AUSGEBÜXT

DER FREIGEIST IN MIR.

Fürstenberg. Ein kleines Dörfchen in Ostwestfalen. Da bin ich aufgewachsen, in einem konservativen, bodenständigen und von Arbeit geprägten Umfeld. Als ich älter wurde, war es irgendwann soweit: Ich wollte mein eigenes Ding machen. Mich weniger dem Rhythmus der arbeitsreichen Selbständigkeit meiner Eltern einordnen und mich schon gar nicht den dörflichen Normen unterordnen. Ich wollte eigenständig sein und die Welt für mich entdecken. Dafür war zunächst wenig Raum. Es galt: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Doch irgendwann konnte ich meinen Kopf durchsetzen.

In der Nähe von Heidelberg absolvierte ich meine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin. Gelernt habe ich schon früh, mit 17 Jahren:

Alles beginnt mit dem ersten mutigen Schritt! Eine neue Umgebung, neue Menschen, neue Arbeit.

„Freiheit, Vertrauen und Verbundenheit sind meine Heimatwurzeln. Sie sind noch heute meine Koordinaten.“

RUMGEKOMMEN

EINE NICHT ENDENDE ENTDECKUNGSREISE.

Als junger Mensch machte ich viele, für mich spannende Erfahrungen und übernahm schon mit 24 Jahren Führungsverantwortung für ein kleines Team. Nach insgesamt fünf Jahren sozialer Arbeit suchte ich jedoch einen neuen beruflichen Heimathafen.

Gestrandet bin ich in der Weiterbildungbranche, welche ich neu für mich entdeckte. Themen, die mit Zukunft, Entwicklung, Umsetzung, Lernen und Menschen zu tun haben. Das mir noch unbekannte Spielfeld war wie für mich geschaffen. Gemeinsam mit Kunden konnte ich neue Weiterbildungsideen entwickeln und in die Umsetzung bringen. Teams aufbauen und sie in ihren Stärken unterstützen. Neue Technologien in Lernumgebungen einbinden und hybride Konzepte daraufhin weiterentwickeln.

Ich konnte richtig was bewegen!

Es gab auch Schattenseiten. Durch eine Branchenkrise mussten viele Stellen abgebaut und das Geschäftsmodell von Grund auf überdacht und digitaler ausgerichtet werden. Das ist geglückt. Doch dieser Umbruch bewegte mich zum Umdenken. Ich habe mich gefragt, ob ich mich beruflich nochmal neu oder anders aufstellen möchte. So entschied ich mich mit Anfang 30 für ein BWL-Studium. Um das zu finanzieren arbeitete ich vier Jahre lang neben dem Abendstudium als Nachtwache.

Der Bildungsbranche bin ich treu geblieben. In München und Nürnberg eröffnete ich später neue Weiterbildungsstandorte und baute eine deutschlandweit agierende Business-Akademie für Unternehmen und Privatkunden auf. Insgesamt arbeite ich nun seit über 20 Jahren in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, davon die meiste Zeit als Innovatorin, Entwicklerin, Umsetzungsbegleiterin, Projektkoordinatorin, Führungskraft und manchmal auch als Managerin.

Und ich befinde mich immer noch auf Reisen. Alle paar Jahre verändern sich die Arbeitsfelder und Themenschwerpunkte. Auch ich entwickle mich weiter und lerne dazu. Als Trainerin (BDVT), als E-Learning Tutorin, als Organisations-Designerin für agile Unternehmen und Teams, im Bereich des digitalen Marketings, der Systemtheorie, des New Leaderships und des Remote Arbeitens, in Methoden wie Liberating Structures….und, und, und. Neue Themen sind mir willkommen.

„Offenheit und Gestaltungsfreude sind Grundvoraussetzungen, um Neues eine eigene Wachstumsstärke zu geben.“

ANGEKOMMEN

VERBUNDEN MIT DER ZUKUNFT UND DEN MENSCHEN.

Der New Work-Begründer Fridtjof Bergmann prägte den vielzitierte Leitsatz: Alle Menschen sollten einer Arbeit nachgehen können „die sie wirklich, wirklich tun wollen“.

Lange habe ich gebraucht um zu verstehen, was ich wirklich, wirklich tun möchte und was ich dazu benötige.

Mein berufliches Herz schlägt für Menschen und Organisationen, die offen sind und sich in der dynamischen Arbeitswelt weiterentwickeln wollen. Damit das gut gelingen kann, begleite ich sie in co-kreativen Prozessen.

Ich verstehe mich als Umsetzungsbegleiterin, die das Bewährte aus der beständigen Welt schätzt, Zukunftshemen der neuen Arbeitswelt aufspürt und aufgreift und Zukunftsprozesse gestaltet.

Dazu gebe ich Workshops, Webinare und halte Vorträge.

Ich bin geradeheraus und liebe die einfache Sprache. Sie hilft mir, die Themen zu verdichten und direkt auf den Punkt zu bringen. Sie schafft es, die Komplexität auf einen einfachen Nenner herunter zu brechen und gleichzeitig mit Menschen ein gutes Verständnis und eine Verbundenheit aufzubauen.

Ich beschäftige mich gerne mit der Zukunft der Arbeit und weiß, dass ich mit meiner Begeisterung dafür Berge versetzen kann. Es braucht Menschen, die die Zukunft gestalten wollen. Das kann und möchte ich tun – aber nicht alleine. Die Zukunft möchte ich gemeinsam, mit vielen Menschen bewegen.

„Es ist das gemeinsame Erschaffen von Neuem, das mich wirklich glücklich macht!“

Ach ja. Ich lebe in Moers, eine kleine Stadt am linken Niederrhein. Moers bietet ein abwechslungsreiches Umfeld, das mir Inspiration und Schaffenskraft gibt. Das beschauliche Städtchen liegt zwischen Düsseldorf und dem Ruhrgebiet, der holländischen Grenze und dem platten Land. Sag doch einfach Bescheid, wenn du mal dort bist. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit gemeinsam eine Tasse Kaffee zu trinken.

Herzliche Grüße, Stefanie Meise