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	<title>Industrie 4.0 &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
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	<title>Industrie 4.0 &#8211; | Stefanie Meise</title>
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		<title>Gestern arbeiteten wir noch mit Maschinen. Wird dir Arbeit 4.0 deinen Job kosten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 08:14:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Denkende Maschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
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		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die digitale Revolution, auch häufig als Industrie 4.0 oder Arbeit 4.0.bezeichnet, wird die zukünftige Arbeitswelt grundlegend auf den Kopf stellen. Nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Maschinen werden wichtige Entscheidungen treffen. Dein Job wird sich verändern, garantiert. Das, was in der zukünftigen Arbeitswelt vor uns liegt, ist noch schwer zu verstehen,<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/gestern-arbeiteten-wir-noch-mit-maschinen-wird-dir-arbeit-4-0-deinen-job-kosten/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Arbeit-gestern-und-Arbeit-41.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-274 alignleft" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Arbeit-gestern-und-Arbeit-41-300x225.jpg" alt="Arbeit gestern und Arbeit 4" width="423" height="317" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Arbeit-gestern-und-Arbeit-41-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Arbeit-gestern-und-Arbeit-41.jpg 425w" sizes="(max-width: 423px) 100vw, 423px" /></a>Die digitale Revolution, auch häufig als Industrie 4.0 oder Arbeit 4.0.bezeichnet, wird die zukünftige Arbeitswelt grundlegend auf den Kopf stellen. Nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Maschinen werden wichtige Entscheidungen treffen. Dein Job wird sich verändern, garantiert.</p>
<p>Das, was in der zukünftigen Arbeitswelt vor uns liegt, ist noch schwer zu verstehen, tatsächlich zu begreifen, zu erfassen. Wir wissen, dass die zukünftige Arbeitswelt agiler, digitaler und vernetzter sein wird.</p>
<p>Auch die Produktions- und Betriebsfaktoren werden es sein, Maschinen und wir Menschen und dadurch Unternehmen, die auf dem globalen Markt agieren.</p>
<p>Es ist jetzt schon keine Zukunftsmusik mehr, dass es mit Zunahme der Standardisierung mehr und mehr möglich ist Maschinen einzusetzen, die durch speziell entwickelte IT-Programme selbstständig Entscheidungen treffen und so Produktionsprogramme variiert werden. Maschinen treffen Entscheidungen, nicht ein Werksleiter.</p>
<h4></h4>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #006f99;">Science Fiction?</span></h4>
<p>Ganz im Gegenteil bei Firmen wie der Konzern Bosch oder die Wittenstein AG in Fellbach ist das bereits Realität.</p>
<p>Gehen wir zeitlich aber erst noch einen Schritt zurück:</p>
<p>Gestern war ich im Landschaftspark Nord in Duisburg, ehemals mit 5 Hochöfen eines der modernsten Hüttenwerke in Deutschland zur Produktion von Stahl. Dort wurde auch für Thyssen Krupp produziert. Bis Mitte der 80er bebten und dröhnten die Maschinen. Zeitweise arbeiteten dort zwischen 700-1000 Mitarbeiter, die überwiegend körperliche Arbeit verrichteten, bevor die Maschinen stillgelegt wurden. Das ist erst 30 Jahre her.</p>
<p>Viele dieser Knüppeljobs gibt es nicht mehr. Die Arbeit entwickelte sich in Richtung (Voll-) Automatisierung, z.B. in der Automobilbranche. Das Opelwerk im benachbarten Bochum feierte noch vor nicht allzu langer Zeit seinen hochmodernen Schweißroboter, der binnen weniger Sekunden mit wenigen Schweißpunkten einen wesentlichen Teil zur Wertschöpfung beitrug. So erzählte man voller Stolz.</p>
<p>Das war einmal. Bei Opel in Bochum stehen nun auch bald die Bänder still. Nur wenige Arbeiten werden noch von wenigen Mitarbeitern verrichtet. Menschen müssen sich wieder einen neuen Job suchen. Automatisierung und tolle Autos reichen nicht mehr aus, um im Wettbewerb zu bestehen. Zu teuer der Produktionsstandort, zu teuer die Produktionsfaktoren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #006f99;">Das Arbeiten wird anders.</span></h4>
<p>Und wir Mitarbeiter auch.</p>
<p>Die Ansprüche auch.</p>
<p>Wir befinden uns in einer digitalen Revolution.</p>
<p>Die Arbeit der Zukunft, Arbeit 4.0. hat wenig mit der gestrigen Arbeitswelt zu tun.</p>
<p>Die neue Arbeitswelt bedeutet eine wechselseitige Verbindung, Symbiose, eine neue Struktur des Miteinanders aus Mensch, Organisation und Technologie. Klingt abstrakt.</p>
<p>Tasten wir uns näher heran.</p>
<p>In der modernen Arbeitswelt wird es auch noch Industrie, Produktion geben. Aber sie wird nicht mehr dominieren. Die sogenannte Wissensarbeit wird wichtiger sein. Der technologische Fortschritt und der Wettbewerb anderer Länder schlafen nicht und holen auf. Also müssen wir auf die Kompetenzfelder schauen, in denen Deutschland schon immer gut war: Auf die Entwicklung von High-Tech.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #006f99;">Wir müssen unsere Pole-Position in der High-Technologie verteidigen.</span></h4>
<p>Nach Angaben des Frauenhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) 2011 stellten Wissensarbeiter bereits zu diesem Zeitpunkt mit mehr als 40% die größte Beschäftigungsgruppe dar. Für 2020 &#8211; also in fünf Jahren &#8211; erwartet die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) einen weiteren Anstieg um 85 Prozent, während die Arbeit im produzierenden Gewerbe um 15% schrumpft. Es wird also im Schwerpunkt nicht mehr um Hämmern und Heben gehen, sondern um Wissen und das Vermehren von Wissen. Klingt irgendwie unwirklich und nicht revolutionär.</p>
<p>Wir benötigen also viel, viel mehr Wissensarbeiter, die komplexe Abläufe erfassen, managen und diese in neue moderne, agile technologische und intelligente Arbeitsprozesse bringen können.</p>
<p>Stell dir vor, dass zukünftig Maschinen und nicht der Betriebsleiter entscheiden werden, wann das Produktionsprogramm variiert wird. Undenkbar? Ganz im Gegenteil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #006f99;">Aber wofür wird dann der Mitarbeiter noch da sein?</span></h4>
<p>Es wird auch in Zukunft viele Jobs geben. Aber die Jobs werden anders sein. Mehr IT-gebunden, mehr projektbezogen und internationaler. Die Arbeit wird agiler und das Arbeiten dadurch kollaborativer.</p>
<p>Heute werden diese Jobs als Wissensarbeiter bezeichnet. Berufsbezeichnungen dafür gibt es noch nicht wirklich. Die Wissensarbeiter müssen neben ihrem Fachgebiet heute vor allem kommunizieren, moderieren, abstimmen, verhandeln, recherchieren, analysieren, entscheiden und freundlich sein. Klingt sehr banal – ist aber in einer hochkomplexen Arbeitswelt in Projekten eine echte Mammutaufgabe.</p>
<p><span style="color: #000000;">Wo findet Wissensarbeit statt? </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Und </span>bei dieser Frage ist festzustellen, dass unsere gute alte Vorstellung von Arbeit bröckelt.</p>
<p>Die gute alte Arbeitswelt. Wir müssen nicht im Büro oder an vorgeschriebenen Plätzen unseren Job verrichten. Über die Wahl des Ortes entscheidet nicht das Unternehmen, sondern der Mitarbeiter selbst.</p>
<p>Die Firma Bosch geht mit ihrem Projekt <a href="http://www.cio.de/a/bosch-mitarbeiter-arbeiten-kollaborativ,3244548">Next Geneation Workplace</a> neue Wege. Ein Unternehmen, das sehr eng mit dem Industriestandort Deutschland verbunden ist und gleichzeitig global aufgestellt ist.</p>
<p>Die Arbeitswelt von morgen tickt anders – aber die Mitarbeiter auch. Mit dem Wissen, dass die Arbeitswelt der Zukunft anders funktionieren wird, möchte Bosch bis Ende des Jahres ca. 240.000 PC-Arbeitsplätze, weltweit 100.000 noch moderner und flexibler ausstatten. Die Arbeitsorganisation wird noch agiler werden.</p>
<p>&#8222;Wir sind ein globales Unternehmen und wollen unsere Mitarbeiter weltweit vernetzen, um über Grenzen hinweg eine noch bessere Zusammenarbeit zu erreichen.&#8220;, sagt Volker Deutschmann, der Ingenieur der technischen Informatik, der als technischer Projektleiter von &#8222;Next Generation Workplace&#8220; tätig ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #006f99;">Die Gründe für solch weitreichende Investitionen sind deutlich:</span></h4>
<p>Die Herausforderungen, mit denen Bosch in den Projekten zu tun hat, werden immer agiler und komplexer. Mitarbeiter müssen kollaborativ zusammenarbeiten, um Herausforderungen zu stemmen. Bosch hat hierfür die Ressourcen bereitgestellt.</p>
<p>Auch mittelständische Unternehmen werden sich mit den neuen Herausforderungen auseinander setzen und sukzessive nachziehen.</p>
<h4></h4>
<h4><span style="color: #006f99;">Und die Mitarbeiter.</span></h4>
<p>Die Menschen, die in diesen anspruchsvollen agilen Projekten arbeiten, werden anspruchsvoller. Durch den Fachkräftemangel sind die Ansprüche der Arbeitnehmer in den Fokus gerückt. Warum sollen sie die Zeit im Office verbringen, wenn sie ihre Leistungen auch beim Kunden, von zu Hause aus oder im Cafe erbringen können. Und wenn sich die Jobs flexibel mit Familie und Freizeit vereinbaren lassen, umso besser.</p>
<p>Aber ok. Nur weil ich meine Ansprüche formuliere, verliere ich ja nicht sofort meinen Job.</p>
<p>Nein, das nicht. Die Frage wird sein, ob meine Fähigkeiten und Kompetenzen für die neuen Jobs, die durch neue Entwicklungen entstehen, ausreichen. Sind die Ausbildungen noch zeitgemäß für die Arbeit von morgen? Bin ich bereit mich weiterzuentwickeln? Habe ich den Mut unkonventionelle Wege zu beschreiten?</p>
<p>Oder tue ich weiterhin so, als ob mich IT, technologischer Fortschritt, neue Arbeitsorganisationen und flexibles Arbeiten nicht interessieren müssen?</p>
<p><span style="color: #006f99;"><strong>Die Zukunft des Arbeitens wird vor allem aus dem Dreiklang Mensch, Technologie und Organisation bestehen.</strong></span></p>
<p>Ich möchte hier keine Angst verbreiten, sondern vielmehr für die Themen der neuen Arbeitswelt wach rütteln. Da passiert gerade extrem viel. Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen denken: Mich geht das nix an! Im Gegenteil.</p>
<p>Gerade jetzt.</p>
<p>Sei dabei!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser &#8211; Alles quatsch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2015 05:03:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[situative Führung]]></category>
		<category><![CDATA[smarte Führung]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft Arbeitswelten]]></category>
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					<description><![CDATA[Vertrauen bei virtuellen Teams Seit etwas 20 Jahren führe ich bereits Mitarbeiter. Darauf bin ich schon stolz, merke aber, wie ich mich selber zwischendurch kritisch hinterfrage, ob ich jetzt noch „richtig“ führe oder schon zum alten Eisen gehöre. In meinem aktuellen Job als Teammanagerin führe ich meine Mitarbeiter überwiegend virtuell.<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-besser-alles-quatsch-2/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><span style="color: #1e8f8f;">Vertrauen bei virtuellen Teams</span></strong></h2>
<p>Seit etwas 20 Jahren führe ich bereits Mitarbeiter. Darauf bin ich schon stolz, merke aber, wie ich mich selber zwischendurch kritisch hinterfrage, ob ich jetzt noch „richtig“ führe oder schon zum alten Eisen gehöre.</p>
<p>In meinem aktuellen Job als Teammanagerin führe ich meine Mitarbeiter überwiegend virtuell. Meine Mitarbeiter arbeiten aus ihren Homeoffices heraus in München, Bremen, Düsseldorf oder Berlin. Sie arbeiten einzeln oder im Team kollaborativ an unterschiedlichen Projektthemen.</p>
<p>Manches Mal knirschte es im Getriebe, in der Zusammenarbeit. Und das hatte auch etwas mit meinen &#8222;schlechten&#8220; Gewohnheiten zu tun und wie ich das virtuelle Team führte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vertrauen ist gut &#8211; Kontrolle ist besser!?</strong></span></h5>
<p>Früher haben sich die Mitarbeiter im Büro alle an die Rahmenbedingungen gehalten. Das galt für Arbeitszeiten, für das Berichts- und Konferenzwesen und die Umsetzung des Organisationshandbuches.</p>
<p>Mitarbeiter starteten mit ihrer Arbeit um 8:00 Uhr und hörten pünktlich um 17:00 Uhr wieder auf. Ich konnte die Uhr danach stellen und habe häufig genug auch auf die Uhr geschaut. Gemeinsam wurde wie fleißige Bienchen gearbeitet, die Ziele erreicht. So war es früher.</p>
<p>In der neuen virtuellen Arbeitswelt sind die Bienchen „ausgeschwärmt“ und verrichten von überall aus ihren Job. Ich kann aus der Ferne nicht erkennen, was die Mitarbeiter den ganzen Tag so treiben.</p>
<p>Vor einiger Zeit hatte ich in einer kritischen und angespannten Arbeitsphase eine wirklich schlechte Gewohnheit festgestellt. Ich wollte sicher gehen, dass alle Mitarbeiter <em>wirklich</em> arbeiten.</p>
<p>Ich habe also einen Weg gesucht festzustellen, ob meine Mitarbeiter in Ihren Homeoffices weiterhin so fleißig wie früher arbeiteten.</p>
<p>Ich suchte nach einem Kontrollsystem. Im Sinne von: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.</p>
<p>Tatsächlich hatte ich ein kleines Kontrollsystem gefunden, Im Intranet konnte man sehen, ob alle Mitarbeiter eingeloggt waren. Das magische Log-In.</p>
<p>Alle eingeloggt? Dann arbeiten die Mitarbeiter also. Glück gehabt.</p>
<p>Das war eine wirklich schlechte Gewohnheit, die immer dann an die Oberfläche auftrat, wenn ich unter Druck stand. Aber was sagt diese Gewohnheit aus?</p>
<p>Einloggen = arbeiten. So ein Quatsch.</p>
<p>Dieses Vorgehen hat nichts mit smarter und situativer Führung zu tun, nichts mit Vertrauen und gemeinsamer Zielerreichung.</p>
<p>Aber so gar nichts!</p>
<h4><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Smart-Working_Den-Haag.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-254" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Smart-Working_Den-Haag-300x225.jpg" alt="Smart Working" width="376" height="282" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Smart-Working_Den-Haag-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Smart-Working_Den-Haag.jpg 960w" sizes="(max-width: 376px) 100vw, 376px" /></a></h4>
<h1></h1>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Worum ging es in Wirklichkeit? </strong></span></h5>
<p>Ich konnte nicht erkennen, wann und wie wir unsere Ziele erreichen werden. Dabei war ich für die Zielerreichung verantwortlich. Und ich wollte Erfolg.</p>
<p>Ob Mitarbeiter an ihren Schreibtischen sitzen, egal ob im Office oder zu Hause, sagt letztendlich nichts über einen Erfolg der Arbeit aus.</p>
<p>Gerade das Führen virtueller Teams setzt vor allem eines voraus: Vertrauen.</p>
<p>Also was tun?</p>
<p>Mussten meine Mitarbeiter den „Arsch hoch bekommen“ und sich „bessern“?</p>
<p>Ganz bestimmt nicht.</p>
<p>Es lag an mir, an meinen veralteten Führungsverhalten. Ich wollte vieles unter Kontrolle haben, über jeden Arbeitsschritt Bescheid wissen. Ich wollte virtuelle Teams genauso führen, wie die „normalen Teams“ von früher. Das funktioniert aber nicht 1:1!</p>
<p>Und als ich das erkannte, habe ich mich erst einmal auf den A…. gesetzt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Virtuelle Teams benötigen Führung!</strong></span></h5>
<p>Virtuelle Teams führen sich nicht von selbst, sondern benötigen einen strukturierten, aber wenig kontrolllastigen Führungsstil.</p>
<p>Eine smarte Führung hat ganz viel mit situativer und individueller Führung zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Was musste ich tun?</strong></span></h5>
<p>Ich habe an mir gearbeitet. Ich habe mit dem Team gearbeitet.</p>
<p>Ich habe nicht gegen meine Gewohnheit der Kontrolle gearbeitet, sondern einen neuen Handlungsrahmen erarbeitet.</p>
<p>Mich bemüht eine Balance herzustellen zwischen den Vorgaben, die Mitarbeiter für die Arbeiten benötigten und Vertrauen.</p>
<p>Ich habe Vertrauen, Freiheit und Kontrolle neu definieren müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;">Dabei haben mir <strong>6 Schritte für erfolgreiche virtuelle Teams geholfen:</strong></span></h5>
<ul>
<li>Möglichst jeden einzelnen Mitarbeiter persönlich sprechen, wenn es geht face to face</li>
<li>Klärung der Aufgaben &amp; Rolle, die der einzelne Mitarbeiter im virtuellen Team einnimmt</li>
<li>Teamregeln festlegen (Konferenzen, Unternehmenssprache, Arbeitsorte…)</li>
<li>Kommunikationstechnologien klären (Zugänge, Berichtigungen, Plattformen, Sicherheiten…)</li>
<li>Feedback-Loops (was mache ich gut, wo kann ich mich verbessern)</li>
<li>Persönliches: Wir haben es in virtuellen Teams mit Menschen zu tun, die soziale Seite muss immer gestärkt werden. Also regelmäßig miteinander reden.</li>
</ul>
<p>Wir haben uns auf ein neues Zusammenarbeiten verständigt. Dabei ist die Zielerreichung nach wie vor oberste Priorität – neben Vertrauen.</p>
<p>Aber das ist kein Selbstläufer. Vertrauen kann man nicht verordnen, das muss jeder spüren.</p>
<p>Dann können das Team und ich aufeinander bauen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>#Arbeit4.0 &#8211; Worüber diskutieren wir die ganze Zeit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2015 19:57:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn du dich mit der Zukunft des Arbeitens beschäftigst kommst du um Begriffe wie New Work und Arbeit 4.0 nicht umher. Oder Industrie 4.0. und um digitale Transformation. Um was geht es dabei genau? Landen bald Außerirdische? Ja, die Begriffe klingen sehr fremd, ein wenig nach Raumschiff Enterprise und nach<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/arbeit4-0-worueber-diskutieren-wir-ueberhaupt-die-ganze-zeit/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du dich mit der Zukunft des Arbeitens beschäftigst kommst du um Begriffe wie New Work und Arbeit 4.0 nicht umher. Oder Industrie 4.0. und um digitale Transformation.</p>
<p>Um was geht es dabei genau? Landen bald Außerirdische?</p>
<p>Ja, die Begriffe klingen sehr fremd, ein wenig nach Raumschiff Enterprise und nach unendlichen Weiten der Galaxien.</p>
<p>Sie haben tatsächlich mit unseren realen Arbeitswelten zu tun.</p>
<h5><span style="color: #1e8f99;"><strong>Dieser Blogartikel hilft dir,</strong> </span></h5>
<ul>
<li>die Bedeutung der wichtigsten Begriffe zu verstehen</li>
<li>die wichtigsten Inhalte einzuordnen</li>
<li>deine Zukunft des Arbeitens besser zu überprüfen, es sensibilisiert dich für die Frage „Verändert sich meine Arbeitswelt auch, bin ich davon betroffen?“.</li>
</ul>
<p>Inhaltlich haben die Begriffe viele Gemeinsamkeiten, die für einen interessierten Leser oder den Praktikern nicht entscheidend sind. Dennoch gibt es einen großen Unterschied zwischen New Work den vielen gehypten Begriffen wie Management 3.0 und Arbeit 4.0.</p>
<p>Dazu muss ich einen Schritt zurückgehen.</p>
<p>Die Wirtschaft der Industriestaaten befinden sich mitten in einer digitalen Revolution. Manch einer sagt, dass wir uns an der Schwelle zur digitalen Revolution befinden. Ich sage, wir stecken mitten drin.</p>
<p>Gerade durch das Internet wachsen reale und virtuelle Welten zu einem „Internet der Dinge“ zusammen (Internet of things). Häufig wird für das Internet der Dinge auch der Begriff Industrie 4.0. verwendet.</p>
<p>Deutschland, initiiert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, widmet sich diesem Thema mit sehr starkem Interesse durch das <a href="http://www.bmbf.de/de/9072.php" target="_blank" rel="noopener">Zukunftsprojekt Industrie 4.0</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f99;"><strong>1,2 oder 3 (4), letzte Chance…vorbei? Was dir die Abkürzungen verraten</strong></span></h5>
<p>Hinter dem Großprojekt Industrie 4.0. verbirgt sich u.a. ein Forschungsprojekt, das Deutschland als IT- und Fertigungsstandort auch in der Zukunft etablieren soll. Insbesondere auf die Themenfelder Standardisierung und Regulierung wird ein Fokus gerichtet. Bezuschusst mit etwa 200 Millionen Euro wird seit 2011 an der vierten industriellen Revolution geforscht. Daher stammt der Zusatz <strong>4.0.</strong></p>
<p>In Fachkreisen werden <u><a href="http://industrie-wegweiser.de/von-industrie-1-0-bis-4-0-industrie-im-wandel-der-zeit" target="_blank" rel="noopener">drei industrielle Revolutionen</a></u> unterschieden:</p>
<ol>
<li>Ende des 18. Jahrhunderts: Wasser- und Dampfkraft als Treiber.</li>
<li>Beginn des 20. Jahrhunderts: Beginn der Massenproduktion.</li>
<li>Beginn der 70er Jahre: Automatisierung durch Elektronik und IT.</li>
</ol>
<p>Und bereits seit Beginn des 21. Jahrhunderts: Die Vernetzung von Maschinen und Menschen. Die ersten drei Revolutionen haben gemeistert. Mit der vierten haben wir es nun zu tun.</p>
<p>Wussten Sie, dass wir uns demnach schon seit mehreren Jahren in einer Revolution befinden?</p>
<p>Nein? Das ist verständlich.</p>
<p>Die Grenzen von der einen industriellen Revolution sind nicht einfach messerscharf zu ziehen. In der gesamtwirtschaftlichen Perspektive sind die einzelnen Zeitphasen dennoch gut zu erkennen.</p>
<p>Aber: Die aktuelle digitale Revolution müssen wir noch meistern.</p>
<p>Sie und ich.</p>
<p>Wir befinden uns also in der 4 Revolution, daher auch der Begriff 4.0</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong><span style="color: #1e8f99;">Was treibt Märkte und Unternehmen an?</span></strong></h5>
<p>Enterprise 2.0, Management 3.0 und Arbeit 4.0</p>
<p>Ganz einfach. Erfolg.</p>
<p>Erfolgreiche Unternehmen stellen sich auf ihre Kunden ein. Erfolgreiche Unternehmen sind umso erfolgreicher, je besser ihnen das gelingt.</p>
<p>Punkt.</p>
<p>Kleine Änderungen im Kundenservice oder in den Produkten wirken beim Kunden und bei der Kundenzufriedenheit.</p>
<p>Unternehmen, Sie und ich haben jeden Tag die Chance dies zu beweisen und besser, erfolgreicher zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong><span style="color: #006f99;"><span style="color: #1e8f99;">Wie Enterprise 2.0, Management 3.0 und Arbeit/Industrie 4.0 wirken</span> </span></strong></h5>
<p>Huch, wir befinden uns in einer Revolution. Und nun?</p>
<p>Nein, so naiv wird sich kein Unternehmen, kein CEO oder HR-Verantwortliche verhalten.</p>
<p>Es gibt keinen Kampf, niemand der einen Krieg Arbeit 4.0. ausgerufen oder sich bereits als Sieger erklärt hat.</p>
<p>Arbeit 4.0 ist da, weil der Markt soweit ist. Weil wir uns dorthin entwickelt haben.</p>
<p>Weil wir uns in einen stetigen wirtschaftliche (Veränderungs-)Prozess befinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong><span style="color: #1e8f99;">Was sind nun die Herausforderung der digitalen Revolution?</span></strong></h5>
<p>Hierzu machen sich sehr viele Experten Gedanken.</p>
<p>Wissenschaftler, HR-Experten, Berater und Fachkonferenzen versuchen die revolutionären Ansätze greifbar, konkreter zu machen.</p>
<p>Können wir eine neue Zeit mit alten Denkansätzen, Rahmenbedingungen und Konzepten begegnen?</p>
<p>Werden wir damit auch weiterhin erfolgreich sein?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong><span style="color: #1e8f99;">Wenn etwas nicht passt, wird´s passend gemacht</span></strong></h5>
<p>Wir wollen es gerne so machen, wie wir es gewohnt sind, wie wir es gelernt haben.</p>
<p>Neue Herausforderungen werden gerne mit den altbekannten Rezepten verarztet. Wir definieren, analysieren und ordnen Eigenschaften bestimmten Bedingungen zu.</p>
<p>So wie wir es gewohnt sind.</p>
<p>Diese Denkweise ist gefährlich.</p>
<p>Sie gefährdet jeden Erfolg, jeden Innovationsgeist und ein Weiterkommen.</p>
<p>Sie gefährdet Ihren Erfolg und die der Unternehmen.</p>
<p>Die Welt da draußen tickt anders. Sie wartet nicht, dass wir den Neuerungen und Veränderungen zustimmen.</p>
<p>Was heute hip und trendy ist, kann morgen schon out sein. Werte, die heute den Generationen X, Y wichtig sind, interessieren Generation Z vielleicht schon gar nicht mehr.</p>
<p>Die moderne Arbeitswelt (Arbeit 4.0) ist immer in Bewegung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong><span style="color: #006f99;"><span style="color: #1e8f99;">1,2 oder 3 (4) – letzte Chance, vorbei?</span> </span></strong></h5>
<p>Was erleben wir derzeit?</p>
<p>Ich habe noch nie so häufig Begriffe wie Veränderung, Anpassung, Change, fluid, dynamisch, etc. gehört, wie in den letzten 1-2 Jahren.</p>
<p>Eine neue Arbeitswelt (Arbeit 4.0) mit fertig gezimmerten Konzepten zu begegnen, womöglich Konzepten von gestern, ist falsch.</p>
<p>Arbeit, Unternehmen, Mitarbeiter, persönliches Umfeld. Alles scheint irgendwie in Bewegung zu sein, sich ständig zu verändern.</p>
<p>Wie kann ich also ein erfolgreicher Teil dieser Revolution 4.0 sein?</p>
<p>In letzter Zeit begegnet mir der Begriff New Work ständig. Die Messe Zukunft Personal in Köln hat Arbeit 4.0 sowie New Work in diesem Jahr zu einem Messeleitthema gemacht.</p>
<p>Der Begründer des Megatrends Frithjof Bergmann hat mit „New Work“ ein ziemlich konkretes Konzept formuliert. Interessanterweise nimmt er eine Aufteilung vor: „Ein Drittel der Zeit ist Erwerbsarbeit, ein Drittel, Selbstversorgung, ein Drittel Berufung!</p>
<p>Das klingt irgendwie befremdlich, dennoch bietet uns das Konzept gute Ansatzpunkte.</p>
<p>Nach Bergmann ist Arbeit keine unangenehme Tätigkeit, sondern ein Bedürfnis für die Arbeiter.</p>
<p>Im Klartext: Wenn Mitarbeiter ein positives Verhältnis zur Arbeit haben, sie Spaß macht und erfüllend ist, dann leben sie den New Way of Work.</p>
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<h5><span style="color: #1e8f99;"><strong>Der Begriff New Work – eine Einstellungssache</strong></span></h5>
<p>Er macht mir eine, meine Einstellung bewusst. Zur Arbeit, zur Arbeitswelt, zum Leben, zum Erfolg.</p>
<p>Wie Bastian Wilkat in seinem Blog treffend formulierte: New Work ist eine Einstellung</p>
<p>Wir reden hier also nicht von geschlossenen Systemen, Epochen oder sonst irgendwelche Begrenzungspfale.</p>
<p>New Work fordert uns auf die Frage zu stellen, wie wir unsere tägliche Arbeit, unseren Erfolg, den Erfolg des Unternehmens und der Gesellschaft verbessern können.</p>
<p>Das ist ein ganz anderer Denkansatz als es unsere starren Normen und Vorschriften hergeben.</p>
<p>Thomas Hübschen und Elke Frank haben in Ihrem Buch „Out of Office“ sehr praktisch beschrieben, wie sich Arbeitswelten ändern können. Wenn sich in der Einstellung zur neuen Arbeitswelt etwas ändert.</p>
<p>Bei bürokratischen Konzernen mit alten Strukturen könnte New Work dazu führen, dass flexible Arbeitsmodelle eingeführt werden. Mehr mobiles Arbeiten, von zu Hause oder unterwegs, anstelle von 9-5 Job im steifen Office.</p>
<p>Nicht zuletzt auch aufgrund des Fachkräftemangels entstehen neue flexiblere Arbeitszeitmodelle in vielen Unternehmen. Interessant dabei ist, dass neue Arbeitszeitmodelle der Gesamtproduktiviät eines Unternehmens stärken.</p>
<p>Richtig verstanden. Stärken.</p>
<p>Es wird immer auch Prozesse geben, die stark von Routine geprägt sind. Diese werden auch in Zukunft stärker definiert werden, um sie noch effizienter zu machen. Vielleicht hören Sie in letzter Zeit verstärkt davon, flache Hierarchien einzubauen und Prozesse zu verschlanken. Das steckt dahinter.</p>
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<h5><strong><span style="color: #1e8f99;">Das erfolgreiche Mindset</span></strong></h5>
<p>Ein Mindset-Shift ist schon längst überfällig. Wenn Menschen und Unternehmen New Work als Einstellung, als Haltung verstehen, rückt die eigene Problemlösungsfähigkeit und das Thema Vertrauen in den Mittelpunkt. Wir werden erleben, dass insbesondere in der virtuellen Zusammenarbeit Vertrauen eine viel größere Bedeutung erhält, als jemals zuvor.</p>
<p>Es ist Zeit neu zu denken.</p>
<p><em>Wirklich.</em></p>
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