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	<title>Neue Führungsrolle &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 31 Jul 2019 13:47:12 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Neue Führungsrolle &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<item>
		<title>Meine 8 persönlichen Erfahrungen &#8211; Die ersten 100 Tage als Führungskraft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2016 17:49:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchsführungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Führungsrolle]]></category>
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					<description><![CDATA[Endlich Führungskraft. Mein eigenes Team. Ein eigenes Büro. Jetzt habe ich endlich was zu sagen und kann mitbestimmen! Endscheidungen treffen, Ziele vorgeben, kontrollieren, delegieren, Innovationen vorantreiben und Erfolge kassieren. Sesam öffne dich &#8211; Ein Traum wird wahr. Ich weiß nicht, wie du zur Führungskraft wurdest. War es dein persönliches Ziel,<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/die-ersten-100-tage-als-fuehrungskraft/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Endlich Führungskraft. Mein eigenes Team. Ein eigenes Büro.</strong></span></h4>
<p>Jetzt habe ich endlich was zu sagen und kann mitbestimmen! Endscheidungen treffen, Ziele vorgeben, kontrollieren, delegieren, Innovationen vorantreiben und Erfolge kassieren.</p>
<p>Sesam öffne dich &#8211; Ein Traum wird wahr.</p>
<p>Ich weiß nicht, wie du zur Führungskraft wurdest. War es dein persönliches Ziel, dein inneres Bedürfnis, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und sie zu führen?</p>
<p>Oder wolltest du endlich mal „was zu sagen haben“?</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Die-ersten-100-Tage-als-Führungskraft.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-918" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Die-ersten-100-Tage-als-Führungskraft-300x200.png" alt="die-ersten-100-tage-als-fuehrungskraft" width="300" height="200" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Die-ersten-100-Tage-als-Führungskraft-300x200.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Die-ersten-100-Tage-als-Führungskraft.png 567w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Als ich das erste Mal Führungskraft wurde, gab es niemand anderen, den man das zugetraut hatte. Nicht, weil die anderen schlechter waren als ich. Sie waren in einem expandierenden Unternehmen erst seit Kurzem angestellt.</p>
<p>Glück für mich.</p>
<p>Ich war damals 24 Jahre. Und noch nicht wirklich führungsreif.</p>
<p>Mit 26 Jahren bin ich Bereichsleitung geworden.  Mit mehr Managementerfahrung. Aber es fehlte immer noch die Führungserfahrung. Die Schuhe die ich trug, waren mir häufig sprichwörtlich viel zu gr0ß.</p>
<p>Diese habe ich dann „on the Job“ gemacht. Das war ein mühsamer Weg, positive Führungserfahrungen zu sammeln. Ran an den Speck und  „Try &amp; Error“ war die Devise. Ach ja. Irgendwann habe ich dann noch von meiner Vorgesetzten das Buch von F.Malik <a href="https://www.malik-management.com/de/pdf/publikationen/malik-fuehren-leisten-leben-neuauflage2014--einfuerung.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Führen, Leisten, Leben.</a>“ geschenkt bekommen. Mittlerweile zigmal überarbeitet, aber immer noch ein Klassiker in der Management-Literatur.</p>
<p>Das Ausprobieren war für die Mitarbeiter und auch für mich schwierig. In Wahrheit habe ich ein Schiff mit echtem Willen, Engagement und Leidenschaft gesteuert, mit einem Team, das zu mir stand.</p>
<p>Gefühlt war ich ein geborener Leader.</p>
<p>Aber ich konnte den Kompass nicht bedienen und hatte auch sonst von Menschenführung als Vorgesetzte wenig Erfahrung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/MöglichMacher.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-919" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/MöglichMacher-300x143.jpg" alt="moeglichmacher" width="300" height="143" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//MöglichMacher-300x143.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//MöglichMacher.jpg 794w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Was hätte mir als frischer Führungskraft geholfen?</strong></span></h6>
<p>In meiner Entscheidungsphase für den Job hätte ich mir jemanden gewünscht, der mit mir einen selbstreflektierenden Blick auf mich und auf die Erwartungen, die an die Rolle einer Führungskraft gerichtet sind, wagt.</p>
<p>Mit 24 oder 26 Jahren waren mir die Schuhe, die ich als Führungskraft tragen durfte, zeitweise viel zu groß.</p>
<p>Mir fehlte die innerliche Reife. Vom Kopf und meinem Willen her war ich reifer, als von meinem inneren Standing und von meiner Lebenserfahrung und vom Erfahrungswissen. Mir fehlte ein klares Bild, was Führung wirklich im Ganzen bedeutet.</p>
<p>Als ich vor fast 20 Jahren  Führungskraft wurde, lernte ich im Wesentlichen durch das<strong><em> Machen von Erfahrungen</em></strong>. In dieser Zeit war das Top-down-Prinzip bei uns sehr verbreitet. Es gab Regeln, Vorgaben von Zielen und Mitarbeiter, die dazu da waren, diese Ziele mit Hilfe der Führungskraft zu erreichen. Heute ist das Top-down / Buttom-up-Prinzip oder aktuell das Selbstorganisierte Arbeiten in vielen Unternehmen gelebte Praxis geworden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Magst du Menschen, deine Mitarbeiter wirklich? </strong></span></h6>
<p>Alle Prinzipien und Methoden, die einer Führungskraft helfen sollen, sind sinnlos, wenn eine wichtige Voraussetzung fehlt: Führungskräfte müssen ein positives Bild von Menschen haben. Sie müssen Menschen wirklich mögen.</p>
<p>Nur dann ist Neue Führung und Leadership möglich.</p>
<p>Ich meine „Neue Führung“ und nicht die tradierte Führung á la „Befehl und Gehorsam“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Wann ist Führung effektiv?</strong></span></h6>
<p>Die ganz einfache Antwort lautet: „Menschen anleiten und Ziele erreichen“. Nun sind Ziele und Prioritäten je nach Unternehmen unterschiedlich, und auch die Menschen, die diese Ziele erreichen sollen, sind vielschichtig und facettenreich in ihrer Persönlichkeit. So gesehen kann es nicht den einzig richtigen Führungsstil geben und damit auch keine goldenen Regeln effektiver Führung. Dennoch gibt es allgemeingültige Eigenschaften und Fähigkeiten, über die Führungskräfte verfügen sollten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Die wichtigsten Eigenschaften von heutigen Führungskräften</strong></span></p>
<ul>
<li>Wertschätzung</li>
<li>Kenne die Regeln</li>
<li>Vertrauen</li>
<li>Authentizität</li>
<li>Das  &#8222;Große Ganze&#8220;im Visier</li>
<li>Konsequenz &amp; Orientierung</li>
<li>Fokussierung</li>
<li>Lösungsorientierung</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/81.png"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-915" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/81-300x200.png" alt="Persönliche Work Hacks" width="300" height="200" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//81-300x200.png 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//81.png 567w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Meine 8 persönlichen Hacks für einen leichteren Einstieg in die Führungsrolle</strong></span></h6>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>#1 Wertschätzung</strong></span></h6>
<p>Mit Respekt zu führen, reicht heute nicht mehr aus. In meinem letzten <a href="https://smart-fuehren.de/warum-das-wort-wertschaetzung-bei-fuehrungskraeften-immer-haeufiger-zum-reizwort-wird/" target="_blank" rel="noopener">Blogpost zur Wertschätzung</a> habe ich den Unterschied zwischen Respekt und Wertschätzung beschrieben. Es kommt darauf an, dass du als Führungskraft in deinem Führungsverhalten erkennen lässt, dass du deine Mitarbeiter wahrnimmst, sich für ihre Ideen interessierst, dass du dich für den Menschen und seine Bedürfnisse und Gefühle interessierst. Respekt zum Team ist dabei die Grundhaltung. Durch zugewandtes Handeln, durch Zuhören wird Wertschätzung erlebbar.</p>
<p>Höre gerade zu Beginn genau zu, was deine Mitarbeiter erzählen. Am Anfang schwallen möglicherweise viele negative Statements in wohlgemeinten Hinweisen auf dich zu. Nutze die versteckten Hinweise für Lösungsgedanken. Menschen können besser zuerst negativ formulieren – also „Nein“ sagen, als Verbesserungsvorschläge formulieren. Das ist deine Chance.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>#2 Kenne die Regeln im Unternehmen</strong></span></h6>
<p>In etablierten und in modernen Unternehmen ist  Qualitätsmanagement ein fester Bestandteil moderner Unternehmensführung. Daraus leiten sich wichtige Handlungs- und Kommunikationserfordernisse im Business für die Kunden, die Wirtschaftlichkeit und das Einhalten von gesetzlichen Bestimmungen ab. Für neue Führungskräfte ist es vorteilhaft, diese Erfordernisse früh zu kennen und sie im Denken im Handeln zu berücksichtigen. Hierbei geht es auch um das Anwenden von Unternehmensregeln. Und es geht um den Umgang mit Menschen, dem hier eine ganz zentrale Rolle zukommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>#3 Vertrauen</strong></span></h6>
<p>In der Fach-Journaille wird sehr viel darüber geschrieben, dass Führungskräfte ihren Mitarbeitern Vertrauen schenken sollen. Im guten Glauben, dass das Vertrauen gerechtfertigt ist. Sie tragen die Verantwortung für eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre. Aber was ist Vertrauen? Laut dem Gabler Lexikon ist <a href="http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/9314/vertrauen-v6.html" target="_blank" rel="noopener">Vertrauen </a>„die Erwartung, nicht durch das Handeln anderer benachteiligt zu werden; als solches stellt es die unverzichtbare Grundlage jeder Kooperation dar.“ Vertrauen ist also ein “Geben und Nehmen“ und kann nicht per se verordnet werden. Vertrauen entsteht und wächst und wird immer neu auf die Probe gestellt. Aber ich kann jeder neuen Führungskraft von Herzen empfehlen, ihrem Team Vertrauen entgegen zu bringen. Zeige dein Vertrauen in der täglichen Arbeit, indem du Aufgaben delegierst, durch transparente Kommunikation und Information, durch ehrliche Feedbackloops und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>#4 Authentizität</strong></span></h6>
<p>Authentizität und Echtheit sind derzeit gehypte Begriffe in der modernen Führung. Denn wer authentisch als Führungskraft auftritt, dem wird Glaubwürdigkeit zugesprochen. Eine wichtige Zutat für Vertrauen. Worum geht es bei der Authentizität? Mitarbeiter möchten Führungskräfte mit allen „Ecken und Kanten“ erleben und kein tägliches Führungstheater erleben. Authentizität kann man nicht spielen. Und ob du authentisch rüber kommst, beurteilen deine Mitarbeiter, die dich täglich bei der Arbeit erleben. Sei offen für das, was deine Mitarbeiter für ein Feedback im Business haben, hab´ ein Ohr beim Team.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>#5 Das „Große Ganze“</strong></span></h6>
<p>Als Führungskraft wirst du immer wieder in Situationen kommen, in denen du einfach nur sprachlos bist, weil dich die Situation einfach schockt oder weil Mitarbeiter ein größeres Fachwissen haben als du. Das ist völlig ok. Du brauchst nicht „Der Herrscher über alles“ zu sein. Wichtig ist, dass du den Überblick über die Projekte und Aufgaben deiner Mitarbeiter im Team hast. Du musst dich in die Lage bringen, die wesentlichen Zusammenhänge zu verstehen und dein Team zu steuern. Schaffe dir einen “Hochsitz“  von dem aus du eine ganzheitliche Perspektive einnehmen kannst. So wie ein Förster von seinem Hochsitz das Zusammenspiel der Wald- und Wiesenbewohner sorgsam im Blick hat. Diese Meta-Perspektive hilft dir, Zusammenhänge schneller zu analysieren, Ursachen zu verstehen und Menschen und Ziele im Fokus zu behalten&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>#6 Konsequenz &amp; Orientierung</strong></span></h6>
<p>Wenn etwas schief läuft, dann stehst du als Führungskraft dafür gerade. Das ist dein Job. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass mein Team von Beginn an nicht mit allen Entscheidungen, die ich traf, einverstanden war. Aber durch klare Entscheidungen und die Umsetzung meiner Entscheidung habe ich immer wieder Statements gesetzt. Ich habe meinen Mitarbeitern Orientierung gegeben. Ziele sollten transparent und klar sein. Dass das Nichterreichen von Zielen Korrekturmaßnahmen zur Folge hat, das weiß jeder. Für das Team ist es wichtig, dass du als Führungskraft bereit bist, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und den Rahmen zu schaffen, damit dein Team die Ziele erreichen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>#7 Fokussierung</strong></span></h6>
<p>Gerade in den ersten Wochen prasselt viel Neues auf Führungskräfte ein. Es gilt, ein vielschichtiges Umfeld kennen und einschätzen zu lernen. Dabei gibt es Menschen, die gute Ratschläge zum Anfang geben, Mitarbeiter, die froh sind, endlich mal mit einer Führungskraft „ernsthaft“ sprechen zu dürfen. Verliere deine Ziele gerade zu Beginn nicht aus den Augen. Du darfst gerade am Anfang klar formulieren, worauf du dich in den nächsten Wochen fokussieren möchtest und was dir dabei wichtig ist. Zum Beispiel, dass du die Mitarbeiter kennenlernen möchtest, Ihre Fähigkeiten einschätzen möchtest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>#8 Lösungsorientierung</strong></span></h6>
<p>Achtung Fehleralarm! Es geht immer darum Fehler loszuwerden, deren Ursachen zu verstehen und die Lösungen auf dem Weg zu bringen. Gerade, wenn mal etwas schief gelaufen ist, wenn ein Misserfolg das Team kalt erwischt. Gerade dann sollte eine Führungskraft Orientierung geben, die Energie positiv aufladen und Lösungsimpulse setzten. Es geht nicht darum zu lamentieren, sondern den Blick in die Zukunft zu richten. Dabei hilft eine sehr erprobte Leitfrage: Wie schaffen wir es, dass …? Mit dieser Frage öffnest du die Gedanken und richtest den Fokus in Richtung Lösungsansätze.</p>
<p><strong> Dieser Blogpost ist ein Beitrag zur Blogparade <a href="http://rhetorikseminar.org/blogparade-tipps-fuer-die-ersten-3-monate-als-fuehrungskraft/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Die ersten Drei Monate als Führungskraft&#8220;</a>.<br />
</strong></p>
<p>Herzliche Grüße, Stefanie Meise</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die neuen Rollen als smarte Führungskraft – 6 TOP-Fähigkeiten</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/die-neuen-rollen-als-smarte-fuehrungskraft-6-top-faehigkeiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2016 05:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungswissen]]></category>
		<category><![CDATA[Möglich-Macher]]></category>
		<category><![CDATA[neue Führungskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Führungsrolle]]></category>
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					<description><![CDATA[6 TOP-Fähigkeiten eines Möglich-Machers Ich will nicht &#8222;dienen&#8220;. Aber ich will ein Möglich-Macher für mein Team sein. Den kleinen aber feinen Unterschied, den es für mich bedeutet, habe ich in meinem letzten Blogbeitrag „Die Führungskraft als Dienstleister“ bereits geschildert. Mein ganz persönlicher Lösungsansatz hilft mir als gestandene Führungskraft, die richtige<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/die-neuen-rollen-als-smarte-fuehrungskraft-6-top-faehigkeiten/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #006f9e;"><strong><span style="color: #1e8f9e;">6 TOP-Fähigkeiten eines Möglich-Machers</span><br />
</strong></span></h2>
<p>Ich will nicht &#8222;dienen&#8220;.</p>
<p>Aber ich will ein <span style="color: #1e8f9e;"><strong>Möglich-Macher</strong> </span>für mein Team sein.</p>
<p>Den kleinen aber feinen Unterschied, den es für mich bedeutet, habe ich in meinem <a href="https://smart-fuehren.de/die-fuehrungskraft-als-dienstleister-bist-du-dafuer-bereit/" target="_blank" rel="noopener">letzten Blogbeitrag </a>„Die Führungskraft als Dienstleister“ bereits geschildert.</p>
<p>Mein ganz persönlicher Lösungsansatz hilft mir als gestandene Führungskraft, die richtige innere Haltung einzunehmen,  für die neuen Anforderungen an moderne Führung.</p>
<p>Für meine neue Führungsrolle (n) .</p>
<p>Nachdem ich mich innerlich nicht mehr verbiegen muss, kann ich auch viel offener  und authentischer den nächsten Schritt gehen,  die neuen Führungsherausforderungen annehmen:</p>
<p>Dazu gehörten neue Führungstechniken, Tools, Kommunikationskompetenzen.</p>
<p>Es ist also ein ganz bewusst neues Learning, dem ich mich stelle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mich erinnert das an mein kleines Hobby: Gleitschirmfliegen</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Gleitschirm.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-763" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Gleitschirm-300x224.jpg" alt="Gleitschirmfliegen" width="329" height="246" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Gleitschirm-300x224.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Gleitschirm.jpg 850w" sizes="(max-width: 329px) 100vw, 329px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich fliege nicht regelmäßig Gleitschirm.</p>
<p>Daher schließe ich mich gerne einer Flugschule an, wenn diese in Italien, Österreich oder wo auch immer eine Flugreise anbietet.</p>
<p>Ich kann mir sicher sein: die Fluglehrer haben während der Start-, Flug- und Landephase ein gutes Auge auf mich. Es steht ein Fluglehrer am Startplatz und einer am Landeplatz. Fliegen muss ich aber selber.</p>
<p>Da ich schon viele Grundlagen habe und gerne in den Bergen fliege, lassen sie mich innerhalb der definierten Rahmenbedingungen einfach fliegen.</p>
<p>Manchmal bekomme ich über Funk eine Korrekturanweisung, manchmal höre ich aber auch gar nichts.</p>
<p>Was es mir bringt?</p>
<p>Ich mache eigene Erfahrungen. Ich spüre unmittelbar die Konsequenzen meiner Handlung und lerne mich in ganz unterschiedlichen Situationen viel besser kennen und einschätzen.</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/2.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-739" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/2-300x180.jpg" alt="Erfahrungswissen " width="300" height="180" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//2-300x180.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//2-1024x615.jpg 1024w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//2.jpg 1133w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was mir bis dato gar nicht bewusst war ist, dass die Fluglehrer  eine moderne Form des Führens ausüben, obwohl sie wirklich viele Vorschriften, Gesetze und interne Rahmenbedingungen während des Schulbetriebs beachten müssen.</p>
<p>Sie fördern stark das Erfahrungswissen jedes einzelnen Gleitschirmpiloten und lassen innerhalb der Fliegerzeit das Team zusammen arbeiten und miteinander wachsen.</p>
<p>Sie sind Möglichmacher!</p>
<p>Welche Fähigkeiten haben diese  Möglichmacher?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>6 TOP-Fähigkeiten eines Möglichmachers</strong></span></h6>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Sie sind Leiter</strong></span></h6>
<ul>
<li>Sie sollen die Flugschüler zum Ziel führen und der Gesamtgruppe ein gutes Flugerlebnis ermöglichen. Dazu braucht man neben dem klaren Ziel auch Methoden und Wege, klare Erklärungen und manchmal sehr individuelle Ansprachen.</li>
</ul>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Sie sind Verantwortlicher</strong></span></h6>
<ul>
<li>Sie passen auf, dass die Rahmenbedingungen und das Zeitmanagement eingehalten werden, kein Teammitglied zu kurz kommt, die Ziele im Fokus stehen. Und manchmal müssen Sie auch Konflikte klären, wenn es unter den Gruppenmitgliedern nicht so reibungslos läuft.</li>
</ul>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Sie sind Partner</strong></span></h6>
<ul>
<li>Sie sind bereits im Vorfeld einer Flugreise ein zuverlässiger Partner, zum Beispiel wenn es um meine Flugausrüstung geht oder meine Reiseplanung geht. Sie haben fachlich Einiges drauf und wissen wovon Sie sprechen, wenn ich Sie um Rat frage. Sie sind aber auch Partner gegenüber den Ausrüstern, der Fluganlage oder dem Hotel.</li>
</ul>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Sie sind Motivator</strong></span></h6>
<ul>
<li>Sie nehmen jeden Menschen wie er ist und unterstützen ihn beim Fliegen, egal ob einen 80- jährigen fitten Flieger oder eine ängstliche Person. Sie geben Impulse, unterstreichen die Stärken deines bisherigen Könnens, beruhigen und vermitteln Begeisterung. Sie vertrauen auf die gesamte Gruppe, da sie Teil des Spirits beim Fliegen ist.</li>
</ul>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Sie sind Planer</strong></span></h6>
<ul>
<li>Sie planen gekonnt und souverän diese Reiseveranstaltung. Der Ablauf, die Methoden und Wünsche werden auf die Bedürfnisse der Gruppe abgestimmt. Dabei spielt sicher auch die körperliche und mentale Fitness eine Rolle.</li>
</ul>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Sie sind Ermöglicher</strong></span></h6>
<ul>
<li>Alle Gruppenteilnehmer sollen ihr persönliches Highlight erhalten und eine unvergessliche Reise erleben. Die große Herausforderung ist es, alle sprichwörtlich „unter einem Hut“ zu bekommen. Teilnehmern in ihren unterschiedlichen Kompetenzen gleiche Chancen zu gewähren, ist eine große Aufgabe. Und natürlich das Beste aus der Gruppe herauszuholen. Denn Gleitschirmfliegen macht der Pilot zwar alleine, aber damit alles zusammen passt, brauchst du Begleiter, Ermöglicher, Menschen, die ein gutes Auge auf dich haben.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Fachzeitschrift  Training aktuell/Juli 2016 habe ich diese Begriffe in einem interessanten Artikel zur „Rolle eines Faciliators“ gelesen.</p>
<p>Weg von reinem Wissensinput.</p>
<p>Hin zum kreativen Mindset, zum Ausprobieren, zum Freiraum, um Erfahrungen zu sammeln.</p>
<p>Um einfach mal zu machen!</p>
<p>Warum werden Möglichmacher immer wichtiger?</p>
<p>Sie definieren nicht das Ziel, sondern ihre Aufgabe ist es, den Weg gangbar zu machen.</p>
<p>Also die Art und Weise, wie das Ziel erreicht werden kann. Entscheidungen, die es braucht und was dafür nötig ist.</p>
<p>Die Kernkompetenz eines Möglichmachers ist es, je nach Aufgabe und Situation die entsprechende Rolle einzunehmen.</p>
<p>Für diese Aufgabe braucht man keine Führungskraft, die vorweg marschiert.</p>
<p>Man braucht vielmehr eine Führungskraft, die Mitarbeiter, andere Teams miteinbezieht.</p>
<p>Möglichmacher begleiten den Entscheidungsprozess. Sie treffen die Entscheidungen nicht in weiser Voraussicht selber.</p>
<p>Sie stärken die Selbstverantwortung und geben Vertrauen in das Team.</p>
<p>Und sie können damit umgehen, dass ihre Rollen manchmal sehr widersprüchlich sind und immer wieder aufs Neue austaxiert werden müssen.</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/11.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-715" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/11-300x143.jpg" alt="Möglichmaer" width="300" height="143" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//11-300x143.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//11.jpg 793w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Was zeichnet  eine moderne Führungskraft aus, was muss sie können?</strong></span></p>
<ul>
<li>Sie hat den Blick stärker auf der Metaebene und denkt in Prozessen, statt sich in detaillierten Controllinglisten zu vergraben. Sie stellt Fragen und hört aktiv zu, statt Antworten zu geben. Oder die Richtung zu diktieren.</li>
<li>Sie nimmt das Ziel ernst und ist gut vorbereitet. So dass der unvorhersehbare Weg trotz Hindernisse gangbar gemacht werden kann. Die Führungskraft übernimmt nicht unmittelbar die Rolle des Entscheiders, sondern vertraut auf den Lösungs- und Entscheidungsprozess des Teams.</li>
<li>Eine moderne Führungskraft, ein Möglichmacher besitzt Empathie und fundierte Kenntnis in dynamischen Prozessen. Insbesondere in Teamprozessen.</li>
<li>Sie begegnet Menschen auf Augenhöhe und ist bereit, sie aktiv in Ideen, Prozessen und Entscheidungen mit einzubinden und einzubeziehen.</li>
<li>Sie kann das Feedback eines Teams, einer Gruppe zu bestimmten Themen  sowie zum  Wissen abrufen und stellt die eigene Meinung und Einstellung nicht über die Rückmeldungen des Teams.</li>
<li>Sie ist nicht parteiisch. Egal in welche Richtung. Und behält einen Überblick über alles. D.h. die Betrachtung passiert weniger im Detail und viel stärker von der Metaebene, aus der Vogelperspektive.</li>
<li>Sie kommt auf den Punkt. Sie kann Projektschritte, Prozesse gut zusammenfassen und eine klare Sicht auf die Dinge geben. Dabei ist der Blickwinkel nicht nur einseitig auf einen Prozess fokussiert, sondern die moderne Führungskraft schaut über den Tellerrand. Sie bringt neue Lösungsansätze ein und stellt Verbindungen her.</li>
<li>Sie verfügt über einen vollen Methodenkoffer und Tools, die in ganz unterschiedlichen Situationen für Interventionen, Brainstorming, Komplexitätsreduktion o.ä. angewendet werden können.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem breiten Rollenbild liegt die Herausforderung für zukünftiges Führen.</p>
<p>Es geht also nicht mehr nur um ein Mitarbeiterjahresgespräch, über Delegation und Controlling.</p>
<p>Ein Möglichmacher muss an den richtigen Stellen den Prozessen im Team vertrauen und den Mitarbeiter  oder einen  Projektteam, z.B. im Kundenprozess, seinen Weg gehen lassen. Gleichzeitig muss er bei Bedarf eingreifen und unterstützen.</p>
<p>Also, machen wir es möglich!</p>
<p><em>Herzliche Grüße, Stefanie Meise</em></p>
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