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	<title>Generation Y &#8211; | Stefanie Meise</title>
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	<description>Stefanie Meise: Mensch und Arbeitswelt in Beziehung</description>
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	<title>Generation Y &#8211; | Stefanie Meise</title>
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		<title>Kleiner Knigge für Mobile-Worker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2016 07:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile-Worker]]></category>
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					<description><![CDATA[Kleiner Knigge: Mobile-Worker und ihre Lieblingsarbeitsplätze Endlich raus aus dem miefigen Büro oder dem Homeoffice. Mobiles, ortunabhängiges Arbeiten ist Trend. Yes. Das ist der Traum vieler freiheitsliebender Mitarbeiter. Und meiner auch! Das Bedürfnis aus den vier Wänden zu entfliehen, haben auch festangestellte Mitarbeiter, die im Büro oder von zu Hause<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/kleiner-knigge-fuer-mobile-worker/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Kleiner Knigge: Mobile-Worker und ihre Lieblingsarbeitspl</strong><strong>ätze</strong></span></h5>
<p>Endlich raus aus dem miefigen Büro oder dem Homeoffice.</p>
<p>Mobiles, ortunabhängiges Arbeiten ist Trend.</p>
<p>Yes. Das ist der Traum vieler freiheitsliebender Mitarbeiter. Und meiner auch! Das Bedürfnis aus den vier Wänden zu entfliehen, haben auch festangestellte Mitarbeiter, die im Büro oder von zu Hause aus arbeiten.</p>
<p>Endlich &#8211; Leben und Arbeiten wie ein <a href="http://www.earthcity.de/digitale-nomaden/" target="_blank" rel="noopener">Digitaler Nomade</a>!</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Digitale-Normaden.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-509 alignleft" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Digitale-Normaden-300x225.jpg" alt="Digitale Normaden" width="300" height="225" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Digitale-Normaden-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Digitale-Normaden.jpg 425w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Naja, das ist jetzt etwas zu viel phantasiert, aber darüber wird ja gerade viel gesprochen und das hört sich alles so easy und hip an.</p>
<p>Das Laptop und Smartphone in den Rucksack und los in ein cooles Café oder zum Strand.</p>
<p>Ich wähle mir meine bevorzugten Arbeitsplätze selber aus und mache es mir an meinen Lieblingsplätzen gemütlich. Verrichte von dort aus meine Arbeit. Tippe in die Tastaturen und führe mit dem Smartphone oder via Skype routiniert die Kundengespräche.</p>
<p>Ich liebe die entspannte Atmosphäre für mein Work &amp; Life.</p>
<p>Und viele festangestellte Mitarbeiter sind bereits Mobile-Worker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Wer ist eigentlich ein Mobile-Worker?</strong></span></p>
<p>Ein Mobile-Worker ist jemand, der nicht regelmäßig an einem <em>festen</em> Arbeitsplatz seinen Job verrichtet. Das kann durchaus ein Selbstständiger, aber auch ein festangestellter Mitarbeiter sein. Mobile-Worker arbeiten ortsunabhängig, mobil und flexibel.</p>
<p>Durch die Zunahme an Wissensarbeit entstehen viele neue Jobs für Wissensarbeiter. Industriearbeitsplätze nehmen hingegen ab. Das hat auch zur Folge, dass Wissensarbeit nicht zwingend im Büro erbracht werden muss. Der herkömmliche Büroarbeitsplatz hat zwar nicht ausgedient, doch seine Nutzung nimmt ab. Nur noch rund die Hälfte (Deutschland: 53 Prozent, weltweit: 67 Prozent) der Angestellten wird im Jahr 2020 vorwiegend vom Büro aus arbeiten. Das ist das Ergebnis des „Workplace of the Future“-Report des amerikanischen Netzwerkausrüsters Citrix Systems.</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Mobile-Arbeiten_Citrix.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-506" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Mobile-Arbeiten_Citrix-148x300.png" alt="Mobile Arbeiten_Citrix" width="268" height="543" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Mobile-Arbeiten_Citrix-148x300.png 148w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Mobile-Arbeiten_Citrix-505x1024.png 505w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Mobile-Arbeiten_Citrix.png 800w" sizes="(max-width: 268px) 100vw, 268px" /></a></p>
<h6>Im Angestelltenverhältnis hat man da schon eher den Eindruck, ein Privilegierter zu sein, wenn man aus dem Homeoffice heraus arbeiten kann.</h6>
<h6>Ob ich aber von zu Hause aus arbeite oder in der Nachmittagssonne im Café sitze, sollte eigentlich egal sein. Hauptsache das Ergebnis stellt alle zufrieden.</h6>
<h6>In der Realität erzählen Mobile-Worker eher, dass sie vom Homeoffice oder vom Zug aus arbeiten, als zu berichten, dass sie einen super produktiven Nachmittag im Café verbracht haben.</h6>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Mehr mobiles Arbeiten – mehr Mobile-Worker</strong></span></h6>
<h6>Bis 2020 wollen 94 Prozent der Arbeitgeber in Deutschland ihren Mitarbeitern mobiles Arbeiten ermöglichen. Jedes zweite deutsche Unternehmen erfüllt bereits heute die technischen Voraussetzungen, um allen Angestellten mobiles Arbeiten anzubieten.</h6>
<p>Wir sind schon jetzt häufiger ein Mobil-Worker, als es uns klar ist.</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Menschen-vor-dem-Laptops-im-Cafe1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-511" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Menschen-vor-dem-Laptops-im-Cafe1-300x225.jpg" alt="Menschen vor dem Laptops im Cafe" width="319" height="239" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Menschen-vor-dem-Laptops-im-Cafe1-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Menschen-vor-dem-Laptops-im-Cafe1.jpg 397w" sizes="(max-width: 319px) 100vw, 319px" /></a></p>
<p>Auf Dienstreisen, zwischen dem einen oder anderen Kundentermin, in Cafés, im Zug, an Flughäfen, bei Mäckes. Und manchmal eben auch gechillt auf dem Balkon, im Schwimmbad o.ä.</p>
<p>Aber darüber spricht man lieber nicht;-)</p>
<p>Das ist für uns völlig normal. Hauptsache die Arbeit wird erledigt und wir können das meiste der Arbeit schon unterwegs verrichten, damit die sich nicht auf unseren Schreibtischen stapelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Knigge f</strong><strong>ür Mobile-Worker</strong></span></h5>
<p>Wenn wir mit unseren Laptops &amp; Smartphones an geselligen Orten zum Arbeiten ausbreiten, sollten wir uns auch darüber klar sein, dass wir auf Menschen treffen, die genau das Gegenteil vor haben, zu dem was wir gerade tun: Sie wollen vielleicht in den Urlaub fahren, Freunde in anderen Städten besuchen, mit der Mutter eine kleine Tasse Kaffee trinken oder einfach ein Glas Wein mit dem Liebsten genießen.</p>
<p>Bloß kein Egotrip!</p>
<p>Ein gutes Miteinander ist für alle Gold wert. Egal von welchem Ort aus du arbeiten möchtest, nimm einfach etwas Rücksicht. Damit jeder seine ganz persönliche (Arbeits-) Oase genießen kann, stelle ich hier <strong><span style="color: #1e8f8f;">9 ganz einfache Tipps für Mobile-Worker</span></strong> vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><span style="color: #006f9e;"><strong><span style="color: #1e8f8f;">We</span><span style="color: #1e8f8f;">nn</span><span style="color: #1e8f8f;"> einer eine Reise tut&#8230;</span><br />
</strong></span></li>
</ul>
<p>Du kennst das wahrscheinlich auch. Du verreist mit dem ICE und planst so, dass du möglichst viel während der Zugreise abarbeiten kannst. Egal ob am Laptop oder das Abarbeiten von Rückrufen. Du steigst in den Zug. Noch nicht ganz am reservierten Platz angekommen, scannst du schon ob die Steckdose frei ist. Und wehe, so ein “Milchgesicht” zapft für Computerspiele Strom, während du, der den wirklich “wichtigen Dingen” nachgehen musst, dafür Strom benötigst.</p>
<p>Vielleicht hast du aber noch genug Strom in deinen Geräten. Dann entspann dich. Spreche mit deinem Sitznachbarn, dass jeder seine Gerätschaften laden kann. Eigentlich normal. Aber wir verhalten uns wie Geier, so als ob es morgen kein Strom mehr geben würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Caffé Latte oder eher Matcha-Tee?</strong></span></li>
</ul>
<p>Spielt keine Rolle. Wenn dir dein Getränk gebracht wird, unterbrich deine Arbeit für einen Augenblick. Suche den Blickkontakt und sei freundlich zu dem Menschen, der serviert. Bedank dich für dein Getränk. Nimm auch die Menschen um dich drum herum einfach wahr. Kleine herzliche Augenblicke schenken allen Menschen ganz einfach Wertschätzung und Wärme.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Stromanschlüsse &amp; Wifi-Zugänge: Wem gehört der Anschluss?</strong></span></li>
</ul>
<p>An öffentlichen Plätzen sind Stromanschlüsse und Wifi-Zugänge nicht in Hülle und Fülle verbreitet. Und Cafés, die das anbieten, machen das nicht aus Selbstzweck. Also nimm Rücksicht und halte dich nicht den ganzen Tag bei einem Latte Machiatto im Café auf und blockiere nicht für andere die Annehmlichkeiten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Stau im World-Wide-Web</strong></span></li>
</ul>
<p>Gerade öffentliche Hotspots werden stark frequentiert. Vermeide es, Filme zu streamen oder zu skypen. Und wenn es geht, vermeide auch Mega-Downloads, damit alle Nutzer etwas vom freien Internet haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Kopfhörer auf!</strong></span></li>
</ul>
<p>Webkonferenzen oder Telkos gehören ganz selbstverständlich zur Arbeit eines Mobile-Workers. Aber mal ehrlich: Wer hat sich noch nie von einem Berufstätigen gestört gefühlt, der uns indirekt an seinem Business teilhaben lassen hat. Die Lautstärke am Empfangsgerät war vielleicht nicht gut eingestellt. Ein guter Kopfhörer, ein Headset gehört zur Grundausstattung eines Mobile-Workers. Das Headset schützt zum einen davor, dass sensible Informationen mitgehört werden. Zum anderen verschonst du gleichzeitig deine Umgebung mit blechernen, abgehackten Unterhaltungsfetzen aus dem Smartphone oder Laptop.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Du bist nicht alleine &#8211; Pass deine Lautstärke an!</strong></span></li>
</ul>
<p>Vielleicht ist dir das bei anderen schon aufgefallen: Sie haben die Stöpsel im Ohr und verhalten sich automatisch lauter und gefühlt rücksichtsloser. Wenn wir ein Headset auf den Ohren haben, nehmen wir uns nicht mehr “normal” wahr. Wir reden lauter, legen Dinge plump und polternd auf dem Tisch ab, etc. Versuche deine Lautstärke und deine Bewegungsgeräusche bewusst zu dämpfen, wenn deine Ohren nicht frei sind!</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Sei freundlich</strong></span></li>
</ul>
<p>Du nimmst im Café, im Park oder auch im Zug einen “Arbeitsplatz” ein, der für andere eine Frühstücksoase, ein Reise- oder Freizeitplatz ist. Mach diese Orte nicht egoistisch zu deinem Stammarbeitsplatz mit all deinen persönlichen Allüren. Sei nett zur Bedienung und den Menschen um dich herum!</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Unterstütze deine Lieblingsarbeitsplätze</strong></span></li>
</ul>
<h6>An welchen Orten du auch immer arbeitest und dich dabei wohlfühlst. Teile es anderen via Facebook, Twitter &amp; Co. mit. Gib deinen schönsten Arbeitsorten und den Menschen einfach ein positives Feedback &#8211; Like it!</h6>
<h6></h6>
<ul>
<li><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Du bist hier nicht alleine zu Hause!</strong></span></li>
</ul>
<h6>Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, sei es hier zum Schluss nochmals deutlich gesagt: Du arbeitest an öffentlichen Plätzen, in Cafés, Restaurants etc. und bist nicht alleine. Sogar nur Gast. Also benimm dich bitte auch so! Oder fahre zurück ins Büro oder in dein Home-Office.</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiterhin viel Freude beim mobilen Arbeiten und Leben 🙂</p>
<p>Stefanie Meise</p>
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		<title>8 einfache Schritte, wie du leichter mit der Generation Y zusammenarbeiten kannst</title>
		<link>https://smart-fuehren.de/wie-du-leichter-mit-der-generation-y-arbeiten-kannst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2016 06:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchsführungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[GenY]]></category>
		<category><![CDATA[Individualismus]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; “Das geht zu weit.” “Muss ich mir das ernsthaft gefallen lassen?” “Was glauben die eigentlich, wer die sind? Das hätte ich mir niemals erlaubt.” “Die sollen sich erstmal beweisen, bevor sie diese so großen Töne von sich geben…” &#160; Erwischt du dich auch manchmal, dass du so oder so<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/wie-du-leichter-mit-der-generation-y-arbeiten-kannst/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f9e;"><strong>“Das geht zu weit.”</strong></span></h5>
<p>“Muss ich mir das ernsthaft gefallen lassen?”</p>
<p>“Was glauben die eigentlich, wer die sind? Das hätte ich mir niemals erlaubt.”</p>
<p>“Die sollen sich erstmal beweisen, bevor sie diese so großen Töne von sich geben…”</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erwischt du dich auch manchmal, dass du so oder so ähnlich über die Azubis, Nachwuchskräfte oder Nachwuchsführungskräfte denkst oder redest?</p>
<p>Vielleicht spürst du sogar ein brodelndes Unverständnis oder sogar eine innere Unsicherheit im täglichen Umgang mit diesen jungen Mitarbeitern?</p>
<p>Diese Generation ist mittlerweile als Generation Y bekannt.</p>
<p>Über die Generation Y ist schon sehr viel geschrieben worden. Aber wie kann ich mit ihr im beruflichen Alltag ganz praktisch besser umgehen?</p>
<p>Schauen wir aber zunächst genauer hin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Wer ist die Generation Y? </strong></span></h6>
<p><strong>In der <a href="https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Auftragsstudien/studie_generation_y_signium.pdf" target="_blank" rel="noopener">Trendstudie</a> in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsinstitut </strong><strong>über die GenY richtet der Einleitungstext bereits sehr früh den Zeigefinger auf die aktuellen Führungskräfte. Dort heißt es: </strong></p>
<p><strong>“</strong>Die Generation der heute 20- bis 35-Jährigen, benannt als Generation Y, wächst mit diesen Veränderungen (Anm.: Strukturwandel der Arbeitswelt, neue Ära der Arbeitsorganisation und des Wettbewerbs) auf. Sie sind ihr „New Normal“, ihr selbstverständliches Lebens- und Arbeitsumfeld. Führungskräfte von heute müssen sich dessen bewusst sein. Sie müssen verstehen, welche Gegebenheiten ihre „Nachfolgergeneration“ als grundlegend voraussetzt und dass dies vom eigenen bisherigen Verständnis erheblich abweichen kann.”</p>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/7-Zwerge_.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-490" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/7-Zwerge_-300x225.jpg" alt="7-Zwerge_GenY" width="389" height="292" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//7-Zwerge_-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//7-Zwerge_.jpg 425w" sizes="(max-width: 389px) 100vw, 389px" /></a></p>
<p>Aha, dann wollen wir da mal genauer hinsehen:</p>
<h3></h3>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Wie kann man das Verhalten der GenY umschreiben?</strong></span></h6>
<p>Die Jobbörse Abslolventa hat hierzu eine sehr umfassende Infografik <a href="https://www.absolventa.de/karriereguide/infografiken/Infografik-geny" target="_blank" rel="noopener">“GenerationY und die Arbeitswelt”</a> zusammengestellt.</p>
<p>Ganz verkürzt kann man Folgendes festhalten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>Gen Y</strong></span></h6>
<p>1) Suchen nach dem Sinn</p>
<p>2) Sie verzichten auf Geld, wenn…</p>
<p>3) Sie sind eigenständig und individuell</p>
<p>4) Sie suchen und suchen, wollen sich aber ungern festlegen</p>
<p>5) Sie wollen ihre eigenen Projekte starten und sich verwirklichen</p>
<p>6) Always on: GenY ist (fast) immer mit dem Internet verbunden</p>
<p>7) Gehen mit der Jobplanung sehr strategisch vor</p>
<p>8) GenY &#8211; zwischen Spaß, Abenteuer und Familie &amp; Sehnsucht nach Liebe</p>
<p>9) GenY wollen reisen und ortsunabhängig sein</p>
<p>10) GenY zögert Verantwortung zu übernehmen und hat Angst vorm Scheitern</p>
<h4></h4>
<p><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-481" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/1-300x213.jpg" alt="Generation Y- So Simple" width="390" height="277" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//1-300x213.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//1.jpg 559w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /></a></p>
<p>Zu wissen, dass sie andere Erwartungen und Wünsche an das Berufs- und Privatleben haben als wir, ist wichtig!</p>
<p>Aber wie geht es weiter? Was lässt sich daraus ableiten und wie kannst du als Führungskraft diese Erwartungen berücksichtigen, ohne gleich die Revolution im Unternehmen einzuleiten oder zu opportunistisch zu sein?</p>
<p>Denn eines ist auch klar: Führungskräfte erleben die GenY im beruflichen Alltag &#8211; ganz direkt im täglichen Miteinander. Vorstände, Geschäftsführer, Strategen o.ä. lassen sich berichten und werten Zahlen aus, erstellen Prognosen, wie z.B. Fluktuations- oder Krankheitsquote, Umsatz- und Marktprognosen.</p>
<p>Bis jemand im Unternehmen fragt, warum die Fluktuationsquote so hoch ist, viele junge Menschen innerhalb der Probezeit den Job wechseln, dauert es. Und es dauert nochmals solange, bis jemand ernsthaft Ursachenforschung betreibt und den Finger in die Wunde legt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es wird selten gefragt, ob das Unternehmen vor einer grundsätzlichen Herausforderung steht, ob die <em>echten Werte</em>, die Unternehmenskultur noch zeitgemäß sind. Dennoch existieren Werte und eine Unternehmenskultur. Früher haben sich die Mitarbeiter diesen Werten angepasst.</p>
<p class="entry-title">Die Generation Y ist dazu nicht ohne Weiteres bereit. Und hinterfragt schon bei Vorstellungsgesprächen sehr kritisch und prüft, ob das Unternehmen zu ihnen passt. Dieses Selbstbewusstsein setzt sich im Business durch und &#8222;<em>Individualismus</em>&#8222;, so wie es Tim Schormann in seinem Artikel <a href="http://www.personalblogger.net/2016/01/19/generation-y-z-x-individualismus-zaehlt/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Generation Y, Z, X – Individualismus zählt!&#8220;</a> beschrieben hat.</p>
<p>Als Führungskraft erlebst du dann manchmal gefühlt eine “Verkehrte Welt”.</p>
<p><strong> Aber du kannst aus deiner F</strong><strong>ührungsrolle heraus trotzdem eine Menge bewegen und dessen musst du dir auch bewusst werden!!!</strong></p>
<p><strong> <a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/IMG_0494_15x10.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-439" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/IMG_0494_15x10-300x225.jpg" alt="IMG_0494_15x10" width="389" height="292" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_0494_15x10-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//IMG_0494_15x10.jpg 425w" sizes="(max-width: 389px) 100vw, 389px" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><span style="color: #1e8f9e;"><strong>8 praktische Schritte, wie eine Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der GenY besser gelingen kann:</strong></span></h6>
<p><strong><span style="color: #006f9e;">1</span>:</strong> Wieviel Mitarbeiter der GenY hast du in deiner Abteilung? Kennst du 1-2 persönliche Werte, die sie antreiben? Schau genau hin und bilde eine Schnittmenge dieser GenY-Treiber und der restlichen Werte deines Teams. Es ist wichtig, dass du diese Werte kennst! Aber auch dein Team muss von diesen Werten wissen. Mache sie am besten transparent, so dass diese Werte aufrichtig und konsequent im Alltag gelebt werden. Hinweis: Diese Werte müssen aber zu den Unternehmenswerten passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f9e;"><strong>2: </strong></span>Mitarbeiter der GenY streben nach Außergewöhnlichem. Was ist das Außergewöhnliche? Spreche sie konkret an und frage danach: Was treibt sie um, was sind ihre Ziele und worauf haben sie so richtig “Bock”? Häufig können Sie nämlich nicht direkt formulieren, was das Außergewöhnliche ist, wonach sie suchen.</p>
<p>Was ist eigentlich das Außergewöhnliche in deiner Abteilung oder im Unternehmen? Liegt das Außergewöhnliche z.B. in der Art und Weise, wie dein Unternehmen die Dinge tut?</p>
<p>Hand aufs Herz: Hast du darauf eine Antwort?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #006f9e;"><strong><span style="color: #1e8f9e;">3</span>: </strong></span>Es wird viel von moderner, neuer Führung gesprochen. Und die Erwartung der GenY ist es, dass du als Führungskraft auf sie als Mensch und nicht nur als Mitarbeiter eingehst. Die Erwartung ist, dass du schneller auf ihre Bedürfnisse und Wünsche reagierst. Das ist nicht so einfach, wenn Unternehmensstrukturen starr oder bürokratisch, autoritär ausgelegt sind.</p>
<p><strong>Dennoch solltest du dich als F</strong><strong>ührungskraft fragen:</strong> “Kann ich auf meine Mitarbeiter individueller eingehen, Feedbacks schneller oder bedarfsorientiert geben?” UND “Bin ich überhaupt bereit, mein Führungsverhalten im Rahmen meiner Möglichkeiten anzupassen?” “Agiere ich immer mit Wertschätzung?”</p>
<p>Denn ein Trend wird immer deutlicher: Früher sorgten Führungskräfte für die Organisation der Arbeit. Bereits heute sollten sie viel stärker die Rolle eines Beraters und Coaches bei der Führung einnehmen. Das wird häufig in Unternehmen noch nicht gesehen, aber auch genauso wenig von den Führungskräften.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #1e8f9e;"><strong>4: </strong></span>Vorbild sein<strong>.</strong> Als Führungskraft bist du immer Vorbild, im Positiven, wie im Negativen. Das gilt nicht nur für die Unternehmensleitung da oben. Frage dich regelmäßig, wie du als Vorbild in deinem Unternehmen wirkst. Und was strahlst du aus, was hast du für eine Wirkung auf andere?!</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="color: #1e8f9e;"><strong>5:</strong></span> Kurze, direkte Kommunikationswege nutzen. Wie kommunizierst Du mit deinen Mitarbeitern, insbesondere mit der GenY? Schnell und möglichst einfach? Wenn es bei Dir im Unternehmen möglich ist, baue Barrieren ab und nutze einfache Internet-Tools wie Chat, E-Mails, Skype und Videokonferenz. Warte bitte nicht bis zur nächsten Teamkonferenz für eine einfache oder wichtige Antwort an alle!</p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><span style="color: #006f9e;"><strong><span style="color: #1e8f9e;">6:</span> </strong></span>Die Geneation Y möchte mitgestalten und Sinn in ihrer Arbeit sehen<strong>.</strong> Welche Möglichkeiten gibt es in deiner Abteilung oder in abteilungsübergreifenden Projekten, wo deine Mitarbeiter die Möglichkeit haben, mitzugestalten? Fordere sie bei der Herausforderung von Neuem, aber unterstütze Sie dann auch bei der Umsetzung. Wenn du spontan noch nicht die Möglichkeiten einer Mitgestaltung siehst, frage sie einfach aufrichtig nach ihrer Meinung und nimm die Antwort ernst und als wichtigen Hinweis wahr.</p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><strong><span style="color: #1e8f9e;">7:</span>  </strong>Die Generation Y steht so klar und selbstbewusst für Individualität, wie keine Generation jemals zuvor. Gerade für gestandene Führungskräfte ist dieses Verhalten auch zwischendurch nicht leicht zu ertragen. Deshalb: Setzte dich mit der Persönlichkeit deiner jungen Mitarbeiter ernsthaft auseinander. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit stärker die Persönlichkeitsprofile deiner Mannschaft kennen zu lernen. Manchmal können Tools zur Persönlichkeitsdiagnostik ein erster Schritt sein, wenn du Nachwuchsführungskräfte aus der Riege der Gen Y weiterentwickeln möchtest. Und schaue auch sehr selbstreflektiert auf dein Führungsverhalten. Suchst du stärker nach den individuellen Potenzialen, die in den Menschen verborgen sind, oder wählst du eher den angepassten Typen oder sollen eher deine Vorlieben ähnlich sein?</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="color: #006f9e;"><strong><span style="color: #1e8f9e;">8</span>:</strong> </span>Stärken stärken und Schwächen managen: Stärkst du ganz bewusst die Stärken deiner GenY- Mitarbeiter? Und bietest du dort Unterstützung und Lösungen an, wo die Mitarbeiter ihre Schwächen haben? Welche Potenziale, Kompetenzen könntest du noch mit Aus- und Weiterbildung, mit einem Training on the Job ganz gezielt fördern?</p>
<p>Welche Treiber tatsächlich bei Nachwuchskräften im Vordergrund stehen, ist bei jedem anders. Aber gerade in direkten Mitarbeitergesprächen, in Feedbackgesprächen lassen sich Stärken und Schwächen gemeinsam gut identifizieren. Manches lässt sich bereits durch einfache kollegiale Beratung lösen. Bei anderen Themen kann eine Weiterbildung angebracht sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie steht Ihr dazu? Wie erlebt Ihr das Zusammenarbeiten mit der GenY in Eurem Führungsalltag?</p>
<p>Herzliche Grüße, Stefanie Meise</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser &#8211; Alles quatsch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Meise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2015 05:03:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[situative Führung]]></category>
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		<category><![CDATA[virtuelle Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft Arbeitswelten]]></category>
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					<description><![CDATA[Vertrauen bei virtuellen Teams Seit etwas 20 Jahren führe ich bereits Mitarbeiter. Darauf bin ich schon stolz, merke aber, wie ich mich selber zwischendurch kritisch hinterfrage, ob ich jetzt noch „richtig“ führe oder schon zum alten Eisen gehöre. In meinem aktuellen Job als Teammanagerin führe ich meine Mitarbeiter überwiegend virtuell.<a class="moretag" href="https://smart-fuehren.de/vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-besser-alles-quatsch-2/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><span style="color: #1e8f8f;">Vertrauen bei virtuellen Teams</span></strong></h2>
<p>Seit etwas 20 Jahren führe ich bereits Mitarbeiter. Darauf bin ich schon stolz, merke aber, wie ich mich selber zwischendurch kritisch hinterfrage, ob ich jetzt noch „richtig“ führe oder schon zum alten Eisen gehöre.</p>
<p>In meinem aktuellen Job als Teammanagerin führe ich meine Mitarbeiter überwiegend virtuell. Meine Mitarbeiter arbeiten aus ihren Homeoffices heraus in München, Bremen, Düsseldorf oder Berlin. Sie arbeiten einzeln oder im Team kollaborativ an unterschiedlichen Projektthemen.</p>
<p>Manches Mal knirschte es im Getriebe, in der Zusammenarbeit. Und das hatte auch etwas mit meinen &#8222;schlechten&#8220; Gewohnheiten zu tun und wie ich das virtuelle Team führte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Vertrauen ist gut &#8211; Kontrolle ist besser!?</strong></span></h5>
<p>Früher haben sich die Mitarbeiter im Büro alle an die Rahmenbedingungen gehalten. Das galt für Arbeitszeiten, für das Berichts- und Konferenzwesen und die Umsetzung des Organisationshandbuches.</p>
<p>Mitarbeiter starteten mit ihrer Arbeit um 8:00 Uhr und hörten pünktlich um 17:00 Uhr wieder auf. Ich konnte die Uhr danach stellen und habe häufig genug auch auf die Uhr geschaut. Gemeinsam wurde wie fleißige Bienchen gearbeitet, die Ziele erreicht. So war es früher.</p>
<p>In der neuen virtuellen Arbeitswelt sind die Bienchen „ausgeschwärmt“ und verrichten von überall aus ihren Job. Ich kann aus der Ferne nicht erkennen, was die Mitarbeiter den ganzen Tag so treiben.</p>
<p>Vor einiger Zeit hatte ich in einer kritischen und angespannten Arbeitsphase eine wirklich schlechte Gewohnheit festgestellt. Ich wollte sicher gehen, dass alle Mitarbeiter <em>wirklich</em> arbeiten.</p>
<p>Ich habe also einen Weg gesucht festzustellen, ob meine Mitarbeiter in Ihren Homeoffices weiterhin so fleißig wie früher arbeiteten.</p>
<p>Ich suchte nach einem Kontrollsystem. Im Sinne von: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.</p>
<p>Tatsächlich hatte ich ein kleines Kontrollsystem gefunden, Im Intranet konnte man sehen, ob alle Mitarbeiter eingeloggt waren. Das magische Log-In.</p>
<p>Alle eingeloggt? Dann arbeiten die Mitarbeiter also. Glück gehabt.</p>
<p>Das war eine wirklich schlechte Gewohnheit, die immer dann an die Oberfläche auftrat, wenn ich unter Druck stand. Aber was sagt diese Gewohnheit aus?</p>
<p>Einloggen = arbeiten. So ein Quatsch.</p>
<p>Dieses Vorgehen hat nichts mit smarter und situativer Führung zu tun, nichts mit Vertrauen und gemeinsamer Zielerreichung.</p>
<p>Aber so gar nichts!</p>
<h4><a href="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Smart-Working_Den-Haag.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-254" src="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads/Smart-Working_Den-Haag-300x225.jpg" alt="Smart Working" width="376" height="282" srcset="https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Smart-Working_Den-Haag-300x225.jpg 300w, https://smart-fuehren.de/wp-content/uploads//Smart-Working_Den-Haag.jpg 960w" sizes="(max-width: 376px) 100vw, 376px" /></a></h4>
<h1></h1>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Worum ging es in Wirklichkeit? </strong></span></h5>
<p>Ich konnte nicht erkennen, wann und wie wir unsere Ziele erreichen werden. Dabei war ich für die Zielerreichung verantwortlich. Und ich wollte Erfolg.</p>
<p>Ob Mitarbeiter an ihren Schreibtischen sitzen, egal ob im Office oder zu Hause, sagt letztendlich nichts über einen Erfolg der Arbeit aus.</p>
<p>Gerade das Führen virtueller Teams setzt vor allem eines voraus: Vertrauen.</p>
<p>Also was tun?</p>
<p>Mussten meine Mitarbeiter den „Arsch hoch bekommen“ und sich „bessern“?</p>
<p>Ganz bestimmt nicht.</p>
<p>Es lag an mir, an meinen veralteten Führungsverhalten. Ich wollte vieles unter Kontrolle haben, über jeden Arbeitsschritt Bescheid wissen. Ich wollte virtuelle Teams genauso führen, wie die „normalen Teams“ von früher. Das funktioniert aber nicht 1:1!</p>
<p>Und als ich das erkannte, habe ich mich erst einmal auf den A…. gesetzt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Virtuelle Teams benötigen Führung!</strong></span></h5>
<p>Virtuelle Teams führen sich nicht von selbst, sondern benötigen einen strukturierten, aber wenig kontrolllastigen Führungsstil.</p>
<p>Eine smarte Führung hat ganz viel mit situativer und individueller Führung zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;"><strong>Was musste ich tun?</strong></span></h5>
<p>Ich habe an mir gearbeitet. Ich habe mit dem Team gearbeitet.</p>
<p>Ich habe nicht gegen meine Gewohnheit der Kontrolle gearbeitet, sondern einen neuen Handlungsrahmen erarbeitet.</p>
<p>Mich bemüht eine Balance herzustellen zwischen den Vorgaben, die Mitarbeiter für die Arbeiten benötigten und Vertrauen.</p>
<p>Ich habe Vertrauen, Freiheit und Kontrolle neu definieren müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="color: #1e8f8f;">Dabei haben mir <strong>6 Schritte für erfolgreiche virtuelle Teams geholfen:</strong></span></h5>
<ul>
<li>Möglichst jeden einzelnen Mitarbeiter persönlich sprechen, wenn es geht face to face</li>
<li>Klärung der Aufgaben &amp; Rolle, die der einzelne Mitarbeiter im virtuellen Team einnimmt</li>
<li>Teamregeln festlegen (Konferenzen, Unternehmenssprache, Arbeitsorte…)</li>
<li>Kommunikationstechnologien klären (Zugänge, Berichtigungen, Plattformen, Sicherheiten…)</li>
<li>Feedback-Loops (was mache ich gut, wo kann ich mich verbessern)</li>
<li>Persönliches: Wir haben es in virtuellen Teams mit Menschen zu tun, die soziale Seite muss immer gestärkt werden. Also regelmäßig miteinander reden.</li>
</ul>
<p>Wir haben uns auf ein neues Zusammenarbeiten verständigt. Dabei ist die Zielerreichung nach wie vor oberste Priorität – neben Vertrauen.</p>
<p>Aber das ist kein Selbstläufer. Vertrauen kann man nicht verordnen, das muss jeder spüren.</p>
<p>Dann können das Team und ich aufeinander bauen.</p>
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