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	<title>Neustart &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Apr 2019 14:23:58 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Neustart &#8211; | Stefanie Meise</title>
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		<title>Berufliche Neuorientierung mit 40Plus: 5 Tipps die dir helfen mehr Klarheit  zu bekommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2019 14:56:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Karriereknick]]></category>
		<category><![CDATA[Neuorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Neustart]]></category>
		<category><![CDATA[Raus aus dem Hamsterrd]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielen Menschen, die das 40zigste Lebensjahr überschritten haben. fällt ein Jobwechsel schwer. Manchmal ist es aber genau der richtige Schritt. Die nachfolgenden Ratschläge sollen dir bei deiner beruflichen Neuorientierung helfen. Ich weiß, wovon ich spreche: mit Mitte 40 klappte mein Kartenhaus zusammen. Manchmal kommt eben alles zusammen. Und vielleicht geht<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/berufliche-neuorientierung-mit-40plus-5-tipps-die-dir-helfen-mehr-klarheit-zu-bekommen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><strong>Vielen Menschen, die das 40zigste Lebensjahr überschritten haben. fällt ein Jobwechsel schwer.</strong></h6>
<h6>Manchmal ist es aber genau der richtige Schritt. Die nachfolgenden Ratschläge sollen dir bei deiner beruflichen Neuorientierung helfen. Ich weiß, wovon ich spreche: mit Mitte 40 klappte mein Kartenhaus zusammen.</h6>
<p>Manchmal kommt eben alles zusammen.</p>
<p>Und vielleicht geht es dir ähnlich?</p>
<p>Im Job läuft es lange gut, bis es irgendwie unrund läuft. Am Anfang ist die Situation noch undeutlich. Doch obwohl wir es vielleicht selbst spüren und unzufrieden sind, bleibt die Situation unausgesprochen. Den wesentlichen und konsequenten Schritt vermeiden wir.</p>
<p>Die Kündigung.</p>
<p>Der Schlussstrich.</p>
<p>Der Neustart.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><strong>Neustart mit 40Plus</strong></h6>
<p>Ein Neustart mit 40Plus ist gerade in der mittleren Lebenshälfte immer mit Ängsten und Zweifeln verbunden. Es nicht immer einfach zu unterscheiden ist, ob es nur ein vorübergehendes Gefühl ist, den Job zu wechseln oder ob es sich um ein wahres Signal für den Neustart handelt. Ein Jobwechsel daher sollte gut überlegt sein, bevor die Kündigung ausgesprochen wird. Manchmal ist es auch nur ein Schritt zu kündigen, damit ein Neustart überhaupt möglich sein wird.</p>
<p>Mir ging es auch so.</p>
<p>Mit 40Plus habe ich gespürt, dass meine Zeit in dem Unternehmen, für das ich seit fast 10 Jahren gearbeitet habe, abläuft. Und dann gab es noch einen zwischenmenschlichen Vorfall auf oberster Vorgesetztenebene, welcher mir persönlich sehr zugesetzt hat.</p>
<p>Das war eine extrem schwierige Zeit für mich.</p>
<p>Von Natur aus bin ich eine „Zukunftsdenkerin“ und „Umsetzerin“. Ich bin zukunftsorientiert. Doch in meinem letzten Jahr habe ich mich gefühlt, wie jemand, der nur noch Prügel einsteckt und es wurde immer schwerer, neue Zukunftsprojekte zu erarbeiten und anzustoßen. Ganz zu schweigen von einer sorgfältigen Erarbeitung einer persönlichen Strategie für meinen beruflichen Neustart.</p>
<p>Aber irgendwann musste auch ich aus den Puschen kommen. Und es hat geklappt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>5 Tipps für deinen Weg in die Neuorientierung im Job</strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1-300x200.jpeg" alt="" class="alignnone size-medium wp-image-2031" width="300" height="200" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1-300x200.jpeg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1-768x512.jpeg 768w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1-1024x683.jpeg 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1-360x240.jpeg 360w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/lilnks-oder-rechts-1.jpeg 1050w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Bei deinem Weg in Richtung Neuorientierung im Job helfen dir folgende 5 Tipps:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><strong> Unlust frühzeitig wahrnehmen</strong></li>
</ol>
<p>Manchmal macht sich gerade das „Nicht mehr wollen“ im Job unterschwellig viel häufiger in der Magenkuhle bemerkbar. Ohne dass wir dabei wissen, worum es wirklich geht – nämlich um die Unzufriedenheit im Job. Achte auf diese Signale! Je eher wir dieses Bauchgefühl, die Unzufriedenheit wahrnehmen, umso klarer können wir die Entscheidung treffen und nach Alternativen Ausschau halten. Du hast dadurch die Möglichkeit, in Ruhe den Neustart vorzubereiten und Pläne zu schmieden, während sich der Leidensdruck noch in Grenzen hält und dich emotional noch nicht blockiert.</p>
<ol start="2">
<li><strong> Was ist dir wirklich wichtig?</strong></li>
</ol>
<p>Was steckt in dir und begeistert dich schon lange? Hast du Talente, die in dir schlummern? Vielleicht bist du gerade in einem Job, der dir nur wenig Spielräume gibt und du deine Talente nie richtig ausspielen kannst. Du bist kreativ, steckst aber in klar definierten Aufgaben eines Sachbearbeiters fest. Finde heraus, was dir wirklich wichtig ist. Was wäre dein Traum-Job? Welche Tätigkeiten und Aufgaben würde dieser beinhalten?</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><strong> Vision erstellen</strong></li>
</ol>
<p>Am Anfang steht eine eher schwammige Idee. Wenn du dich beruflich neu aufstellen möchtest, braucht es mehr Klarheit. Auch für uns, mit 40Plus. Irgendwie muss Licht ins Dunkeln kommen. Manche arbeiten mit verschiedenen Tools und Brainstorming-Techniken und erstellen ein persönliches Vision-Board, welches die Ideen, Wünsche und Sehnsüchte beinhaltet, die für die eigene Zukunft wichtig erscheinen. Eine Vision zu skizzieren, ist das eine. Doch es braucht auch Klarheit. Worum geht es dir wirklich? as ist wichtig? Und was ist dein Herzens-Ziel? Aus Ideen werden Pläne. Die Antworten werden dann zu Wegweisern für deinen Zukunftsplan und deinen Neustart. Danach kann es an deine Umsetzung gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li><strong> Wie willst du arbeiten?</strong></li>
</ol>
<p>Wie stellst du dir deine neue Arbeit und das zukünftige Arbeitsumfeld vor? Was ist dir im Job wichtig? Worauf würdest du dich auch neu einlassen?  Diese Antworten schaffen Klarheit und einen guten Ausgangspunkt für alle weiteren Schritte. Gerade Menschen, die sich verwirklichen möchten, denken über unterschiedlichsten Arbeitsformen nach und versuchen ihre Talente in unterschiedlichsten Jobs in einem Portfolio unter zu bringen. Für manche gibt es überhaupt keine Alternative zur Vollzeitstelle. Andere wiederum können sich eine Teilzeitbeschäftigung kombiniert mit projektbezogener Arbeit als Freelancer gut vorstellen. Es gibt auch hier einige spannende Möglichkeiten. Tauche einfach einmal in die Optionen ein und finde heraus, was zu dir passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li><strong> Trau dich!</strong></li>
</ol>
<p>Gerade Menschen mit 40Pus haben schon einiges an Erfahrungswissen auf den Buckel. Und interessanter Weise bedeutet das nicht gleich, dass sie mit viel Mut, Klarheit und Power nach Alternativen suchen und einen Neustart wagen. Gerade Menschen mit 40Plus agieren vorsichtiger, teilweise abwartend und risikoarm.  Doch wenn du klar hast, für was dein Herz schlägt, welche Vision in dir steckt und welche Richtung du einschlagen möchtest, dann lass dich nicht aufhalten! Trau dich! Mir ist klar, dass sich das sehr leicht sagt. Aber am Ende des Tages kommt es darauf an, dass du in den Spiegel schauen kannst und weißt, dass du es versucht hast.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Daher weht der Wind</strong></p>
<p>Menschen, die sich im Alter von 40Plus befinden, kennen noch die analoge Welt und sind Teil der digitalen Welt. Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt unglaublich stark in kurzer Zeit verändert und extrem viele Jobanforderungen auf den Kopf gestellt. Digitale Geschäftsmodelle stellen etablierte Branchen wie die Versicherungs- und Automobilindustrie vor Mammut-Herausforderungen. Auch die Beschäftigungsmodelle werden immer  flexibler. Von Home-Office über Sabbatical, über Job-Sharing bis zum Arbeiten als digitaler Nomade: Vieles ist möglich.</p>
<p>Jobprofile ändern sich. Traditionelle Berufe verschwinden fast ganz von der Bildfläche und neue Berufsbilder entstehen. Derzeit sind Kompetenzprofile immer noch bedeutsam und sind wichtig für die Besetzung eines Jobs. Doch auch das ändert sich derzeit radikal. Es geht immer stärker in Richtung „Was sind deine Potenziale und Stärken?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Warte nicht, bis du vor die Tür gesetzt wirst. Es macht einfach Sinn, sich permanent mit der Entwicklung im Job auseinander zu setzen. Wohin geht die Reise in deiner Branche? Passt die aktuelle Arbeit noch zu dir und was willst du wirklich? Wenn du noch die Wahl hast, ist es viel einfacher, sich neue Perspektiven zu erarbeiten, Jobalternativen zu finden, als wenn klar ist, dass du den Betrieb verlassen musst. Dann kommen Gefühle mit ins Spiel und du kannst kaum Gedanken entspannt und neutral durchspielen.</p>
<p>Deshalb: Komm in die Gänge und nimm deine berufliche Zukunft selbst in die Hand!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What´s next? &#8211; Wenn deine Zeit im Job abläuft</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/whats-next-wenn-deine-zeit-im-job-ablaeuft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2019 08:26:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neues entdecken & ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Neu denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Neustart]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft in meinem Job]]></category>
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					<description><![CDATA[Zukunft neu denken!!! Wenn du intuitiv spürst, dass deine Zeit im Job abläuft…und wie du deine Beschäftigungsfähigkeit aufrechterhalten kannst. Vielleicht spürst du das manchmal auch? Es ist so, als ob du und dein Arbeitgeber einfach nicht mehr zusammengehören und fremd miteinander werden. Als Erklärungsversuche müssen dann Sätze herhalten wie: „Die<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/whats-next-wenn-deine-zeit-im-job-ablaeuft/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Zukunft neu denken!!!</strong></span></h5>
<p>Wenn du intuitiv spürst, dass deine Zeit im Job abläuft…und wie du deine Beschäftigungsfähigkeit aufrechterhalten kannst.</p>
<p>Vielleicht spürst du das manchmal auch? Es ist so, als ob du und dein Arbeitgeber einfach nicht mehr zusammengehören und fremd miteinander werden. Als Erklärungsversuche müssen dann Sätze herhalten wie: „Die Werte stimmen nicht mehr überein.“ „Strukturen bröckeln permanent und ändern sich.“ Oder: “ Die Unternehmenskultur hat sich verändert. “Alles wird hektischer und unpersönlicher.“ Eine neue Zeitrechnung ist angebrochen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Zukunft-neu-denken-300x300.png" alt="" class="size-medium wp-image-2226 alignleft" width="300" height="300" />Veränderungen sind immer notwendig, um die Weiterentwicklung zu fördern. Und Weiterentwicklung bedeutet, dass sich jeder bewegen muss. Das gilt für Unternehmen genauso wie für Mitarbeiter. Im Idealfall marschieren beide in die gleiche Richtung. Doch manchmal passiert genau das Gegenteil und eine respektvolle Arbeitsbeziehung bröckelt langsam.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Woran kannst du erkennen, dass sich die Wege entzweien?</strong></span></h5>
<p>Jeder Beschäftigte erlebt sein Arbeitsverhältnis, seine Beziehung zum Unternehmen, zu Vorgesetzten und Kollegen sehr individuell. Doch höre dich einfach mal in deinem Freundes- und Bekanntenkreis um. Oft sind es immer wieder die <strong>drei Anzeichen</strong>, die auftauchen, wenn sie im Job nicht mehr glücklich sind:</p>
<ul>
<li>Zeitlicher und emotionaler Druck nimmt beim Mitarbeiter zu: Ich komme mit den Vorgesetzten nicht mehr klar bzw. die Zusammenarbeit hat sich verändert (menschliche Seite)</li>
<li>Organisatorische Rahmenbedingungen ändern sich, es wird umstrukturiert, neue Organisationsformen eingezurrt (Strukturänderungen)</li>
<li>Die fachliche und persönliche Weiterentwicklung stagniert (persönlich)</li>
</ul>
<p>Doch selten sind wir in der Lage, diese Anzeichen so sachlich und reflektiert zum Ausdruck zu bringen.  Es macht sich anders bemerkbar…</p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Symptomatisch: Stinkende Unternehmenskultur</strong></span></h5>
<p>Als Mitarbeiter erleben und spüren wir eher Veränderungen. Auch wenn wir wissen, dass sich Dinge ändern werden, macht die Kluft zwischen Wissen und persönlicher Wahrnehmung, Betroffenheit und Gefühl einen großen Unterschied aus. Wir versuchen, unserer persönlichen Gefühlswelt irgendwie Ausdruck zu verleihen und umschreiben berufliche Alltagssituationen und Gefühle, die uns belasten. Doch häufig bricht es aus einem einfach so heraus. Ein Schwall von Äußerungen, die meist negativer Natur sind.</p>
<p>Symptomatisch betrifft es verschiede Bereiche im Unternehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beispielhafte  Themen &amp; Symptome</strong>:</p>
<ul>
<li>Es wird lauter über schlechte Unternehmenskultur gesprochen</li>
<li>Ich gehe nicht mehr gerne zur Arbeit</li>
<li>Die Zusammenarbeit wird unpersönlicher</li>
<li>Der Informationsfluss nimmt ab, wird selektiver</li>
<li>Der Ton miteinander ändert sich langsam aber merklich</li>
<li>Entscheidungswege laufen anders, teils werden Ergebnisse nur bekannt gegeben und müssen umgesetzt werden</li>
<li>Als vormals Leistungsträger wirst du immer seltener um Rat gefragt</li>
<li>Leistungsträger werden scheinbar neu definiert</li>
<li>Negative Gefühle und Selbstzweifel schleichen sich wie ein Geschwür in den Alltag</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn Unternehmen und Mitarbeiter auf sehr unterschiedlichen Wegen marschieren, macht sich das bemerkbar. In einem Podcast-Interview habe ich vor einigen Wochen eine spannende Analogie zur Unternehmenskultur gehört:</p>
<p><em>Kultur ist wie gute Luft. Ist sie klar und rein, riechst du sie nicht. Ist die Luft leicht verschmutzt, nimmst du es auch nicht wahr. Du riechst das nicht. Stinkt die Luft jedoch, ist sie stark verschmutzt, dann macht sich das ganz wesentlich bemerkbar. „Stinkt die Unternehmenskultur“, wird darüber immer wieder gesprochen und debattiert.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Die entscheidende Frage</strong></span></h5>
<p>Viele Menschen können die belastenden Situationen nachempfinden; den Druck, der auf einem lastet, die emotionale Angespanntheit, die Sehnsucht, dass sich wieder alles positiv entwickelt.</p>
<p>Eine verwirrende Situation. Wie kann ich hier einen klaren Kopf bewahren und frühzeitig erkennen, ob sich der Wind für mich negativ dreht?</p>
<p>Es gibt eine ganz einfache Frage dazu. Wenn du diese Frage mit „Nein“ beantwortest, kannst du dir sicher sein, dass deine Zeit in diesem Job abläuft. Vorausgesetzt, du bist wirklich tief unzufrieden und unglücklich mit der Arbeitssituation bzw. damit, wie sie sich entwickeln wird.</p>
<p>Die Frage lautet:</p>
<blockquote>
<h6><strong>Kannst du deine aktuelle Jobsituation entscheidend positiv beeinflussen? </strong></h6>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Warum du jetzt ehrlich sein solltest</strong></span></h5>
<p>Wenn du die Frage mit „Nein“ beantwortet hast, dann bist du möglicherweise am falschen Ort. Und wahrscheinlich wirst du gute Gründe haben, warum du an dieser Situation noch festhältst. Deine Familie ist vielleicht auf dein Gehalt angewiesen oder du hast den Vorteil, dir die Zeit relativ flexibel einzuteilen, um deine pflegebedürftigen Eltern zu versorgen.</p>
<p>Doch stell dir vor, alles bleibt beim Alten. Wo bleibst du und was macht das mit dir?</p>
<p>Reichen deine fachlichen Skills für die zukünftigen Anforderungen im Job aus? Bist du up to date? Kannst du die geforderten Erwartungen erfüllen und kannst du deine Situation positiv beeinflussen? Vielleicht nickst du jetzt, das ist super. Vielleicht musst du erst darüber nachdenken.  Doch wenn du in deinem Job „glücklich“ sein möchtest, dann sollte im Idealfall die emotionale Komponente stimmen sowie das Arbeitsumfeld und die Gesamtbedingungen.</p>
<p>Du musst versuchen sehr früh zu erkennen, was hinter dem Berg los ist, was nach der nächsten Kurve kommt. Und es ist wichtig, zunächst einmal sachlich einzuschätzen das, was dich da erwarten könnte.</p>
<p>Wenn wir direkt betroffen sind, sind wir kaum in der Lage mit einem kühlen Kopf eine clevere Einschätzung einer Situation vorzunehmen. Dieses Vorausschauen kannst du immer dann locker machen, wenn niemand damit rechnet.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Finde einen Ausweg</strong></span></h5>
<p>Solltest du für dich klar haben, dass deine Zeit abgelaufen ist, dann bleib besonnen. Kein Grund zur Panik!</p>
<p>Kathrin Menge, Mitglied des Vorstands bei Henkel (zuständig für Personal und Services) sprach auf der NEW Work Konferenz(#NWX19) in Hamburg u.a. das Thema „Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit“ der Mitarbeiter für zukünftige Aufgaben an. Und was Arbeitgeber und Mitarbeiter für diesen Erhalt tun müssten. Dabei stellte sie eine ganz zentrale Frage in den Raum:</p>
<blockquote><p><strong><em>„Was müsste ich eigentlich in den nächsten Jahren können?“</em></strong></p></blockquote>
<p>Denn:</p>
<p>Wenn durch den immer fortlaufenden Wandel Aufgaben wegfallen, muss ich vielleicht andere Aufgaben mitübernehmen.</p>
<p>Meine Stelle verändert sich und ich brauche für die Ausübung dieser neuen Aufgaben neue Fähigkeiten. Welche werden das sein?</p>
<p>Diese Fähigkeiten muss ich erlernen, mich also weiterentwickeln. Denn es ist eine Tatsache, dass die Halbwertzeit von Wissen immer geringer wird. Und damit ist die permanente Weiterentwicklung, das Lernen notwendig. Lernen ist eine permanente Aufgabe!</p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Fazit</strong></span></h5>
<p>Wenn du also deinen Job wechseln willst oder auch planst, längerfristig Veränderungen mitzugehen, dann beschäftige dich damit, wie sich dein Aufgabenfeld in den nächsten Jahren entwickelt, damit du deine Beschäftigungsfähigkeit sicherstellen kannst!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
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