Wie du geschäftliche Weihnachtsgrüße eine persönliche Note verleihen kannst

Das muss nicht sein! Jedes Jahr die gleichen Weihnachtsgrüße …

Immer die gleichen abgedroschenen und unpersönlichen Texte als Weihnachtsgruß. Hauptsache die Pflicht wurde erfüllt und „Haken dahinter“.  Doch es geht auch anders: Mit einfachen und berührenden Worten kreierst du in nur wenigen Schritten Weihnachtsgrüße, die beim Empfänger ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Mithilfe von psychologisch wirkungsvollen Texten, Farben und Geschichten bewegen wir die Herzen unserer Leser.

Gerade in Weihnachtsmails. Denn laut der neuen „E-Mail-Marketing-Benchmark 2019“ von Inxmail werden mehr als ein Viertel aller versendeten Newsletter und Transaktionsmails von Empfängern geöffnet. Und das ist eine erfreulich gute Öffnungsrate und hier steckt viel Potenzial drin.

Doch wie sieht die gängige Praxis in den Büros kurz vor Weihnachten wirklich aus?

 

Der Weihnachtsgruß gehört zum guten Ton

Egal ob postalisch oder per Mail: Die Versendung eines Weihnachtsgrußes an guten oder wichtigen Kunden gehört zum guten Ton in der Geschäftswelt. Doch diese Tradition wird immer kurioser und unglaubwürdiger. Eigentlich möchte man seinem „Geschäftspartner“ zum Jahreswechsel für die gute Zusammenarbeit „Danke“ sagen. Doch die Weihnachtsmails wirken allzu oft abgedroschen und beliebig, obwohl gerade diese Mails eine Kundenbeziehung nachhaltig stärken können. Ein genauer Blick lässt diese 3 Phänomene erkennen:

 

  • Wie viel Mühe gibst du dir mit den Texten deiner Weihnachtsmails?

Mal ehrlich. Es scheint so, als ob jedes Jahr Weihnachten überraschend vor der Tür steht. Dann fällt uns plötzlich ein, Geschäftspartnern noch ein paar Dankeszeilen zu schreiben. Doch wie schreibt man diese Zeilen am besten?

Was sollte in der E-Mail oder auch auf der Weihnachtskarte stehen? Etwas Persönliches vielleicht? Oder eher etwas Unverfängliches und die üblichen Standardfloskeln?

Und wer sollte sich um den Text kümmern? Der Chef, die Marketingabteilung oder die Assistenz der Führungskraft?

Kurzum: Weihnachtsmails machen Sinn und sollten unbedingt sorgfältig vorbereitet und getextet werden. Sie ist eine gute Gelegenheit mit Geschäftspartner oder Kunden in Interaktion zu treten und zu emotionalisieren.

Wenn so viele schlechte, langweilige und beliebige Weihnachtsgrüße versendet werden, wie wäre es, positiv aus dem Rahmen zu treten und angenehm aufzufallen?

 

  • Wie wichtig sind Weihnachts-Emails wirklich?

In der Vorweihnachtszeit werden definitiv mehr E-Mails versendet. Neben den Last-Minute-Werbemails zur Weihnachtzeit kommen noch die geschäftlichen Weihnachts- und Neujahresgrüße zum Jahresende hinzu.

Interessanterweise werden in dieser Zeit 25% der Mailings geöffnet. Mehr als üblich. Gerade deshalb macht es Sinn, mehr Sorgfalt und Hirnschmalz in den eigenen Weihnachtsmails zu legen, die gewünschte Botschaft wirklich zielgerichtet und rechtzeitig zu transportieren.

 

  • Wer textet den Weihnachtsgruß wirklich?

Ein persönlicher Weihnachtsgruß vermag den Empfänger positiv berühren. Doch wie oben schon beschrieben, nehmen sich wenig Menschen wirklich ausreichend Zeit für das Schreiben guter Texte. Häufig wird ein Muster-Gruß gegoogelt und per Copy & Paste in die Mail kopiert. Oder der Chef bittet die Marketingabteilung, mal etwas vorzubereiten. Häufig googeln sie dann auch.

Das ist natürlich schade und der Empfänger merkt, dass es eine Mail von vielen Weihnachtsmails ist. Nix Besonderes. Der digitale Weihnachtsgruß für die eigenen Geschäftskontakte darf kein 5-Rad am Wagen sein, sondern sollte einen festen Platz in der Agenda bekommen!

 

Was sind die wichtigsten Zutaten einer Geschäftsbeziehung?

Heute wissen wir, die wichtigsten Zutaten für eine lange und professionelle Geschäftsbeziehung sind Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Transparenz und Beziehungspflege.

Und genau das können wir mit einem einfachen und dennoch persönlichen Weihnachtsgruß per Mail oder per Post erreichen.

 

Weihnachtsgruß: Die 3 wichtigen Faktoren guter Texte

 

  • Die Headline

Jede E-Mail oder auch jeder Newsletter braucht eine gute Headline. Eine Überschrift, die neugierig macht und die es schafft, dass die Mail geöffnet wird. Das klingt sehr einfach, doch gute Überschriften brauchen Hirnschmalz, Zeit und Methodik.

 

  • Die Emotionen

Hier lassen sich ganz einfach kleine Augenblicke beschreiben, die viele Geschäftskunden und Mitarbeiter vielleicht sogar sehr ähnlich erlebt haben. Zumindest können die meisten solche Situationen nachvollziehen.

Neben dem persönlichen Text, der einfach in einer stressigen Zeit unerwartet Menschlichkeit zeigt, schafft ein wohldosierter Einsatz von Bildern und Farben, zusätzliches Vertrauen aufzubauen.

 

  • Die Story

Finde eine kleine und wahre Geschichte. Etwas, das uns vielleicht mit unserer Kindheit verbindet, rund um Kerzen, Weihnachtsgebäck, Tannenbaum, Weihnachtszettel, Lieder, Adventskalender…

 

Hier ein kleines Beispiel:

Lieber Herr/Frau Kollege/-in …, als ich vor ein paar Tagen wieder etwas später und müde nach Hause kam, sah mein Sohn/Tochter mich mit seinen/ihren großen strahlenden Kinderaugen an. Er/Sie hielt fast andächtig einen Wunschzettel für das Christkind in den Händen…

Mein Sohn/Tochter fragte mich ganz aufgeregt und erwartungsvoll, welcher Platz am geeignetsten wäre, damit das Christkind ihn auch garantiert finden kann. Und wir beide haben für den Wunschzettel einen ganz besonders schönen Platz gefunden…

Diese Vorfreude!

Es sind diese warmen Momente, die mir immer wieder zeigen, wie wichtig und kostbar diese Augenblicke sind!

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtfest und einen ….

 

Weitere Ideen für eine Story:

  • Rezepte – und eine Erinnerung, die du mit Weihnachtsbacken verbindest
  • Wünsch dir was – siehe oben. Welche Erfahrung hast du mit Weihnachtszetteln selber gemacht oder durch deine Familie, Freunde miterleben dürfen?
  • Regionalität: Wie feiert man Weihnachten in Brasilien, in Sibirien?
  • Traditionelles: Warum ist in Polen zu Weihnachten am Esstisch immer ein Platz frei?
  • Lieder: Von der „Weihnachtsbäckerei“ über „Stille Nacht“

 

Übrigens freuen sich nicht nur Geschäftspartner über gut geschriebene Weihnachtsmails. Auch für andere Zielgruppen sind sie angebracht, wie der Weihnachtsgruß für Mitarbeiter, Kursteilnehmer, Vereinsmitglieder etc.

Wichtig: Der Chef ist in den seltensten Fällen ein Poet oder guter Texter. Es ist auch eigentlich nicht seine Aufgabe. Doch wenn das Thema Weihnachts- oder Ostergrüße ein wichtiges Thema in der Unternehmenskommunikation ist, gehört es in den Redaktionsplan der Marketingabteilung bzw. auf die Wiedervorlagenliste und auf die offizielle Agenda. Dann haben alle Beteiligten Zeit genug, sich über die Texte, Bilder und Botschaften Gedanken zu machen. Gleichzeit werden sie weniger überrascht, wenn Heilig Abend vor der Tür steht.

 

Fazit

Worte können Menschen berühren und bewegen. Gerade zur Weihnachtszeit sind wir für emotionale Botschaften empfänglich und freuen uns über warme Worte. Persönliche Weihnachtsgrüße, die eine eigene Story haben, sind nicht nur aufmerksamkeitsstark, sondern schaffen Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

 

 


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