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	<title>Co-Creation &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
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	<title>Co-Creation &#8211; | Stefanie Meise</title>
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		<title>Proberäume: Wie Möglichkeitsräume entstehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2023 10:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Was habe ich gelernt?]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Potentiale entdecken und entfalten durch Räume, die Menschen zusammen zu Gestaltern werden lassen. Der Proberaum Dieser Beitrag ist ein ganz persönlicher. Und ich möchte dich auf eine Gedankenreise einladen. Seit Monaten bewegt mich das Thema „Räume“. Häufig verbinden Menschen mit diesem Wort einen physischen Raum. Zum Beispiel einen Büroraum, eine<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/proberaeume-wie-moeglichkeitsraeume-entstehen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
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<p style="font-size:25px">Potentiale entdecken und entfalten durch Räume, die Menschen zusammen zu Gestaltern werden lassen.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Der Proberaum</strong></p>



<p>Dieser Beitrag ist ein ganz persönlicher. Und ich möchte dich auf eine Gedankenreise einladen. Seit Monaten bewegt mich das Thema „Räume“. Häufig verbinden Menschen mit diesem Wort einen physischen Raum. Zum Beispiel einen Büroraum, eine Galerie, ein Spielzimmer, einen Warteraum. Manche verknüpfen mit diesem Begriff auch einen bestimmten Ort oder einen emotionalen Zustand.</p>



<p>Dabei bezieht der Raumbegriff auch Facetten ein: Begegnungs- und Kommunikationsorte, einen Platz des Experimentierens und Ausprobierens, einen Kraftraum, einen Raum der Stille &#8211; oder auch der lauten Töne. Räume dienen auch als Metapher für Gestaltungsmöglichkeiten und bieten Zwischenräume, in denen viele unterschiedlichen Tonalitäten und Schwingungen der menschlichen Verbundenheit einen bestimmten Rhythmus finden können. Und sicher gibt es noch einige Nebenräume…</p>



<p>Aber was fasziniert mich an Räumen?</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Die Kirche als Proberaum</strong></p>



<p>Seit vielen Jahren nehme ich eine längere Wegstrecke in Kauf, um meinen Friseur aufzusuchen. Auch weil er ein toller Mensch ist und es immer warmherzig zugeht. Ich mag es, wenn der Samstagstermin&nbsp; möglichst vor 12:00 Uhr stattfinden kann. Dann versammeln sich in der gegenüberliegenden Kirche Hobby-Musikanten, die seit fast 20 Jahren die Kirche als musikalischen Proberaum nutzen dürfen. Der Deal ist: Das Orchester erhält den Proberaum kostenfrei und dafür spielen sie drei bis vier Mal im Jahr zu besonderen kirchlichen Anlässen. Alle sind happy.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Die Jungs im Proberaum</strong></p>



<p>Was mich daran fasziniert: Hier spielen wöchentlich Musiker, die einfach Lust haben, zusammen zu musizieren. Aus Freude an der Musik. Das ist kein professionell organisiertes Orchester. Das sind Menschen, die einfach Freude haben, ihrer Leidenschaft gemeinsam nachzugehen. Mal spielen sie Jazz-Stücke, mal Rock`n Roll oder auch klassische Interpretationen. Sie haben sich gefunden, erfüllen den Raum mit unterschiedlichen Klängen und geben ihm so eine besondere Note. Und wenn die Musikprobe vorbei ist, gehen sie entspannt und glücklich wieder ihren Weg.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Das versammelte Potential im Raum</strong></p>



<p>Und solche Räume faszinieren mich einfach. Da darf der Solist ins Rampenlicht und wird begleitet. Wenn es soweit ist, tritt er selbstredend in den Hintergrund und lässt den Bläsern den Raum erfüllen. Und dann gibt es immer auch die Individualisten, die vermeintlich gerne mal aus dem Takt fallen – auch sie bekommen einen Raum, ihre Stärken einzubringen. Manchmal spürt man Verstimmtheit, die Streicher haben vielleicht ihre Instrumente noch nicht gestimmt. &nbsp;</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Der Ton und die Musik: Sounds of Leadership</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/digitaler-sound.png" alt="" class="wp-image-4493" width="233" height="233" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound.png 512w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound-300x300.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//digitaler-sound-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 233px) 100vw, 233px" /></figure>
</div>


<p>Ja, es gibt auch jemanden, der den Taktstock schwingt, aber das muss nicht immer dieselbe Person sein. Sie agieren selbstorganisiert. Manchmal gibt ein anderer den Takt vor, übernimmt temporär die Führung und übergibt den Taktstock bei dem nächsten Stück, bei dem andere Talente gefragt sind.</p>



<p>Sie können sich an den Kompositionen halten und wunderschöne Stücke spielen. Oder ein Stück wird neu arrangiert und interpretiert und ist auf diese Weise anders – aber auch wunderschön. Das alles passiert in einem Raum, der das Mögliche zulässt. Und Menschen, die sich in diesem Raum einfach gut fühlen und Freude an ihrem Tun haben.</p>



<p>Auch solche Momente gilt es im beruflichen Kontext zu fördern und zu unterstützen.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Den Raum ermöglichen</strong></p>



<p>In Projekten oder in Workshops lässt es sich immer wieder beobachten: Wenn Menschen eine gemeinsame Aufgabe erhalten, die es zu lösen gilt, dann sind das ganz besondere Momente. Die Gruppe begegnet sich einerseits vorsichtig und gleichzeitig wissen sie, dass eine Aufgabe zu bewältigen ist. Automatisch finden sich Menschen, die den Takt einmal antesten, bevor sie ihn vorgeben. Einmal ausprobieren, wie die Stimmung, die Resonanz auf ihr Handeln ist. Sie lenken, moderieren und vereinen. Andere wiederum bringen sich ein, lassen sich mitziehen oder sind ganz stille Beobachter, die in einem kleinen Moment eine Idee oder eine Frage einbringen, die so viel Kraft hat, um auf die Lösungsrichtung zu kommen. Und wenn diese Menschen trotz ihrer unterschiedlichen Rollen spüren, dass ihre Fährte vielversprechend ist, Begeisterung aufkommt, dann kann eine starke Energie entstehen. Ein ganz besonderer Moment der Verbundenheit und Tiefe in einem Team wird spürbar.</p>



<p style="font-size:25px"><strong>Möglichkeitsräume entstehen.</strong></p>



<p>Derzeit beschäftigen mich beruflich drei Raumumgebungen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Da gibt es die unterschiedlichsten <strong>Arbeitsräume</strong>, wie das bekannte Büro, das Co-Working Space oder auch die virtuellen Räume. Wir verbringen täglich unglaublich viel Zeit in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen. Dazu habe ich bereits vor nicht allzu langer Zeit einen Blogpost geschrieben, den du hier nachlesen kannst:</li></ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-stefanie-meise wp-block-embed-stefanie-meise"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="vk37hg5yBd"><a href="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/">Warum fahren wir eigentlich ins Büro?</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Warum fahren wir eigentlich ins Büro?&#8220; &#8212; | Stefanie Meise " src="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/embed/#?secret=2NsHNNT33P#?secret=vk37hg5yBd" data-secret="vk37hg5yBd" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>Kreativ- und Gestaltungsräume</strong>, die in Unternehmen immer stärker in den Fokus rücken, wie z.B. Werkräume oder Innovations-Hubs. &nbsp;<ul><li>Die Idee zu fördern und z.B. mit einem selbst modellierten Prototyp real werden zu lassen, ist eine Möglichkeit, einer Kreativität Ausdruck zu verleihen. Die Visualisierung hilft anderen Menschen, eine Vorstellung zu entwickeln, wie ein Produkt oder eine Lösung ganz grundsätzlich aussehen könnte. Das erzeugt ein gemeinsames Bild einer Idee, worüber sich alle gemeinsam austauschen und ihre Gedanken teilen können.</li></ul></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Der Lernraum, der idealerweise ein <strong>Wachstums- und Entwicklungsraum</strong> für unterschiedliche Menschen sein sollte, in dem Kollaboration und Co-Creation erlebbar wird.<ul><li>Oft erleben wir es noch, das Lernen im Klassenraum aufgrund der strickten Vorgaben durch Lehrpläne stark kuratiert wird. Lernen in einer komplexen und dynamischen Welt braucht aber auch Freiräume, um Lösungswege aufzuspüren, mal in Sackgassen zu landen und doch wieder neue Ideen zu entwickeln. Für diese freieren Lernräume können Ansätze aus dem Design-Thinking oder aus dem agilen Arbeiten wie Scrum für bestimmte Lerneinheiten neue Perspektiven ermöglichen.</li></ul></li></ul>



<p>Für mich ganz persönlich werden Räume, in welchen gemeinsames Arbeiten, Lernen und Wachsen ermöglicht werden, immer wichtiger. Und dieses Miteinander kann auch in Räumen stattfinden, die dafür im ersten Augenblick vielleicht untypisch wirken. Das macht neugierig.</p>



<p>Ich habe einfach Lust, die Kraft in diesen Räumen zu stärken und wirken zu lassen, ein Teil davon zu sein und gleichzeitig dazu beizutragen, dass die Menschen ihr volles Potential entdecken und ausschöpfen können.</p>
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		<title>Warum fahren wir eigentlich ins Büro?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2023 10:55:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen gestalten]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Büro als wichtiger Ankerpunkt für kollaborative Arbeit? Eigentlich liebe ich es, von zu Hause oder von unterwegs aus mit anderen zu arbeiten und kollaborativ ein Projekt nach vorne zu bringen. Und doch fahre ich fast jeden Tag ins Büro, um immer häufiger festzustellen: Ich brauche Tapetenwechsel, mir ist es<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/warum-fahren-wir-eigentlich-ins-buero/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong>Das Büro als wichtiger Ankerpunkt für kollaborative Arbeit? </strong></p>



<p>Eigentlich liebe ich es, von zu Hause oder von unterwegs aus mit anderen zu arbeiten und kollaborativ ein Projekt nach vorne zu bringen. Und doch fahre ich fast jeden Tag ins Büro, um immer häufiger festzustellen: Ich brauche Tapetenwechsel, mir ist es hier zu eng. Was brauche ich eigentlich, um in einen guten produktiven Arbeitsprozess zu kommen?</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Wie muss ein Büro für mich sein?</strong></p>



<p>Diese Frage beschäftigt mich schon seit Wochen, weil ich für mich eine neue Arbeitsumgebung suche. Wäre eine offenere Raum-Atmosphäre vielleicht eine Alternative, z.B. Co-Working-Spaces?&nbsp; Tatsächlich probiere ich immer wieder Co-Working-Spaces aus. Viele gefallen mir gar nicht so gut und von einem schwärme ich immer noch. Und gerade deshalb rückt bei mir die Frage ins Zentrum, welche Bedeutung das Büro oder der Ort der Wissensarbeit für Menschen hat.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Woher kommt der Begriff Büro?</strong></p>



<p>Manchmal hilft es, sich zu erinnern, woher der Ursprung des Begriffs „Büro“ kommt und wie wir das Büro heute interpretieren, welche Bedeutung wir ihm zukommen lassen. Experte auf diesem Gebiet ist Prof. Jan Teunen. Das Büro steht dabei im Mittelpunkt seiner Arbeit. Er ist Kulturphilosoph, berät seit vielen Jahren namenhafte Unternehmen, mittels innovativer und restaurativer Konzepte Unternehmenskulturen zur größeren Entfaltung zu bringen. Er erzählt gerne die Geschichte des Büros:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>„Das Büro wurde 1179 erfunden, im Hochmittelalter. Ein Mönch stellte einige ungehobelte Bretter auf zwei Holzblöcke und legte seine Kutte darüber, um die Pergament- und Ledereinbände nicht zu beschädigen. Die Kutte hieß übrigens &#8222;burra&#8220;, so entstand das Wort &#8222;Büro&#8220;. Es war, wenn man so will, das erste Homeoffice, und es entstand, um das Kostbare zu schützen“ </em>.</p><cite><em>(Auszug aus diesem </em><a href="https://www.derstandard.de/story/2000135559969/jan-teunendie-krise-des-bueros-ist-eine-krise-des-menschlichen"><em>Interview</em></a><em> im DerStandard, Mai 2022).</em></cite></blockquote>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Das eigentliche Wesen des Büros</strong></p>



<p>„Das Büro wurde erfunden, um das Kostbare zu schützen“, so Teunen. Es steht sinnbildlich für den Raum der Geborgenheit und die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und Wünsche.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Das Büro in der heutigen Zeit</strong></p>



<p>In der heutigen Zeit sind Büros oft Orte, die eher funktional eingerichtet sind, um die Arbeit möglichst effektiv zu halten. Da haben persönliche Bedürfnisse und Wünsche eigentlich wenig Raum – so scheint es. Auch wenn wir oft von New Work und neuen Raumkonzepten sprechen, ist die Art des Arbeitens oft noch sehr routinebehaftet und standardisiert. Daher rücken in vielen Raumkonzepten die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen ins Zentrum, um hier noch mehr produktive Arbeit zu ermöglichen. Und auch der Begegnungskommunikation kommt eine große Bedeutung zu.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Das Büro als Ort der Co-Creation</strong></p>



<p>Aber warum zieht es so viele Menschen auch nach der Pandemie zurück ins Büro, obwohl der Ort eigentlich weniger das menschliche Bedürfnis adressiert? Warum fahre ich auch fast täglich zur Arbeit, setzte mich hinter meinen Bildschirm und fahre mittags wieder nach Hause, um von dort aus weiterzuarbeiten?</p>



<p>Der Hirnforscher Prof. Gerald Hüther hat dazu folgende wissenschaftliche Erklärung gefunden:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Dopamin-Achse im Kopf sprüht am deutlichsten, wenn die Qualität im Umfeld des Menschen stimmt.</li><li>Die Motivationsbereitschaft ist der Umgang mit anderen Menschen.</li></ul>



<p>Ja, ich fahre ins Büro, weil ich mich gerne mit anderen Kolleg*innen direkt austausche und die Interaktion mag. &nbsp;Das Büro kann also eine Art zwischenmenschlicher Tankstelle sein, welche mich motiviert. Wie wichtig Beziehungsarbeit und Kommunikation geworden sind, habe ich bereits in diesem Artikel beschrieben: </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-stefanie-meise wp-block-embed-stefanie-meise"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="TjNBh8RaOz"><a href="https://smart-fuehren.de/home-office-mehr-echte-beziehungen-wagen/">Home-Office: Mehr echte Beziehungen wagen</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Home-Office: Mehr echte Beziehungen wagen&#8220; &#8212; | Stefanie Meise " src="https://smart-fuehren.de/home-office-mehr-echte-beziehungen-wagen/embed/#?secret=ETm6Pxt199#?secret=TjNBh8RaOz" data-secret="TjNBh8RaOz" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Das Büro und mein Autonomiebedürfnis</strong></p>



<p>Für mich stelle ich aber fest, dass ich nach kurzer Zeit das Büro wieder verlassen möchte, weil es mich in meiner Schaffenskraft einengt und ich viel lieber in einem großen anregenden Raum sitze, und an Konzepten arbeite oder neue Ideen spinne. Am liebsten mag ich große, offene Räume mit Menschen, die kollaborativ an einer Idee oder an einem Projekt arbeiten.&nbsp; Für mich ist das Büro ein zentraler Punkt gewollter Co-Creation. &nbsp;Ein anderer zentraler Punkt kann mein Home-Office sein oder ein tolles Umfeld im Coworking-Space.</p>



<p>Neulich kommentierte eine Personalerin, dass Menschen, die im Home-Office wirklich produktiv und kreativ arbeiten können, ein ausgeprägtes Autonomiebedürfnis haben. Diese Menschen scheinen sich relativ gut selber organisieren zu können und verfügen über einen großen intrinsischen Gestaltungswillen. Ein interessanter Gedankengang, den ich noch um folgenden Aspekt ergänzen möchte: Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse. Die einen haben ein starkes Autonomie-Bedürfnis und für andere ist Struktur und Sicherheit wichtig. Es hat beides seine Berechtigung in einer modernen Arbeitswelt und für die unterschiedlichen Bedürfnisse kann das Büro eine gute Antwort sein!</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Der Raum spricht eine eigene Sprache</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Leichte-Sprache_1.fw_.png" alt="" class="wp-image-3968" width="231" height="231" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Leichte-Sprache_1.fw_.png 512w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Leichte-Sprache_1.fw_-300x300.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Leichte-Sprache_1.fw_-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px" /></figure>
</div>


<p>Der Raum, in dem Wissensarbeit stattfindet, hat aus meiner Sicht maßgeblichen Einfluss auf uns. Vielleicht müssen wir wieder lernen, den Raum für uns zu erkennen, um darin das volle Potential zu entwickeln. Im Home-Office spricht der Arbeitsraum, das Arbeitsumfeld eine andere Sprache als im Büro. Und diese Sprache muss man lernen und sie muss auch zu mir passen. So gesehen ist für den einen Menschen das Home-Office der geeignete Ort zu arbeiten und für andere weniger, weil die Bedürfnisse ganz andere sind.</p>



<p>Mittlerweile kann die Wissenschaft nachweisen, wie stark die Umgebung, also Räume und Einrichtung, Einfluss auf unser Denken und Fühlen nehmen. Denn wenn der Raum oder die Umgebung Einfluss auf unser Denken nimmt, dann hat es eine unmittelbare Konsequenz auf Menschen, die im Home-Office keinen guten Arbeitsplatz für sich haben. Oder für Menschen, die ein kreatives Umfeld benötigen und ein kleines weißes Einzelbüro als Inspirationsbremse erleben.&nbsp; Die Philosophen Clark &amp; Chalmers haben hierzu eine Theorie entwickelt: die Extended Mind Theory (EMT). Die Theorie beweist, dass unser Denken nicht im Gehirn aufhört. Vielmehr gehen wir kognitive Verbindungen mit unseren Umgebungen ein. Das ist ein sehr spannender Ansatz.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Selbstcheck: Was brauche ich, um gut zu arbeiten?</strong></p>



<p>Schreib dir einfach mal auf, was du brauchst, um dich wirksam bei der Arbeit zu fühlen. Warum fährst du regelmäßig ins Büro oder warum bleibst du lieber zu Hause und arbeitest rein digital kollaborativ?</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Warum-bin-ich-gerne-im-Buero-1024x724.png" alt="" class="wp-image-4370" width="703" height="496" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Warum-bin-ich-gerne-im-Buero-1024x724.png 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Warum-bin-ich-gerne-im-Buero-300x212.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Warum-bin-ich-gerne-im-Buero-768x543.png 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Warum-bin-ich-gerne-im-Buero-1536x1086.png 1536w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Warum-bin-ich-gerne-im-Buero.png 2000w" sizes="(max-width: 703px) 100vw, 703px" /></figure>



<p></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Fazit</strong></p>



<p>Das Büro wird zukünftig vielmehr zu einem zentralen Ort der Begegnung und der Kreation. Menschen wollen zusammenarbeiten. Dazu braucht es neue Raumkonzepte und Ansätze guter Kollaboration, die vor allem die unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse der Menschen berücksichtigen.</p>



<p><em>Herzliche Grüße, Steffi Meise</em></p>
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