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	<title>digitale Transformation &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
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	<title>digitale Transformation &#8211; | Stefanie Meise</title>
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		<title>Welche digitalen Kompetenzen werden in Zukunft benötigt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 06:06:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kompetenz]]></category>
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					<description><![CDATA[In Zukunft benötigen immer mehr Mitarbeiter digitale Kompetenzen. Das ist eine Kernvoraussetzung für wettbewerbsfähige Unternehmen. So schallt es mittlerweile durch die Fachjournalie. Welche digitalen Kompetenzen sind gemeint und wie lassen sich diese erlernen? Ich stelle mir bewusst diese Frage und suche nach Antworten. Und diese sind schwer zu fassen. Offenbar<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/welche-digitalen-kompetenzen-werden-in-zukunft-benoetigt/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>In Zukunft benötigen immer mehr Mitarbeiter digitale Kompetenzen.</strong></span></h6>
<p>Das ist eine Kernvoraussetzung für wettbewerbsfähige Unternehmen.</p>
<p>So schallt es mittlerweile durch die Fachjournalie. Welche digitalen Kompetenzen sind gemeint und wie lassen sich diese erlernen?</p>
<p>Ich stelle mir bewusst diese Frage und suche nach Antworten. Und diese sind schwer zu fassen.</p>
<p>Offenbar bewegt das Thema Digitalisierung viele Menschen. Dieser Artikel ist Teil der <strong>Blogparade</strong></p>
<p><a href="http://www.ottogroupunterwegs.com/blog/blog/posts/Blogparade-Digitalisierung-Was-passiert-da-gerade-eigentlich.php" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Digitalisierung: Was passiert da gerade eigentlich?&#8220;</a></p>
<p>Mit meinem Beitrag versuche ich mich dem Thema aus dem Blickwinkel von Arbeit und Lernen auseinander zu setzen.</p>
<p>Laut dem Statistik-Portal „statista“ schneidet Deutschland in den digitalen Grundlagen gut ab.</p>
<p>Und statista liefert auch gleich eine Definition von <a href="https://de.statista.com/infografik/4505/digitale-kompetenzen-in-europa/" target="_blank" rel="noopener">„Digitalen Grundlagen“</a>, dort heißt es:</p>
<p><em>„Digitale Kompetenzen sind die Kenntnisse und Fähigkeiten, die für den Umgang mit digitalen Medien und die sichere und kritische Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für Arbeit, Freizeit, Lernen und Kommunikation erforderlich sind.“</em></p>
<p>Das klingt zwar sehr abstrakt, aber so dramatisch scheint dann die Lage doch nicht zu sein – oder?</p>
<p>Doch.</p>
<p>Unternehmen benötigen in Zukunft zwingend mehr und vielfältigere <span style="color: #006f9e;"><strong>„Digitale Kompetenzen“</strong></span>, um ausreichend im dynamischen Wettbewerb agieren zu können.</p>
<p>Es werden neben den bekannten „etablierten“ Kompetenzen, die in Mitarbeiterkompetenzprofilen aufgeführt sind, noch weitere <em>neue</em> Kompetenzen benötigt.</p>
<p>Und diese neuen Kompetenzen haben irgendetwas mit Vernetzung und Kommunikation im weitesten Sinne zu tun. Das Anwenden von Hard- und Computersoftware spielt dabei kaum eine Rolle.</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Untitled-design1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-949" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Untitled-design1-300x200.png" alt="Digitale Kompetenz" width="339" height="226" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Untitled-design1-300x200.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Untitled-design1.png 567w" sizes="(max-width: 339px) 100vw, 339px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich damals als Bildungsmanagerin Schulungsangebote zum Thema „Neue Medien –Umgang mit Hard- und Software“  für junge Erwachsene organisiert  habe.</p>
<p>Das war im Millennium-Jahr, also anno 2000. Damals gingen die Märkte, der Wettbewerb  davon aus, dass der Computer, die Speichermedien und der Drucker unbekannte Geräte waren, die erst noch von der breiten arbeitenden Masse erobert werden mussten.</p>
<p>Wir haben den Umgang mit IT geschult sowie Medienkompetenzen gefördert.</p>
<p>Heute spielen Kleinkinder bereits mit Tablets  und bedienen selbstverständlich das Smartphone oder schauen sich Videos auf Youtube an. Interaktive Whiteboards werden in Schulen eingesetzt, und die Schulkinder können viele ihrer Projektaufgaben nur durch Recherchen im Internet erledigen.</p>
<p>Es war damals unvorstellbar, dass u.a. Steve Jobs mit der Weiterentwicklung des iPhone, dem Tablet &amp; Co. die technologische Entwicklung derart revolutionieren würde. Und ich rede noch nicht einmal von der rasanten Entwicklung der sozialen Netzwerke wie Facebook, Xing, Twitter &amp; Co., die unser Kommunikations- und Informationsverhalten stark beeinflusst und verändert haben.</p>
<p>Jetzt sind wir also mehr als 15 Jahre weiter. Es geht nicht mehr um das An- und Ausschalten eines Computers.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3></h3>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Was bedeutet Digitalisierung und welche Folgen hat diese ganz grob?</strong></span></h5>
<p>Digitalisierung ist zunächst die Überführung eines händischen Vorgangs in einen elektronischen, digitalen Vorgang.</p>
<p>Damit also ein Computer einen Arbeitsschritt erledigen kann, muss dieser zuvor mit Daten und Informationen gefüttert werden. Dieses „Für den Computer verständlich machen von Informationen“ ist <strong>Digitalisierung. </strong></p>
<p>Mit anderen Worten bedeutet das: wir benötigen für diese Vorgänge <strong>digitale Kompetenzen. </strong></p>
<p><strong>Wir benötigen digitale Kompetenzen,  um </strong>so viele digitale Informationen in ganz unterschiedlicher Art in die richtige Richtung zu bewegen, zu interpretieren, zur Verfügung zu stellen, sie auszutauschen, sie in Zweifel zu ziehen, sie in anderen Kontexten einzubinden, Meinungen einzuholen, Trends zu erkennen und zu setzen u.v.m. – für alle diese Anforderungen.</p>
<p>Mit der Digitalisierung werden bestimmte Prozesse für die computergestützte Weiterverarbeitung aufbereitet.</p>
<p>Und da ist der Schritt zur Forderung, dies noch effizienter zu tun, nicht weit. Stichwort <strong>„Automatisierung“.</strong></p>
<p>Die Digitalisierung ist da – machen wir was Tolles daraus!</p>
<p>Und dafür benötigen wir Digitale Kompetenzen.</p>
<p>Soweit so gut.</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Spannende-Jobs-Digitalisierung-bitkom.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-945" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Spannende-Jobs-Digitalisierung-bitkom-300x169.png" alt="spannende-jobs-digitalisierung-bitkom" width="408" height="230" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Spannende-Jobs-Digitalisierung-bitkom-300x169.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Spannende-Jobs-Digitalisierung-bitkom-1024x576.png 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Spannende-Jobs-Digitalisierung-bitkom.png 1066w" sizes="(max-width: 408px) 100vw, 408px" /></a></p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Worum geht es bei Digitaler Kompetenz?</strong></span></h5>
<p>Es geht um technologische Vernetzung.</p>
<p>Es geht um persönliche Vernetzung.</p>
<p>Es geht um Kommunikation in sozialen Netzen.</p>
<p>Es geht um vernetzte Zusammenarbeit im globalen Kontext.</p>
<p>Es geht um Macht und Einflussnahme in Netzwerken.</p>
<p>Es geht um Mobilität und Beschleunigung im Business.</p>
<p>Es geht um Beschleunigung von Wertschöpfungsprozessen.</p>
<p>Es geht um die Gestaltung von kooperativen Wertschöpfungsprozessen.</p>
<p>Es geht um vieles, vieles mehr …</p>
<p>Viel mehr als wir uns vielleicht gerade vorstellen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Welche Mitarbeiterkompetenzen sind dafür in Zukunft gefragt?</strong></span></h5>
<p>In meinen Gesprächen mit Personalverantwortlichen, Social-Media- und Digitalsisierung-Experten höre ich immer wieder einen Mix aus folgenden Kompetenzen &amp; Anforderungen:</p>
<ol>
<li>Selbstführungskompetenz</li>
<li>Hohe Kommunikationskompetenz</li>
<li>Systemisches Denken und Handeln (Neue Arbeits- und Organisationsstrukturen)</li>
<li>Mischung aus Generalist und Spezialist</li>
<li>Umgang mit Ressourcenwissen &amp; Wissensmanagement</li>
<li>Technologie- und Medienkompetenz</li>
<li>Soziale Kompetenzen (Verhandlungstechniken für Kooperation, Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Dialog, Gruppendynamik)</li>
<li>Kooperation (Netzwerke bilden und Netzwerke gestalten)</li>
<li>Persönliche Kompetenzen: Empathie, Kreativität, Selbstverantwortung, Werteauthentizität, Emotionale Intelligenz, Querdenken</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn ich mich umschaue, da scheint es kaum Kompetenzkriterien für Digitale Kompetenzen in Unternehmen zu geben.</p>
<p>Als Unternehmen kann ich zwar prinzipiell Seminare, Coachings und Beratungsleistungen einkaufen, die bei der Entwicklung der digitalen Kompetenzen unterstützen.</p>
<p>Aber es muss die Frage geklärt werden, welche dieser digitalen Kompetenzen in Zukunft verstärkt nötig werden? Sind diese im Unternehmen bereits vorhanden? Wie schaffen wir es, diese zu entwickeln?</p>
<p>Und damit tuen sich Unternehmen schwer.</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Digitale-Kompetenzen-bitkom.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-943" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Digitale-Kompetenzen-bitkom-300x169.png" alt="digitale-kompetenzen-bitkom" width="401" height="226" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Digitale-Kompetenzen-bitkom-300x169.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Digitale-Kompetenzen-bitkom-1024x576.png 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Digitale-Kompetenzen-bitkom.png 1066w" sizes="(max-width: 401px) 100vw, 401px" /></a></p>
<p>In einer repräsentativen Umfrage unter 500 Unternehmen hat Bitkom herausgefunden, dass für die große Mehrheit der Befragten Weiterbildung rund um Digitalthemen wichtig ist.</p>
<p>Neun von zehn Unternehmen gehen davon aus, dass die Digitalkompetenz genauso wichtig wird, wie fachliche und soziale Kompetenz. Allerdings investieren laut dieser Umfrage nur wenig in Weiterbildung.</p>
<p>Vielleicht fehlt Unternehmen Klarheit, welche Kompetenzen sie <em>wirklich</em> benötigen? Oder:  Vielleicht agieren Unternehmen, die die Notwendigkeit erkannt haben, weniger klassisch?</p>
<p>Sie öffnen sich eher agilen Praktiken und bauen digitale Kompetenzen bei Mitarbeitern unbewusst „on the job“ aus.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Kurz zusammengefasst</strong></span></h5>
<p>Ich bin sicher, dass digitale Kompetenzen immer stärker an Bedeutung zunehmen und irgendwann genauso wichtig werden, wie Fach- und Sozialkompetenzen. Die unklare Silhouette von digitalen Kompetenzmerkmalen wird klarer, vielfältiger und abwechslungsreicher werden. Ich bezweifle zwar, dass wir jemals eine abschließende Definition von digitaler Kompetenz für das Business erhalten werden. Wozu auch? Wichtig ist, dass wir in Bewegung bleiben und uns immer weiter entwickeln. Menschlich. Fachlich. Digital.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Herzliche Grüße, Stefanie Meise</p>
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		<title>Wanted! Digitale Kompetenzen im Business</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2015 17:18:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Führung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Kompetenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Must have im Business: Digitale Kompetenzen und Führungskompetenzen Reichen die digitalen Kompetenzen der eigenen Mitarbeiter und Führungskräfte aus, um die Herausforderungen in modernen Arbeitswelten und im Wettbewerb zu meistern? Wie wichtig sind digitale Kompetenzen? Alle reden davon. Von der Bedeutung digitaler Kompetenzen als unternehmensrelevanter Wettbewerbsfaktor. Aber was steckt dahinter? In<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/digitale-kompetenzen/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Must have im Business: Digitale Kompetenzen und Führungskompetenzen </strong></span></h5>
<p>Reichen die digitalen Kompetenzen der eigenen Mitarbeiter und Führungskräfte aus, um die Herausforderungen in modernen Arbeitswelten und im Wettbewerb zu meistern? Wie wichtig sind digitale Kompetenzen?</p>
<p>Alle reden davon. Von der Bedeutung digitaler Kompetenzen als unternehmensrelevanter Wettbewerbsfaktor. Aber was steckt dahinter?</p>
<p>In diesem Blogbeitrag möchte ich die Begrifflichkeit &#8222;digitale Komptenzen&#8220; unter die Lupe nehmen. Darüber hinaus ist dieser Beitrag ist auch Teil der tollen Blogparade <a href="http://blog.knowtech.net/jetzt-mitmachen-blog-parade-zukunft-der-arbeit/">&#8222;Zukunft der Arbeit&#8220;</a> von Bitkom.</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Frosch_Hingeschaut.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-303" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Frosch_Hingeschaut-300x225.jpg" alt="Frosch_Hingeschaut_Stefanie Meise" width="300" height="225" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Frosch_Hingeschaut-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Frosch_Hingeschaut.jpg 425w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Was genau können wir unter digitaler Kompetenzen verstehen?</strong></span></h5>
<p>Besuche einmal eine Veranstaltung zur Digitalisierung in der Arbeitswelt. Du wirst feststellen, dass das Spielfeld zu den Themen Digitalisierung und Transformation wirklich außerordentlich groß ist. Es fällt wirklich schwer sehr konkret mit drei, vier Punkten zu beschreiben, was die neue Arbeitswelt ausmacht, welche Konsequenzen zu erwarten sind und was wir jetzt tun müssen, um die anstehenden Herausforderungen in der zukünftigen Arbeitswelt zu schaffen.</p>
<p>Klar ist: Technologie ist der wesentliche Treiber für die neue Arbeitswelt. Aber es geht bei der digitalen Transformation eben nicht nur um Implementierungen hochtechnologischer und intelligenter IT. <u>Andere Faktoren spielen auch eine entscheidende Rolle</u>.</p>
<p>Zum Beispiel deine digitale Kompetenz und die deiner Kollegen oder Mitarbeiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Die klare Forderung:</strong></span></h5>
<p>„Zukunftsfähige Unternehmen brauchen Mitarbeiter mit grundlegenden digitalen Kompetenzen“.</p>
<p>Darin sind sich die Unternehmensverantwortliche einig. Fragt man weiter, wie diese zu umschreiben sind, werden Antworten häufig allgemein und unspezifisch.</p>
<p>Das verwundert nicht. Denn die Notwendigkeit, ausgeprägtes digitales Know-How bei Mitarbeitern zu verankern, wird branchenspezifisch und berufsspezifisch sehr unterschiedlich vorausgesetzt und bewertet.</p>
<p>Aber was sind das denn dann für Kompetenzen, die uns so wichtig erscheinen und von denen wir glauben, dass sie uns ein Stück weiterbringen? Die uns helfen, zukünftige Herausforderungen besser zu meistern?</p>
<p>Wir nennen sie, die digitalen Kompetenzen.</p>
<p>Beispielhaft werden Merkmale von digitaler Kompetenz beschrieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Header.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-302" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Header-300x37.jpg" alt="Header" width="438" height="54" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Header-300x37.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Header.jpg 728w" sizes="(max-width: 438px) 100vw, 438px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Kompetenz 1:</strong> Grundlegendes digitales Informations- und Kommunikationswissen</span></h5>
<p>Damit ist Grundlagenwissen in der Informations- und Kommunkationstechnologie gemeint: Wie bringe ich meinen PC ins Netz? Welche Rolle spielen Hard- und Software auf meinem Rechner? Mit welchem Betriebssystem arbeite ich eigentlich? Wenn etwas nicht funktioniert, wie kann ich das mögliche Problem beheben?</p>
<p>Ziemlich einfache Fragen, die allerdings in der Praxis manch´ Hotline eines EDV-Supports zum Glühen bringen. Vielen Mitarbeitern fehlt tatsächlich ein grundlegendes IT- und Kommunikationsverständnis und sie empfinden daher die neue digitale Entwicklung eher als Bedrohung und nicht als Chance.</p>
<p>Allerdings wollen wir auf diese Menschen in Zeiten des Fachkräftemangels nicht verzichten. Stattdessen gilt es, diese grundlegen Kenntnisse einzufordern und z.B. durch Schulungen oder durch „Trainings on the job“ zu vermitteln.</p>
<p>Microsoft bietet hierzu ein kleines kostenloses <a href="https://www.microsoft.com/de-de/digitalliteracy/default.aspx" target="_blank" rel="noopener">Programm </a>an.</p>
<p>Oder kostenpflichtige standardisierte <a href="https://www.DLGI.de" target="_blank" rel="noopener">Tests</a> um einen Kompetenzüberblick über das EDV-Niveau von Mitarbeitern zu erhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Kompetenz 2: Digitale Medienkompetenz</strong></span></h5>
<p>Wenn jemand nicht weiter weiß, wird einfach „Mr. Google“ befragt. Der Umgang mit dem Internet ist Teil dieser Kompetenz. Medienkompetenz ist aber noch viel banaler. Wenn ich nicht weiter weiß, kann ich ja jemanden mit meinem Smart Phone ansimsen, anrufen oder eine E-Mail schreiben. Digitale Medienkompetenz kann aber auch deutlich vielschichtiger sein. Kommunikation in Unternehmen findet in allen Branchen und je nach Unternehmensgröße sehr medial und vielschichtig statt, z.B. über: ein betriebseigenes Intranet, über Telefon- und/oder Webkonferenzen, über eine Wiki-Plattform, ein CRM, Cloud, über Social Intranets, via Skype, in einer Lernplattform, in Projekten usw.</p>
<p>Wie nutze ich nun wann welche Tools an? Bin ich zukünftig „Anwender“ oder werde ich innerhalb von Projekten auch die Rolle des Moderators, des Projektleiters einnehmen? Und reichen meine Anwenderkenntnisse in diesen Tools aus, um Menschen in dieser Medienwelt zu begleiten und zu unterstützen?</p>
<p>Digitale Medienkompetenz ist eine sehr wichtige Fähigkeit, die die Zukunft eines Unternehmens mitbestimmen wird. Die Kompetenz, die ein Mitarbeiter haben muss, um die Ziele zu erreichen, sollte auch hinsichtlich des digitalen Medienverständnisses und Anwenderwissens sehr früh eingeschätzt und begleitet werden.</p>
<p>Das setzt natürlich voraus, das ein Unternehmen weiß, wohin es steuern will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Kompetenz 3: Datensicherheit / Datenschutzkompetenz</strong></span></h5>
<p>Die Frage, wie schütze ich Daten auf meinem PC, im Unternehmen und in sozialen Medien, ist wirklich sehr relevant. Wie heißt es so schön: Wissen ist Macht. Daher sind viele Unternehmen stark daran interessiert, das Unternehmenswissen zu schützen. Gleichzeitig sind Gesetzgebungen, die den Deutschen Datenschutz betreffen, deutlich rigider geworden und Unternehmen werden mit weitreichenden datenschutzrelevanten Auflagen bombardiert. Ein Mitarbeiter sollte daher wissen, was er mit dem PC, mit Daten und Programmen tun darf oder unterlassen muss. Welche sozialen Medien dürfen verwendet werden (intern und extern)? Was darf kommuniziert werden und was unterliegt dem Betriebsgeheimnis? Eine EDV-Guideline ist genauso wie eine zusätzliche jährliche Auffrischung der Datenschutzschulung daher sehr empfehlenswert.</p>
<p><em>Empfehlung: Bitkom bietet zu diesem Themenfeld einen hilfreichen Ratgeber für Unternehmer auf Ihrer Website </em><a href="http://www.bitkom.de"><em>www.bitkom.de</em></a><em> an</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Kompetenz 4: Selektive Anwendung von digitalen Kommunikationsmitteln</strong></span></h5>
<p>Es gibt zig digitale Kommunikationskanäle aus denen man wählen kann, um sich z.B. zu einer Fragestellung, zu einem Problem auszutauschen. Nehme ich den betriebseigenen Chat oder einen Blog, eine Telefonkonferenz oder mache ich eine Umfrage über doodle?</p>
<p>Die Frage ist, welches Tool unterstützt effizient deinen aktuelle Arbeitsprozess, deine Aufgabe am besten?</p>
<p>Du und die anderen Menschen, mit denen Du kommunizieren möchtest, sind die eigentlichen Akteure. Es ist absolut vorteilhaft aus dem Potpourri der Medienwelt das einfachste Kommunikationsmittel zu wählen. Das erfordert ein grundsätzliches Verständnis der zur Verfügung stehenden Kommunikationsmittel. Für die beste Auswahl in einer Situation.</p>
<p><em>Praxistipp: Die zentrale Leitfrage für die Wahl eines Tools lautet daher: Welches Tool unterstützt mich am leichtesten in meiner Kommunikation und wird dieses Tool von allen gleich gut verstanden und akzeptiert?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Kompetenz 5: Stetiges Lernen und Anpassung an den digitalen Wandel/Fortschritt innerhalb von Systemen</strong></span></h5>
<p>Im ersten Moment erscheint das ganz logisch. Durch die Technologie verändert sich die Arbeitswelt. Weil diese sich verändert, müssen die Mitarbeiter sich neu anpassen. Dazu gehört auch neues Wissen anzueignen und immer lernbereit zu sein. Soweit so gut. Die aktuelle Digitalisierung wird aber auch an unser „System“ kratzen. Viele Entscheidungswege sind nicht mehr klassisch von oben nach unten gerichtet, sondern können durchaus nur in kleinen Unternehmenseinheiten stattfinden. Hierarchien spielen dann eher eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>Agile Märkte erfordern agiles Handeln und agile Mitarbeiter. In vielen Unternehmen läuft dieses Thema sehr undankbar unter dem Begriff Changemanagement.</p>
<p>Tatsächlich sind Veränderungsprozesse Teil unserer modernen Arbeitswelt und es wird zukünftig entscheidend sein, dass Unternehmen und deren Mitarbeiter sich darauf einlassen können und bereit sind, Lösungen zu entwickeln.</p>
<h4><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Digitale-_Kpmpetenz-Mensch-vs-Roboter_Stefanie-Meise.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-304" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Digitale-_Kpmpetenz-Mensch-vs-Roboter_Stefanie-Meise-300x225.jpg" alt="Digitale _Kpmpetenz - Mensch vs Roboter_Stefanie Meise" width="300" height="225" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Digitale-_Kpmpetenz-Mensch-vs-Roboter_Stefanie-Meise-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Digitale-_Kpmpetenz-Mensch-vs-Roboter_Stefanie-Meise.jpg 567w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h4>
<p><span style="color: #333333;"><strong>Was muss jetzt also getan werden?</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Hauptaufgabe: Digitale Kompetenzen ausbauen und fördern</strong></span></h5>
<p>Alle Führungskräfte und Mitarbeiter sollten in der Lage sein, mit neuen Technologien selbstverständlich und offfen umgehen zu können.</p>
<p>Zusammenfassend kann gesagt werden, dass dafür vier aufeinander aufbauende Kompetenzen für den Wandel in der digitalen Arbeitswelt vermittelt werden sollten:</p>
<ul>
<li>Schaffung eines Verständnisses für die Digitale Ära: Es muss überall dort, wo mit digitalen Medien gearbeitet wird, Wissen und Verständnis für große Konzepte vermittelt werden</li>
<li>Neue Tools: Neue Software, die genutzt wird, sollte verstanden werden. Hierbei geht es um Software-Anwendungen jeglicher Art, von E-Mails über Social Intranets bis hin zu CRM-Systemen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Umgang mit sozialen Technologien: In modernen Unternehmen wird gebloggt, getwittert und in Intranets und Wikis diskutiert. Welche hier wirklich gebraucht werden, hängt vom Unternehmen ab.</li>
<li>Kompetenzen zum digitalen Engagement: Neue Technologien sollten nicht „kopflos“ eingesetzt werden. Die Führungskräfte und Mitarbeiter brauchen ein Gefühl dafür, welche Technologie zu welcher Art des Arbeitens oder Kommunizierens hilfreich und förderlich ist.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie ausgeprägt digitalen Kompetenzen in Unternehmen sein sollten, ist wirklich sehr unterschiedlich. Diese Fragen können sich am ehesten die Unternehmensverantwortlichen stellen und nach einer Strategieformulierung mit anderen Entscheidungsakteuren in einen offenen Dialog treten.</p>
<p><span style="color: #1e8f9e;"><em>Es ist also kein Märchen: Ohne digitale Kompetenz &#8211; keine Zukunft für Unternehmen.</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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