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	<title>Was habe ich gelernt? &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 08 Sep 2023 07:25:39 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Was habe ich gelernt? &#8211; | Stefanie Meise</title>
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		<title>Proberäume: Wie Möglichkeitsräume entstehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2023 10:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Was habe ich gelernt?]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Potentiale entdecken und entfalten durch Räume, die Menschen zusammen zu Gestaltern werden lassen. Der Proberaum Dieser Beitrag ist ein ganz persönlicher. Und ich möchte dich auf eine Gedankenreise einladen. Seit Monaten bewegt mich das Thema „Räume“. Häufig verbinden Menschen mit diesem Wort einen physischen Raum. Zum Beispiel einen Büroraum, eine<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/proberaeume-wie-moeglichkeitsraeume-entstehen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
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<p style="font-size:25px">Potentiale entdecken und entfalten durch Räume, die Menschen zusammen zu Gestaltern werden lassen.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Der Proberaum</strong></p>



<p>Dieser Beitrag ist ein ganz persönlicher. Und ich möchte dich auf eine Gedankenreise einladen. Seit Monaten bewegt mich das Thema „Räume“. Häufig verbinden Menschen mit diesem Wort einen physischen Raum. Zum Beispiel einen Büroraum, eine Galerie, ein Spielzimmer, einen Warteraum. Manche verknüpfen mit diesem Begriff auch einen bestimmten Ort oder einen emotionalen Zustand.</p>



<p>Dabei bezieht der Raumbegriff auch Facetten ein: Begegnungs- und Kommunikationsorte, einen Platz des Experimentierens und Ausprobierens, einen Kraftraum, einen Raum der Stille &#8211; oder auch der lauten Töne. Räume dienen auch als Metapher für Gestaltungsmöglichkeiten und bieten Zwischenräume, in denen viele unterschiedlichen Tonalitäten und Schwingungen der menschlichen Verbundenheit einen bestimmten Rhythmus finden können. Und sicher gibt es noch einige Nebenräume…</p>



<p>Aber was fasziniert mich an Räumen?</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Die Kirche als Proberaum</strong></p>



<p>Seit vielen Jahren nehme ich eine längere Wegstrecke in Kauf, um meinen Friseur aufzusuchen. Auch weil er ein toller Mensch ist und es immer warmherzig zugeht. Ich mag es, wenn der Samstagstermin&nbsp; möglichst vor 12:00 Uhr stattfinden kann. Dann versammeln sich in der gegenüberliegenden Kirche Hobby-Musikanten, die seit fast 20 Jahren die Kirche als musikalischen Proberaum nutzen dürfen. Der Deal ist: Das Orchester erhält den Proberaum kostenfrei und dafür spielen sie drei bis vier Mal im Jahr zu besonderen kirchlichen Anlässen. Alle sind happy.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Die Jungs im Proberaum</strong></p>



<p>Was mich daran fasziniert: Hier spielen wöchentlich Musiker, die einfach Lust haben, zusammen zu musizieren. Aus Freude an der Musik. Das ist kein professionell organisiertes Orchester. Das sind Menschen, die einfach Freude haben, ihrer Leidenschaft gemeinsam nachzugehen. Mal spielen sie Jazz-Stücke, mal Rock`n Roll oder auch klassische Interpretationen. Sie haben sich gefunden, erfüllen den Raum mit unterschiedlichen Klängen und geben ihm so eine besondere Note. Und wenn die Musikprobe vorbei ist, gehen sie entspannt und glücklich wieder ihren Weg.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Das versammelte Potential im Raum</strong></p>



<p>Und solche Räume faszinieren mich einfach. Da darf der Solist ins Rampenlicht und wird begleitet. Wenn es soweit ist, tritt er selbstredend in den Hintergrund und lässt den Bläsern den Raum erfüllen. Und dann gibt es immer auch die Individualisten, die vermeintlich gerne mal aus dem Takt fallen – auch sie bekommen einen Raum, ihre Stärken einzubringen. Manchmal spürt man Verstimmtheit, die Streicher haben vielleicht ihre Instrumente noch nicht gestimmt. &nbsp;</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Der Ton und die Musik: Sounds of Leadership</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/digitaler-sound.png" alt="" class="wp-image-4493" width="233" height="233" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound.png 512w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound-300x300.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 233px) 100vw, 233px" /></figure>
</div>


<p>Ja, es gibt auch jemanden, der den Taktstock schwingt, aber das muss nicht immer dieselbe Person sein. Sie agieren selbstorganisiert. Manchmal gibt ein anderer den Takt vor, übernimmt temporär die Führung und übergibt den Taktstock bei dem nächsten Stück, bei dem andere Talente gefragt sind.</p>



<p>Sie können sich an den Kompositionen halten und wunderschöne Stücke spielen. Oder ein Stück wird neu arrangiert und interpretiert und ist auf diese Weise anders – aber auch wunderschön. Das alles passiert in einem Raum, der das Mögliche zulässt. Und Menschen, die sich in diesem Raum einfach gut fühlen und Freude an ihrem Tun haben.</p>



<p>Auch solche Momente gilt es im beruflichen Kontext zu fördern und zu unterstützen.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Den Raum ermöglichen</strong></p>



<p>In Projekten oder in Workshops lässt es sich immer wieder beobachten: Wenn Menschen eine gemeinsame Aufgabe erhalten, die es zu lösen gilt, dann sind das ganz besondere Momente. Die Gruppe begegnet sich einerseits vorsichtig und gleichzeitig wissen sie, dass eine Aufgabe zu bewältigen ist. Automatisch finden sich Menschen, die den Takt einmal antesten, bevor sie ihn vorgeben. Einmal ausprobieren, wie die Stimmung, die Resonanz auf ihr Handeln ist. Sie lenken, moderieren und vereinen. Andere wiederum bringen sich ein, lassen sich mitziehen oder sind ganz stille Beobachter, die in einem kleinen Moment eine Idee oder eine Frage einbringen, die so viel Kraft hat, um auf die Lösungsrichtung zu kommen. Und wenn diese Menschen trotz ihrer unterschiedlichen Rollen spüren, dass ihre Fährte vielversprechend ist, Begeisterung aufkommt, dann kann eine starke Energie entstehen. Ein ganz besonderer Moment der Verbundenheit und Tiefe in einem Team wird spürbar.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Möglichkeitsräume entstehen.</strong></p>



<p>Derzeit beschäftigen mich beruflich drei Raumumgebungen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Da gibt es die unterschiedlichsten <strong>Arbeitsräume</strong>, wie das bekannte Büro, das Co-Working Space oder auch die virtuellen Räume. Wir verbringen täglich unglaublich viel Zeit in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen. Dazu habe ich bereits vor nicht allzu langer Zeit einen Blogpost geschrieben, den du hier nachlesen kannst:</li></ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-stefanie-meise wp-block-embed-stefanie-meise"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="vk37hg5yBd"><a href="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/">Warum fahren wir eigentlich ins Büro?</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Warum fahren wir eigentlich ins Büro?&#8220; &#8212; | Stefanie Meise " src="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/embed/#?secret=2NsHNNT33P#?secret=vk37hg5yBd" data-secret="vk37hg5yBd" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>Kreativ- und Gestaltungsräume</strong>, die in Unternehmen immer stärker in den Fokus rücken, wie z.B. Werkräume oder Innovations-Hubs. &nbsp;<ul><li>Die Idee zu fördern und z.B. mit einem selbst modellierten Prototyp real werden zu lassen, ist eine Möglichkeit, einer Kreativität Ausdruck zu verleihen. Die Visualisierung hilft anderen Menschen, eine Vorstellung zu entwickeln, wie ein Produkt oder eine Lösung ganz grundsätzlich aussehen könnte. Das erzeugt ein gemeinsames Bild einer Idee, worüber sich alle gemeinsam austauschen und ihre Gedanken teilen können.</li></ul></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Der Lernraum, der idealerweise ein <strong>Wachstums- und Entwicklungsraum</strong> für unterschiedliche Menschen sein sollte, in dem Kollaboration und Co-Creation erlebbar wird.<ul><li>Oft erleben wir es noch, das Lernen im Klassenraum aufgrund der strickten Vorgaben durch Lehrpläne stark kuratiert wird. Lernen in einer komplexen und dynamischen Welt braucht aber auch Freiräume, um Lösungswege aufzuspüren, mal in Sackgassen zu landen und doch wieder neue Ideen zu entwickeln. Für diese freieren Lernräume können Ansätze aus dem Design-Thinking oder aus dem agilen Arbeiten wie Scrum für bestimmte Lerneinheiten neue Perspektiven ermöglichen.</li></ul></li></ul>



<p>Für mich ganz persönlich werden Räume, in welchen gemeinsames Arbeiten, Lernen und Wachsen ermöglicht werden, immer wichtiger. Und dieses Miteinander kann auch in Räumen stattfinden, die dafür im ersten Augenblick vielleicht untypisch wirken. Das macht neugierig.</p>



<p>Ich habe einfach Lust, die Kraft in diesen Räumen zu stärken und wirken zu lassen, ein Teil davon zu sein und gleichzeitig dazu beizutragen, dass die Menschen ihr volles Potential entdecken und ausschöpfen können.</p>
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		<title>Schönsprech &#8211; Sprache ohne Kanten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2023 12:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sprache der Arbeit - Leichte Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Was habe ich gelernt?]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Sprache der Arbeit &#8211; Schönsprech in der neuen Arbeitswelt. Ist Schönsprech das neue Business-Deutsch? In der Rubrik #Was habe ich gelernt? schaue ich mir sprichwörtlich selber über die Schulter und werfe dabei auch einen Blick in den Rückspiegel. Heute beschäftige ich mich mit dem Begriff „Schönsprech“, der mir um die<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/schoensprech-sprache-ohne-kanten/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:25px"><strong>Sprache der Arbeit &#8211; Schönsprech in der neuen Arbeitswelt.</strong></p>



<p>Ist Schönsprech das neue Business-Deutsch?</p>



<p>In der <strong>Rubrik #Was habe ich gelernt?</strong> schaue ich mir sprichwörtlich selber über die Schulter und werfe dabei auch einen Blick in den Rückspiegel. Heute beschäftige ich mich mit dem Begriff „Schönsprech“, der mir um die Jahreswende unter einem Blogpost bei der Zeitschrift „Neue Narrative“ ins Auge fiel. Es ist nur ein Wort, aber das faszinierte mich. Auch weil mir im ersten Augenblick gar nicht so deutlich wurde, was der Kommentator eigentlich zum Ausdruck bringen wollte. Deshalb habe ich versucht, näher hinzusehen und möchte mit euch einfach meine spontanen Gedanken teilen. Wie immer in dieser Rubrik: Das sind einfach meine unfertigen Gedanken und Überlegungen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Einfache Sprache: Der&nbsp;Jahresrückblick</strong></p>



<p>Die Leute der Neuen Narrative (NN) stellten die nachfolgenden Bilder in einem Post auf LinkedIn und Instragram online. In diesem bildhaften Jahresrückblick wollten sie darstellen, was unternehmerisch gut und weniger gut gelaufen ist. In einfacher Sprache. Schnörkellos, ohne Kanten und auf den Punkt.</p>



<p>Die Fragen „Was ist gut gelaufen?“ und „Was ist weniger gut gelaufen?“ sind in der modernen und agilen Arbeitswelt wirklich etablierte Fragestellungen, die Reflexion und den Lernprozess unterstützen. Es geht also nicht darum, Nebelkerzen zu werfen oder etwas &nbsp;zu verschleiern.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Design-ohne-Titel11-1024x768.png" alt="Sprache der Arbeit_Stefanie Meise_Schönsprech" class="wp-image-4229" width="674" height="506" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-ohne-Titel11-1024x768.png 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-ohne-Titel11-300x225.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-ohne-Titel11-768x576.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-ohne-Titel11-1536x1152.png 1536w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Design-ohne-Titel11.png 2000w" sizes="(max-width: 674px) 100vw, 674px" /><figcaption><strong>„<em>SCHÖNSPRECH“</em></strong> &#8211; Dieses einzige Wort kommentierte ein Leser. </figcaption></figure>
</div></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Was hat das nun mit Schönsprech zu tun?</strong></p>



<p>Ehrlich gesagt, war ich mir unsicher, welche Bedeutung das Wort im eigentlichen Sinne überhaupt hat. Bei meiner google-Recherche komme ich nun wirklich nicht um das Buch „Schönsprech – Wie uns Politiker und Lobby das Blaue vom Himmel erzählen“ von Reinhart Schlüter vorbei. In diesem Buch geht es um die Verformung der Sprache sowie darum, dass reale Verhältnisse durch die veränderte Sprachanwendung zunehmend vernebelt und beschwichtigt werden. Kann ich das Wort „Schönsprech“ vereinfacht als Spachverformung definieren? Schlüter bezeichnet populäre Wortschöpfungen wie Minuswachstum, Jobwunder oder Sparpolitik als Schönsprech und unterstellt, dass diese Wortkreationen dazu dienen, die Wirklichkeit zu verzerren oder wortkosmetisch zu beschönigen.</p>



<p>Nur wenn ich mir den Blogbeitrag inhaltlich ansehe, kann ich kein Schönsprech erkennen. Eher ist erkennbar, dass mit Objektives Key Results (OKRs) gearbeitet wurde. Und offensichtlich besteht ein Anspruch auf Transparenz, sonst würde die Zeitschrift Neue Narative diesen Beitrag so auch nicht veröffentlichen – er zahlt auf ihre Unternehmenswerte und Policy ein.</p>



<p>Vielleicht war es dem Kommentator aber inhaltlich zu einfach? Vielleicht konnte er diesen Jahresrückblick &#8211; eine Art Management Review &nbsp;light &#8211; in wenigen einfachen Sätzen &nbsp;nicht wirklich ernst nehmen?</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Verändert sich die Sprache?</strong></p>



<p>Ja, die Sprache verändert sich stetig, darin sind sich die Gelehrten einig. Wir selber merken es auch: die Sprache spiegelt einen bestimmten Zeitgeist wider. Früher wurde anders gesprochen und auch anders geschrieben als heute. Wenn Goethe früher etwas merkwürdig fand, dann war es für ihn nicht seltsam oder komisch, sondern einfach nur etwas, das es wert war, sich zu merken.  Mehr dazu findest du in diesem <a href="https://smart-fuehren.de/neuro-learning-besser-lernen/">Blogpost</a>.&nbsp;Unsere Sprache wird von so vielen Trends und Entwicklungen beeinflusst. Dass sie sich permanent entwickelt, können wir alle selber miterleben. Aktuell gendern wir, was das Zeug hält und diskutieren über den Sinn und Unsinn davon.</p>



<p>Sprache hat sich schon immer geändert und wird es auch immer tun – ob wir es wollen oder nicht.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Harte vs. weiche Sprache</strong></p>



<p>Könnte es sein, dass die Sprache in der Arbeitswelt immer weicher wird?</p>



<p>In einem Meeting begegnete mir neulich auch so etwas wie Schönsprech. Als Team suchten wir nach einem neuen innovativen Thema und sammelten dazu erste Ideen. Diese Ideen waren leider dem vergangenen Thema sehr ähnlich. Nun kommentierten einige Teammitglieder im Vorfeld, dass die letzten Ideen nicht zum Erfolg führten. Innerlich merkte ich meinen aufkommenden Widerstand. Wenn die letzten Themen nicht zum Erfolg führten, warum machen wir dann genauso weiter wie vorher? Was macht uns denn jetzt so sicher, dass es erfolgreich werden könnte? </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/was.png" alt="" class="wp-image-4236" width="195" height="195" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//was.png 512w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//was-300x300.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//was-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></figure>
</div>


<p>Diese Fragen habe ich dann in etwas grober Formulierung gestellt. „Die letzten beiden Themen haben wir schlecht umgesetzt, wie kommen wir denn jetzt darauf, dass neue Themen bei unveränderten Bedingungen zum Erfolg zu führen?“ Da wir ja noch in der Phase des Sammelns waren, wurde mein Statement auch auf das Themenboard aufgenommen und wie folgt beschrieben: Es bedarf einer Reflexion der vorherigen Kampagnen. Gut – so neutral kann man das auch beschreiben. Gleichzeitig merkte ich, dass mir das zu weich war. Ich wollte Klartext und die Kommentierung nahm sprichwörtlich den Wind aus den Segeln.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Gewaltfreie Kommunikation</strong></p>



<p>In der modernen Arbeitswelt hat die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marschall B. Rosenberg längst Einzug gehalten. GfK ist ein Sprachmodell, das die zwischenmenschliche Kommunikation in den Mittelpunkt rückt. Es geht darum, die Kommunikation achtsamer und freudvoller zu gestalten und miteinander in Verbindung zu gehen. &nbsp;Die GfK möchte die Härte der Sprache aus dem Spiel nehmen.</p>



<p>Denn: Sprache wirkt. Immer. In der harten Kommunikation sind oft Bedürfnisse versteckt, die unbefriedigt sind. Daher lohnt es sich, die eigene Sprache und das Gesagte des Gegenübers zu reflektieren. Soulbottles geben dazu ganz <a href="https://www.soulbottles.de/soulblog/soul-work/auf-der-arbeit-ueber-gefuehle-reden-anderer-hippie-bloedsinn-gewaltfreie-kommunikation-bei-soulbottles">praktische Einblicke</a>, wie die GfK-Methode bei ihnen Einzug gehalten hat.</p>



<p>Manchmal denke ich, je mehr ich versuche die GFK-Methode anzuwenden, umso weicher wird meine Sprache. Hat sie dann vielleicht auch etwas von Schönsprech?</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Ein Spiegel des Intellekts?</strong></p>



<p>Ich mag die leichte Sprache. Vielleicht wird die Leichtigkeit als Schönsprech empfunden, weil sie sehr einfach anmutet. Jeder, der sich mal die Mühe macht, einen komplexen Sachverhalt vereinfacht darzustellen, weiß, wie herausfordernd diese Verdichtung sein kann. Es geht darum, den Kern zu kommunizieren und dabei dem Anspruch auf Seriosität gerecht zu werden. Mir hat der Kommentar nochmal verdeutlicht, wie schmal der Grat ist, ernstgenommen zu werden. Sind lange, verschachtelte und mit Anglizismen und Fremdwörtern gespickte Sätze Ausdruck von einem hohen Intellekt? Da würde ich mal dagegen halten wollen. Oder sind eckige und kantige Ausdrucksformen ein Spiegelbild einer charismatischen Persönlichkeit? Oder von einer konfrontativen Persönlichkeit? Auch das würde ich nicht unbedingt bestätigen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Fazit</strong></p>



<p>So einfach ist es also nicht mit der leichten Sprache. Bewerte Menschen und Organisationen nicht negativ, herablassend, nur weil sie eine einfache und bewusste Ausdrucksform wählen. Sie ist eine Ausdrucksform von vielen Möglichkeiten. Und: Einfache Sprache erreicht viele Menschen.</p>



<p>Herzliche Grüße, Steffi Meise</p>
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		<title>Spannungsbasiertes Arbeiten: Spannungen helfen, wirksamer in Teams zu arbeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache der Arbeit - Leichte Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Was habe ich gelernt?]]></category>
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		<category><![CDATA[virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Spannungen helfen können, wirksamer in Teams zu arbeiten. Spannungen &#8211; wenn Menschen zusammenkommen, dann wird es spannend. Von Begeisterung, Fröhlichkeit, Kreativität bis hin zum Missverständnis, Frust und echten Konflikten. Das kommunikative Spielfeld ist groß. Und gerade auf dem Tummelplatz der virtuellen Teamarbeit, also da, wo Menschen in Zoom-Meetings, ins<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/spannungsbasiertes-arbeiten/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:30px"><strong>Warum Spannungen helfen können, wirksamer in Teams zu arbeiten.</strong></h2>



<p>Spannungen &#8211; wenn Menschen zusammenkommen, dann wird es spannend. Von Begeisterung, Fröhlichkeit, Kreativität bis hin zum Missverständnis, Frust und echten Konflikten. Das kommunikative Spielfeld ist groß. Und gerade auf dem Tummelplatz der virtuellen Teamarbeit, also da, wo Menschen in Zoom-Meetings, ins Slack-Chats oder via WhatsApp miteinander interagieren, ist es oft umso wichtiger, Fragen, Bedenken und Wünsche möglichst früh und auf Augenhöhe zum Ausdruck zu bringen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:30px"><strong>Was sind Spannungen?</strong><strong></strong></h2>



<p><strong>Spannungen sind Signale</strong>. Sie signalisieren, dass etwas nicht stimmt und etwas angesprochen oder geklärt werden muss. Eine Spannung kann ein persönliches Gefühl sein, welches jeder nur selbst wahrnehmen kann. Oder ein Thema, welches zur Diskussion gestellt werden soll oder mit dem sich ein Teammitglied unwohl fühlt und darüber sprechen möchte. Auch ein Wunsch nach Veränderungen im Team oder in einem Projekt kann ein Spannungsthema sein. Eine offizielle Definition gibt es nicht.</p>



<p>Der Begriff hat seine Wurzel im englischen „tension“ und ist in der Holacracy zu Hause. Holacracy ist ein Konzept für agiles Organisieren, in dem die Spannungen von Mitarbeitenden und Teams ausdrücklich ihren Platz und Wert für die Weiterentwicklung haben.&nbsp; Das Wort &#8222;Spannungen&#8220; ist wie ein Code-Wort, dass wir etwas besprechbar machen wollen. <strong>Spannungen sind Ausdruck von unausgeschöpftem Potential, das für ein Team wirklich bedeutsam sein kann und einen festen Platz in Meetings gebührt</strong>. Es ist ein wirkungsvolles Signalwort, das hilft, ein Thema auf die Bühne zu heben.</p>



<p></p>



<p style="font-size:30px"><strong>Was Menschen brauchen.</strong></p>



<p></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/diskussion.png" alt="" class="wp-image-3978" width="234" height="234" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//diskussion.png 512w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//diskussion-300x300.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//diskussion-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 234px) 100vw, 234px" /></figure>
</div>


<p>Zu ein und demselben Thema schauen Menschen durch unterschiedliche Schlüssellöcher und nehmen so verschiedene Perspektiven ein. Es entstehen ungleiche Bilder. Bedürfnisse und Wünsche unterscheiden sich voneinander. Und gleichzeitig haben wir unterschiedliche Präferenzen und Erwartungen. Vielleicht wünschen wir uns mehr oder weniger Feedback? Oder wir sind mit einer Projektentwicklung nicht einverstanden und brauchen bei der Umsetzung eines Auftrags Unterstützung.&nbsp;</p>



<p><strong>Unterschiedlichkeit ist ok</strong>. Auch die Vielfalt schafft neue Blickwinkel und dennoch ist sie manchmal auch der Nährboden für Spannungen, also für neue Energie, Lernen und gemeinsame Entfaltungsmöglichkeiten.</p>



<p></p>



<p></p>



<p style="font-size:30px"><strong>Spannungen bei der Arbeit &#8211; Arbeit mit Spannung.</strong></p>



<p>Das Wort „Spannungen“ wird in vielen, vor allem eher modernen Organisationen ganz praktisch und selbstverständlich eingesetzt, um <strong>Veränderungspotential zu beschreiben</strong>.</p>



<p>Als ich das erste Mal mit dem Vorhaben, über Spannungen zu sprechen, in einem virtuellen Teammeeting konfrontiert wurde, war ich ganz sicher nicht begeistert.&nbsp; Mir ist noch sehr bewusst, dass mir anfänglich der Zugang zu diesem Wort fehlte. Und ehrlich: Ich hatte eher das Gefühl, dass etwas Unkontrollierbares in der Luft lag und berufliche Frustrationen oder persönliche Themen auf den Tisch kommen könnten.&nbsp;Naja, irgendwie war es auch so. Das darauf Einlassen ist wirklich wertvoll und eine Erfahrung wert. Gerade für die Person, die ein Thema einbringt sowie für die Teammitglieder, die z.B. durch Feedback oder einen neuen Gedankengang&nbsp;partizipieren.</p>



<p>Interessanterweise werden Spannungen in unserem Kulturkreis eher vermieden.&nbsp;Im Grunde begegnen sie uns jedoch jeden Tag in der Zusammenarbeit mit unseren Kolleg*innen und Kunden. Das Gute daran ist: Ein offener Umgang ist wie ein befreiender Türöffner und du kannst aktiv nach Lösungswegen fragen, bekommst Unterstützung und kannst so leichter die nächsten Schritte gehen. <strong>Spannungen wirken wie Treibstoff und helfen Menschen und Organisationen.</strong></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:30px"><strong>Warum fiel es mir am Anfang dann trotzdem so schwer, das Themenfeld zuzulassen und mit dem Konzept “Spannungen” zu arbeiten?</strong></h2>



<p>Zum einen habe ich den Begriff gleich negativ assoziiert. Als ich hörte, dass wir uns über unsere Spannungen im Vorfeld Gedanken machen sollten, war mir sofort klar: Es geht darum, Unzufriedenheiten ins Rampenlicht zu holen. Mir kam gar nicht in den Sinn, dass mit Spannungen auch ganz einfache Fragen, das Teilen von Informationen, das Aussprechen von Wünschen und Bedürfnissen gemeint sein kann. Es fühlte sich alles für mich schwer an und ich wollte mich nur ungern damit auseinandersetzen.</p>



<p>Und ich habe gemerkt, wie viel Überwindung mich die bewusste Auseinandersetzung und das darüber Sprechen gekostet hat.&nbsp; Denn:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Spannungen entstehen immer nur bei einer Person, also nur bei mir, nicht bei anderen.</li><li>Es braucht ein gutes Setting, gerade in virtuellen Räumen, um von Spannungsthemen zu profitieren.</li><li>Die Anzahl der Spannungen, die eine Person verspürt, ist nicht vorgegeben. Es darf auch mehr sein.</li><li>Jede Spannung hat ihre eigene Frequenz.</li></ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:30px"><strong>Die Wirkung einer einfachen Frage: Was brauchst du?</strong></h2>



<p><strong>Was brauchst du?</strong> Mit dieser Frage wenden wir uns an die Person, die eine Spannung ins Team einbringt. Diese Frage fasziniert mich. Sie ist so einfach und gleichzeitig verdichtet sie alles Gesagte auf eine Kernfrage. Wie bereits oben schon beschrieben, können die Antworten darauf für die Arbeit unglaublich wertvoll sein. Nicht nur für die eine Person, sondern&nbsp; für das gesamte Team.</p>



<p class="has-text-align-left"><img decoding="async" width="600" height="383" class="wp-image-3974" style="width: 600px;" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/4.-Felder-Matrix_Retrospektive_Feedbackloop_Stefanie_Meise.png" alt="" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//4.-Felder-Matrix_Retrospektive_Feedbackloop_Stefanie_Meise.png 990w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//4.-Felder-Matrix_Retrospektive_Feedbackloop_Stefanie_Meise-300x192.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//4.-Felder-Matrix_Retrospektive_Feedbackloop_Stefanie_Meise-768x490.png 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>



<p class="has-text-align-left">Alle 14 Tage blicke ich zurück auf das, was ich beruflich erreichen wollte und auch auf das, was ich noch erreichen will. Dazu nutze ich eine ganz einfache Matrix. Sie rückt meine To-Do&#8217;s und Perspektive in den Vordergrund &#8211; aber auch die Teamsicht. Und hier konnte ich zum ersten Mal auch den Begriff Spannungen praktisch einsetzen. Das hat mir geholfen, mir meiner Themen bewusster zu werden und sie leichter in Teammeetings einzubringen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:30px"><strong>3 Tipps, wie du mit Spannungen leichter in Online-Konferenzen umgehen kannst.</strong></h2>



<p>1)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wie kann eine Person ihre Spannung gut zum Ausdruck bringen? Ein gemeinsames Vorgehen hilft, deinem Thema einen guten Rahmen zu geben und dir ein offenes Ohr in Meetings zu verschaffen. Gibt es dafür ein gemeinsames Vorgehen? Wenn nicht, lohnt es sich auf jeden Fall beispielhafte Formulierungen zu geben. Zum Beginn braucht es Übung und für manche Menschen auch Überwindung, die treffenden Worte zu finden. Aber es lohnt sich. Einfache Formulierungen könnten z.B. sein:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>„Ich habe da ein Thema“,</li><li>„Mir ist etwas unklar“,</li><li>„Ich benötige Unterstützung oder Feedback“.</li></ul>



<p>2)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ein Tool, das sich auch in Online-Meetings gut eignet, ist der virtuelle Spannungsspeicher. Damit kann jeder zunächst für sich die Spannungen wahrnehmen und in den Speicher einsortieren. Biete an, mit einem Spannungsspeicher auch in Online-Meetings zu arbeiten. In Vorbereitung auf ein Online-Meeting können die Themen, die besprochen werden sollen,&nbsp; auch via Trello, Arsana &amp; Co. vorab dem Teilnehmerkreis zur Verfügung gestellt werden. So besteht die Transparenz über die Themen, die im Meeting zur Sprache kommen sollen. </p>



<p>3)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Achte darauf, dass du in der Formulierung deiner Spannung andere nicht verletzt. Egal ob in einem Live-Meeting oder im schriftlichen Austausch: Die persönlichen Spannungen zu formulieren, braucht Übung. Gerade, wenn viele Emotionen im Spiel sind, werden die Formulierungen manchmal zunehmend persönlich. Vor allem jedoch, sollten sie wertschätzend sein und zum Ausdruck bringen, was du selbst brauchst, damit sich das Thema für dich entspannt.</p>



<p></p>



<p>Spannungsbasiertes Arbeiten bietet wirklich die Möglichkeit, mit deinem Team besser zusammenzuarbeiten und gibt mehr Raum, die eigenen Potentiale zu entfalten &#8211; wenn wir es gemeinsam zulassen und unterstützen. Probiere es einfach mal aus!</p>



<p>Herzliche Grüße, Stefanie Meise</p>
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		<title>Leichte Sprache: Warum einfache Sprache in der Arbeitswelt immer wichtiger wird.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 13:03:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sprache der Arbeit - Leichte Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Was habe ich gelernt?]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen begegnen. Mit leichter Sprache als wirkungsvolles Instrument für eine gute Zusammenarbeit. Der Grad an Komplexität in einer VUCA-Welt nimmt rasant zu. Oder anders ausgedrückt: Je unsicher unser Arbeitsleben wird, je mehr sehnen wir uns nach Orientierung und Klarheit. Ein klares Wort. Die leichte Sprache oder ein verständliches Miteinander. Eine<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/leichte-sprache-warum-einfache-sprache-in-der-arbeitswelt-immer-wichtiger-wird/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
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<p style="font-size:30px"><strong>Menschen begegnen. Mit leichter Sprache als wirkungsvolles Instrument <strong><strong>für eine gute Zusammenarbeit.</strong></strong></strong></p>



<p>Der Grad an Komplexität in einer VUCA-Welt nimmt rasant zu. Oder anders ausgedrückt: Je unsicher unser Arbeitsleben wird, je mehr sehnen wir uns nach Orientierung und Klarheit. <strong>Ein klares Wort. Die leichte Sprache oder ein verständliches Miteinander</strong>. Eine Art Fundament, Wegweiser und Reisebegleiter. Etwas, das Menschen anspricht und sie mit auf die Reise durch die Wirren des Wandels nimmt.</p>



<p>Direkte Kommunikation kennen wir alle: Persönlich mit Menschen oder durch einen schriftlichen Austausch per Mail, Chat oder Post. Manchmal werden diese beiden Kommunikationsformen auch als <strong>synchrone und asynchrone Kommunikation</strong> beschrieben. Die unterschiedlichsten Kommunikationsformen nehmen an Vielfältigkeit zu, vor allem seitdem wir mit verschiedenen Tools und Plattformen via Zoom, MSTeams, MS365, Slack oder Trello unsere Zusammenarbeit über die Büros hinaus ins Home-Office und zu sonstigen mobilen Arbeitsorten organisieren.</p>



<p>Mit der <strong>Vielfalt an Kommunikationstools und der Zunahme von flexiblen Arbeitsformen</strong> verändert sich die Zusammenarbeit. Menschen arbeiten zwar immer noch miteinander. Doch von wo aus sie arbeiten, wann sie ihren Laptop hochfahren oder ob gerade „Deep-Work“ angesagt ist, d. h. eine ungestörte Arbeitsphase ansteht, in der wir nicht erreichbar sind, kann sehr individuell sein. Alles ist heute irgendwie grundsätzlich denkbar.</p>



<p><strong>Die Zunahme an Flexibilisierung der Arbeit erhöht den Anspruch an unsere Kommunikationsfähigkeit</strong>. Wie wollen wir zusammenarbeiten? Welche Regeln geben wir uns für ein gutes Miteinander? Sind wir alle geübt darin, uns in einem virtuellen Raum verständlich und auf den Punkt auszudrücken? Was brauchen die einzelnen Teammitglieder, damit sie gut arbeiten können? Wie gehen wir damit um, wenn es zwischenmenschlich knirscht und Spannungen aufkommen? Welches Rollenbild von Führung ist in diesen Formen zeitgemäß? Wie schaffen wir es gemeinsam, Wirksamkeit zu erzeugen?</p>



<p>Auf viele dieser Fragen gibt es eine ganz simple Antwort: <strong>Mit einfacher und klarer Kommunikation</strong>. <strong>Eine leichte Sprache, die jeder versteht</strong>, weil sie weniger die Themen umschifft und Probleme vernebelt. Eine Sprache, die weniger verletzt und gleichzeitig Themen auf eine sachliche Arbeitsebene hebt und den <strong>Menschen in den Mittelpunkt</strong> rückt.</p>



<p>Das alles ist gerade in der vernetzten Arbeitswelt relevant. Da, wo Collaboration und Co-Creation eine zeitgemäße Form der neuen Arbeitswelt ist, rückt die Fähigkeit, gut zu kommunizieren in den Blickpunkt. Wertschätzende Kommunikation und trotzdem das Ziel verfolgen – das geht und ist kein Widerspruch. &nbsp;Wir brauchen weniger fertige Konzepte und Tools, sondern eine größere Fähigkeit, mit dem Neuen, mit der Zunahme an Andersartigkeit bewusster und emphatischer umzugehen. Manchmal geht das nicht von jetzt auf gleich. Und manchmal ist es auch wirklich anstrengend. <strong>Wichtig ist, dass wir uns der Worte, die einfache Sprache wirkungsvoll machen, bewusst werden</strong>.</p>



<p>Frag mich mal! 😉 Es ist auch für mich eine Lernreise, auf der ich nach Antworten suche, mich dabei immer wieder reflektiere und versuche, auch die Blickwinkel meines Gegenübers zu verstehen. Kommunikation ist eben keine Einbahnstraße und es braucht manchmal einen langen Atem – und viel Übung.</p>



<p>Auf meiner Homepage widme ich mich daher der <strong>einfachen Sprache</strong>. Gerade, weil ich zu diesem Thema noch nicht alle Antworten habe, sondern auf der Suche bin. Neben meinen bereits bekannten Blogthemen wird es drei neue Rubriken geben: <strong>„Meetings“, „Leichte Sprache in der Arbeitswelt“, und: „Was habe ich gelernt“.</strong></p>



<p>Über die <strong>Rubrik „Was habe ich gelernt“</strong> freue ich mich besonders. Ich nehme euch einfach in meine persönlichen Retroperspektiven mit. Wir werfen also einen gemeinsamen Blick in den Rückspielgel und schauen, was ich gelernt und entdeckt habe, was gut oder auch weniger gut gelaufen ist und welche Erkenntnisse ich aus meinen Erfahrungen ziehe. Regelmäßig reflektiere ich zu bestimmten Themen, die mich ganz persönlich bewegen. In dieser Rubrik teile ich meine Gedankengänge und Einsichten, ohne den Anspruch zu haben, dass sie richtig sind. Es soll einfach ein kleiner „Walk the talk“ sein.</p>



<p>In der <strong>Rubrik „Einfache Sprache“</strong> geht es vor allem um die Kommunikation im Arbeitskontext. Was bewirkt Sprache in den unterschiedlichsten Wirkebenen und wie kann ich sie positiv einsetzen? Hier möchte ich eine Brücke zwischen meinen praktischen Erfahrungen und etwas theoretischem Hintergrund schaffen. Ich glaube, dass ein kleiner theoretischer Hintergrund manchmal hilft, den einen oder anderen Schritt bewusster anzugehen.</p>



<p>Und das <strong>Thema „Meeting“</strong> ist ja schon ein jahrelanger Begleiter von mir. Hier steht vor allem ein Refresh auf meiner Agenda, über das ich schreiben werde.</p>



<p>Bleibt neugierig, schaut einfach gerne bei mir auf meinem Blog vorbei!</p>



<p>Darüber freue ich mich!</p>



<p>Liebe Grüße, Steffi Meise</p>
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