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	<title>smarte Führung &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
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	<title>smarte Führung &#8211; | Stefanie Meise</title>
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		<title>Warum ein bewusstes Onboarding für Homeoffice-Neulinge so wichtig ist &#8211; und worauf du als Führungskraft schon im Vorfeld achten solltest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 20:19:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein kompetentes Onboarding im Homeoffice bietet Mitarbeitern viele Chancen. Sie haben von Beginn an die Möglichkeit, erfolgreich von zu Hause aus zu arbeiten. Gleichzeitig schaffen Führungskräfte einen Rahmen, der smartes und virtuelles Arbeiten und Führen ermöglicht. Homeoffice ist in den letzten 1-2 Jahren deutlich populärer und salonfähiger geworden. Sicher auch<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/onboarding-home-office-fuehrungskraft/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Ein kompetentes Onboarding im Homeoffice bietet Mitarbeitern viele Chancen.</strong> </span></h2>
<p>Sie haben von Beginn an die Möglichkeit, erfolgreich von zu Hause aus zu arbeiten. Gleichzeitig schaffen Führungskräfte einen Rahmen, der smartes und virtuelles Arbeiten und Führen ermöglicht.</p>
<p>Homeoffice ist in den letzten 1-2 Jahren deutlich populärer und salonfähiger geworden.</p>
<p>Sicher auch deswegen, weil mobiles und flexibles Arbeiten im Zuge von Arbeit 4.0., Fachkräftemangel, Work-Life-Balance in der modernen und vernetzten Arbeitswelt gefragter ist.</p>
<h4></h4>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Laptop-im-Cafe-smart-working.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-554" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Laptop-im-Cafe-smart-working-300x225.jpg" alt="Laptop im Cafe -smart working" width="335" height="251" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Laptop-im-Cafe-smart-working-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Laptop-im-Cafe-smart-working.jpg 425w" sizes="(max-width: 335px) 100vw, 335px" /></a></p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Der Faktor Mensch – im Homeoffice geht es nicht nur um Technik</strong></span></h5>
<p>Mal ehrlich: Machst du dir vorher Gedanken, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiter und Führungskraft oder im Team verändern wird, wenn das erste mal ein Mitarbeiter ins Homeoffice &#8222;verschwindet&#8220;?</p>
<p>Oder geht es in deinen Gedanken in erster Linie um die Bereitstellung des technischen Equipments?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich habe manchmal den Eindruck, dass Führungskräfte nicht so richtig in der Lage sind, ihren Mitarbeitern ein Onboarding in ihr eigenes Homeoffice zu ermöglichen. Es fehlt an Homeoffice-Kompetenz und auch manchmal an einem grundlegenden Verständnis für den „Faktor Mensch“, der sich anders verhält, wenn sich das Arbeitsgefüge, das System ändert.</p>
<p>Homeoffice ist in Unternehmen noch nicht alltäglich und immer noch etwas “Besonderes”.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Gr</strong><strong>ünde für Homeoffice</strong></span></h5>
<p>Hast du auch schon einmal davon gehört?</p>
<p>Manchmal begegnet einem der sehr verstaubte Begriff „Telearbeit“ oder „Heimarbeit“ und steht als Synonym für Homeoffice. Ist schon komisch. Telearbeit hört sich so an wie das Telekolleg aus den 90 er Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Interessant ist, dass gerade im letzten Jahr die Unternehmensbereitschaft größer geworden ist, Arbeiten von zu Hause zu ermöglichen. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig:</p>
<ul>
<li><span style="color: #1e8f8f;">Arbeitsausfälle durch Streiks kompensieren</span></li>
<li><span style="color: #1e8f8f;">Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf unterstützen</span></li>
<li><span style="color: #1e8f8f;">Arbeitgeberattraktivität steigern</span></li>
<li><span style="color: #1e8f8f;">Vereinbarkeit des persönlichen Work &amp; Life als Mitarbeiterbindungsinstrument</span></li>
<li><span style="color: #1e8f8f;">u.v.m.</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie gut hast du dich als Führungskraft, Teamkollege auf diese veränderte Situation vorbereitet?</p>
<p>Wenig. Weil in vielen Unternehmen Home-Office noch keine “normale” Arbeitsform ist?</p>
<p>Wenig. Weil die veränderte Art der Zusammenarbeit weder bei Führungskräften noch bei den betroffenen Kollegen bekannt ist und ausreichend Erfahrungen vorliegen?</p>
<p>Das ist schon paradox.</p>
<p>Als Führungskräfte planen und organisieren wir unsere Geschäftsreise, ein wichtiges Meeting, welches wir selber leiten, sehr präzise.</p>
<p>Führungskräfte wollen das Steuer in der Hand behalten. Und sie wollen handeln können, wenn es darauf ankommt.</p>
<p>Aber bei diesem Thema scheint es so zu sein, als ob es nicht ernst genommen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&nbsp;<a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Freiheit-Homeoffice-Smart-führen.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-553" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Freiheit-Homeoffice-Smart-führen-300x225.jpg" alt="Freiheit-Homeoffice -Smart führen" width="335" height="251" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Freiheit-Homeoffice-Smart-führen-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Freiheit-Homeoffice-Smart-führen.jpg 425w" sizes="(max-width: 335px) 100vw, 335px" /></a></h3>
<h3></h3>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Arbeiten im Homeoffice &#8211; Das h</strong><strong>ört sich so einfach an.</strong></span></h5>
<p>“Ja, du kannst ab nächster Woche von zu Hause aus arbeiten. Das Unternehmen stellt dir einen Laptop und ein Headset zur Verfügung, wir regeln noch ein paar technische und arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen und dann kann das Arbeiten von zu Hause aus starten.“</p>
<p>So ähnlich höre ich das häufiger.</p>
<p>Im Grunde geht es bei dieser Entscheidung nur um den formalen Rahmen.</p>
<p>Ich finde, ein Unternehmen ist auch in der Pflicht, seine Führungskräfte und die Mitarbeiter, die zukünftig von zu Hause aus arbeiten, auf die neue Art der Zusammenarbeit vorzubereiten.</p>
<p>Aus meiner beruflichen Erfahrung weiß ich nur zu genau, dass sowohl Mitarbeiter als auch die Leitungsebene sehr benebelt, euphorisch oder gar blauäugig einer Homeoffice-Tätigkeit zustimmt. Alle sind im ersten Moment zufrieden und dann fangen ganz langsam die Phantasien an zu spinnen.</p>
<p>Daher empfehle ich dir, noch bevor du einen Mitarbeiter die Chance gibst im Homeoffice zu arbeiten, zu prüfen, ob er sich dafür wirklich eignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>&nbsp;<a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Frosch_Onboarding-Überblick.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-555" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Frosch_Onboarding-Überblick-300x225.jpg" alt="Frosch_Onboarding-Überblick" width="335" height="251" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Frosch_Onboarding-Überblick-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Frosch_Onboarding-Überblick.jpg 425w" sizes="(max-width: 335px) 100vw, 335px" /></a></h4>
<h5><span style="color: #006f9e;"><span style="color: #1e8f8f;"><strong>5 Vorurteile oder Wahrheiten- warum Homeoffice eine Chance, aber keine Garantie f</strong></span><strong><span style="color: #1e8f8f;">ür ein erfolgreiches und glückliches Arbeiten im Homeoffice ist.</span> </strong></span></h5>
<p>Es ist wie es ist: Die Medaille hat immer zwei Seiten. Da wo wir über Vorurteile sprechen, ist immer auch ein Funken Wahrheit mit dabei. Du kannst ja für dich entscheiden, ob mehr Wahrheit oder mehr Vorurteil eine Rolle spielt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vorurteil / Wahrheit 1:</strong> Problemlos von zu Hause aus arbeiten.</span></h5>
<p>Wer super im Team arbeitet, den direkten Austausch und die direkte Beziehung liebt, kann problemlos 1:1 die gleiche Arbeitsleistung von zu Hause erbringen. Wirklich? Und ist dein Mitarbeiter dafür geeignet?</p>
<p>Arbeiten aus dem Homeoffice ist anders als im Büro, obwohl sich die Tätigkeiten und die Abläufe eigentlich nicht groß unterscheiden sollten.</p>
<p>Nicht jeder hat die erforderlichen Selbstführungs- und Organisationskompetenzen. Und mit dem Fehlen des direkten Austausches unter Kollegen, Strukturen, geregelten Abläufen, des gewohnten Büro-Mief fangen die Unstimmigkeiten an, bis sie zu Problemen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vorurteil / Wahrheit 2:</strong> Die Home-Worker lümmeln den ganzen Tag im Schlafanzug oder im Jogger vor dem Laptop.</span></h5>
<p>Hast du auch schon davon gehört? Die meisten Mitarbeiter, Kollegen und Bekannten, die im Homeoffice arbeiten, machen das nicht. Für sie ist das wichtig, sich ihrer Tätigkeit entsprechend zu kleiden. Wenn ich ein Verkaufsgespräch führe, ist es einfach für mein Mindeset wichtig im Denken und Fühlen komplett eingestimmt zu sein. Und dann trägt professioneller Vertriebler keine Jogginghose!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vorurteil / Wahrheit 3</strong>: Im Homeoffice kann man produktiver arbeiten.</span></h5>
<p>Richtig oder falsch? Man kann produktiver arbeiten, muss es aber nicht. Dafür muss ein Mitarbeiter mit einer Zeit- und Organisationskompetenz ausgestattet sein. Der Mitarbeiter muss diese Kompetenz bereits mitbringen, bevor er ins Homeoffice geht. Im Idealfall kann er diese Kompetenzen im neuen Arbeitsumfeld weiterentwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vorurteil /Wahrheit 4:</strong> Vereinbarkeit von Familie ist mit Homeoffice kein Problem.</span></h5>
<p>Da kann ich nur sagen: Frag mal die Mütter, die Kinder im Alter zwischen 2 und 14 Jahren haben. Sie stemmen im geregelten Arbeitsalltag die täglichen Herausforderungen eines Familienlebens. Warum glauben alle, dass sich diese Herausforderungen leichter vereinbaren lassen, wenn man von zu Hause aus arbeitet? Ich empfehle diesen Punkt offen und ehrlich mit den Mitarbeitern zu besprechen und eine gemeinsame Basis zu schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vorurteil /Wahrheit 5</strong>: Arbeiten und Leben in den eigenen 4 Wänden ist voll cool.</span></h5>
<p>Ja, das liegt im Trend. Aber nicht für jeden Mitarbeiter ist das die richtige Arbeitsform. Zum Beispiel für Mitarbeiter, von denen wir Führungskräfte wissen, dass sie Beruf und Privat nicht gut trennen können, die Schwierigkeiten haben abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Für die ist es uncool die Arbeit so unmittelbar im Hause zu haben. Denk´ darüber vorher nach. Denn du hast hier auch eine Sorgfaltspflicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist zu beachten, wenn Mitarbeiter in Zukunft aus dem Homeoffice heraus arbeiten m</strong><strong>öchten?</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p>Ehrlich.</p>
<p>Nicht für jeden Mitarbeiter ist Homeoffice die geeignete Arbeitsform und der geeignete Arbeitsort.</p>
<p>Es ist modern, aber es ist nicht für jeden Mitarbeiter ideal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus meiner Berufserfahrung möchte ich dir <span style="color: #1e8f8f;"><strong>3 Tipps</strong> </span>nennen, die dir helfen können mehr Klarheit zu schaffen, ob dein Mitarbeiter für das Homeoffice geeignet ist.</p>
<p>Wenn du die Punkte bejahen kannst, wunderbar!</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Tipp 1</strong></span></h5>
<p>Spreche mit deinem Mitarbeiter, was die Beweggründe für ein Arbeiten im Homeoffice sind. Warum möchte der Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten? Sind mit diesem Wechsel die Bedürfnisse befriedigt? Ist der Mitarbeiter überhaupt von seiner Persönlichkeit und seiner Struktur in der Lage, sich selbst zu organisieren und zu motivieren?</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Tipp 2</strong></span></h5>
<p>Gibt es für Home-Office-Starter bei dir ein Onboarding? Die Arbeit im Homeoffice ist zwar inhaltlich gleich, aber zu Hause, in den eigenen vier Wänden doch herausfordernder. Lass´ deine MA nicht alleine, sondern unterstütze Sie in den verschiedenen Aspekten des Homeworkings und begleite sie.</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Tipp 3</strong></span></h5>
<p>Kannst du garantieren, dass dein Homeoffice-Mitarbeiter ein aktiver Teil deines Teams bleibt und nicht vom “Mitarbeiter-Radar” verschwindet? Nach der Euphorie kommt Normalität. Und damit kommt nicht jeder zurecht und droht manchmal sich vernachlässigt zu fühlen. Vereinbare wirklich regelmäßige Gespräche und vermeide es, deinen Mitarbeiter vom Radar zu verlieren!</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Wenn du mehr </strong><strong>über das Arbeiten im Homeoffice erfahren möchtest und worauf du als Führungskraft achten solltest: Hol dir meinen kostenlosen <a href="https://smart-fuehren.de/ratgeber-wie-du-im-home-office-effizienter-arbeiten-kannst/">Homeoffice-Guide!</a></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Herzlichst, Stefanie Meise</span></p>
<h4></h4>
<h4></h4>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser &#8211; Alles quatsch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2015 05:03:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
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		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
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		<category><![CDATA[virtuelle Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft Arbeitswelten]]></category>
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					<description><![CDATA[Vertrauen bei virtuellen Teams Seit etwas 20 Jahren führe ich bereits Mitarbeiter. Darauf bin ich schon stolz, merke aber, wie ich mich selber zwischendurch kritisch hinterfrage, ob ich jetzt noch „richtig“ führe oder schon zum alten Eisen gehöre. In meinem aktuellen Job als Teammanagerin führe ich meine Mitarbeiter überwiegend virtuell.<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-besser-alles-quatsch-2/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><span style="color: #1e8f8f;">Vertrauen bei virtuellen Teams</span></strong></h2>
<p>Seit etwas 20 Jahren führe ich bereits Mitarbeiter. Darauf bin ich schon stolz, merke aber, wie ich mich selber zwischendurch kritisch hinterfrage, ob ich jetzt noch „richtig“ führe oder schon zum alten Eisen gehöre.</p>
<p>In meinem aktuellen Job als Teammanagerin führe ich meine Mitarbeiter überwiegend virtuell. Meine Mitarbeiter arbeiten aus ihren Homeoffices heraus in München, Bremen, Düsseldorf oder Berlin. Sie arbeiten einzeln oder im Team kollaborativ an unterschiedlichen Projektthemen.</p>
<p>Manches Mal knirschte es im Getriebe, in der Zusammenarbeit. Und das hatte auch etwas mit meinen &#8222;schlechten&#8220; Gewohnheiten zu tun und wie ich das virtuelle Team führte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vertrauen ist gut &#8211; Kontrolle ist besser!?</strong></span></h5>
<p>Früher haben sich die Mitarbeiter im Büro alle an die Rahmenbedingungen gehalten. Das galt für Arbeitszeiten, für das Berichts- und Konferenzwesen und die Umsetzung des Organisationshandbuches.</p>
<p>Mitarbeiter starteten mit ihrer Arbeit um 8:00 Uhr und hörten pünktlich um 17:00 Uhr wieder auf. Ich konnte die Uhr danach stellen und habe häufig genug auch auf die Uhr geschaut. Gemeinsam wurde wie fleißige Bienchen gearbeitet, die Ziele erreicht. So war es früher.</p>
<p>In der neuen virtuellen Arbeitswelt sind die Bienchen „ausgeschwärmt“ und verrichten von überall aus ihren Job. Ich kann aus der Ferne nicht erkennen, was die Mitarbeiter den ganzen Tag so treiben.</p>
<p>Vor einiger Zeit hatte ich in einer kritischen und angespannten Arbeitsphase eine wirklich schlechte Gewohnheit festgestellt. Ich wollte sicher gehen, dass alle Mitarbeiter <em>wirklich</em> arbeiten.</p>
<p>Ich habe also einen Weg gesucht festzustellen, ob meine Mitarbeiter in Ihren Homeoffices weiterhin so fleißig wie früher arbeiteten.</p>
<p>Ich suchte nach einem Kontrollsystem. Im Sinne von: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.</p>
<p>Tatsächlich hatte ich ein kleines Kontrollsystem gefunden, Im Intranet konnte man sehen, ob alle Mitarbeiter eingeloggt waren. Das magische Log-In.</p>
<p>Alle eingeloggt? Dann arbeiten die Mitarbeiter also. Glück gehabt.</p>
<p>Das war eine wirklich schlechte Gewohnheit, die immer dann an die Oberfläche auftrat, wenn ich unter Druck stand. Aber was sagt diese Gewohnheit aus?</p>
<p>Einloggen = arbeiten. So ein Quatsch.</p>
<p>Dieses Vorgehen hat nichts mit smarter und situativer Führung zu tun, nichts mit Vertrauen und gemeinsamer Zielerreichung.</p>
<p>Aber so gar nichts!</p>
<h4><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Smart-Working_Den-Haag.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-254" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Smart-Working_Den-Haag-300x225.jpg" alt="Smart Working" width="376" height="282" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Smart-Working_Den-Haag-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Smart-Working_Den-Haag.jpg 960w" sizes="(max-width: 376px) 100vw, 376px" /></a></h4>
<h1></h1>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Worum ging es in Wirklichkeit? </strong></span></h5>
<p>Ich konnte nicht erkennen, wann und wie wir unsere Ziele erreichen werden. Dabei war ich für die Zielerreichung verantwortlich. Und ich wollte Erfolg.</p>
<p>Ob Mitarbeiter an ihren Schreibtischen sitzen, egal ob im Office oder zu Hause, sagt letztendlich nichts über einen Erfolg der Arbeit aus.</p>
<p>Gerade das Führen virtueller Teams setzt vor allem eines voraus: Vertrauen.</p>
<p>Also was tun?</p>
<p>Mussten meine Mitarbeiter den „Arsch hoch bekommen“ und sich „bessern“?</p>
<p>Ganz bestimmt nicht.</p>
<p>Es lag an mir, an meinen veralteten Führungsverhalten. Ich wollte vieles unter Kontrolle haben, über jeden Arbeitsschritt Bescheid wissen. Ich wollte virtuelle Teams genauso führen, wie die „normalen Teams“ von früher. Das funktioniert aber nicht 1:1!</p>
<p>Und als ich das erkannte, habe ich mich erst einmal auf den A…. gesetzt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Virtuelle Teams benötigen Führung!</strong></span></h5>
<p>Virtuelle Teams führen sich nicht von selbst, sondern benötigen einen strukturierten, aber wenig kontrolllastigen Führungsstil.</p>
<p>Eine smarte Führung hat ganz viel mit situativer und individueller Führung zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Was musste ich tun?</strong></span></h5>
<p>Ich habe an mir gearbeitet. Ich habe mit dem Team gearbeitet.</p>
<p>Ich habe nicht gegen meine Gewohnheit der Kontrolle gearbeitet, sondern einen neuen Handlungsrahmen erarbeitet.</p>
<p>Mich bemüht eine Balance herzustellen zwischen den Vorgaben, die Mitarbeiter für die Arbeiten benötigten und Vertrauen.</p>
<p>Ich habe Vertrauen, Freiheit und Kontrolle neu definieren müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;">Dabei haben mir <strong>6 Schritte für erfolgreiche virtuelle Teams geholfen:</strong></span></h5>
<ul>
<li>Möglichst jeden einzelnen Mitarbeiter persönlich sprechen, wenn es geht face to face</li>
<li>Klärung der Aufgaben &amp; Rolle, die der einzelne Mitarbeiter im virtuellen Team einnimmt</li>
<li>Teamregeln festlegen (Konferenzen, Unternehmenssprache, Arbeitsorte…)</li>
<li>Kommunikationstechnologien klären (Zugänge, Berichtigungen, Plattformen, Sicherheiten…)</li>
<li>Feedback-Loops (was mache ich gut, wo kann ich mich verbessern)</li>
<li>Persönliches: Wir haben es in virtuellen Teams mit Menschen zu tun, die soziale Seite muss immer gestärkt werden. Also regelmäßig miteinander reden.</li>
</ul>
<p>Wir haben uns auf ein neues Zusammenarbeiten verständigt. Dabei ist die Zielerreichung nach wie vor oberste Priorität – neben Vertrauen.</p>
<p>Aber das ist kein Selbstläufer. Vertrauen kann man nicht verordnen, das muss jeder spüren.</p>
<p>Dann können das Team und ich aufeinander bauen.</p>
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