u-300x205.png" alt="" class="wp-image-2565 alignleft" width="337" height="230" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//VR-Sience-u-300x205.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//VR-Sience-u-768x526.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//VR-Sience-u-1024x701.png 1024w" sizes="(max-width: 337px) 100vw, 337px" /></p>
<p>Auf der Veranstaltung <a href="https://fiap-ev.org/einladung-zum-vr-praxisworkshop/">„VR Science &amp; Business Day“</a> im Wissenschaftspark Gelsenkirchen habe ich die Gelegenheit gehabt, mich zur Zukunft der Arbeit, zu vielen Ideen, Thesen und Theorien mit Fachexperten auszutauschen. Dort trafen sich Experten, die sich auf unterschiedlichen Gebieten mit Virtual Reality beschäftigen und ihre Projekte präsentiert haben, genauso wie Corporate Learning Experten, die mehr über die neuen Technologien wissen wollten. Wie kann Virtual Reality in der betrieblichen Weiterbildung eingesetzt werden?</p>
<p>Im Gespräch mit vielen Besuchern auf dieser Veranstaltung haben sich acht Thesen zur Zukunft der Arbeit herauskristallisiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span><strong><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Zukunft-der-Arbeit_Stefanie-Meise_6-200x300.png" alt="" class="alignnone wp-image-2563" width="259" height="389" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Zukunft-der-Arbeit_Stefanie-Meise_6-200x300.png 200w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Zukunft-der-Arbeit_Stefanie-Meise_6-683x1024.png 683w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Zukunft-der-Arbeit_Stefanie-Meise_6.png 735w" sizes="(max-width: 259px) 100vw, 259px" /></strong></span></h5>
<ol>
<li>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Menschen mitnehmen</strong></span></h6>
</li>
</ol>
<p>Es scheint sich derzeit alles zu verändern. Wachstum findet in verschiedenen Geschäftsfeldern teilweise so rasant und exponentiell statt, dass viele Menschen diesen Änderungen rein kopfmäßig kaum noch hinterherkommen. Es entsteht eine Kluft zwischen den „Techis“ und den „Normalos“. So fühlt es sich zumindest teilweise an. Die Menschen, die die Technik, das digitale Denken drauf haben, sind Treiber der Märkte und die Menschen, die bisher im Job immer ihr Bestes gegeben haben, dürfen erkennen, dass es für ihre Zukunft in der Arbeit nicht reichen wird. Die jüngere Generation ist mit dem Internet aufgewachsen, während die ältere Generation noch die analoge und jetzt auch die digitale Welt kennt. Doch die Älteren scheinen in der digitalen Welt ein „Fremdkörper“ zu sein. Sie tun sich mit Veränderungen viel schwerer und orientieren sich vielmehr an den alten Wurzeln, anstatt in die Zukunft zu blicken. Deshalb ist es wichtig, diese Menschen mitzunehmen, denn sie werden gebraucht!</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>
<h6><strong><span style="color: #1e8f8f;"> Ideenentwicklung</span> </strong></h6>
</li>
</ol>
<p>Die alte Schule versucht immer noch Ideen und Innovation irgendwie zu messen und in eine Kennzahl wie ROI zu gießen. Wir wissen es doch besser: Das funktioniert nicht. Wann ist eine Idee erfolgreich? In vielen Fällen müssen wir einer Idee Zeit geben, sie zahlt sich langfristig aus. Viel sinnvoller ist es stattdessen die Potenziale, die Auswirkungen und Ergebnisse im Blick zu haben.  Es geht doch darum, von einer Idee wirklich überzeugt zu sein und das „Big Picture“ bei der Entfaltung zu unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Unlearning – Lösche das alte Wissen</strong></span></h6>
</li>
</ol>
<p>Uns von Wissen trennen und ganz bewusst zu sagen „Ich muss aktiv entlernen, um neu zu lernen“, das hört sich sehr paradox an. Wie kann das sein? Ich bekomme in der Schule, in der Ausbildung, im Studium und auch in der betrieblichen Weiterbildung Wissen eingetrichtert, das mich „aufs Leben“ vorbereiten soll, und jetzt soll ich es in den Mülleimer schmeißen?</p>
<p>Nein, so soll es nicht sein. Aber vieles von dem, was wir früher gelernt haben und auch richtig war, trifft bereits heute, spätestens morgen nicht mehr zu. Die Halbwertzeit von Wissen hat sich dramatisch reduziert. Gleichzeitig sind unsere Hirnkapazitäten begrenzt. Wir müssen für Neues Platz schaffen und das Unbrauchbare aktiv entrümpeln.</p>
<p>Aktuelle Themen und zeitgemäße Routinen brauchen Platz. Das schaffen wir nur durch aktive Weiterentwicklung, lebenslanges Lernen. Wir müssen Wege für die neuen Herausforderungen finden, dafür brauchen wir neue Ideen, neues Denken und Handeln und eine Bereitschaft neu zu lernen. Und wichtig: Teile dein Wissen, das, was du erlebt und erfahren hast, mit so vielen Kollegen wie möglich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li>
<h6><strong><span style="color: #1e8f8f;"> Gewitter im Hirn</span> </strong></h6>
</li>
</ol>
<p>Vieles wird digitalisiert mit dem Ziel, produktiver zu sein. Was ich vorher also händisch gemacht habe, kann jetzt locker eine App. Dadurch können wir mehr in weniger Zeit schaffen. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Unser Gehirn läuft auf Hochtouren und steht oft genug kurz vor einem Amokanfall und kommt kaum noch zur Ruhe. Die Burnout-Gefahr nimmt gefühlt derzeit zu. Das sind die Schattenseiten der zukünftigen Arbeitswelt. Doch wir können dieses Dauerfeuer auch eindämmen, indem wir bewusst digitalfreie Zeiten einbauen oder Tätigkeiten ausüben, die unsere Gehirnleistung herunter fahren. Sport, Meditation, Menschen treffen sind einfache und effektive Möglichkeiten zur Entspannung zu kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Bleib am Ball!</strong></span></h6>
</li>
</ol>
<p>Permanent ändert sich irgendetwas. Im Job, in der Gesellschaft – und überhaupt. Alles scheint in Bewegung und im Wandel zu sein. Wenn du nicht das Nachsehen haben möchtest, musst du alles dafür tun, um am Ball zu bleiben. Unternehmen, Führungskräfte, Beschäftigte sollten lernen, die Zukunft der Arbeit besser zu verstehen und das Spiel der neuen Arbeitswelt auch mitzuspielen. Inspiriere andere durch deine Ideen, trage deine neuen Erfahrungen an andere weiter und werde zum Botschafter deines neuen Wissens. Und andersherum lernst du von Menschen, die in der neuen Arbeitswelt schon Erfahrungen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="6">
<li>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Leadership wagen</strong></span></h6>
</li>
</ol>
<p>Die Zukunft der Arbeit verändert auch die Organisationsstrukturen. Mehr Eigenverantwortung ist gefragt. Kollaboratives und vernetztes Arbeiten, Führungskräfte, die Mitarbeiter befähigen, Entscheidungen zu treffen, die Rahmengeber statt „Ansager“ sind. Es ist wichtig, dass wir mehr Verantwortung für uns selber und für den Job tragen sowie ein Bewusstsein schaffen, aktiver mitzugestalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="7">
<li>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Alles agil – oder was?</strong></span></h6>
</li>
</ol>
<p>Es scheint so, als ob es immer, wenn es in Unternehmen kurz vor 12:00 Uhr ist, nur eine Lösung gibt: Agil werden, agil arbeiten. Dabei wird häufig vergessen, dass wir Agilität nicht einfach „dazugeben“ können, wie ein Schuss Milch im Kaffee und dann passt alles. Agilität ist kein Rezept, keine Zutat, sondern vielmehr eine Haltung, wie die Arbeit der Zukunft auch gestaltet werden kann. Agiles Arbeiten vereint viele weiche Schlüsselkompetenzen und gleichzeitig ein Grundverständnis von digitalen Geschäftsprozessen. Deshalb: Wenn sich die Arbeitswelt ständig weiterentwickelt, bleib am Ball und entwickle deine Skills auch weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="8">
<li>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong> Mehr Widerstandsfähigkeit gefragt.</strong></span></h6>
</li>
</ol>
<p>Die Zukunft der Arbeit geht scheinbar jetzt von China aus. China ist das neue Silicon Valley.  So schnell geht es. Alles befindet sich im Wandel und auch Unternehmen und Beschäftigte müssen diesen Wandel mitgestalten. Doch in den Gazetten wird Transformation abstrakt bis romantisch dargestellt. Es wird die atemberaubende Innovationskraft des Silicon Valley gefeiert und dass wir diese Denk- und Handlungsgeschwindigkeit inhalieren, gar kopieren müssen. Die Chinesen haben jedoch eine ehrlichere Übersetzung von Transformation: Reorganisation im Changemanagement. Transformation hat nichts mit romantischer Zukunft zu tun, sondern mit der Fähigkeit die Umwälzungen in der Lebens- und Arbeitswelt umzugehen. Deshalb: Wenn du nicht unter die Räder kommen möchtest und die Zukunft mitgestalten willst, entwickle dich weiter, stärke deine Persönlichkeit, lerne souveräner mit Widerständen umzugehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Fazit</strong></span></h6>
<p>Mach einfach mit! Drück der Zukunft der Arbeit deinen persönlichen Stempel auf. Sei offen und neugierig für Neues und hab Freude daran, wieder auf Entdeckungsreise zu gehen!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Report: Wie sicher ist dein Job?</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/gratis-report-wie-sicher-ist-dein-job_2/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/gratis-report-wie-sicher-ist-dein-job_2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2019 08:04:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Berufe ändern sich]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Hast du eine Ahnung, wie sicher dein Job ist? Digitalisierung am Arbeitsplatz: Jeder 2 Job wird in den nächsten 20 Jahren verschwinden, so die Prognose der Oxford University. In manchen Branchen werden die Jobs sogar in weniger als 10 Jahren verschwunden sein. Wie lange wird es deinen Arbeitsplatz noch geben?<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/gratis-report-wie-sicher-ist-dein-job_2/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong><span style="color: #1e8f8f;">Hast du eine Ahnung, wie sicher dein Job ist?</span></strong></h6>
<p style="text-align: left;">Digitalisierung am Arbeitsplatz: Jeder 2 Job wird in den nächsten 20 Jahren verschwinden,<br />
so die Prognose der Oxford University. In manchen Branchen werden die Jobs sogar in<br />
weniger als 10 Jahren verschwunden sein.</p>
<p>Wie lange wird es deinen Arbeitsplatz noch geben? Und was kannst du tun, damit auch du von der digitalen Veränderung im Job profitierst?</p>
<p>In diesem Gratis-Report bekommst du 3 wichtige Hinweise, wie du deine digitale Zukunft im Job besser einschätzen kannst.</p>
<p>Lade dir jetzt deinen Gratis-Report einfach herunter!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/GRATIS-Report_Stefanie-Meise-1.pdf"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/image1-300x225.png" alt="" class="alignnone size-medium wp-image-1262" width="300" height="225" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//image1-300x225.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//image1-768x576.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//image1.png 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Und nimm deine berufliche Zukunft hab heute selber in die Hand!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Berufliche Neuorientierung mit 40Plus: 5 Tipps die dir helfen mehr Klarheit  zu bekommen</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/berufliche-neuorientierung-mit-40plus-5-tipps-die-dir-helfen-mehr-klarheit-zu-bekommen/</link>
					<comments>https://smart-fuehren.de/berufliche-neuorientierung-mit-40plus-5-tipps-die-dir-helfen-mehr-klarheit-zu-bekommen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2019 14:56:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Karriereknick]]></category>
		<category><![CDATA[Neuorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Neustart]]></category>
		<category><![CDATA[Raus aus dem Hamsterrd]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://smart-fuehren.de/?p=2335</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Menschen, die das 40zigste Lebensjahr überschritten haben. fällt ein Jobwechsel schwer. Manchmal ist es aber genau der richtige Schritt. Die nachfolgenden Ratschläge sollen dir bei deiner beruflichen Neuorientierung helfen. Ich weiß, wovon ich spreche: mit Mitte 40 klappte mein Kartenhaus zusammen. Manchmal kommt eben alles zusammen. Und vielleicht geht<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/berufliche-neuorientierung-mit-40plus-5-tipps-die-dir-helfen-mehr-klarheit-zu-bekommen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Vielen Menschen, die das 40zigste Lebensjahr überschritten haben. fällt ein Jobwechsel schwer.</strong></h6>
<h6>Manchmal ist es aber genau der richtige Schritt. Die nachfolgenden Ratschläge sollen dir bei deiner beruflichen Neuorientierung helfen. Ich weiß, wovon ich spreche: mit Mitte 40 klappte mein Kartenhaus zusammen.</h6>
<p>Manchmal kommt eben alles zusammen.</p>
<p>Und vielleicht geht es dir ähnlich?</p>
<p>Im Job läuft es lange gut, bis es irgendwie unrund läuft. Am Anfang ist die Situation noch undeutlich. Doch obwohl wir es vielleicht selbst spüren und unzufrieden sind, bleibt die Situation unausgesprochen. Den wesentlichen und konsequenten Schritt vermeiden wir.</p>
<p>Die Kündigung.</p>
<p>Der Schlussstrich.</p>
<p>Der Neustart.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><strong>Neustart mit 40Plus</strong></h6>
<p>Ein Neustart mit 40Plus ist gerade in der mittleren Lebenshälfte immer mit Ängsten und Zweifeln verbunden. Es nicht immer einfach zu unterscheiden ist, ob es nur ein vorübergehendes Gefühl ist, den Job zu wechseln oder ob es sich um ein wahres Signal für den Neustart handelt. Ein Jobwechsel daher sollte gut überlegt sein, bevor die Kündigung ausgesprochen wird. Manchmal ist es auch nur ein Schritt zu kündigen, damit ein Neustart überhaupt möglich sein wird.</p>
<p>Mir ging es auch so.</p>
<p>Mit 40Plus habe ich gespürt, dass meine Zeit in dem Unternehmen, für das ich seit fast 10 Jahren gearbeitet habe, abläuft. Und dann gab es noch einen zwischenmenschlichen Vorfall auf oberster Vorgesetztenebene, welcher mir persönlich sehr zugesetzt hat.</p>
<p>Das war eine extrem schwierige Zeit für mich.</p>
<p>Von Natur aus bin ich eine „Zukunftsdenkerin“ und „Umsetzerin“. Ich bin zukunftsorientiert. Doch in meinem letzten Jahr habe ich mich gefühlt, wie jemand, der nur noch Prügel einsteckt und es wurde immer schwerer, neue Zukunftsprojekte zu erarbeiten und anzustoßen. Ganz zu schweigen von einer sorgfältigen Erarbeitung einer persönlichen Strategie für meinen beruflichen Neustart.</p>
<p>Aber irgendwann musste auch ich aus den Puschen kommen. Und es hat geklappt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>5 Tipps für deinen Weg in die Neuorientierung im Job</strong></p>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1-300x200.jpeg" alt="" class="alignnone size-medium wp-image-2031" width="300" height="200" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1-300x200.jpeg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1-768x512.jpeg 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1-1024x683.jpeg 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1-360x240.jpeg 360w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1.jpeg 1050w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Bei deinem Weg in Richtung Neuorientierung im Job helfen dir folgende 5 Tipps:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><strong> Unlust frühzeitig wahrnehmen</strong></li>
</ol>
<p>Manchmal macht sich gerade das „Nicht mehr wollen“ im Job unterschwellig viel häufiger in der Magenkuhle bemerkbar. Ohne dass wir dabei wissen, worum es wirklich geht – nämlich um die Unzufriedenheit im Job. Achte auf diese Signale! Je eher wir dieses Bauchgefühl, die Unzufriedenheit wahrnehmen, umso klarer können wir die Entscheidung treffen und nach Alternativen Ausschau halten. Du hast dadurch die Möglichkeit, in Ruhe den Neustart vorzubereiten und Pläne zu schmieden, während sich der Leidensdruck noch in Grenzen hält und dich emotional noch nicht blockiert.</p>
<ol start="2">
<li><strong> Was ist dir wirklich wichtig?</strong></li>
</ol>
<p>Was steckt in dir und begeistert dich schon lange? Hast du Talente, die in dir schlummern? Vielleicht bist du gerade in einem Job, der dir nur wenig Spielräume gibt und du deine Talente nie richtig ausspielen kannst. Du bist kreativ, steckst aber in klar definierten Aufgaben eines Sachbearbeiters fest. Finde heraus, was dir wirklich wichtig ist. Was wäre dein Traum-Job? Welche Tätigkeiten und Aufgaben würde dieser beinhalten?</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><strong> Vision erstellen</strong></li>
</ol>
<p>Am Anfang steht eine eher schwammige Idee. Wenn du dich beruflich neu aufstellen möchtest, braucht es mehr Klarheit. Auch für uns, mit 40Plus. Irgendwie muss Licht ins Dunkeln kommen. Manche arbeiten mit verschiedenen Tools und Brainstorming-Techniken und erstellen ein persönliches Vision-Board, welches die Ideen, Wünsche und Sehnsüchte beinhaltet, die für die eigene Zukunft wichtig erscheinen. Eine Vision zu skizzieren, ist das eine. Doch es braucht auch Klarheit. Worum geht es dir wirklich? as ist wichtig? Und was ist dein Herzens-Ziel? Aus Ideen werden Pläne. Die Antworten werden dann zu Wegweisern für deinen Zukunftsplan und deinen Neustart. Danach kann es an deine Umsetzung gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li><strong> Wie willst du arbeiten?</strong></li>
</ol>
<p>Wie stellst du dir deine neue Arbeit und das zukünftige Arbeitsumfeld vor? Was ist dir im Job wichtig? Worauf würdest du dich auch neu einlassen?  Diese Antworten schaffen Klarheit und einen guten Ausgangspunkt für alle weiteren Schritte. Gerade Menschen, die sich verwirklichen möchten, denken über unterschiedlichsten Arbeitsformen nach und versuchen ihre Talente in unterschiedlichsten Jobs in einem Portfolio unter zu bringen. Für manche gibt es überhaupt keine Alternative zur Vollzeitstelle. Andere wiederum können sich eine Teilzeitbeschäftigung kombiniert mit projektbezogener Arbeit als Freelancer gut vorstellen. Es gibt auch hier einige spannende Möglichkeiten. Tauche einfach einmal in die Optionen ein und finde heraus, was zu dir passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li><strong> Trau dich!</strong></li>
</ol>
<p>Gerade Menschen mit 40Pus haben schon einiges an Erfahrungswissen auf den Buckel. Und interessanter Weise bedeutet das nicht gleich, dass sie mit viel Mut, Klarheit und Power nach Alternativen suchen und einen Neustart wagen. Gerade Menschen mit 40Plus agieren vorsichtiger, teilweise abwartend und risikoarm.  Doch wenn du klar hast, für was dein Herz schlägt, welche Vision in dir steckt und welche Richtung du einschlagen möchtest, dann lass dich nicht aufhalten! Trau dich! Mir ist klar, dass sich das sehr leicht sagt. Aber am Ende des Tages kommt es darauf an, dass du in den Spiegel schauen kannst und weißt, dass du es versucht hast.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Daher weht der Wind</strong></p>
<p>Menschen, die sich im Alter von 40Plus befinden, kennen noch die analoge Welt und sind Teil der digitalen Welt. Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt unglaublich stark in kurzer Zeit verändert und extrem viele Jobanforderungen auf den Kopf gestellt. Digitale Geschäftsmodelle stellen etablierte Branchen wie die Versicherungs- und Automobilindustrie vor Mammut-Herausforderungen. Auch die Beschäftigungsmodelle werden immer  flexibler. Von Home-Office über Sabbatical, über Job-Sharing bis zum Arbeiten als digitaler Nomade: Vieles ist möglich.</p>
<p>Jobprofile ändern sich. Traditionelle Berufe verschwinden fast ganz von der Bildfläche und neue Berufsbilder entstehen. Derzeit sind Kompetenzprofile immer noch bedeutsam und sind wichtig für die Besetzung eines Jobs. Doch auch das ändert sich derzeit radikal. Es geht immer stärker in Richtung „Was sind deine Potenziale und Stärken?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Warte nicht, bis du vor die Tür gesetzt wirst. Es macht einfach Sinn, sich permanent mit der Entwicklung im Job auseinander zu setzen. Wohin geht die Reise in deiner Branche? Passt die aktuelle Arbeit noch zu dir und was willst du wirklich? Wenn du noch die Wahl hast, ist es viel einfacher, sich neue Perspektiven zu erarbeiten, Jobalternativen zu finden, als wenn klar ist, dass du den Betrieb verlassen musst. Dann kommen Gefühle mit ins Spiel und du kannst kaum Gedanken entspannt und neutral durchspielen.</p>
<p>Deshalb: Komm in die Gänge und nimm deine berufliche Zukunft selbst in die Hand!</p>
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		<title>What´s next? &#8211; Wenn deine Zeit im Job abläuft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2019 08:26:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Neu denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Neustart]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Zukunft neu denken!!! Wenn du intuitiv spürst, dass deine Zeit im Job abläuft…und wie du deine Beschäftigungsfähigkeit aufrechterhalten kannst. Vielleicht spürst du das manchmal auch? Es ist so, als ob du und dein Arbeitgeber einfach nicht mehr zusammengehören und fremd miteinander werden. Als Erklärungsversuche müssen dann Sätze herhalten wie: „Die<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/whats-next-wenn-deine-zeit-im-job-ablaeuft/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Zukunft neu denken!!!</strong></span></h5>
<p>Wenn du intuitiv spürst, dass deine Zeit im Job abläuft…und wie du deine Beschäftigungsfähigkeit aufrechterhalten kannst.</p>
<p>Vielleicht spürst du das manchmal auch? Es ist so, als ob du und dein Arbeitgeber einfach nicht mehr zusammengehören und fremd miteinander werden. Als Erklärungsversuche müssen dann Sätze herhalten wie: „Die Werte stimmen nicht mehr überein.“ „Strukturen bröckeln permanent und ändern sich.“ Oder: “ Die Unternehmenskultur hat sich verändert. “Alles wird hektischer und unpersönlicher.“ Eine neue Zeitrechnung ist angebrochen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Zukunft-neu-denken-300x300.png" alt="" class="size-medium wp-image-2226 alignleft" width="300" height="300" />Veränderungen sind immer notwendig, um die Weiterentwicklung zu fördern. Und Weiterentwicklung bedeutet, dass sich jeder bewegen muss. Das gilt für Unternehmen genauso wie für Mitarbeiter. Im Idealfall marschieren beide in die gleiche Richtung. Doch manchmal passiert genau das Gegenteil und eine respektvolle Arbeitsbeziehung bröckelt langsam.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Woran kannst du erkennen, dass sich die Wege entzweien?</strong></span></h5>
<p>Jeder Beschäftigte erlebt sein Arbeitsverhältnis, seine Beziehung zum Unternehmen, zu Vorgesetzten und Kollegen sehr individuell. Doch höre dich einfach mal in deinem Freundes- und Bekanntenkreis um. Oft sind es immer wieder die <strong>drei Anzeichen</strong>, die auftauchen, wenn sie im Job nicht mehr glücklich sind:</p>
<ul>
<li>Zeitlicher und emotionaler Druck nimmt beim Mitarbeiter zu: Ich komme mit den Vorgesetzten nicht mehr klar bzw. die Zusammenarbeit hat sich verändert (menschliche Seite)</li>
<li>Organisatorische Rahmenbedingungen ändern sich, es wird umstrukturiert, neue Organisationsformen eingezurrt (Strukturänderungen)</li>
<li>Die fachliche und persönliche Weiterentwicklung stagniert (persönlich)</li>
</ul>
<p>Doch selten sind wir in der Lage, diese Anzeichen so sachlich und reflektiert zum Ausdruck zu bringen.  Es macht sich anders bemerkbar…</p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Symptomatisch: Stinkende Unternehmenskultur</strong></span></h5>
<p>Als Mitarbeiter erleben und spüren wir eher Veränderungen. Auch wenn wir wissen, dass sich Dinge ändern werden, macht die Kluft zwischen Wissen und persönlicher Wahrnehmung, Betroffenheit und Gefühl einen großen Unterschied aus. Wir versuchen, unserer persönlichen Gefühlswelt irgendwie Ausdruck zu verleihen und umschreiben berufliche Alltagssituationen und Gefühle, die uns belasten. Doch häufig bricht es aus einem einfach so heraus. Ein Schwall von Äußerungen, die meist negativer Natur sind.</p>
<p>Symptomatisch betrifft es verschiede Bereiche im Unternehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beispielhafte  Themen &amp; Symptome</strong>:</p>
<ul>
<li>Es wird lauter über schlechte Unternehmenskultur gesprochen</li>
<li>Ich gehe nicht mehr gerne zur Arbeit</li>
<li>Die Zusammenarbeit wird unpersönlicher</li>
<li>Der Informationsfluss nimmt ab, wird selektiver</li>
<li>Der Ton miteinander ändert sich langsam aber merklich</li>
<li>Entscheidungswege laufen anders, teils werden Ergebnisse nur bekannt gegeben und müssen umgesetzt werden</li>
<li>Als vormals Leistungsträger wirst du immer seltener um Rat gefragt</li>
<li>Leistungsträger werden scheinbar neu definiert</li>
<li>Negative Gefühle und Selbstzweifel schleichen sich wie ein Geschwür in den Alltag</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn Unternehmen und Mitarbeiter auf sehr unterschiedlichen Wegen marschieren, macht sich das bemerkbar. In einem Podcast-Interview habe ich vor einigen Wochen eine spannende Analogie zur Unternehmenskultur gehört:</p>
<p><em>Kultur ist wie gute Luft. Ist sie klar und rein, riechst du sie nicht. Ist die Luft leicht verschmutzt, nimmst du es auch nicht wahr. Du riechst das nicht. Stinkt die Luft jedoch, ist sie stark verschmutzt, dann macht sich das ganz wesentlich bemerkbar. „Stinkt die Unternehmenskultur“, wird darüber immer wieder gesprochen und debattiert.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Die entscheidende Frage</strong></span></h5>
<p>Viele Menschen können die belastenden Situationen nachempfinden; den Druck, der auf einem lastet, die emotionale Angespanntheit, die Sehnsucht, dass sich wieder alles positiv entwickelt.</p>
<p>Eine verwirrende Situation. Wie kann ich hier einen klaren Kopf bewahren und frühzeitig erkennen, ob sich der Wind für mich negativ dreht?</p>
<p>Es gibt eine ganz einfache Frage dazu. Wenn du diese Frage mit „Nein“ beantwortest, kannst du dir sicher sein, dass deine Zeit in diesem Job abläuft. Vorausgesetzt, du bist wirklich tief unzufrieden und unglücklich mit der Arbeitssituation bzw. damit, wie sie sich entwickeln wird.</p>
<p>Die Frage lautet:</p>
<blockquote>
<h6><strong>Kannst du deine aktuelle Jobsituation entscheidend positiv beeinflussen? </strong></h6>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Warum du jetzt ehrlich sein solltest</strong></span></h5>
<p>Wenn du die Frage mit „Nein“ beantwortet hast, dann bist du möglicherweise am falschen Ort. Und wahrscheinlich wirst du gute Gründe haben, warum du an dieser Situation noch festhältst. Deine Familie ist vielleicht auf dein Gehalt angewiesen oder du hast den Vorteil, dir die Zeit relativ flexibel einzuteilen, um deine pflegebedürftigen Eltern zu versorgen.</p>
<p>Doch stell dir vor, alles bleibt beim Alten. Wo bleibst du und was macht das mit dir?</p>
<p>Reichen deine fachlichen Skills für die zukünftigen Anforderungen im Job aus? Bist du up to date? Kannst du die geforderten Erwartungen erfüllen und kannst du deine Situation positiv beeinflussen? Vielleicht nickst du jetzt, das ist super. Vielleicht musst du erst darüber nachdenken.  Doch wenn du in deinem Job „glücklich“ sein möchtest, dann sollte im Idealfall die emotionale Komponente stimmen sowie das Arbeitsumfeld und die Gesamtbedingungen.</p>
<p>Du musst versuchen sehr früh zu erkennen, was hinter dem Berg los ist, was nach der nächsten Kurve kommt. Und es ist wichtig, zunächst einmal sachlich einzuschätzen das, was dich da erwarten könnte.</p>
<p>Wenn wir direkt betroffen sind, sind wir kaum in der Lage mit einem kühlen Kopf eine clevere Einschätzung einer Situation vorzunehmen. Dieses Vorausschauen kannst du immer dann locker machen, wenn niemand damit rechnet.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Finde einen Ausweg</strong></span></h5>
<p>Solltest du für dich klar haben, dass deine Zeit abgelaufen ist, dann bleib besonnen. Kein Grund zur Panik!</p>
<p>Kathrin Menge, Mitglied des Vorstands bei Henkel (zuständig für Personal und Services) sprach auf der NEW Work Konferenz(#NWX19) in Hamburg u.a. das Thema „Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit“ der Mitarbeiter für zukünftige Aufgaben an. Und was Arbeitgeber und Mitarbeiter für diesen Erhalt tun müssten. Dabei stellte sie eine ganz zentrale Frage in den Raum:</p>
<blockquote><p><strong><em>„Was müsste ich eigentlich in den nächsten Jahren können?“</em></strong></p></blockquote>
<p>Denn:</p>
<p>Wenn durch den immer fortlaufenden Wandel Aufgaben wegfallen, muss ich vielleicht andere Aufgaben mitübernehmen.</p>
<p>Meine Stelle verändert sich und ich brauche für die Ausübung dieser neuen Aufgaben neue Fähigkeiten. Welche werden das sein?</p>
<p>Diese Fähigkeiten muss ich erlernen, mich also weiterentwickeln. Denn es ist eine Tatsache, dass die Halbwertzeit von Wissen immer geringer wird. Und damit ist die permanente Weiterentwicklung, das Lernen notwendig. Lernen ist eine permanente Aufgabe!</p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Fazit</strong></span></h5>
<p>Wenn du also deinen Job wechseln willst oder auch planst, längerfristig Veränderungen mitzugehen, dann beschäftige dich damit, wie sich dein Aufgabenfeld in den nächsten Jahren entwickelt, damit du deine Beschäftigungsfähigkeit sicherstellen kannst!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
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