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	<title>Selbstorganisierte Teams &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Jan 2024 14:11:41 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Selbstorganisierte Teams &#8211; | Stefanie Meise</title>
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		<title>Führen im Home-Office &#8211; Warum Leadership immer wichtiger wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2021 09:25:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisierte Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Führung]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Teams]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie geht es jetzt weiter?! Was braucht ein virtuelles Team, um erfolgreich arbeiten zu können und warum wird Führen auf Distanz immer wichtiger? 26 Praxistipp zum besseren Leadership aus dem Home-Office! Darum geht es der dreiteiligen Serie &#8222;Führen aus dem Home-Office&#8220;. In diesem Teil dreht sich alles rund um erfolgreiches<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/fuehren-im-home-office-mit-zielen-und-kpi/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie geht es jetzt weiter?! Was braucht ein virtuelles Team, um erfolgreich arbeiten zu können und warum wird Führen auf Distanz immer wichtiger?</h3>
<p><strong>26 Praxistipp</strong> zum besseren Leadership aus dem Home-Office! Darum geht es der <strong>dreiteiligen Serie &#8222;Führen aus dem Home-Office&#8220;.</strong></p>
<p>In diesem Teil dreht sich alles rund um erfolgreiches Führen aus dem Homeoffice, wie Führen aus der Ferne gelingen kann, welche Themen in Zukunft anstehen und was virtuelle Teams brauchen, um erfolgreich zu sein.</p>
<p>Teil 1 und Teil 2 dieser kleinen Serie findest du auf dieser <a href="https://smart-fuehren.de/mehr-leadership-im-home-office/">Übersichtseite</a>.</p>
<p>Im dritten und letzten Teil geht es JETZT kompakt und praxisnah weiter.</p>
<blockquote>
<h5><b>N &#8211; </b><strong><span style="color: #1e8f8f;">Nachhaltigkeit &#8211; Gutes Leadership kümmert sich</span></strong></h5>
</blockquote>
<p><span>Der Begriff “<strong>Nachhaltigkeit</strong>” ist gar nicht so einfach zu definieren und ist trotzdem in aller Munde. </span></p>
<p><span>Junge Menschen fordern im Rahmen des Klimaschutzes Nachhaltigkeit. Unternehmen sollen nachhaltiger produzieren und schonender mit Ressourcen umgehen. Das bedeutet auch, dass nachhaltige Unternehmensführung auch mit ökologischen Zielerreichungen in Verbindung gebracht wird. Auch der Mitarbeitende gehört in diese Betrachtung hinein. </span></p>
<p><span>Es geht darum, den Menschen ein Arbeitsumfeld zu bieten, in dem nachhaltig die Arbeitsfähigkeit gestärkt und ressourcenschonend weiterentwickelt werden kann. Gleichzeitig soll ein Ausbrennen verhindert werden. Und genau das sind wesentliche Aufgaben einer modernen Führungskraft, auch im <strong>Kontext von Home-Office</strong>. </span></p>
<p><span>Modernes Leadership im Home-Office bedeutet auch den Beschäftigten einen guten Rahmen zu bieten, in dem sie Work &amp; Life gut miteinander vereinbaren können, auf ihre Gesundheit achten und sie motivieren. Nachhaltige Führung spielt gerade im Rahmen von verstärkter Home-Office Tätigkeit eine immer größer werdende Rolle.&nbsp;</span></p>
<blockquote>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><b><span style="color: #000000;">O &#8211;</span> Organisation</b></span></h5>
</blockquote>
<p><span>Virtuelle Teams werden schnell durch die <strong>etablierten Arbeitsstrukturen</strong> aus dem Office übergestülpt. Angefangen von den Arbeitszeiten, über die Meetings, die im Wesentlichen einen Statuscharachter haben, über das Arbeitstempo und die Informations- und Kommunikationsstruktur..</span></p>
<p><span>Wenn Beschäftigte von zu Hause aus arbeiten, wollen sie mit den Kollegen verbunden sein, nicht nur in der Kommunikation via Online-Meetings, sondern auch in der <strong>Transparenz und im Fortschritt der Arbeitsprozesse</strong>. Daher suchen die Mitarbeitenden nach Tools und Methoden, die ihnen die Effizienz der Zusammenarbeit erleichtern und gleichzeitig in Echtzeit Kommunikation ermöglichen. Sie gehen von sich aus auf die Suche, weil das Rüstzeug aus dem Büroalltag häufig für die virtuelle Zusammenarbeit wenig taugt.</span></p>
<p><span>Digitale Führungskräfte müssen verstehen, dass virtuelle Teams andere Organisationsstrukturen und Arbeitsmittel benötigen, als die in irgendwelchen Handbüchern vor langer Zeit niedergeschrieben sind. Daher sollten Führungskräfte&nbsp;</span></p>
<ol>
<li aria-level="1"><span>die Bedarfe der Teammitglieder erfragen: Was brauchen sie?</span></li>
<li aria-level="1"><span>die vorhandenen Ressourcen eruieren: Was ist bereits im Unternehmen etabliert? Was ist möglich? Hier sollten die Führungskräfte unbedingt mit der IT-Abteilung sprechen sowie mit dem Datenschutzbeauftragten.</span></li>
<li aria-level="1"><span>sich um Schulungen für das Team und für sich selber bemühen. Digitale Kompetenzen, der Umgang mit Tools &amp; Techniken sind eine wichtige Voraussetzung für eigenverantwortliches Arbeiten von zu Hause. Dabei sollte nach Möglichkeit auch die digitale Führungskraft über ein Grundverständnis von den eingesetzten Tools verfügen.</span></li>
</ol>
<blockquote>
<h5><b>P &#8211; <span style="color: #1e8f8f;">Produktivität</span></b></h5>
</blockquote>
<p><span>Wie schon beschrieben, passt die traditionelle Büroarbeitsorganisation oft nicht 1:1 auf die <strong>Organisation im Home-Office</strong>. Wird die Organisation trotzdem einfach übertragen, werden schnell bestehende Systemfehler deutlich erkennbar, beispielsweise schlechtes Management, fehlende Führung, schlechte Arbeitsanweisungen oder eine zu hohe Anzahl von Online-Meetings. Da wo <strong>Prozesse</strong> knirschen und die <strong>Produktivität</strong> leidet, leidet nicht nur der Umsatz, sondern auch die Kundschaft und vor allem die Mitarbeitenden im Home-Office oder von wo auch sonst sie mobil arbeiten. Was können Führungskräfte tun?</span></p>
<ul>
<li aria-level="1"><span>Führungskräfte sollten von Statusmeetings stärker absehen und stattdessen kollaborative Arbeitsmeetings unterstützen.</span></li>
<li aria-level="1"><span>Virtuelle Projektmanagement-Tools etablieren, wie Trello oder Asana und die Zeitersparnis auf echte “Arbeitsmeetings” umlenken, in denen es um Problemlösungen, um gemeinsames Arbeiten geht.&nbsp;</span></li>
<li aria-level="1"><span>Durch Tools, die synchrones Zusammenarbeiten ermöglichen, sind diese Meetings sehr effizient und gleichzeitig stärken sie den sozialen Zusammenhalt im Team durch das gemeinsame “Erschaffen”</span><span>.&nbsp;</span></li>
</ul>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<p>Mehr über Methoden, Tools und Techniken findest du auf dieser Übersichtsseite:</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="SFtJCeh8PM"><p><a href="https://smart-fuehren.de/remote-work-virtuelle-teamarbeit-erfolgreich-gestalten/">Virtuelle Teams</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Virtuelle Teams&#8220; &#8212; | Stefanie Meise " src="https://smart-fuehren.de/remote-work-virtuelle-teamarbeit-erfolgreich-gestalten/embed/#?secret=rjAO2aP6Z3#?secret=SFtJCeh8PM" data-secret="SFtJCeh8PM" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote>
<h5><b>Q &#8211; <span style="color: #1e8f8f;">Qualität der Problemlösung</span></b></h5>
</blockquote>
<p><span>Wie unterscheiden sich “gut funktionierende” virtuelle Teams von “ad hoc” Home-Office Teams?</span></p>
<p><span><strong>Komplexe Probleme</strong> haben die Eigenheit, dass es für die Lösung keinen vorgedachten Fahrplan, kein klares Denkmuster oder gar ein Rezept gibt. Normalerweise sollte das Menschen, die keine direkte Anbindung zum Team im Office haben, eher verunsichern. Aber erfolgreiche <strong>virtuelle Teams</strong> sind es gewohnt, <strong>Probleme anzupacken</strong>, für die es keine Vorschriften gibt oder eine Blaupause. Häufig genug müssen sie die Probleme ad hoc lösen, mit anderen Mitteln als die Kollegen im Office, weil ihnen nicht die Ressourcen sofort zur Verfügung stehen. Es werden dann andere Lösungswege eingeschlagen. Und dafür gibt es weitere Gründe, die du in diesem <a href="https://smart-fuehren.de/3-wichtige-vorteile-die-gute-virtuelle-teams-mitbringen-um-komplexe-probleme-zu-loesen/">Artikel</a> noch nachlesen kannst.<br />
</span></p>
<p><b>&nbsp;</b></p>
<blockquote>
<h5><b>R &#8211; <span style="color: #1e8f8f;">Die Rolle eines digitalen Leaders</span></b></h5>
</blockquote>
<p><span>Die <strong>digitale Führungskraft</strong> muss in erster Linie die <strong>Mitarbeitenden befähigen</strong>, mit dem neuen Arbeitsumfeld und den Gegebenheiten des Home-Office zurecht zu kommen. Es müssen zunächst gleiche Bedingungen geschaffen werden. Das bedeutet auch, dass die Mitarbeitenden sich damit auseinander setzen und sich die <strong>Funktionsweisen der Technik aneignen</strong>.&nbsp;</span></p>
<p><span>Eine digitale Führungskraft muss vielmehr loslassen können und akzeptieren, dass die Mitarbeitenden von zu Hause ihren Job wirklich gut machen. Vielmehr wird der Umgang mit Mitarbeitenden immer wichtiger werden. Die <strong>virtuelle Kommunikation und das Vertrauen</strong> in die eigene Mannschaft kennzeichnet die digitale Führungsfähigkeit mit aus. Es ist deutlich erkennbar, dass mit Mikromanagement im virtuellen Arbeitsumfeld “kein Blumentopf zu gewinnen ist”. </span></p>
<p><span>Viel Kontrolle im Home-Office Umfeld funktioniert ganz einfach nicht. Stattdessen sollte eine moderne Führungskraft die <strong>Zielstellungen und Aufgaben</strong> sehr explizit und eindeutig aussprechen und einfordern und für eine Arbeitsorganisation sorgen, die für diese flexible Arbeitsform angemessen ist. Die Rolle eines digitalen Leaders gleicht eher die eines Möglichmachers, der Mitarbeitende im Home-Office unterstützt, Probleme zu lösen. Und gleichzeitig ist diese Führungskraft auch Impulsgeber.&nbsp;&nbsp;</span></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="nga63JyvW3"><p><a href="https://smart-fuehren.de/smart-fuehren/moderne-fuehrung/">Moderne Führung</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Moderne Führung&#8220; &#8212; | Stefanie Meise " src="https://smart-fuehren.de/smart-fuehren/moderne-fuehrung/embed/#?secret=n0pjvIZvr6#?secret=nga63JyvW3" data-secret="nga63JyvW3" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote>
<h5><b>S &#8211; <span style="color: #1e8f8f;">Selbstorganisation &amp; Steuerung des Teams</span></b></h5>
</blockquote>
<p><span>Gerade Mitarbeitende im Home-Office oder auch andere <strong>virtuelle Teams organisieren ihre Arbeit viel stärker eigenverantwortlich</strong>. Remote Teams arbeiten viel intensiver selbstorganisiert als derzeit Home-Office Teams. Und dennoch ist das Thema Selbstorganisation ein Trendthema, das in dynamischen Unternehmen immer häufiger diskutiert wird.</span></p>
<p><span>Wenn sich Führungskräfte mit diesem Thema auseinander setzen, dann werden sie feststellen, dass die tradierte Arbeitsorganisation, das Rollenverständnis zwischen Mitarbeitern und Führungskräften auf den Kopf gestellt werden können.</span></p>
<p><span>Der&nbsp; <a href="https://smart-fuehren.de/warum-du-dich-als-fuehrungskraft-mit-dem-trendthema-selbstorganisierte-teams-beschaeftigen-solltest/">Blogbeitrag</a> beleuchtet kompakt 5 Gründe zum Thema Selbstorganisation und soll zum Nach- und Mitdenken anregen.</span></p>
<blockquote>
<h5><b>T &#8211; <span style="color: #1e8f8f;">Teamwork &amp; Tools</span></b></h5>
</blockquote>
<p><span>Zusammenarbeit hat viel mit <strong>Kommunikationsfähigkeit</strong> zu tun. Zu diesem wichtigen Skill sind in der Rubrik “Kommunikation im Home-Office” bereits ausführliche Tipps beschrieben. &nbsp; Doch damit <strong>Teamwork</strong> auch in virtuellen Umgebungen funktionieren kann, braucht es ein technisches Grundgerüst und ein stabiles Internet. So banal sich das gerade anhört, so sehr scheitern noch immer zu viele Videokonferenzen und Meetings an diesen “Kleinigkeiten”.</span></p>
<p><span>Daher gehört es mit zur Führungsaufgabe, Mitarbeitende im Home-Office mit einer guten Infrastruktur, insbesondere was das Upstreaming betrifft, zu versorgen.</span></p>
<p><span>Darüber hinaus sollte aufgrund von Datensicherheit das Endgerät über einen VPN-Tunnel, also über eine gesicherte Internetleitung verfügen. </span><i><span>Bitte diese wirklich sehr sensiblen Themen mit der IT- und Rechtsabteilung abstimmen.</span></i></p>
<p><span><strong>Eine Kernkompetenz gut funktionierender virtueller Teams</strong> ist es, sich eigenständig ein Status-Update in Collaborations-Tools abzuholen. Gerade bei kleineren Teams ist der Einsatz von solchen Tools auch eine Präferenzangelegenheit. Trello, </span><a href="https://smart-fuehren.de/insider-tipp-warum-du-meistertask-zur-organisation-deines-teams-nutzen-solltest/"><span>MeisterTask </span></a><span>oder auch die Google-Suite sind hier jedoch sehr beliebt.&nbsp;</span></p>
<p><span>Insbesondere Tools, die eine synchrone, gemeinsame Arbeit an einem Thema ermöglichen, wie z.B. GoogleDrive, erleichtern die virtuelle Zusammenarbeit erheblich.</span></p>
<p><span>Darüber hinaus ist der Einsatz von Chat-Software wie Slack und Video-Konferenztools wie Zoom oder Google Hangout für die Zusammenarbeit sehr beliebt.</span></p>
<p><span>Microsoft Teams und andere größere Anbieter bieten hier ebenfalls umfangreiche Features für eine produktive Zusammenarbeit an.</span></p>
<p><span>Warum Führungskräfte wirkungsvoller digital kommunizieren sollten und wie sie ganz praktische Tipps und Methodenkoffer rund um Online-Meetings, Videokonferenzen &amp; Co. anwenden, erfährst du <a href="http://smart-fuehren.de/3-gruende-warum-digitale-tools-die-virtuelle-teamarbeit-nicht-verbessern/">hier </a>gratis.</span><a href="https://smart-fuehren.de/digital-kommunizieren/"><span></span></a></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="XmIVBN1Ios"><p><a href="https://smart-fuehren.de/digital-kommunizieren/">Digital kommunizieren</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Digital kommunizieren&#8220; &#8212; | Stefanie Meise " src="https://smart-fuehren.de/digital-kommunizieren/embed/#?secret=o0XW5WrjWX#?secret=XmIVBN1Ios" data-secret="XmIVBN1Ios" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote>
<h5><b>U &#8211; <span style="color: #1e8f8f;">Uhrzeit &#8211; Wer hat an der Uhr gedreht?</span></b></h5>
</blockquote>
<p><span>Die Zeiten ändern sich rasant, für dich als Führungskraft und auch für deine Mitarbeiter. Die Erwartungshaltung der Menschen ändert sich. <strong>Beschäftigte wollen auf Augenhöhe die Begegnungen mit der Führungskraft erleben</strong>, sie schauen auf Unternehmenswerte und vergleichen diese mit ihren eigenen. Sie wünschen sich mehr Feedback und Weiterbildung, bzw. Befähigung. Und gleichzeitig ändert sich die Arbeitswelt durch die Wirkung der Globalisierung und den technologischen Fortschritt. Vor ein paar Jahren wurde Elon Musk mit seinem Unternehmen Tesla belächelt. Im Jahr 2021 haben nunmehr bereits drei weitere europäische Automobilhersteller verkündet, bis 2030 aus der Produktion von Verbrennermotoren auszusteigen und stattdessen E-Autos zu produzieren. Die Automobilbranche erfährt eine massive Disruption. Und damit ändert sich in einigen Jahren auch das Arbeitsfeld vieler Mitarbeiter.&nbsp;</span></p>
<p><span>Wie nehmen Führungskräfte und Beschäftigte in deinem Umfeld die beruflichen Veränderungen wahr? Setzen sie sich damit konstruktiv auseinander? Entwickeln sie sich weiter? Was braucht es als Führungskraft, um in neuen, digitalen Arbeitsumgebungen einen Platz zu bekommen? Der <a href="https://smart-fuehren.de/arbeit-und-orientierung/">Blogbeitrag</a> gibt Antworten &amp;&nbsp; Impulse.</span></p>
<blockquote>
<h5><b>V &#8211; <span style="color: #1e8f8f;">Vertrauen</span></b></h5>
</blockquote>
<p><strong>Vertrauen ist der Kitt erfolgreich arbeitender Online-Teams.&nbsp;</strong></p>
<p><span>Und leider wird der <strong>Vertrauensfaktor</strong> zu oft vernachlässigt. Für Mitarbeiter, die überwiegend auf sich gestellt sind, ist fast nichts so wichtig, wie ein vertrauensvolles Verhältnis zum Vorgesetzten und direkten Kollegen. Vertrauen ist eine echte Währung! </span></p>
<p><span>Vertrauen kannst du auch virtuell wahrnehmen und erleben. Und das geschieht überwiegend über Kommunikation bzw. fehlende Kommunikation. Wie der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick einmal treffend formuliert hat: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Fehlende Kommunikation wirkt auch. Das sollten sich insbesondere Führungskräfte bewusst machen. Fehlende oder nur halbherzige Kommunikation lässt die Alarmglocken der Mitarbeiter aufläuten.</span></p>
<p><span>Doch diese Situation lässt sich auch umdrehen: Home-Office-Mitarbeiter, die ihre Ergebnisse, Fragen oder Probleme nicht kommunizieren, verschwinden vom Radar der Kollegen und Führungskräfte. Und irgendwann stellen sie seltsame Fragen wie: „Lebt der Kollege eigentlich noch? Was macht denn der den ganzen Tag im Home-Office?“ Irgendwie kommt so ein Beigeschmack hoch, weil der Mitarbeiter so still ist oder geworden ist und nicht aktiv bzw. eigeninitiativ kommuniziert. Mehr Impulse findest du auch in dem Blogartikel <a href="https://smart-fuehren.de/erfolgstipps-fuer-remote-arbeiten/">&#8222;Tipps für Remote-Work&#8220;</a>.</span></p>
<blockquote>
<h5><b>W &#8211; <span style="color: #1e8f8f;">Weiterbildung</span></b></h5>
</blockquote>
<p><span>Wissen ist die einzige Ressource, die sich vermehrt, wenn man sie teilt. So ein Sprichwort. <strong>Lernen und Weiterbildung</strong> ist in diesen stark wachsenden und disruptiven Märkten eine unbedingt notwendige Aufgabe von Führungskräften. Da wo feststellbar ist, dass Mitarbeitenden Wissen fehlt, egal ob fachlich oder technologisch &#8211; da muss Abhilfe geschaffen werden. Dabei braucht es nicht immer ein Seminar. Mitarbeiter lernen voneinander ebenfalls sehr gut.<strong> Kollegiales Lernen und Freiräume für “neues Denken”</strong> sind wichtige Faktoren für erfolgreiche Teams im Home-Office. Gerade in den letzten Monaten ist die Akzeptanz von digitalen Weiterbildungsformaten enorm gestiegen.</span></p>
<p><span>Noch vor gut einem Jahr galt Weiterbildung nur dann als wertig, wenn das Seminar vor Ort in Präsenzform stattgefunden hat. Das ist heute mit E-Learningformaten und Live-Online-Seminaren anders geworden. Es werden immer mehr positive Erfahrungen gesammelt und digitale Lernangebote werden immer besser. Das findet Anklang.</span><span></span></p>
<p><span>In der aktuellen <a href="https://www.mmb-institut.de/wp-content/uploads/mmb-Trendmonitor_2020-2021.pdf">Delphi-Studie</a> wurde deutlich, das Home-Office genau diese Entwicklung beschleunigt und E-Learningangebote immer stärker im Unternehmensumfeld zum Einsatz kommen.&nbsp; Beachtenswert ist auch die Platzierung der “21st Century Skills“, also die „Vier C‘s“, nämlich „Critical thinking, Creativity, Collaboration, Communication”, die in den nächsten drei Jahren immer wichtiger werden.</span></p>
<blockquote>
<h5><b>X &#8211; <span style="color: #1e8f8f;">X-Faktor&nbsp; &#8211; “Einer muss Schuld sein”</span></b></h5>
</blockquote>
<p><span>Zu häufig ist erkennbar, das <strong>Home-Office oder Remote Work</strong> auch von Führungskräften schlecht geredet wird. Das ist schlimm genug, denn den wahren Ursachen für schlechtes virtuelles Arbeiten wird nicht auf den Grund gegangen.&nbsp;</span></p>
<p><span>Doch wenn Führungskräfte ehrlich reflektieren und sich Fragen, ob die schwierige Arbeitssituation wirklich dem Home-Office geschuldet ist, wird häufig zur Erkenntnis gelangen, dass bereits die Zusammenarbeit im Büro unrund verlief. </span></p>
<p><span>Die <strong>Wahrheit</strong> ist, dass viele Beschäftigte gar nicht mehr wissen, <strong>was ihr Beitrag, ihre Arbeitsleistung im gesamten Wertschöpfungsprozess</strong> ausmacht. Vielmehr wird im Büro nach Anweisung und in Arbeitspaketen gearbeitet. Wenn die Arbeit dann getan ist, folgt ein neues Arbeitspaket.</span></p>
<p><span>Wenn diese Arbeitsweise nun ins Home-Office übertragen wird, kommen Probleme an die Oberfläche, die man im ersten Schritt mit Heimarbeit hört:</span></p>
<ul>
<li aria-level="1"><span>Die Kommunikation und Zusammenarbeit funktioniert nicht</span></li>
<li aria-level="1"><span>Die Einsamkeit nimmt zu</span></li>
<li aria-level="1"><span>Die Erreichbarkeit bei Kollegen &amp; Teams nimmt ab</span></li>
</ul>
<p><span>Doch in Wirklichkeit wissen viele Beschäftigte schon im Office nicht mehr, was ihr Beitrag zum Gesamtergebnis ist. Diese Unsicherheit und Demotivation wird verdeckt durch den gemeinsamen Büroalltag, der im Home-Office nun wegfällt.<br />
</span></p>
<p><span>Klar. Jetzt ist Home-Office schuld, dass die Arbeitsrädchen nicht mehr ineinander greifen. Doch stimmt das? Diese These ist fatal. Eine Führungskraft sollte gerade jetzt sehr gut hinschauen, reflektieren und mit ihrem Team in den Dialog treten!</span></p>
<blockquote>
<h5><b>Y &#8211; <span style="color: #1e8f8f;">Yes-Mindset </span></b></h5>
</blockquote>
<p><span>Arbeiten von daheim oder unterwegs ist auch eine <strong>Haltungsfrage, für Führungskräfte und für Home-Office Beschäftigte.</strong></span></p>
<p><span>Jede Veränderung, die wir uns wünschen oder die wir mitgehen müssen, kostet erstmal Energie. Viele Mitarbeitenden wurden von jetzt auf gleich in der Pandemie ins Home-Office geschickt. Führungskräfte mussten nun ganz anders Führen. Beschäftigte wurden einfach aus ihren gewohnten Bahnen geworfen. Und ein tief menschlicher Reflex ist es, nach Orientierung zu suchen. Nach einem Anker, woran wir uns halten können. Doch es reicht nicht, nur nach Orientierung zu suchen. Wir müssen auch aus dem Home-Office heraus ins Handeln kommen. Dazu brauchst du einen<strong> inneren Willen, ein starkes Mindset</strong>. Wie kann ein solches Mindset unterstützt werden?&nbsp;</span></p>
<p><span>Antworten und Tipps in diesem <a href="https://smart-fuehren.de/mentale-staerke-9-tipps-wie-du-mit-einem-starken-mindset-deine-ziele-erreichst/">Artikel</a> zur mentalen Stärke.</span></p>
<blockquote>
<h5><b>Z &#8211; <span style="color: #1e8f8f;">Ziele erreichen &amp; KPI</span></b></h5>
</blockquote>
<p><span>Immer noch arbeiten viele Virtuellen nicht so effizient, auch weil die Ziele wenig transparent und eindeutig sind. </span><a href="https://smart-fuehren.de/smart-formel-ziele-erreichen/"><span>SMARTE Ziele </span></a><span>&nbsp;können etwas Licht ins Dunkel bringen. </span></p>
<p><span>Gerade Mitarbeitende, die nicht direkt in allen Prozessen eingebunden sind, haben das <strong>Bedürfnis den Fortschritt zu sehen</strong>. Auch Teams möchten den gemeinsamen <strong>Prozessfortschritt verfolgen</strong> und der einzelne Mitarbeitende möchte nachvollziehen können, was sein persönlicher <strong>Beitrag zum Wertschöpfungsprozess</strong> war. D</span><span>ie Wirksamkeit der einzelnen&nbsp; abgestimmten können Maßnahmen beobachtet, ggf. nachgesteuert und der Erfolg objektiv bewertet werden.&nbsp;</span></p>
<p><span>Die meisten Unternehmen arbeiten mit Kennzahlen. Insbesondere bei Online-Unternehmen sind die Key Performance Indikatoren (KPI) als feste Messgröße für Zielerreichung sehr stark etabliert. Diese KPIs lassen sich aber für die Teamarbeit verwenden.&nbsp;</span></p>
<p><span>Woran macht ein Home-Office Team seinen Erfolg fest? KPIs können in der Führungs- und Teamarbeit sehr hilfreich sein, wenn diese gemeinsam erarbeitet und im Prozessverlauf immer wieder reflektiert und sachlich bewertet werden. Das funktioniert auch virtuell sehr gut.</span></p>
<p><span>Hierzu können Führungskräfte kleine kostenfreie Umfrage-Tools für personalisierte oder anonyme Umfragen einsetzten. Aber auch in virtuellen Stand-Ups lassen sich Kennzahlen gut besprechen und ist gibt eine Möglichkeit gemeinsam zu erkennen, was gut läuft und wo es noch Knackpunkte gibt.</span></p>
<p><a href="https://bscdesigner.com/de/kpis-remote-teams.htm"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/KPI-für-Remote-Mitarbeiter.jpg" alt="" class="alignnone wp-image-3822" width="663" height="382" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//KPI-für-Remote-Mitarbeiter.jpg 796w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//KPI-für-Remote-Mitarbeiter-300x173.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//KPI-für-Remote-Mitarbeiter-768x442.jpg 768w" sizes="(max-width: 663px) 100vw, 663px" /></a></p>
<p><span>&nbsp;</span></p>
<p>KPI-Ansätz für einen Recruiting-Prozess bei virtuellen Teams findest du auf dieser <a href="https://bscdesigner.com/de/kpis-remote-teams.htm">Webseite.&nbsp;</a>Es sind andere Perspektiven und Denkansätze, die vielleicht auch für dein virtuelles Team neue Ansätze bieten <em>können</em>.</p>
<h5></h5>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Ausblick</strong></span></h5>
<p>Arbeiten von zu Hause wird ein fester Bestandteil in einer modernen und nachhaltigen Arbeitswelt sein. Führungskräfte ud Beschäftigte können jetzt die neuen Rahmenbedingungen dafür herausfinden und sie auch mitgestalten.</p>
<p>Klar ist. Die Zusammenarbeit und auch das Führen aus dem Home-Office heraus ist anders als wir dieses im Büroalltag erleben. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren liegen auf der Hand. Die Menschen haben es in der Hand, daraus eine neue Areitsform zu etablieren.</p>
<p><em>Herzliche Grüße, Stefanie Meise</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum du dich als Führungskraft mit dem Trendthema „selbstorganisierte Teams“ beschäftigen solltest.</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/warum-du-dich-als-fuehrungskraft-mit-dem-trendthema-selbstorganisierte-teams-beschaeftigen-solltest/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=warum-du-dich-als-fuehrungskraft-mit-dem-trendthema-selbstorganisierte-teams-beschaeftigen-solltest</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jul 2017 16:02:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agil Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsrolle]]></category>
		<category><![CDATA[agiles Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisierte Teams]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zeiten verändern sich. Irgendwie. Und damit verändern sich auch Gewohnheiten, Prozesse und informelle Abläufe – betriebsintern, aber auch die von Kunden. Wenn von moderner Führung, Digitalisierung und neuer Arbeitsorganisation gesprochen wird, ist immer häufiger die Rede von  „Selbstorganisierten Teams“. Sie werden als die neue Lösung angepriesen, um zukünftig Wertschöpfung<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/warum-du-dich-als-fuehrungskraft-mit-dem-trendthema-selbstorganisierte-teams-beschaeftigen-solltest/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Die Zeiten verändern sich. Irgendwie.</strong></span></h5>
<p>Und damit verändern sich auch Gewohnheiten, Prozesse und informelle Abläufe – betriebsintern, aber auch die von Kunden.</p>
<p>Wenn von moderner Führung, Digitalisierung und neuer Arbeitsorganisation gesprochen wird, ist immer häufiger die Rede von  „Selbstorganisierten Teams“. Sie werden als <em>die</em> neue Lösung angepriesen, um zukünftig Wertschöpfung viel schneller voran zu bringen, Innovationen zu entwickeln, Kundenprobleme zu lösen und alte Strukturen aufzubrechen.</p>
<p>Aber sind selbstorganisierte Teams eine Generallösung für alle Unternehmen und welche Konsequenzen hat das für die Unternehmensführung bzw. für deine eigene Rolle als Führungskraft?</p>
<p>Muss ich als Führungskraft um jeden Preis selbstorganisierte Teams unterstützen und den Job der klassischen Führung irgendwann an den Nagel hängen?</p>
<p>Ehrlich gesagt bin ich skeptisch.</p>
<p>Dennoch bin ich davon überzeugt, dass ich mich als Führungskraft mit dem Thema „Selbstorganisation“ unbedingt beschäftigen sollte.</p>
<p>Und das hat viele Gründe. Ein paar davon möchte ich gleich weiter ausführen.</p>
<h4> <a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Löwe.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1143" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Löwe-300x200.jpg" alt="Löwe" width="342" height="228" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Löwe-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Löwe.jpg 525w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></a></h4>
<p>Ich selber bin Führungskraft und arbeite für ein Unternehmen, das auf dem ersten Blick in seinen Wettbewerbsstrukturen eher stabil und prozessgetrieben zu sein scheint.  Der Großteil der Kunden ist konservativ aufgestellt und unsere Prozesse sind danach ausgerichtet.  Die Digitalisierung könnte definitiv einen noch moderneren Zugang zur Dienstleistungsentwicklung und- erbringung ermöglichen. Für die eigentliche Unternehmensstruktur, den Wertschöpfungsprozess und die Kunden- und Mitarbeiterbeziehung hat das jedoch keine Relevanz.</p>
<p>Wirklich?</p>
<p>Hier ist Vorsicht geboten!</p>
<p>Ich behaupte: Wer als Führungskraft so denkt, pennt. Und verpennt im schlimmsten Fall wichtige Weichen für die Zukunft.</p>
<p>Ja, das Statement ist provokativ.</p>
<p>Aber viel schlimmer ist es, als Führungskraft der Warteschleife zu verharren und „nur“ auf Stand-By zu sein und so zu tun, als ob alles beim Alten bleibt. Ich finde, als Führungskraft habe ich die Verantwortung über den Tellerrand zu schauen und mich für Zukunftsthemen der „Mega-Trends“ auch zu interessieren und die Frage zu stellen: „Was bedeutet das für meine Branche, mein Unternehmen und die Mitarbeiter?“</p>
<p>Und ein Trendthema, das in Unternehmen immer häufiger diskutiert wird, ist <strong>Selbstorganisation in Teams</strong> als moderne und zukunftsweisende Arbeitsform.</p>
<p>Wenn sich Führungskräfte mit diesem Thema auseinander setzen, dann werden sie feststellen, dass die tradierte Arbeitsorganisation, das Rollenverständnis zwischen Mitarbeitern und Führungskräften auf den Kopf gestellt werden können.</p>
<p>Deshalb möchte ich hier 5 Gründe vorstellen und zum Nach- und Mitdenken anregen.</p>
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<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>5 Gründe, warum du dich als Führungskraft mit Selbstorganisation beschäftigen solltest. </strong></span></h5>
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<li>Die Art und Weise des Wertschöpfungsprozesses einer Dienstleistung oder eines Produkts verändert sich immer schneller und der Kunde hat dabei einen unmittelbaren Einfluss. Hier höre ich häufiger, dass es früher auch so war und sich grundlegend nichts ändern wird. Das ist zu kurz gedacht. Durch die Digitalisierung werden Standardisierungen von Arbeitsprozessen vorangetrieben. Arbeiten, die vorher Menschen erledigt haben, werden in Zukunft immer stärker von Maschinen &amp; Computern übernommen. Im Umkehrschluss bedeutet das überspitzt:  Arbeiten, die dann noch übrig bleiben, haben einen hohen Individualisierungsgrad, sind sehr komplex. Lösungen müssen erst entwickelt werden. Neuere Führungsansätze bringen hier selbstorganisierte Teams ins Spiel, die am besten diese Art der Neuen Arbeit meistern und Lösungen interdisziplinär erarbeiten können.</li>
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<li>„Agilität geht vor Führung“. Mit diesem Satz bin ich vor ca. 1,5 Jahren auf einem Event konfrontiert worden. Ich fand die Aussage damals gar nicht witzig. Die Teilnehmerin war jedoch sehr davon überzeugt und hat die Denkweise auch verteidigt. Wenn Wertschöpfung schnell unter Einbeziehung von Kundenaktivitäten passieren muss, um den Auftrag zu erfüllen, warum müssen Arbeitsprozesse, Führungsprozesse stabil sein? Vielleicht sind diese in Bezug auf die Auftragserbringung umständlich, wirken bremsend. Ein anderes agiles Vorgehen kann effizienter sein. Bei mir hat es einige Zeit gedauert, bis ich verstanden habe, wie wichtig Agilität in Zukunft sein wird. Bist du bereit dein Führungsverhalten grundsätzlich den zukünftigen Markt- und damit Unternehmenserfordernissen anzupassen?</li>
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<li>Sind selbstorganisierte Teams bereits ein Thema für dein Unternehmen? Könntest du dir vorstellen, dass in 1-3 Jahren selbstorganisierte Teams vereinzelt oder etabliert in deiner Abteilung arbeiten? Echte selbstorganisierte Teams brauchen keine klassischen Führungskräfte, die sagen wo es lang geht. Sie organisieren die Arbeitsprozesse als Team und definieren Leadership im Team neu. Bist du bereit mitzugestalten, Impulse zu geben? Und welche Rolle möchtest du dabei spielen? Aber vielleicht wartest du eher auf die Dinge, die noch kommen werden ….</li>
</ul>
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<li>Stell dir vor, du könntest in paar Wochen ein selbstorganisiertes Team aufbauen. Einfach so. Weil deine Vorgesetzten es dir einfach zutrauen und für sie klar ist, dass selbstorganisierte Teams wichtig sind. Bist du bereit? Und wie würdest du vorgehen, wie die Mannschaft zusammenstellen? Und welche Rolle wirst du zukünftig spielen? Wenn du „Neue Arbeit“ mitgestalten und ermöglichen möchtest, dann ist es ein vorteilhafter Weg bei solchen Entscheidungsprozessen dabei zu sein, Ideen einzubringen und im besten Fall die neuen Ideen mitumzusetzen. Dazu hilft es wirklich, mehr über das Themenfeld zu wissen und querzudenken.</li>
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<li>Und das bedeutet, das richtige zukunftsweisende Mindset als Führungskraft in einer veränderten Arbeitswelt zu entdecken, zu entwickeln und mit einzubringen. Das ist eine große Herausforderung und wird sich erst über einen längeren Entwicklungsprozess bei dir durchsetzen. Meine ganz persönliche Erfahrung ist, dass es hilfreich ist, drei Faktoren zur Entwicklung des neuen Mindsets in den Mittelpunkt zu stellen:
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<li><span style="color: #006f9e;"><strong>Fokus</strong></span>. Wenn du in neuen Arbeitsstrukturen mitgestalten möchtest, ist es hilfreich im modernen Sinne navigieren zu können. Halte also stets das Ziel im Auge und öffne deine Grundeinstellung für ein neues Mindset zum Beispiel zum Thema „Moderne Führung und selbstorganisierte Teams“. Du wirst es irgendwann brauchen.</li>
<li><span style="color: #006f9e;"><strong>Umfeld</strong>.</span> Schau dir ganz genau an, wo du Menschen in deiner Region finden kannst, die sich über das Thema „Neue Arbeit und Unternehmensorganisation“ regelmäßig austauschen. Das Netzwerk von IntrinifyMe hat mir gerade zu Beginn mit den unterschiedlichen Veranstaltungen sehr geholfen. Es finden aktuell auch sehr viele Barcamps zu diesem Thema statt, bestimmt auch in deiner Region.</li>
<li><span style="color: #006f9e;"><strong>Weitsicht</strong>.</span> Suche aktiv nach Off- oder Online Netzwerken zu aktuellen Themen rund um die neue Arbeitswelt. Und sei in diesen Communities aktiv. Tausche dich immer wieder zu bestimmten Fragen kritisch aus. Hinterfrage Aussagen zur „Neuen Arbeit“, zur Selbstorganisation o.ä., wenn du zweifelst. Nur so bekommst du Klarheit und ein eigenes Standing zu dem Themenfeld.</li>
</ol>
</li>
</ul>
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