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	<title>agile Führung &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
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	<title>agile Führung &#8211; | Stefanie Meise</title>
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		<title>Führung: 6 Prinzipien die helfen, moderner zu führen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 05:08:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agil Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsrolle]]></category>
		<category><![CDATA[agile Führung]]></category>
		<category><![CDATA[moderne Arbeitswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[6 Prinzipien moderner Führung Themen wie moderne Führung, die Zukunft des Arbeitens und New Work sind in aller Munde. Unzählige Open Space Veranstaltungen werden deutschlandweit durchgeführt und stoßen auf unglaublich viel Zuspruch. Auch ich liebe diese Veranstaltungen! Die Menschen, die dort hinkommen, sich auf Augenhöhe begegnen, verbreiten einen unfassbar positiven<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/6-prinzipien-die-helfen-moderner-zu-fuehren/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>6 Prinzipien moderner Führung</strong></span></h6>
<p>Themen wie moderne Führung, die Zukunft des Arbeitens und New Work sind in aller Munde. Unzählige Open Space Veranstaltungen werden deutschlandweit durchgeführt und stoßen auf unglaublich viel Zuspruch.</p>
<p>Auch ich liebe diese Veranstaltungen! Die Menschen, die dort hinkommen, sich auf Augenhöhe begegnen, verbreiten einen unfassbar positiven Spirit. Ja, da überkommt mich das Gefühl, dass alles möglich ist und die Steine in Bewegung geraten.</p>
<p>Aber ehrlich gesagt merke ich in letzter Zeit eine aufkeimende Ungeduld in mir. Ich merke, dass ich an dem Punkt angekommen bin, an dem ich mir immer wieder die folgenden Fragen stelle:</p>
<p><em>„… und was wären jetzt die 3 wichtigsten Schritte, die zu tun sind?“</em></p>
<p><em>„Wie kann ich eine Idee in die Praxis übertragen?“</em></p>
<p><em>„… war das jetzt alles – „nur“ Anregungen, Denkansätze?“</em></p>
<p>Diese Fragen sind eigentlich verrückt und widersinnig. Mir ist klar, dass ich keine Lösung, keine klaren Antworten auf die Fragestellungen bekommen werde.</p>
<p>Vielleicht geht es dir ähnlich?</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/road-sky-sand-street.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1034" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/road-sky-sand-street-300x200.jpg" alt="road-sky-sand-street" width="338" height="225" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//road-sky-sand-street-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//road-sky-sand-street.jpg 525w" sizes="(max-width: 338px) 100vw, 338px" /></a></p>
<p>Lars Vollmer und Mark Poppenburg werden nicht müde, sinngemäß Folgendes zu predigen: “Moderne Führung hat keine Rezepte, keine vorgefertigten Antworten in petto. Niemand sagt dir, was zu tun ist, weil es dafür in komplexen Problemstellungen kein Wissen gibt ….“</p>
<p>Das verstehe ich rational. Aber 20 Jahre Führungsarbeit mit einer anderen Denkrichtung und gelebter Haltung kann ich kaum im Vorbeigehen abschütteln.</p>
<p>Aber ich kann meine innere Landkarte neu ausrichten und mich von meinem Denken und von meiner inneren Haltung stärker hin zum Neuen bewegen.</p>
<p>Es kommt auf mein Mindset an.</p>
<p>Und es kommt auf das Mindset meiner Umgebung an.</p>
<p>Veränderung in der Führung, bei einem selber, aber auch beim Team braucht mehr als nur eine kleine Schulung, mehr als die Ansage vom Chef und einen Plan.</p>
<p>Um am Ball zu bleiben und die positive Kraft in modernes Führungsverständnis mitzunehmen und zu leben, helfen mir diese 6 Prinzipien, die ich dir hier vorstellen möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>6 Prinzipien, damit dir moderne Führung leichter fällt</strong></span></h5>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>1) Glaubenssätze</strong></span></h6>
<p>Deine Glaubenssätze lenken dich. Wir tragen alle Glaubenssätze in uns, die uns leiten und Richtung geben. Auch in unserem Führungsverständnis sind wir von solchen geprägt worden. Leitsätze, wie von Taylor  „Oben wird gedacht und unten wird gemacht“, haben viele Führungskräfte noch heute verinnerlicht.  Führung, und das wissen die meisten Führungskräfte, unterliegt auch Veränderung.</p>
<p>Das moderne Führungsverständnis hingegen scheint vergleichsweise viel „radikaler“ zu sein, weil es die formale Legitimation der traditionellen Führungskraft auf den Kopf stellt.  Die Frage ist, ob du für die neue Art der Führung schon bereit bist. Hindern dich vielleicht deine Glaubenssätze daran, einen neuen Weg einzuschlagen? Finde es heraus, hinterfrage deine Glaubenssätze und schaffe dir neue.</p>
<h4><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/stay-hungry.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1037" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/stay-hungry-300x199.jpeg" alt="stay hungry" width="347" height="230" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//stay-hungry-300x199.jpeg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//stay-hungry.jpeg 527w" sizes="(max-width: 347px) 100vw, 347px" /></a></h4>
<h4></h4>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>2) Lernen</strong></span></h6>
<p><span style="color: #003366;">„Stay hungry, stay foolish!“, das hatte Steve Jobs den Absolventen für die Zukunft geraten. Und dieser Rat ist wichtig.  Komplexe Unternehmensprobleme lassen sich nicht durch vorhandenes Wissen lösen. Würde das Wissen ausreichen, dann wäre der Sachverhalt kompliziert und durch definierte Verfahren oder einfaches Know-How zu bewerkstelligen. Je dynamischer der Wettbewerb ist, umso schwieriger wird es, Innovationen weiterzuentwickeln, Kunden zufrieden zu stellen und Lösungen zu finden.</span></p>
<p>Erfolgreiche Unternehmen haben aber jetzt schon eines für sich erkannt: Lernen in Unternehmen ist elementar. Der Lernprozess findet stärker im kollegialen Austausch, in Mastermind-Gruppen statt, in denen Themen diskutiert, weiterentwickelt und Ideen, Denkansätze geteilt werden.</p>
<p>Egal ob virtuell z.B.in Social Intranets: In diesen Zusammenkünften entsteht der Treibstoff für Kreativität und Lösungsdenken. Es ist wichtig, dass du als Führungskraft verstehst, dass du deinen Mitarbeiter Spielräume geben musst, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>3) Disziplin</strong></span></h6>
<p>Sei diszipliniert. Verhaltensveränderung – egal ob in einer Beziehung, in der Ehe oder im Job -geschehen niemals über Nacht. Der Weg, eine Veränderung herbei zu führen, geht nur über Disziplin, stetiges Üben und Fleiß. Ein 10.000 Meter-Läufer, der jetzt erstmalig einen Marathon laufen möchte, wird sein Training, seine Gewohnheiten und seine Ernährung auch auf das Ziel hin umstellen und fokussiert trainieren, bis er das Ziel erreicht hat.</p>
<p>Eine gestandene Führungskraft, mit viel Führungserfahrung aus der alten Führungswelt muss mit Disziplin an sich arbeiten, wenn sie den Wechsel zu einer modernen Führungskraft schaffen will. Es ist ein langer Weg, welcher sehr viel Disziplin erfordert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4></h4>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>4) Selbstbild</strong></span></h6>
<p>Hinterfrage dein Selbstbild. Wie siehst du dich als Führungskraft? Bist du gerne Führungskraft und wenn ja &#8211; warum? Ich erlebe es immer wieder, dass gerade bei dieser Frage die wenigsten Führungskräfte ehrlich sind. Viele Führungskräfte lieben Ihren Job, weil es Ihnen um die Ausübung von Macht geht. Bist du gerne eine Führungskraft, weil du formal Vorgesetzter bist? Moderne Führung sieht diese formale Macht so nicht vor.</p>
<h6>Daher ist es hilfreich, gerade im Bereich „Moderne Führung“ Klarheit über das neue Rollenbild der Führungskraft zu bekommen.</h6>
<h4></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><strong>5) Umfeld</strong></span></p>
<p>Schaffe dir das richtige Umfeld. Dein Umfeld prägt dich. Egal ob in der Familie, in der Freizeit oder im Job. Wenn du moderne Führung und das Prinzip „Augenhöhe“ leben möchtest, dann ist es wichtig, dass du dir ein Umfeld schaffst, in dem du genau das, was du erreichen möchtest, regelmäßig erlebst. Dieses Umfeld wird dich dazu ermuntern und dabei unterstützen, neue Führung auszuprobieren und zu leben.</p>
<p>Das Umfeld wird quasi das Feuer, das in dir entfacht ist, mit Sauerstoff versorgen.</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/light-person-woman-fire.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1035" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/light-person-woman-fire-300x200.jpeg" alt="light-person-woman-fire" width="363" height="242" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//light-person-woman-fire-300x200.jpeg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//light-person-woman-fire.jpeg 525w" sizes="(max-width: 363px) 100vw, 363px" /></a></p>
<h4></h4>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>6) Willenskraft</strong></span></h6>
<p>DU musst es wollen! Willst du wirklich modern führen? Dann brauchst du einen langen Atem dich von dem alten Führungsverständnis hin zur modernen, neuen Führung weiterzuentwickeln.</p>
<p>Warte aber nicht bis du eine moderne Führungskraft geworden bist. Probiere es aus, sei´ Macher! Lerne jeden Tag, setze dir Ziele und arbeite an deiner persönlichen Entwicklung.</p>
<p>Und vor allem: Vernetze dich, geh in den Dialog mit anderen Führungskräften, die bereits modern führen, und lerne von ihnen und ihren Fehlern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Fazit</strong></span></p>
<p>Niemand hat gesagt, dass die neue Arbeitswelt einfacher sein wird trotz Digitalisierung, Automatisierung und Robotik.  Die neue Arbeitswelt verlangt von dem Menschen eine große Veränderung seiner Business-Identifikation. Wir Menschen fürchten uns vor Veränderungen und möchten bei Zunahme von Unvorhergesehenem am liebsten flüchten. Aber die Vergangenheit zeigt auch, dass wir vieles geschafft und geschaffen haben. Wir sollten mehr vagen, uns mehr zutrauen und MACHEN. Wenn etwas nicht klappt, daraus lernen und weitermachen. Ich wünsche mir mehr Menschen, die nach vorne schauen und „Einfach machen.“</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass wir nur so mehr Klarheit über unsere Zukunft bekommen werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Führungskraft als Dienstleister &#8211; Bist du dafür bereit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2016 16:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsrolle]]></category>
		<category><![CDATA[agile Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsstil]]></category>
		<category><![CDATA[Möglichmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[Hast du als Führungskraft bereits ausgedient? Werden Führungskräfte zukünftig zum Dienstleister der eigenen Mitarbeiter? Zufällig bin ich in den letzten Wochen über Blockartikel von Svenja Hofert, Guido Bosbach und Carmen Fries gestolpert. Die Autoren haben das Thema „Die Führungskraft als Dienstleister“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln angerissen. Aber es wurde schon deutlich:<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/die-fuehrungskraft-als-dienstleister-bist-du-dafuer-bereit/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="color: #006f9e;"><strong>Hast du als Führungskraft bereits ausgedient? Werden Führungskräfte zukünftig zum Dienstleister der eigenen Mitarbeiter?</strong></span></h4>
<h4></h4>
<h4>Zufällig bin ich in den letzten Wochen über Blockartikel von <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2016/06/agiles-management-5-gute-gruende-beim-alten-zum-bleiben-und-agile-sau-zu-ignorieren/" target="_blank">Svenja Hofert</a>, <a href="http://www.bosbach.mobi/2016/04/18/new-work-fuer-die-kleinen-teil-3/" target="_blank">Guido Bosbach</a> und <a href="http://www.feelgood-at-office.com/teams-waehlen-ihre-chefs/" target="_blank">Carmen Fries</a> gestolpert. Die Autoren haben das Thema „Die Führungskraft als Dienstleister“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln angerissen. Aber es wurde schon deutlich: “Eine Führungskraft, die zukünftig nicht bereit sein wird, als <em>Dienstleister</em> seinem Team zu dienen, hat ausgedient bzw. wird es in Zukunft immer schwerer haben.“</h4>
<h4>Schluck.</h4>
<h4>Was ist damit meint?</h4>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Führungskraft-als-Dienstleister.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-713" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Führungskraft-als-Dienstleister-300x200.jpg" alt="Führungskraft als Dienstleister" width="338" height="225" /></a></p>
<h4>Führungskräfte sollen Dienstleister sein? Diese Vorstellung hat mich doch wirklich länger gedanklich und emotional beschäftigt.</h4>
<h4>Es sagt nämlich kaum jemand, wie man „mal eben“ als erfahrene Führungskraft eine andere, zeitgemäßere Führungsgrundhaltung annehmen kann. Wie kann ich mein altes Führungsverhalten auf ein zeitgemäßeres und anscheindend bessere Führungsverhalten „upgraden“?</h4>
<h4>Denn:  Ich möchte in Zukunft auch das machen, was ich gerne mache und womit ich mich identifiziere.</h4>
<h4>Ich möchte Menschen führen und Erfolge möglich machen.</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h3></h3>
<h3><span style="color: #006f9e;"><strong>Aber: Will ich als Führungskraft meinem Team dienen?</strong></span></h3>
<h4>Ganz ehrlich.</h4>
<h4>Als ich mir diese Frage direkt gestellt habe, habe ich innerlich &#8222;große verständlichlose Augen&#8220; bekommen.</h4>
<h4>Will ich Dienstleister sein?</h4>
<h4>Ich bin doch Führungskraft.</h4>
<h4>Ich bin seit fast 20 Jahren Führungskraft. Die Idee, die neue Arbeitswelt mitzugestalten, gefällt mir wirklich.</h4>
<h4>Das dachte ich zumindest.</h4>
<h4>Mit dem Kopf war ich schon deutlich weiter. Ich finde, dass jede Führungskraft sich mit den neuen Herausforderungen des Wettbewerbs, der Veränderungen und damit nicht zuletzt auch mit den Auswirkungen auf die Führungsanforderungen auseinander setzen muss.</h4>
<h4>Nur ist meine Einstellung noch nicht in meinem Herzen angekommen. Was ich hier ausspreche, fühle ich noch nicht zu 100%.</h4>
<h4>Und diese Erkenntnis hat mich doch sehr erschrocken. Ich dachte wirklich, dass ich weiter bin.</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #006f9e;"><strong>Altes vs. Neues Führungsverständnis</strong></span></h3>
<h4>Bei einem Kundenbesuch vor ein paar Jahren hatte ein Vertriebsleiter aus der Kommunikationsbranche mir sehr einfach erklärt, wie er seine Rolle als Vertriebsleiter versteht:</h4>
<blockquote>
<h4>„Als Vertriebsleiter bin ich dafür verantwortlich, dass alle Ressourcen, die für die Vertriebsprozesse benötigt werden, rechtzeitig und in guter Qualität bereitgestellt werden. Dann erst können meine Mitarbeiter eine Top-Leistung bringen. Ich unterstütze meine Mitarbeiter genau da, wo sie es brauchen. Natürlich verantworte ich auch die Gesamtumsätze im Vertrieb.“</h4>
</blockquote>
<h4>Diese Erläuterung kam wie aus der Pistole geschossen. Und ich hatte damals den Eindruck, dass der Vertriebsleiter die Kundenprozesse wirklich im Fokus hatte, und alles darum sehr verantwortlich ausrichtete.</h4>
<h4>Mir hat diese Beschreibung damals gefallen. In meiner Wahrnehmung steckt hier sehr viel Dienstleistung in seinem Führungsverständnis drin.</h4>
<h4>Nun, ist das jetzt ein veralteter Denkansatz? Oder geht es hier nur um den Führungsstil und die Haltung die sich ändern muss?</h4>
<h4>Das beschäftigt mich schon sehr…</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wir reagieren immer schneller auf Kunden- und Marktanforderungen mit den Methoden, die in irgendwelchen Handbüchern in Stein gemeißelt sind, die unausgesprochen schon seit Ewigzeiten gelten. Mit einer Führungsmannschaft, die selber noch nach den alten Methoden von der Unternehmensleitung geführt wird.</h4>
<h4>Und diese Führungsmannschaft soll jetzt ihre Mitarbeiter dazu bewegen, diese dynamischen Veränderungen erfolgreich zu meistern, damit sich das Unternehmen am Markt behaupten kann.</h4>
<h4>Die Führungsarbeit in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt benötigt demnach agilere Vorgehensweisen, auch von mir als Führungskraft.</h4>
<h4>Aber muss ich als Führungskraft Dienstleister sein?</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Frosch_Onboarding-Überblick.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-555" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Frosch_Onboarding-Überblick-300x225.jpg" alt="Was ist eigentlich...." width="300" height="225" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Frosch_Onboarding-Überblick-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Frosch_Onboarding-Überblick.jpg 425w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3><span style="color: #006f9e;"><strong>Was bedeutet Dienstleistung im Führungskontext?</strong></span></h3>
<h4>Insbesondere bei IT- Unternehmen haben sich Anforderungen an die Leistungserbringung verändert. Dort wird viel stärker in  Projekten mit Scrum, Kanban oder auch mit einem Mix gearbeitet. Im Fokus steht das Projekt, die User-Story und die Projektteams wollen das Projekt schaffen.</h4>
<h4>Die Rolle einer „Führungskraft“ sieht eher so aus, dass sie dem Team „Probleme vom Halse schafft“ und Kompetenzen stärkt und fördert.</h4>
<h4>Gerade selbstorganisierte Teams stecken einen eigenen Weg ab, welche nächsten Arbeitsschritte sie gehen möchten. Diese gibt die Führungskraft dann nicht vor, weil die Verantwortung auf mehreren Schultern lastet.</h4>
<h4>Die Arbeit findet also in agilen, selbstorganisierten Teams statt, die eine andere Art der Führung wollen als die traditionelle.</h4>
<h4>Führungskräfte, die vorweggehen, die die Richtung vorgeben, Ansagen machen und mal auf den Tisch hauen, sind nicht mehr so gefragt.</h4>
<h4>Es sind Leader gefragt, die ihre Teams im Wertschöpfungsprozess unterstützen, d.h. Kompetenzen stärken, Entwicklungen fördern, cross-funktional kommunizieren, Netzwerke moderieren usw.</h4>
<h4>Die persönliche  Grundhaltung zur Leader-Rolle scheint also anders zu sein als bei der klassischen Führungs-Rolle.</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #006f9e;"><strong>Die Kernfragen für moderne Führungskraft lauten:</strong></span></h3>
<ul>
<li>
<h4>Wie kann ich meine Organisation und mein Team durch meine Arbeit als Führungskraft ganz konkret unterstützen und helfen?</h4>
</li>
<li>
<h4>Was verändert sich auf dem Markt, bei den Kunden und welche Auswirkungen hat das auf unsere Leistungserbringung? Müssen wir Anpassungen vornehmen?</h4>
</li>
<li>
<h4>Welche Bedürfnisse signalisieren mir meine Mitarbeiter in diesen unterschiedlichen Situationen?</h4>
</li>
<li>
<h4>Wie kann ich Orientierung bieten?</h4>
</li>
<li>
<h4>Wie gehen wir in unserem Bereich ganz praktisch mit der Situation um?</h4>
</li>
<li>
<h4>Was ist der größte Knackpunkt? Was löst die größte Verunsicherung aus und was kann ich dafür tun, einen stabilen Rahmen zu schaffen?</h4>
</li>
</ul>
<h4></h4>
<h4>Ich habe aber überhaupt kein Problem, auf Augenhöhe mit Menschen zu arbeiten.</h4>
<h4>Ganz im Gegenteil!</h4>
<h4>Mal den eigenen Mitarbeitern Vortritt zu lassen, wenn sie es besser wissen oder besondere Fähigkeiten haben, gemeinsam an Lösungen zu tüfteln und den Rahmen zu gestalten, so dass Erfolg möglich ist.</h4>
<h4>Das macht mir sogar Spaß und bringt mich auch weiter.</h4>
<h4>Ich habe ein echtes Problem mit dem Begriff „Dienstleister“. Obwohl mir bewusst ist, dass sich Führung ändert.</h4>
<h4>Diese Spannungssituation hat mich belastet. Kopfmäßig bin ich  davon überzeugt, dass wir Führungskräfte stärker als in der Vergangenheit das Führungsverhalten, die eigene Einstellung und das Rollenverständnis den neuen Rahmenbedingungen anpassen müssen.</h4>
<h3><span style="color: #006f9e;"><strong>Meine ganz persönliche Lösung</strong></span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/11.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-715" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/11-300x143.jpg" alt="Möglichmaer" width="413" height="197" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//11-300x143.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//11.jpg 793w" sizes="(max-width: 413px) 100vw, 413px" /></a></h3>
<h4>Ich streiche den Begriff „Dienstleistung“ im Kontext Führung.</h4>
<h4>Durch Zufall bin ich über eine Wortkreation gestolpert, die für mich das richtige Wort für meine neue Rolle als Führungskraft zu sein scheint<strong>: „Möglichmacher/-in“</strong></h4>
<h4>Der Begriff „Möglichmacher“ berührt mich ganz tief und dockt an meiner inneren Haltung an. Der Begriff trägt mich in meiner inneren Haltung auf einer Brücke von der alten hin zur neuen Führung.</h4>
<h4>Als Möglichmacherin kann ich auf mein Erfahrungswissen bauen, mich gegenüber den neuen Rahmenbedingungen aufgeschlossen zeigen, Teams die Unterstützung geben, Menschen individuell begleiten und fördern.</h4>
<h4>Ich habe die Chance, mit meinem Handlungen Menschen zu unterstützen, damit das Ziel erreichbar wird – also ermöglicht wird.</h4>
<h4>Im Grunde ist es das Gleiche: ob ich Dienstleister oder Möglichmacher sage. Für eine gestandene Führungskraft, die noch kaum in agilen Arbeitsumgebungen gearbeitet hat, ist Möglichmacher in meinen Augen der bessere Begriff.</h4>
<h4>Für andere ist das vielleicht „Dienstleistung“, ich mache sie einfach möglich und das fühlt sich für mich besser an.</h4>
<h4>Herzliche Grüße, Stefnie Meise</h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wie du selbst herausfinden kannst, ob du eine zeitgemäße Führungskraft in der Arbeitswelt 4.0 bist</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/zeitgemaesse-fuehrungskraft-in-der-arbeitswelt-4-0/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zeitgemaesse-fuehrungskraft-in-der-arbeitswelt-4-0</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2016 16:50:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[agile Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Führung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[neue Führungskompetenz]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Du möchtest eine zeitgemäße Führungskraft sein, die in die vielbeschworene neue digitale Arbeitswelt passt? &#160; Dann musst Du noch mehr von moderner Führung, von Menschen und der Agilität im Business verstehen. Wichtig ist zu begreifen, wie zeitgemäßes Führen tatsächlich in der Praxis funktioniert&#8230;und nicht noch mehr Führungstheorie anzuhäufen. Du<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/zeitgemaesse-fuehrungskraft-in-der-arbeitswelt-4-0/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Du möchtest eine zeitgemäße Führungskraft sein, die in die vielbeschworene neue digitale Arbeitswelt passt?</strong></span></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann musst Du noch mehr von moderner Führung, von Menschen und der Agilität im Business verstehen. Wichtig ist zu begreifen, wie zeitgemäßes Führen tatsächlich in der Praxis funktioniert&#8230;und nicht noch mehr Führungstheorie anzuhäufen.</p>
<p>Du musst „das neue große Ganze&#8220; und nicht ein weiteres neues Führungsmodell verstehen, um zeitgemäß zu führen. Du musst viel direkter Menschen erreichen, die Machbares in Bewegung setzen, und nicht nur als „Big Boss“ alleine vorangehen.</p>
<p>Thomas Sattelberger beschrieb es kürzlich in einem <a href="http://www.inqa.de/DE/Informieren-Themen/Personalfuehrung/Artikel/personalfuehrung-thomas-sattelberger-artikel.html" target="_blank" rel="noopener">Artikel </a>zur Personalführung trefflich: „Vorbild sein darf keine Floskel und Lernen lernen keine Worthülse sein. Führungs- und Arbeitsstrukturen müssen informaler und demokratischer werden und wir müssen Organisationen beweglicher und vielfältiger gestalten.&#8220;</p>
<p>Puh. Tief Luft holen.</p>
<p>Bevor wir nun tiefer einsteigen sind 2 Dinge zu klären. Wir müssen klären, was eine zeitgemäße Führungskraft und eine moderne Arbeitswelt überhaupt sind.</p>
<p>Also legen wir mal direkt los.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/IMG_0494_15x10.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-439" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/IMG_0494_15x10-300x225.jpg" alt="IMG_0494_15x10" width="300" height="225" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_0494_15x10-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_0494_15x10.jpg 425w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Was bedeutet eigentlich Arbeitswelt 4.0?</strong></span></h5>
<p>Moderne Arbeitswelt oder <a href="https://smart-fuehren.de/gestern-arbeiteten-wir-noch-mit-maschinen-wird-dir-arbeit-4-0-deinen-job-kosten/" target="_blank" rel="noopener">Arbeitswelt 4.0</a>:</p>
<p>In Fachkreisen werden 4 industrielle Revolutionen unterschieden:</p>
<ul>
<li>Ende des 18. Jahrhunderts: Wasser- und Dampfkraft als Treiber.</li>
<li>Beginn des 20. Jahrhunderts: Start der Massenproduktion.</li>
<li>Beginn der 70er Jahre: Automatisierung durch Elektronik und IT.</li>
<li>Und seit Beginn des 21. Jahrhunderts: Die Vernetzung von Maschinen und Menschen.</li>
</ul>
<p>Die ersten drei Revolutionen haben wir gemeistert. In der vierten stecken wir mittendrin. Sie wird auch als Industrie 4.0 bezeichnet und ist derzeit in aller Munde. Industrielle Epochen hatten immer auch starken Einfluss auf die Arbeitswelt gehabt.</p>
<p>Und deshalb ist auch klar: Die aktuelle Phase Industrie 4.0 mit der Zunahme an Globalisierung, Vernetzung und Digitalisierung wird auch unser Arbeitsleben stark verändern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Umschreibung Industrie 4.0 wird auch als Arbeit 4.0 bezeichnet. In der neuen Arbeitswelt geht es noch „brutaler“ um die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in einer digitalen und globalen Geschäftswelt.</p>
<p>Was das ganz konkret für uns Führungskräfte, für unsere Mitarbeiterführung, für den Workflow bedeutet, ist immer noch schwer zu erklären. Es liegen wenig mustergültige Erfahrungsberichte, Modelle, Best-Practice-Beispiele aus ähnlichen Geschäftsfeldern vor, die als Ratgeber herangezogen werden können. Es gibt viele Unternehmensbeispiele, aber sie durchdringen derzeit noch wenig die Managementebenen der Unternehmen.</p>
<p>Aber Führungskräfte spüren sehr deutlich, dass sich Mitarbeiterführung verändert. Ich auch. Aber irgendwie habe ich schon häufiger diese Momente in meiner Führungslaufbahn erlebt.</p>
<p>Also kein Grund zur Besorgnis?</p>
<p>Naja.</p>
<p>Schauen wir mal weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Was bedeutet eine zeitgemäße Führungskraft?</strong></span></h5>
<p>Keine einfache Frage.</p>
<p>Ich bin sehr jung in die Rolle der Führungskraft geschlüpft und habe mittlerweile 18 Jahre Führungserfahrung auf dem Buckel. In dieser Zeit habe ich schon mehrere Male mein Führungsverhalten schonungslos hinterfragt. Ich habe teilweise echt eine „Vollbremsung“ hingelegt und den „Reset-Knopf“ gedrückt, war verzweifelt, weil ich dachte, dass ich nicht mehr zeitgemäß führe. Ich war also auf der Suche nach dem richtigen, dem zeitgemäßen Führen. Eine Erfahrung, die sicher viele Führungskräfte machen, die sich selber in ihrer Führungsrolle reflektieren.</p>
<p>Bisher habe ich es immer geschafft, meine Führungsrolle und mein Verhalten wieder neu zu justieren.</p>
<p>Also doch nur eine „normale Anpassung“ meines Führungsverhaltens an das Arbeitsumfeld?</p>
<p>Nein, so einfach ist es dann doch nicht.</p>
<p>Die Veränderungen sind definitiv vielschichtiger. Die Vollbremsung, die Reflexion und Neujustierung funktionieren nicht so einfach, nicht so routiniert wie gewohnt.</p>
<p>Warum ist das so?</p>
<h3></h3>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/IMG_0214_XXX4.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-441" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/IMG_0214_XXX4-300x200.jpg" alt="IMG_0214_XXX4" width="300" height="200" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_0214_XXX4-300x200.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_0214_XXX4.jpg 425w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Warum können gestandene Führungskräfte nicht weitermachen wie gewohnt?</strong></span></h5>
<p>Nun. Einen Hinweis geben die Trendthemen der Zukunft, die wir teilweise schon im Business wahrnehmen. <a href="https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrends/" target="_blank" rel="noopener">Das Zukunftsinstitut GmbH,</a> hat viele Trendthemen identifiziert. Die Kernthemen berühren nicht nur die Arbeitswelt. Sie beziehen sich auch auf unsere Lebensformen, auf Gesundheit und Mobilität, Lernen, New Work usw. Und all diese Themen schwappen in unser Arbeitsumfeld. Sie begegnen uns immer häufiger. Mitarbeiter – egal ob Generation Y oder die älteren Arbeitnehmer &#8211; mit anderen Wertevorstellungen, Wünschen und Ansichten sind betroffen. Was gestern noch prima war, ist heute „nichts mehr wert“.</p>
<p>In anderen Worten: Wenn du eine zeitgemäße und moderne Führungskraft werden möchtest, musst du dich mit den neuen Trends, den daraus veränderten Verhaltensweisen in unserer Gesellschaft auseinandersetzen. UND: dich mit dir auseinandersetzen und dich für Neues öffnen und Neues annehmen.</p>
<p>Und gerade da liegt jetzt die Herausforderung moderner zeitgemäßer Führung: Nicht zu stark auf die Vergangenheit zu schauen. Stattdessen bereit sein, neue, teils unerprobte Wege in der Mitarbeiterführung zu gehen, um so viel schneller, teils vernetzter und wettbewerbsnäher am Markt agieren zu können.</p>
<p>UND: dabei Mitarbeiter als Persönlichkeit zu führen, sie weiterzuentwickeln und ihrer Arbeit und ihrem Wirken mehr Raum zu geben.</p>
<p>Das ist anders und das ist bestimmt kein alter Wein in neuen Schläuchen.</p>
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Themen, mit denen du dich stärker beschäftigen solltest</strong></span></h5>
<p>Insbesondere im letzten Jahr wurde sehr viel über Agile Führung, New Work, kollaboratives Arbeiten, Digitalisierung, Transformationale Führung geschrieben.</p>
<p>Meine Erfahrung dazu ist, dass gerade die Fachmedien, Vorträge auf Veranstaltungen und die Auseinandersetzung mit Veränderungen von Arbeitsprozessen Führungskräfte und die Unternehmensführung dazu bewegen, sich mit diesen Themen intensiver auseinander zu setzen.</p>
<p>Viele Arbeitsschritte und Teamprozesse lassen sich nicht mehr mit traditionellen Methoden auf dem Reisbrett oder mit Projektmanagement-Tools in einem 5 Jahreszyklus planen. Wir erleben, dass Mitarbeiter sich verändern, neue Mitarbeiter eine ganz andere Vorstellung von Arbeit haben und die Märkte von Unternehmen erwarten, dass just in time &amp; on demand entwickelt, produziert, reagiert wird.</p>
<p>Das verändert Organisationsprozesse im Unternehmen gravierend, das verändert Arbeitsprozesse. Wie kommen wir dann dazu, dass Führungsprozesse und Führungsverhalten nicht angepasst werden brauchen?</p>
<p>Also:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Digital-hier.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-364" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Digital-hier.jpg" alt="Digital hier" width="315" height="214" /></a></p>
<h3></h3>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Wie kannst du feststellen, ob dein allgemeines Führungswissen und dein Führungsverhalten noch zeitgemäß und auf die neuen Herausforderungen ausgerichtet sind?</strong></span></h5>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h6><strong>Reflektiere dein Führungsverhalten und beantworte dir anschließend diese 5 Fragen selber &#8211; und zwar ehrlich.</strong></h6>
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong> <em>Wie erlebst du „Wertschätzung“ in deinem Arbeits- und Führungsumfeld?</em></strong></span></h6>
</li>
</ol>
<p>Hörst du in Personalgesprächen auch immer häufiger, dass deine Mitarbeiter viel mehr Wertschätzung erfahren möchten. Sie möchten mehr wahrgenommen und in ihrer Leistung viel stärker gewürdigt werden? Du erlebst, dass deine Art der Mitarbeiterführung zwar ok ist, aber eben nur ok und nicht wirklich gut? Du denkst vielleicht insgeheim: „Wertschätzung ist keine Einbahnstraße“ und fühlst dich selber nicht ausreichend gewürdigt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong><em> Guckst du immer noch auf die Uhr, wenn deine Mitarbeiter zur Tür hereinkommen oder zur Pause gehen? </em></strong></span></h6>
</li>
</ol>
<p>Reißt dir für deine Mannschaft den A…h auf und hast das Gefühl, dass dieses Verantwortungsgefühl nicht mehr so stark geteilt wird. Andere Dinge scheinen wichtiger zu werden? Möglicherweise identifizierst du dich sogar mehr mit Unternehmen und den Werten, anders als es deine Mitarbeiter tun? Vielleicht stehen bei dir starre und alte bewährte Regeln im Vordergrund &#8211; weniger das End- oder das Teamziel?</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong><em> Hast du das Gefühl, deine Mitarbeiter, dein Arbeits-und Kundenumfeld halten nur noch die Hände auf, wollen nur noch „haben“ aber nichts mehr „geben“?</em></strong> </span></h6>
</li>
</ol>
<p>Du fühlst dich zunehmend mit deiner Einstellung alleine? Werte scheinen sich zu verändern. Werte, die dir möglicherweise in deiner Laufbahn Orientierung, Halt und Stärke gegeben haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong><em> Merkst du, dass deine Mannschaft eine andere Kommunikation und Zusammenarbeit einfordert?</em></strong> </span></h6>
</li>
</ol>
<p>Erwartungen an Kommunikation und Zusammenarbeit sind bei den einzelnen Mitarbeitern in Bezug auf Häufigkeit und die Art und Weise unterschiedlich. Mal wünschen sich Teammitglieder enge Feedbackschleifen, dann wieder großzügiger getaktet und nicht so eng?</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong><em> Hast du den Eindruck, dass deine Mitarbeiter moderner, individueller und zielgenauer </em></strong>via digitale Medien, Wissens- und Lernmanagement <strong>gefördert werden möchten</strong> und dass erwartet wird, dass du als Führungskraft ein „Lernbegleiter“ sein solltest?</span></h6>
</li>
</ol>
<p>Vielleicht spürst eine Zunahme an Unverständnis, Ratlosigkeit und teilweise auch echte Wut? Du gibst immer noch dein Bestes für deine Mannschaft. Du würdest dich vor sie stellen, wenn es darauf ankommt, zweifelst aber, ob die es auch für dich tun würden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Warum findet gerade jetzt so viel Veränderung im Arbeitsumfeld statt?</strong></span></h6>
<p>Das liegt daran, dass Mitarbeiter und der harte Wettbewerb heute viel stärker im Fokus stehen. Die Wertschöpfungs- und Innovationszyklen werden immer kürzer. Und die Bedeutung von Unternehmen, von Mitarbeitergemeinschaften, wie man sie von früher kannte, gibt es heute immer weniger. In einigen Unternehmen herrscht die Leitlinie „Agilität vor Führung“. Es wird getan, was der Markt will, und nicht gefragt, ob es gerade der Führungskraft ins Programm passt.</p>
<p>Und die Wahrheit in vielen Fällen ist auch: Die Mitarbeiter interessieren sich nicht dafür, was die Führungskraft denkt und wie es ihr/ihm geht.</p>
<p>Die Führungskraft übt eine Rolle im System „Unternehmen“ aus. Sie führt und managt. Punkt.</p>
<p>Damit lösen sich bewährte Strukturen, Prozesse, unausgesprochene Gesetzte und Werte auf. Andere Wege werden gefunden, den Unternehmenserfolg zu erreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/IMG_3052_neu.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-443" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/IMG_3052_neu-300x225.jpg" alt="IMG_3052_neu" width="313" height="235" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_3052_neu-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_3052_neu.jpg 425w" sizes="(max-width: 313px) 100vw, 313px" /></a></p>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Fazit</strong></span></h6>
<p>Wenn deine Mitarbeiter spüren, dass die Art wie du führst ihnen und dem Ziel hilft, dann wirst du als Führungskraft akzeptiert, dann brauchst du nichts großartig an deinem Führungsstil verändern.</p>
<p>Aber wenn das nicht der Fall ist, wenn du selber zweifelst, dann solltest du bei den 5 Fragethemen ehrlich zu dir selber sein und genau hinsehen, an welcher Stelle es klemmt. Und du solltest den Finger in die Wunde legen und nicht von oben herab analysieren.</p>
<p>Was könntest du tun, damit dein Führungsverhalten den Ansprüchen an die neue und digitale Arbeitswelt näher kommt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>3 Tipps, die dir helfen, deinen Führungskompass neu auszurichten:</strong></span></h6>
<p><strong>Basisanalyse:</strong> Welches Bewusstsein gibt es heute bei dir, bei deinen Mitarbeitern und im Unternehmen für Werte, Ziele, Visionen, Miteinander, Verantwortung, Strategien? Wie wird Führung wahrgenommen? Welche »heißen Themen« gibt es aktuell?</p>
<p><strong>Abgleich</strong>: Wie schätzt du deine Fähigkeiten, dein Wissen dazu ein? Was glaubst du, sind die Erwartungen an dich als Führungskraft? An dein Unternehmen?</p>
<p><strong>Anpacken: </strong>An welchen Stellschrauben kannst du arbeiten? Was kannst du verändern? Wo siehst du Hindernisse? Was geht dir auch gegen den Strich, kratzt an deinen Wertvorstellungen? Wo und bei welchen Themen kannst du dir vorstellen, von der neuen Generation, von einer anderen Arbeitsweise zu profitieren und eine neue Führungseinstellung anzunehmen?</p>
<h6><span style="color: #1e8f9e;">In den nächsten Blogartikeln verrate ich dir schrittweise, wie du zu einer zeitgemäßen Führungskraft werden kannst.</span></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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